@Löschen:
https://www.musiker-board.de/regeln-news-tipps-bt/256685-benutzerkonto-loeschen.html
Natürlich hast du Recht, dass man keine Panik schieben soll. Stimmbänder sind nicht aus Zucker. Aber nicht, indem du die Existenz von Risiken und Schäden komplett verleugnest oder verniedlichst.
Auf deine PN werde ich jetzt öffentlich antworten ohne den genauen Inhalt zu posten (musst du wenn das selbst tun), denn es hat doch eine Relevanz für alle Diskussionsbeteiligte. Eigentlich ist es auch vergebene Liebesmüh dir zu antworten, weil du eh schon ein gefestigtes Bild von Ärzten und Gesangslehrern hast. Aber trotzdem sollst du nicht ohne Diskussion deiner Thesen den Abgang machen:
1) Hat jemand je was anderes behauptet? Gib mir ein Zitat wo im Prinzip steht, dass gesund krank ist.
2) "ungewohnte Widerstände" sind also keine Überlastung? Außerdem hast du immer noch nicht kapiert, dass Ödem nicht gleich Ödem ist. Ein Reinke Ödem ist nicht das gleiche wie ein subkutanes Beinödem. Lies das Thema "Ödem" nach, bilde dich fort, aber nee, da sitzen ja nur Scharlatane.
Zudem ist eine Stimmlippe tausendfach kleiner als ein Bein. 1 ml intramuskuläre Flüssigkeit in einem Bein ist ein Pups, aber 1 ml subepitheliales Ödem in einem Stimmband ist relevant. Auch wenn die meisten Reinke Ödeme nach konservativer Therapie ausheilen - die übrigens aus Stimmruhe und erst NACH Ausheilen logopädisch behandelt werden, aber zur Redizivprophylaxe - ist ein reversibler Schaden ein Schaden und ein irreversibler Schaden, der dich zwar nicht behindert bleibt trotzdem weiterhin ein Schaden. Von "zwangsläufiger" Ödembildung redet auch keiner, Zitat bitte. Nur weil etwas selten ist, ist es noch lange nicht inexistent.
3) Das heißt noch lange nicht, dass das alles völliger Humbug ist, zumal es keine Literatur gibt, die das Gegenteil behauptet, nämlich das was du so mit voller Überzeugung schreibst: Dass es durch falschen Stimmeinsatz niemals Schäden geben kann. Und wie gesagt, gibt es keine wissenschaftliche "Beweise". Wenn etwas für dich nur etwas existiert, was wissenschaftlich bewiesen ist, dann existiert ja gar nichts. Aber das geht zu tief in die Relativitätstheorie.
4) Und nochmal, wer spricht von "zwangsläufig". Du bist der einzige, der mit Absolutismen Behauptungen aufstellt, der "mit 100% Sicherheit", "auf jeden Fall" und "unmöglich" um sich wirft. Und wiederum hast du das mit Ödem immer noch nicht geschnallt. Ein Ödem ist nicht erst ein Ödem, wenn es von außen sichtbar ist.
5) Jetzt stellst du im Ernst das therapeutische Vorgehen beim Reinke Ödem infrage? Du beharrst weiterhin dadrauf, dass Stimmeinsatz ein Reinke Ödem verbessern kann? Sagst du deinen Patienten auch, dass sie nach einer Sportverletzung sofort wieder Sport machen sollen? Dann verstehe ich das, dass deine Ärzte mit dir ein Problem haben. Aber zum Glück sagst du, bei Reizung Pause, wenns chronisch ist benutzen. Bei dem Reinke Ödem heißt das, akut: Stimmruhe, chronisch: hinnehmen, dass die Stimme im Eimer ist oder operieren lassen. Und nein, das geht durch Singen nicht mehr zurück, weil hier schon wieder Ödem nicht gleich Ödem ist. Das chronische Reinke Ödem lässt sich nicht durch Massagen drainieren, so wie man z.B. Myxödeme auch nicht wegmassieren kann. Und Narben bleiben Narben.
6) Zu dass schiefe Töne irreversible Stimmschäden verursacht will ich ein Zitat. Und deine Einstellung finde ich bemitleidenswert. Foxx hat es mMn treffend geschrieben.