Shure SE425 vs. SE215

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Hallo zusammen,

auf der Suche nach neuen (besseren) InEar-Phones hatte ich mir die Shure SE425 Zweiwege-Hörer bestellt.
Allerdings war ich vom Klang dermaßen enttäuscht, dass sie sofort wieder zurückgingen.

Aufgrund der vielen positiven Rezensionen habe ich mir jetzt die SE215 ins Haus geholt, und ich muss sagen - die sind o.k. - und kosten weniger als die HÄLFTE der SE425 !!!!

Wie kann das sein?
Bitte nicht mit Argumenten kommen bzgl. Neutralität etc.
Ich habe 2 Kopfhörer zuhause, die wg. ihrer angeblichen Neutralität sehr beliebt sind: Shure SHR940 und AKG K240DF - und die klingen um Klassen besser als dieser SE425. Letzterem fehlt es ganz einfach an Höhen und auch an Bass. Gerade von einem Zweiwegehörer würde man das ja gar nicht erwarten?

Angeblich ist der SE245 ja besonders für Sänger und Gitarristen geeignet. Nun - ich bin beides, aber ehrlich gesagt ich wollte es on stage erst gar nicht ausprobieren.
Oder glaubt ihr der hätte mir aufgrund seines Klangbildes event. doch gefallen, da ich mich besonders gut gehört hätte?

Ich hab eh meist den Gesamt-Mix auf dem Monitor, insofern denke ich komme ich mit den SE215 gut klar, auch wenn es diesen ebenfalls ein wenig an Höhen fehlt, aber zumindest mehr Bass haben sie.


-banjogit-
 
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Jürgen Schwörer

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Hallo Banjogit,

die SE215 sind dynamische Treiber, die hochwertigeren Ohrhörer haben "balaced armature driver". Der Unterschied ist im Grunde genommen wie dynamisches Mikrofon <-> Kondensator-Mikrofon.

Die SE215 heben die Tiefen und Höhen an um wohlgefällig, druckvoll, rund zu klingen. Die balanced armature Treiber haben zum Ziel neutral zu klingen also das was rein kommt so neutral wie möglich auch als Schall zu produzieren - insbesondere aber auch die Impulstreue und Detailreichtum.
(Sorry musste doch mit der Argument der Neutralität kommen ;))
Das was dir am SE215 also gefällt ist die die Klangverfärbung die sie produzieren.

Aber wenn sie dir besser zusagen als die hochwertigeren - super - dann hast du einiges an Geld gespart. Viel Freude damit.

Beste Grüße
 
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banjogit

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Muss nochmal Stellung nehmen. Wenn die SE425 so neutral klingen müssten sie ja vergleichbar sein mit dem o.g. Shure SHR940 oder dem AKG 240DF sein, die ebenfalls als neutrale Kopfhörer angepriesen werden. Nur warum klingen diesen Kopfhörer dann trotzdem in meinen Ohren um Klassen besser?

Hatte jetzt den SE215 mal beim Gig drin, und muss leider sagen, schon nach 20 min. taten mir die Ohren weg. Es waren die formbaren schwarzen Schaumstopfen Größe M.
Zuhause habe ich dann die kleineren ausprobiert, die schließen allerdings nicht mehr richtig ab. Hm, was tun? Oder gewöhnt man sich an den Schmerz?
 
Jürgen Schwörer

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Hallo banjogit.

Generell ist das Hörempfinden von InEars und Kopfhörer unterschiedlich - ein Vergleich von SE zu SRH ist also der berühmte Vergleich von Birnen mit Äpfel.

Zu deinen Schmerzen. Da musst du verschiedene Ohrpassstücke testen. Ich selber bekomme auch recht schnell schmerzende Ohren mit In Ears. Nutze InEars inzwischen aber lediglich im Flieger ;)


Besten Gruß
 
Harle

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Mit den Ohrstücken muss man wirklich rumexperimentieren, bis man die passenden findet. Ich bin bei meinen SE215 letztendlich bei Comply Foams gelandet. Die sind nicht billig, aber fühlen sich super an. Die Größen liegen zwischen denen von Shure und sie sind auch etwas weicher. Die Comply Foams in L liegen also so zwischen M und L von den Original-Ohrstücken. Wenn Dir M zu groß und S zu klein ist, könnten eventuell Complys in M genau passen.
 
banjogit

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Danke für den Tipp mit den Comply Foams. Wobei ich vermute, der Schmerz kommt nicht von zu großen Stöpseln. Und was die Abdichtung und den Sitz betrifft ist es ja wunderbar.
Ich probier jetzt mal die grauen mitgelieferten aus beim nächsten Gig.
Und mehr sind beim SE215 ja leider nicht dabei :-(
 

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