Sicherer Funk für Gitarren

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Ich hatte in meiner Laufbahn über 25 Jahren schon etliche Funkies.

- Zeck VHF - war irgendwann nicht mehr sicher und gab lautes Rauschen bei Fehlern

- Sennheiser evolution UHF (3 verschiedene Bänder im Laufe der Jahre) - eins nach dem anderen wurde immer schlechter und wurde irgendwann verboten, Jetzt ist es z.T. wieder verfügbar


- AKG - der erste Guitar Bug, dessen Form ich für mein Digitalakkordeon viel besser finde als diese Taschensender. Auch dieser war irgendwann nicht mehr brauchbar

- Shure (weiß den Type nicht mehr)


- Line6 G Serie - der erste Digitalfunk im 2,4 GHZ Band - war lange gut, später mischten sich auch da Netzwerke ein. Leider war das wieder ein Taschensender.

- Aktuell habe ich Musiclady, XVive und ein WD-56 (Ibanez) im Einsatz. Alle spinnen. In den Proben gehts meistens gut, beim Gig gibt es schnelle Aussetzer.
Zum Glück nicht wie früher mit kurzen Rauschattacken verbunden, aber dennoch sehr unangenehm. Ich kann mich dann kaum noch aufs Spielen konzentrieren.

Ich frage mich nun, ob es überhaupt Sinn hat noch weiter zu suchen.
Mir ist der Stageclick aufgefallen, denn die Daten klingen schon anders als bei den anderen Kandidaten:
25 mW Sendeleistung auf 5,8 Ghz
Reichweite 100 m
3 Frequenzen parallel für mehr Sicherheit
8 Stunden Akku


Trotzdem findet man quasi bei allen Modellen immer mindestens einen Kommentar, der von üblen Aussetzern berichtet und mit meinen leidvollen Erfahrungen werde ich sicher auch zu denen gehören, die das Gerät wenn es darauf ankommt im Stich lässt.
 
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Ich habe im Laufe von 40 Jahren auch schon viele Funken durch, angefangen mit einer Samson Gitarrensendeanlage Ende der 80er, stolze 1200 DM musste ich dafür berappen, und dann war das auch eine Grauzone, weil eigentlich gar nicht zugelassen. Unser Bassist hatte zur gleichen ne teure Sennheiser Strecke, die war zwar zugelassen, ist aber ständig mit anderen Strecken kollidiert. Auf einem Schützenfest kam mal die Frau vom Blumenstand draußen vor dem Zelt reingerannt, weil sie das Bass-Signal empfing und ihre kleinen Miniboxen fast vom Regal runtervibrieren lassen hat. Zuverlässig waren beide Anlagen nicht, Aussetzer und Rauschen gehörten zum Standard. Die darauf folgenden Nady-Anlagen waren, soweit ich mich erinnere, günstiger und auch zugelassen, aber genauso unzuverlässig. Außerdem haben alle Anlagen zu der Zeit einen immensen Batterieverbrauch gehabt.
Besser wurde es später mit den AKG WMS Systemen, zwar nur eine feste Frequenz, aber zumindest keine 9V Block Batterieversorgung mehr, sondern AA oder AAA.
Dann die ersten Versuche mit In-Ear mit einem DB IEM 2200 - furchtbar! Mit nem Sennheiser IEM300 G3 im E-Band, also 823-865MHz fahr ich seit über 10 Jahren sicher und zuverlässig. Meine Mikro-Sendestrecke hab ich vor 3 Jahren vom AKG WMS durch ein t.bone free solo im 1.8 GHz getauscht, was auch absolut zuverlässig funktioniert, saubere verlustfreie Übertragung, keine Konflikte mit anderen Funkstrecken. Ich hätte auch Sennheiser Strecken im A-Band, die ich letztes Jahr günstig geschossen hab, und die a. zugelassen sind, b. zuverlässig funktionieren, und c. als 4er Set mit nem Antennensplitter auch noch kompakt mit einer Antenne betrieben werden können, aber ich sehe derzeit noch keine Notwendigkeit, vielleicht, wenn ich irgendwann mein Akkordeon auch noch einsetze, und eine weitere Funkstrecke ersetzen will.

Ich will eigentlich nur sagen, dass es eigentlich genug Optionen für sichere Funkstrecken gibt. Vielleicht würde ich die LTE Lücke im 823-865 MHz Bereich vermeiden, weil da zu viel los ist, und auch nicht auf die 2.4 GHz ausweichen, weil da auch zu viele Störungen reinkommen könnten. Also entweder teuer mit ner professionellen Sennheiser, die in ihren Bändern genügend Spielraum für mehrere Kanäle lässt oder günstig mit ner 1.8 GHz Lösung.
 
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Zu allererst: Funk ist nie sicher. Die sicherste Verbindung zwischen zwei Geräten ist und bleibet eine Leitung.

Mit verlaub, das von dir anvisierte Produkt ist mit Abstand die schlechteste Wahl in deiner ganzen Liste von davor verwendeten Funken.
Warum?
Frequenzbereich. Du brauchst in diesem Bereich in jedem Fall sichtverbindung. Die 100m sind illusorisch, reines Marketinggeblubber. Auch der Rest ist rein aus der Marketingabteilung. Haken dran.

Nimm etwas solides wie Sennheiser EW 100 Serie, wegen mir auch in digital. Shure SLX. Wenn das Budget zu klein ist wegen mir auch die Plastekiste BLX. beyerdynamic oder als Tip MiPro.

Frequenzbereich: Finger weg von 2.4 GHz. Ebenso LTE Mittenlücke. Dies ist vollkommen sinnfrei, da die UHF Frequenzen 470 - 680 MHz frei zugeteilt sind. Man hat mehr Ausweichmöglichkeiten und hat keinen Stress mit WLAN und anderem Gedönse in diesem Bereich.

Mittlerweile arbeiten die Premiumhersteller auch wieder an VHF Strecken. Im Bereich VHF ist man aufgrund der Physik noch einen Ticken stabiler, allerdings sind die Antennen deutlich länger/klobiger.
 
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Danke, das klingt wissend. Gibt es unter den von Dir genannten auch etwas in dieser Guitar Bug Form?

Bei Sennheiser finde ich nur das
https://www.thomann.de/de/sennheiser_xsw_d_instrument_base_set.htm ist aber auch im 2,4 GHZ Bereich.

Bei Sure SLX und BLX garnichts.

Ich verstehe das nicht:
Frequenzbereich: Finger weg von 2.4 GHz. Ebenso LTE Mittenlücke. Dies ist vollkommen sinnfrei, da die UHF Frequenzen 470 - 680 MHz frei zugeteilt sind. Man hat mehr Ausweichmöglichkeiten und hat keinen Stress mit WLAN und anderem Gedönse in diesem Bereich.

2,4 Ghz nicht, 470-680 Mhz auch nicht. Aber welcher Bereich ist denn stressfrei?
 
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Bitte? Google -> shure slx oder sennheiser ew
da gibt es tausend seiten und angebote mit taschensender

nix xsw oder anderer 2.4 GHz kram.
Nur weil der Händler die LTE Mittenlücke anbietet heißt das noch lange nicht, dass es auch andere Frequenzbereich gibt. Die wollen womöglich nur die Ladenhüter los werden.

Stressfrei und zukunftssicher ist der Bereich 470 - 680 MHz. Dieser ist allgemein zugeteilt und damit gebührenfrei. Soltte sich mittlerweile herum gesprochen haben.

Die genannten Geräte sind alle im 19 1/2 Zoll Format.
https://de-de.sennheiser.com/drahtlose-systeme-gitarre-bass-ew-100-g4-ci1
https://www.shure.com/de-DE/produkte/funkmikrofon-systeme/slx_wireless
https://www.mipro-germany.de/act-500/act-515,-act-525,-act-545

Ganz ehrlich, für den Preis dieses Stageclick, welches ich nicht kenne, würde ich lieber auf altbewährtes setzen, denn das ist nicht wirklich teurer.
 
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Wenn ich das richtig verstanden habe, hat der Stageclick-Sender einen eingebauten Akku. Das wäre für mich schon mal ein Nogo.
Im Bereich 470-694 Mhz hast du mindestens bis 2030 eine Allgemeinzuteilung und somit Ruhe. Leider gibt's im höherwertigen Bereich nur Taschen- oder XLR-Aufstecksender, aber nix mit Klinke.
 
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Für jeden Taschensender gibt es einen Gitarrenadapter. Zur not kann man das gar selbst fertigen. Nix problemo.
 
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Schon klar, ich gehe aber mal davon aus, dass der TO eben kein Kabel zwischen Instrument und Sender will.
 
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Ich möchte aber wirklich keinen Taschensender, einen Sennheiser Taschensender/Empfänger habe ich sogar hier.
In meiner aktuellen Produktion trage ich ein Gewand, ohne Taschen ohne Gürtel usw. Das ist vorgeschrieben.
Zudem soll das Ganze in stereo sein, ich bräuchte also 2 davon ... ein elendes Gewürge, dieses Setup hatte ich kurz probiert und gleich verworfen.
Die Dinger müssen smart sein. Antennen können gerne dran sein, aber nicht vom Instrument entfernt.
Ich schau mal ob ich etwas finde mit 470 - 690 Mhz als Guitarbug.
 
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Ich möchte aber wirklich keinen Taschensender
Dann bleibt es bei Kinderkarten und Material aus der Krabbelkiste.

Es soll doch für die Gitarre sein, richtig?
Hälst du die Gitarre die ganze Zeit fest oder hat diese doch einen Gurt. Da kann man den Taschensender auch dran machen.

Und wieso zum Teufel noch eins Stereo??????
Seit wann ist eine Gitarre Stereo. Hast du da mehrere unterschiedlich Abnehmer. Meines Wissens nach lassen die sich auf ein- und denselben Klingenausgang schalten. So kenn ich das zumindest.

Oder ist es fürs Akkordeon?
Dann siehst die Sache anders aus. Doch auch hier gibt es Abhilfe. Wer sagt denn, dass ein IEM nur in die Richtung AUX Ausgang Pult zum Empfänger beim Musiker geht. Der Kiste ist das doch egal. Und es gibt gar Broadcastsender für Kameras, in Stereo.
 
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OK - mein Sennheiser hatte wohl mal die richtige Frequenz.
Dann musste ich ihn für mehrere 100 Euro umbauen lassen, jetzt liegt er zwischen 823 und 865 :igitt:
Muss dazu sagen, es ist ein Theaterstück und in dem Haus sind 4 -6 WLANs zu finden. Aber selbst dann haben die 2,4 GHZ Teile eigentlich gut funktioniert.
Doch irgendwie abends, wenn Leute drin sind, treten Probleme auf. Leider kann ich dann nicht experimentieren.

Ja es ist für das Akkordeon, die Dinger werden halt immer Guitar-Bug genannt.
Bei IEM ist es meist so, dass das stationäre Teil sendet und das mobile Teil empfängt und somit unbrauchbar für mich.

Und diese Broadcaster Teile sind irre teuer oder? Hab da vor vielen Jahren schon gestöbert.
Ich würd jetzt nicht sagen, dass Geld keine Rolle spielt, aber wenn ich endlich mal Ruhe hätte, darfs schon auch was kosten.
 
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Aber selbst dann haben die 2,4 GHZ Teile eigentlich gut funktioniert.
Kann, muss nicht. Immer dann wenn man es am wenigsten brauchen kann machen die Dinger stress. Ist die Frage was die lieber ist: Dich auf der Büh ne b ei ein em Ausfa lll blam ier en oder lieber auf Nummer sicher gehen, zumindest soweit es bewährte Technik und ein sicheres Frequenzband betrifft.

Die LTE Mittenlücke, wenn sie denn schon da ist, kann man ja weiter benutzen. Solange da nicht noch weitere Strecken im selben Band rumschwirren ist alles gut.

Broadcast teuer... nö. Ist halt alles dann im Pocketformat und Akkubetrieben. Gibt es auch von Sennheiser, Shure, etc.
Ist einfach nur die Namensgebung.

Zum IEM.... ja das ist richtig. Und jetzt? Wer sagt denn, dass der IEM Sender am Pult stehen muss und wer sagt, dass dieser in einem größeren Gehäuse sitzt -> Broadcastsender.

Ja es ist für das Akkordeon, die Dinger werden halt immer Guitar-Bug genannt.
Wieder was gelernt. Danke.
 
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oder lieber auf Nummer sicher gehen, zumindest soweit es bewährte Technik und ein sicheres Frequenzband betrifft.
Ja natürlich - ich möchte einen sicheren Funk mit Instrumentenanschluss. (wie Gitarren)
Entweder 2 davon oder stereo.

Bei den Broadcastern finde ich wieder nichts mit Klinke. Das sind genau auch Taschensender oder Aufstecksender, die mit Adaptern dann sicherlich einfach aus dem Klinkenloch fallen.
Die vernünftigen gehen dann bei 1000 Euro los - pro Kanal.

https://www.thomann.de/de/drahtlosanlagen_fuer_kameras.html?oa=prd&gk=MIWIKA&cme=false&filter=true

Die Hälfte wäre in Ordnung.
 
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Es ist ein stetig Ärgernis...
Ich war vor einem Jahr in Deiner Situation, eine UHF-Gitarrenfunke zu suchen, bei der ich keinen Beltpack brauche, problemlos von einem Instrument zum anderen umstöpseln zu können, ohne mehrere Sender anschaffen zu müssen, und keinen Stress mit Batterien oder externen Akkuladern mehr zu haben. Fazit: Findsd nix!
Der Markt gibt wirklich keine Guitarbug-Systeme mit UHF her (wenn man mal gebrauchte, aber leicht schrottige AKG aussen vor lässt). Also blieb nur 2.4GHz und da bin ich nach z.T. Außschlußverfahren bei den features und z.T. Test beim Line6 G10S zweiter Generation hängen geblieben.

AAAAalso... es ist eine 2.4GHz Funke und da muß man halt im Hinterkopf behalten, was geht und was nicht. Yamaha4711 hat alles schon erörtert, aber die Funken generell in die Grabbelkiste geklopft, aus der ich sie mal wieder raus holen möchte, denn Schrott sind sie nicht zwangsäufig.

Die Audioqualität des G10 ist über jeden Zweifel erhaben, lautloses Umstecken geht problemlos, das Teil geht nach ein paar Minuten Stille auf standby zum Schonen der Akkulaufzeit, sechs Stunden spielen am Stück geht, der Akku lädt in drei Stunden voll und man kann den WLAN-Kanal auch manuell wählen. Reicht alles für meine Anwendung und so war ich jetzt eine ganze Saison stressfrei mit der Funke in diversen Bierzelten von 500-2000 Besuchern unterwegs.

Allerdings dient mir die Funke vorrangig dazu, kein Kabel über dreckige Bierzeltbühnen zu schleifen und es mir dann automatisch am rechtsseitigen Beinkleid wieder abzuwischen. ;-)
Ich war nie mehr als vier, fünf Meter vom Empfänger entfernt, Dank Pedalboard-Empfänger bestand immer freie Sicht zwischen Sender und Empfänger, es waren keine anderen WLAN-Mikros oder -Instrumentenfunken bei uns auf der Bühne. WLAN der Tablets und Wischtelefone von Mitmusikanten und Publikum war kein Problem, wobei es oft vorteilhaft war, den Sendekanal manuell auszuwählen, da die Automatik nur kurz drüber scannt.

Wenn Deine Anforderungen ähnlich sind, kannst Du es ja mal mit zwei solchen Funken versuchen (Boss und Sennheiser haben ähnliches im Sortiment...), aber speziell beim Akkordeon sehe ich eigentlich wenig Gründe, warum man nicht zum Beltpack greifen soll. Instrumentenwechsel wird ja kein Thema sein, oder?


domg
 
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Dann dürfte klar sein, warum es abends vermehrt zu Störungen kommt, wenn viele Leute im Publinkum sitzen. Jedes Handy hat WLAN und versucht sich in ein vorhandenes WLAN einzuklinken ... da muss das Handy noch nicht einmal im WLAN eingeloggt sein, das Handshaking genügt, um zu stören.
 
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Der hier ist Spott billig und hat riesige Leistung. Bei Fragen und Antworten steht allerdings, dass er doch nicht stereo kann, obwohl es in der Beschreibung steht.
Außerdem FM, also höchstwahrscheinlich Radio-Einstreu-Gefahr. :D
Schade. ... obwohl es ja irgendwie Frequenzen geben sollte, die dauerhaft frei sind.

Wenn es wirklich nur ein Sender für beide Kanäle wäre, würde ich mir schon irgendeine an den Buchsen nahe gelegene Anbringung überlegen. Aber zwei von der Sorte machen mich echt immobil. So muss ich von der Unterseite an die Riemen, womöglich an den Bassriemen, der sich mit dem Balg bewegt... Dann bammelt das Kabel auf jeden Fall. Am rechten Riemen nervt so ein Teil, ich habe dann immer so ein Gefühl als müsste ich wie mit einem rohen Ei damit umgehen.

Hab gerade eine Stunde lang bei Videodata und Lectrosonics gestöbert. Das ist alles nicht passend und zum Teil kaum bezahlbar.
Dem Line 6 trau ich auch nicht übern Weg. Der geht zwar wirklich 99% gut (Ich habe auch 2 von den den Relay G55), aber 2,4 GHZ bleiben es trotzdem. In der Location in der ich gerade spiele sollte es nicht WLAN sein. Sagen ja auch alle Profis.

da muss das Handy noch nicht einmal im WLAN eingeloggt sein, das Handshaking genügt, um zu stören.
Ja, wahrscheinlich ist das so.
 
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Du solltest mal was zu dem verwendeten Tonabnehmer-System des Akkordeons schreiben. Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, die beiden Ausgänge für Bass und Diskant auf einen gemeinsamen Stecker zu legen und die beiden Signale über einen stereo IEM-Sender zu schicken. Dann hättest nur einen beltpack...

domg
 
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Es ist ein Digitalakkordeon, hat in aufgesetzter Haltung nach unten zeigend 2 Line-Klinken Outs und einen Stereo Kopfhörer Out.
Man könnte dann sicher zwei abgewinkelte Klinkenstecker Y mäßig zu dem Spezial-Input des Beltpacks führen. Hier die Ansicht von unten:
Trotz allem, hinter dem Akkordeon würde es mir in den Körper drücken.
Am Bassriemen würde das Kabel unten herum hängen und ständig gespannt und entspannt werden
Am Riemen ist es irgendwie so schwer und körperlich, dass es beim absetzen oft irgendwo dran knallt und den Riemen ihre natürliche Stellung und Anpassung nimmt.
Man müsste das Pack vorne sichtbar ans Gehäuse pappen. - Der einzige Ort, wo es nicht beim Spielen stört.

20221127_211324.jpg
 
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Ähm digital Akkordeon?! Mit Audioausgang wie gezeigt? Wozu denn Stereo? Kapier ich nicht.
Nimm den L/Mono Ausgang und gut ist. Stereo wird überschätzt.

Ich würde da ne EW100, wegen mir ne EW300 oder SLX Taschensender dran machen. Den kann man irgendwo am Intrument festklippsen. Fertig.
Kostet dich bei Sennheiser um die 600 Tacken.

Den notwendigen Klinkenadapter selbst machen oder machen lassen mit Spiralleitung.
 
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Bei normalen Sachen spiele ich immer Mono. Da hab ich mein Equipment und keine Probleme.

Aber hier ist es ein Theater mit Licht, Vorhängen, Projektionen, Nebel und sehr viel anderem technischen Schnickschnack. Die Leute sitzen 3 Stunden wie im Kino. Meine anderen Soundeffekte kommen sogar 4 Kanalig. Ich möchte mit meinem Livespiel dagegen nich völlig abkacken.
 
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