Stimm-Mechaniken bei der Dreadnought Ibanez PF-60

von turbofinger, 11.07.07.

  1. turbofinger

    turbofinger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.07   #1
    Hei Leute,

    nettes Forum hier. Ich habe heute meine PF-60 neu besaitet und dabei ist mir schon zum 2. Mal jetzt ein Plastikring von einer der Stimmwirbel geplatzt und abgesprungen. Langsam frage ich mich schon, was das soll. :(

    Bei ersten Mal wars die A-Saite, jetzt ists der Wirbel von der H-Saite.

    Die Sache wird zwar anstandslos von meinem Musikladen umgetauscht, aber es dauert i.d.R. einen ganzen Tag und das nur wegen so einem lumpigen Plastikring auf der Stellschraube des Stimmwirbels. Die Stimmung hält die Gitte auch ohne das Teil. Es wird dabei übrigens nicht der Plastikring getauscht, sondern der komplette Stimmwirbel.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit den Stimmmechaniken gemacht oder vielleicht sogar das gleiche Modell?

    Grüße
    TF
     
  2. turbofinger

    turbofinger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.07   #2
    Fliegen die Plastikringe wirklich nur bei mir allein?
     
  3. schraddelmann

    schraddelmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.07   #3
    Ich benutze zum Saitenwechsel eine ganz normale (billige) Saitenkurbel. Die Saiten wechsel ich so roundabout alle 3 Monate auf den Gitarren (1xWestern, 1xKonzert). Das mach ich schon ein paar Jahre so und bei mir ist nicht mal ein Kratzer auf den Wirbelknöpfen, ganz davon zu schweigen das sie nach dem Wechsel irgendwie beschädigt währen.
    Bleiben eigentlich nur zwei Antworten:
    1. Du machst etwas falsch (Das wäre aber eine Unterstellung)
    2. Der Chinagitarre mangelt es an dieser Stelle an der Qualität (aber auch das wäre eine Unterstellung)
    Unterstellungen sind doof. Was sagt eigentlich der Musikfachhändler, der die Wirbel da so munter und bereitwillig tauscht, eigentlich dazu ?

    Gruß
    Schraddelmann
     
  4. turbofinger

    turbofinger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.07   #4

    Hei,

    also was soll man da falsch machen können? Ich habe ebenfalls eine Saitenkurbel zum Wechseln. Außerdem ist mir der erste Ring geflogen, als ich meine Gitarre ganz normal gestimmt habe. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich habe keinerlei Gewalt angewendet. :eek:

    Der zweite Ring ist mir beim nun inzwischen dritten Saitenwechsel geflogen, als ich gerade mit der Saitenkurbel die neue Saite angekurbelt, also angespannt habe. Ich wechsle auch so alle drei Monate. Dann werden die Saiten immer schon etwas schwarz. Daher habe ich jetzt mal welche mit Phosphor probiert.

    Mein Musikfachhändler sagt mir dazu, dass so etwas (die Plastikringe) in seinem Kundenkreis bei Gitarren von Ibanez noch nicht vorgekommen ist. Die Fa. Ibanez hat ihm den kompletten Stimmwirbel ohne zu Mucken ausgetauscht. Scheint also was mit der Qualität der Plastikringe zu tun zu haben.

    Hier hat wohl niemand eine Chinagitarre, wie ich? Komme langsam ins Grübeln, ob ich wieder einmal bei Ibanez kaufen soll, wenn ich eine bessere Gitarre will.

    Übrigens: Die "Wirbelknöpfe" sind auch nicht kaputt, sondern die kleinen Plastikringe direkt unter dem Wirbelknopf: Da sind jeweils ein schwarzer und ein weißer Plasikring und diese stehen unter Spannung. Die sehen aus wie kleine Beilagscheiben (hoffe man kanns erkennen).

    ~Schwarzer Ring
    ~|
    ~V
    |||=KOPF zum Drehen
    A
    |
    Weißer Ring


    Grüße
    TF
     
  5. schraddelmann

    schraddelmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.07   #5
    Hallo Turbofinger,

    wie schon gesagt, ich wollte Dir auch nichts Unterstellen. Aber damit ich deine Beschreibung genauer und besser verstehen kann, habe ich mir heute erstmal meine Gitarre etwas sehr viel genauer angeschaut... Nur um mal zu gucken was du überhaupt jetzt gaaaanz genau meinst.... OK ich musste erstmal meine Gedanken sortieren und mich beruhigen. Bilder sagen mehr als Worte:
    Bilder von link nach rechts
    1. Meine Klampfe: Seagull S6+ Spruce
    2. G + H Wirbel
    3. Wirbel OK
    4. Wirbel defekt
    Wie man schön auf den Bildern sieht fehlt beim G-Wirbel die graue Kunststoffunterlegscheibe.
    Das ist schon ein Hammer. Ich könnte nicht mal sagen ob ich die Gitarre schon so gekauft hätte oder nicht. Nie was gemerkt beim Saitenwechsel, funktionierte auch das letzte mal einwandfrei.
    So und jetzt werde ich zu dem Gitarrenfachgeschäft gehen wo ich diese schöne Gitarre gekauft habe und werde mal hören und schauen was die dazu sagen.
    Das hilft Dir jetzt vielleicht auch nicht weiter und mir auch nicht. Allerdings würde ich jetzt auch gerne wissen:
    IST DAS NORMAL ?

    Gruß
    Schraddelmann
     

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  6. turbofinger

    turbofinger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.07   #6
    Hei Schraddelmann,

    jetzt hätte ich fast deine Antwort übersehen. Bei mir ist das Probelem bei zwei Stimmwirbel aufgetreten. Den letzten habe ich vorletzte Woche im Gitarrengeschäft umgetauscht bekommen.

    Laut Verkäufer ist nichts von einem solchen Problem bekannt. Er war bei Ibanez, die wissen von nichts, aber haben die Ersatzwirbel vorrätig. Offenbar werden diese dann wohl auch gebraucht, sonst gäbe es diese Ersatzteile wohl nicht auf Vorrat.

    Normal kann das auf jeden Fall nicht sein. Wenn mir die anderen Plastikringe jetzt auch noch durchknallen, dann werde ich mich mal nach stabileren Mechaniken umsehen. Auch wenns ohne den grauen bzw. weißen Ring auch geht. Optimal kann das nicht sein. Die spinnen wohl die Hersteller so einen Mist herzustellen. :screwy: Ich habe keine Lust alle naslang ins Gitarrengeschäft zu rennen.

    Jedenfalls sehr interessant, dass das bei Seagull auch auftritt.

    Grüße
    TF
     
  7. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 01.09.07   #7
    Hi all,

    ich spiele jetzt seit über 35 Jahren diverse Gitarren der unterschiedlichsten Hersteller und mir ist noch nie so eine Plastikscheibe zersprungen, geschweige denn, daß mal eine gefehlt hätte (zumindest bei den Mechaniken, die solche Scheiben haben - es gibt auch jede Menge ohne).

    Greetz :)
     
  8. Richelle

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    Erstellt: 01.09.07   #8
    @ schraddelmann
    Zum ganz rechten Bild: Sieht so aus als wäre einmal unter Saitenspannung der Mechanikgriff gelockert oder abgenommen worden und dadurch das Getriebe (Verzahnung, Schnecke) der Mechanik verschoben worden (Überstand an der Hinterseite der Mechanik). Einrichten: Mechanikgriff abnehmen oder lockern (nicht unter Saitenspannung); durch Drehbewegungen (beide Richtungen probieren) und leichtem Druck auf überstehendem Teil wieder einrichten und dann Mechanikgriff festsetzen.

    @ turbofinger
    über diesen Federring und Kunststoffring wird die Leicht- bzw. Schwergängigkeit der Mechanikdrehbewegung eingestellt (durch mehr oder weniger Festschrauben des Mechanikgriffes) - der Kunststoffring wirkt als Gleitlager. Falls Deine Mechanikgriffe mit Gewalt angeknallt sind oder werden, würde ich schon verstehen, dass der Kunststoffring das Zeitliche segnet. Ich würde empfehlen beide Ringe mit etwas Fett oder Vaseline einschmieren und gerade soweit festsetzen, dass der Kunststoffring nicht gequetscht wird (der Federring erfüllt dann seine Funktion und spannt den Griff ein wenig vor).
     
  9. turbofinger

    turbofinger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.07   #9
    Da könnte auch der Hase im Pfeffer liegen. Der Verkäufer in meinem Laden konnte wörtlich "nicht ausschließen, dass er die Mechaniken nicht vielleicht einmal zu fest angezogen" hatte. Er hat sie jetzt inzwischen alle einmal etwas gelockert.

    Grüße
    TF
     
  10. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.07   #10
    ..na, das klingt doch nach einer Entlastung für Ibanez :) ... gegen einen ausgewachsenen blöden Verkäufel sind solche kleinen chinesischen Linge eben auch machtlos :)
     
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