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Auch bei raumunabhängigen (nicht Mikrofon-) Signalen, wie z.B. DI-Bass, Kemper, Keyboard, etc.?Post EQ in den Mix
Ich seh das etwas entspannt, wenn es was bringt, dann ja, wenn es stört, dann nein. Wie gesagt, beim WING hast du die Optionen den Kanal EQ für den FOH zu benutzen, und den 3-Band Tap EQ für die Monitor Sends. Das wird spätestens dann interessant wenn du im Kanal nicht den Standard 6-Band PEQ benutzt, sondern einen alternativen, sagen wir mal Boutique EQ.Die Antwort auf deine Frage wäre also ein klares "es kommt darauf an".
Genau deshalb wäre es für mich evtl. interessant, keinen EQ auf dem Monitor zu hören. Ich will ja, dass die „konstanten“ Signale schon möglichst optimal von der Bühne kommen. Könnte ein EQ das nicht verfälschen?Und es ist ja schon da und dort passiert, dass das Signal aus einem Bass, Kemper oder Keyboard nicht wirklich optimal am Monitor geklungen hat.
Genau deshalb wäre es für mich evtl. interessant, keinen EQ auf dem Monitor zu hören. Ich will ja, dass die „konstanten“ Signale schon möglichst optimal von der Bühne kommen. Könnte ein EQ das nicht verfälschen?...
Klar. Mein Anspruch wäre dann aber, Locut und Co. schon in Kemper und Co. passend einzustellen.Viele Signale werden durch den Einsatz des EQ aber deutlich besser. Optimiert, nicht verfälscht. Alleine der LoCut hält soviel Mulm von der PA und den Monitoren, auf den wollte ich nicht verzichten. Und als Tech will ich keinen Tiefbass auf meinen Monitoren, ich bin mir sicher, das tut auch den IEM-Hörern nicht gut.
Beitrag automatisch zusammengefügt:
Wie gesagt, optimal wird es oft erst nach Einsatz des EQ. Ich habe in über 35 Jahren Tontechnik erst eine einzige Band gehabt, bei der ich auf 50% der Kanäle keinen EQ brauchte. Alle anderen wurden/werden auf allen Kanälen EQ't. Und die sind glücklich damit.
Aber nur wenn der Monitormix in der FOH-Konsole erfolgt, oder das IEM-Pult das entsprechende Prozessing bieten kann.Einmal alle Inputs doppelt aufgelegt / gepatched und das Problem ist aus der Welt. Sollte fast jede zeitgenössische Konsole hinkriegen - im schlimmsten Fall lässt man ein paar weniger wichtige Kanäle weg.
Einmal aufgesetzt schafft das maximale Flexibilität und erleichtert in der Regel die Arbeit enorm - weil nichts von dem, was ich für den Mix nach vorne anfasse, beeinflusst den Monitor.

Zum einen kommt, so denke ich mal, nicht alles von Kemper & Co. Da gibt es sicher auch MIkro und die fangen nicht nur das Nutzsignal ein, sondern auch was so alles im Raum passiert.Mein Anspruch wäre dann aber, Locut und Co. schon in Kemper und Co. passend einzustellen.
Noch besser ist es, gleich Monitorwelt und FOH Welt zu trennen, und noch viel besser ist es jeden Monitor Weg komplett getrennt zu behandeln. Ist halt ein recht großer Aufwand. Bei vielen Veranstaltungen rechnet sich das aus vielerlei Gründen nicht. Und seien wir uns mal ehrlich, soo arg werden sich FOH und Monitor Sound ohnehin nur dann unterscheiden wenn sowieso alles zusammen schon im Argen liegt und die Tendenz in Richtung "Mischen impossible" geht.Einmal alle Inputs doppelt aufgelegt / gepatched und das Problem ist aus der Welt.
Wie ich schon sagte, ich seh das alles nicht so dogmatisch. Was gebraucht wird, wird gebraucht und deshalb auch, im Rahmen der Möglichkeiten, umgesetzt. Wenn ein Kompressor auf einem Signal Sinn ergibt, dann wird der verwendet. Schwieriger würde ich das mit den Gates sehen, aber eigenartigerweise wird das nie so richtig diskutiert. Dabei ist das Gate in den allermeisten Fällen vor dem EQ, also hat man sich den bei der Einstellung "Post EQ" still und heimlich mit eingetreten. Und so kann man sich recht schnell mit streng eingestellten Gates eine extrem unruhigen Sound, FOH und Monitor gleichermaßen, eintreten.Aber wir sind uns einig, dass IEM vor dem Kompressor abgegriffen wird?
Aber nur wenn der Monitormix in der FOH-Konsole erfolgt, oder das IEM-Pult das entsprechende Prozessing bieten kann.
In unserem Fall FOH-Pult + Klangfabrik wäre es schwieriger.
Aber wir sind uns einig, dass IEM vor dem Kompressor abgegriffen wird?![]()
Versteh ich nicht - klar ist ein separater Monitormix edel, aber jetzt mal ehrlich: wer aus diesem erlauchten Kreis fährt mit der entsprechenden Infrastruktur und Personal regelmäßig raus?Noch besser ist es, gleich Monitorwelt und FOH Welt zu trennen, und noch viel besser ist es jeden Monitor Weg komplett getrennt zu behandeln. Ist halt ein recht großer Aufwand. Bei vielen Veranstaltungen rechnet sich das aus vielerlei Gründen nicht. Und seien wir uns mal ehrlich, soo arg werden sich FOH und Monitor Sound ohnehin nur dann unterscheiden wenn sowieso alles zusammen schon im Argen liegt und die Tendenz in Richtung "Mischen impossible" geht.
Ich gebe dir grundsätzlich , und das ist genau die Frage die ich mir für uns stelle:was spricht dagegen, bei seiner Lösung mit der Klangfabrik die Signale per Dante / Whatever hinter dem Gain auszuspielen und das gesamte Processing in der Klangfabrik zu machen? Dafür ist das Ding doch da?

Etwas, was ich wohl nie verstehen werde...Dabei ist das Gate in den allermeisten Fällen vor dem EQ
-6x Gesang (Sennheiser* 935)Wie sehr der Raum Einfluss auf den Sound des IEM hat - ist schwierig zu pauschalisieren. Kommt drauf an, welche Quellen da sind.