Stimme f. Synchronsprechen

von cheb_yab, 20.01.07.

  1. cheb_yab

    cheb_yab Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.07   #1
    Da ich erst vorkurzem begonnen habe richtig singen zu lernen, (mit ende 19:eek:)
    also recht spät, habe ich mir überlegt auch mal bei irgenwelchen synchronisationen mal mit zu machen. Ich meine falls das mit dem Singen gar nicht mein klappen sollte. Ich dachte mir das ich viellecht sowas probieren könnte. :p
    Noch geb ich aber nicht auf da ich ja erst angefangen habe :rolleyes: (ein paar wochen erst)

    Ich hab mal versucht meine stimme zu verstellen.
    Zum guten Vergleichen habe ich "immer" den Satz "you cant win this match" gewählt um die unterschiede besser darstellen zu können ;)

    Was meint ihr wäre das eine gute Alternative:)

    Bitte seid ehrlich. Ist die Stimme für so etw zu gebrauchen:confused:

    Ihr müsst verzeihen ich hab daszwischen versucht etw blödsinn :screwy: zu bauen. (lachen etc. :D) also es ist eine etw spontane aktion gewesen, da ich langeweile hatte und am besagten aufnahmetag (also wo ich das aufgenommen habe) das leben mich etw umgehauen hatte.

    Feedback please :)

    http://www.skyli.de/popsite/songs/you_can_not_win_this_match.mp3

    Ich hoffe das ich jetzt von keinem mod ärger bekomme ;) :D
    Aufgenommen hab ich das mit meinem headset, das leider heute seinen geist aufgegeben hat :(
     
  2. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 21.01.07   #2
    Hallo Cheb,

    Keine Angst, so schnell gibt es keinen Ärger :)

    hab den letzten Beitrag aber hier in einen neuen Thread verschoben - ist ein neues Thema.

    Da Vocals aber nicht nur "Singen" bedeutet, sondern auch "mündlich", sehe ich kein Problem darin, auch ausnahmsweise mal ne Sprechprobe hier zu posten - auch wenn es nichts mit Musik zu tun hat, gibt es ja den einen oder anderen gesprochenen Song (aber nur wenn Du versprichst, nicht mit dem Singen aufzuhören ;))

    Zum Thema:
    Das Hauptproblem bei Deiner Berufswahl ist weniger Dein Talent (denn das hast Du scheinbar), sondern eher, wie Du ohne Vitamin B ins Business reinikommst.

    Den Beruf des Synchronsprechers gibt es an sich offiziell nicht. Professionelle Synchronstudios leisten sich meistens richtige Schauspieler oder wenigstens Schaupielstudenten. Öffentlich ausgeschriebene Synchronstimmen-Castings für Laien sind ausgesprochen selten. Einzig die Erotik-Branche führt imho Synchronisation mit Laien durch. Ich denke aber nicht, dass das Dein Ziel ist. Viel Geld gibt es da nebenbei auch nicht und ohne Beziehungen geht auch hier leider nichts.

    Also: wenn Deine Eltern oder sonstwelche guten Bekannten/Verwandten nicht in diesem Business tätig sind, wird es schwer, da rein zu kommen. Da bleibt Dir eigentlch auch nur ne Art Schaupielausbildung.

    Aber vielleicht könntest Du noch Dein Talent zum Stimme verstellen noch als Comedian oder Stimmimitator nutzen. Dein Hörbeispiel geht ja auch eher in diese Richtung...
     
  3. Curare

    Curare Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.07   #3
    :D :great:

    Hört sich toll an,
    v.a. you CANNOT win this match:D .
    Ich kenn mich da nicht aus. variabel scheint deine stimme auf jeden fall zu sein. beim synchronsprechen kommts aber nicht nur auf die stimme an sich an. man muss dann die von der jeweiligen situation abhängigen Gefühle etc. transportieren können, und ob du sowas gut kannst, lässt sich, wenn das ´´bild´´ fehlt, schlecht sagen...
     
  4. kosh

    kosh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.07   #4
    Generell st eine gut ausgebildete, gut klingende Stimme immer geeignet, um Synchronisationen zu machen. Viele der im deutschen Fernsehen und Film zu hörenden Stimmen gehören aber seit längerem im Theaterbereich arbeitenden Leuten, von zumeist fürchterlich klingenden B-Promis, deren Agenten gute Beziehungen haben mal abgesehen.

    Ehrlich gesagt finde ich es schwer von Deiner Hörprobe aus zu urteilen, zumal Du dir auch noch eine englische Phrase ausgesucht hast. Viellecht wäre es nicht schlecht, wenn Du einen kleinen Text auf deutsch einstudieren würdest, um ihn zu Übungszwecken mit Betonungen zu variieren.

    In jedem Fall kann es nicht schaden, bei Interesse für den Beruf, sich mit Theaterarbeit zu beschäftigen und die Stimme professionell schulen zu lassen.

    Viel Erfolg auf jeden Fall. Synchronsprecher ist sicherlich ein interessanter, wenn ach anstrengender Job.
     
  5. desgraca

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    Erstellt: 21.01.07   #5
    ich lach mich tot :D:D:D


    die aufnahme isn hammer:great:

    the joker, ein sterbender frosch, darth vader, ein flughafensprecher, gollum und arnold schwarzenegger in 44 sekunden:D

    ich find das vor dem ersten "cannot" am besten (0.26) übrigens, das klingt so richtig schön geisteskrank:D


    ansonsten,,,ich kenn nur einen synchronsprecher und der hat das schon noch ne runde glaubwürdiger drauf, (der schafft also auch die celine dion am ende direkt nach darth vader:D), aber der macht das auch schon seine 20 jahre, und kann man daher nicht wirklich vergleichen.

    lange rede kurzer sinn, ich hab keine ahnung ---und da war der ausschnitt dann auch zu kurz--- ob du da ein riesenpotential zum synchronsprechen hast, für mich sieht es so aus, dass du auf jeden fall mit deiner stimme spielen kannst, und spaß dabei hast, von daher würd ich an deiner stelle einfach dranbleiben (was du ja eh vorhast) und schaun was draus wird :)
    wie lang hältst du jeweils eine stimme durch? das wäre ja auch noch wichtig irgendwie.
     
  6. Astronautenkost

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    Erstellt: 22.01.07   #6
    Synchron ist mehr als die Stimme zu verstellen. In der Regel gehört Sprechunterricht dazu, außer Du bist prominent, dann hast du Chancen, auch wenn du es nicht kannst. Z.B. bei den ganzen Zeichentrickfilmen.
     
  7. Franzie

    Franzie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.07   #7
    ..finde die aufnahme auch herrlich :D aber nun nicht so sehr, dass ich dir da zu einem beruflichen weg raten würde.

    was hälst du denn davon: manche bands (zb metal oder techno oder weißderteufel) suchen auch ab und zu eine sprechstimme für ihre songs. also jemand, der gewisse phrasen ausdrucksstark von sich gibt, die im song eingebaut werden.. als echo, als intro, als hintergrund sonstwas. glaube, selbst hier hatte mal ein tüftler nach jemandem gesucht- schau dich mal um.

    kenn's übrigens auch fast nur so, dass schauspieler die synchronstimmen übernehmen, zumindest in spielfilmen. du könntest also höchstens richtung zeichentrick oder werbung gehen.. schau da mal an die hochschulen der jeweiligen gebiete, vielleicht brauchen die jemanden.

    auf jeden fall muss deine stimme aber auch für's sprechen noch besser ausgebildet werden- man hört ja selbst bei nachrichtensprechern, dass sie nicht reden wie jeder andere; da gehört auch viel atemtechnik dazu;_>
     
  8. cheb_yab

    cheb_yab Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.07   #8
    Na ich denke wenn ich dann noch ein richtiges mikro kaufe, dann wird es was ";)" , aber danke fürs Kompliment :D

    Ja genau ich brauch Vitamin D. Bzg. "kenn" ich eine person aus meinem bekanntenkreis die beim Rundfunk arbeitet. Aber wie gesagt ich will mich auch nicht so ins buisness hineinmogeln sondern es mir selber beweisen. D.h ich werde nach Theaterprojekten ausschau halten und mich einmal durch kritisieren lassen und eben am ball bleiben um ein stückchen besser zu werden .

    Ja wenn Jamba mich ruft ,ansonsten ab in die Erotikbranche. :D
    Nein aber mein Ziel ist es besser zu werden. Ich meine Stöhnen kann ich ja schon :D. Damit kann ich ja dieses kapitel überspringen. ;)


    Ich weiß auch nicht was mich dahin geritten hat sowas zu machen und ich sehe auch ein das das Beispiel auch nicht gerade sehr aussagekräftig ist. Es müsste etw. handfestes da sein.



    Ich denke wenn ich weiterhin singe und noch bei einem Theaterprojekt mitmachen kann, sowie die Chancen wahrnehmen kann und noch glück habe. "xD" Tja dann kann es was werden. Wie schon oben gesagt ist das Beispiel nicht wirklich aussagekräftig.



    Ich denke dass das Beispiel auch nicht wirklich diese Kreaturen perfect wiederspiegelt;). Aber danke fürs kompliment. :) Ich halts schon sehr lange durch das ist nicht das Problem. Ob es dabei zu qualitätsdifferenzen kommt kann ich nicht so sagen:D.
    Ich werde einfach weiterhin weiterdran arbeiten. Beatboxen kann ich ja auch noch einwenig.

    Stimmt, vorallem die im Radio ausgesendeten Erzählungen haben meist ein ganz anderes Niveau von Sprachkunst. ( Da gibt es auch noch diese Höhrbücher etc.)

    Ich merk schon das diese Aktion eher eine Lachnummer ist "xD", wie gesagt ich muss noch viel an mir Arbeiten. Ich werd mich mal ekundigen. Ich denke (vermute) auch das das Aussehen bei Theater, Film etc. auch noch eine entscheidenede Rolle spielt. Da man vorallem Characterköpfe eher bevorzugt. (denk ich)

    Um aber zum musikalischen zurückzukommen. Beats etc. kann ich schon selber machen bzw. bei einem Freund der diese ganzen vstis hat. Aber er kann nicht damit umgehen .:screwy: Der Typ hat so viel geld dafür ausgegeben und kann eigentlich nur wenig damit anfangen. Ich meine:rolleyes:. Naja was solls, ich hab schonmal selber sachen gebastelt. Theoretisch könnte ich kleine Geschichten schreiben und sie dann hier als "Hörspiel" präsentieren oder halt sowas "singen" wie. "Jetzt spür den Zorn jetzt kommt der Beat von vorn" ;)


    Also danke für die Feedbacks. Mal sehen was kommt.

    Wenn jmd. noch was dazu einfällt. ich meine in Richtung positiv oder negativ. Tja dann bitte schön. Dann seid ihr herzlich eingeladen.:D
     
  9. tonkind

    tonkind Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.07   #9
    Hallo Cheb_yab,

    über den Beruf des Sprechers kursieren einige Gerüchte von denen in diesem Thread auch wieder viele auftauchen, deshalb äußere ich mich auch mal dazu.

    Also 1.
    "falls es mit dem Singen nicht klappt, mache ich mal etwas Synchronisation"
    Synchronsprechen ist die Königsdisziplin im Bereich Sprachproduktion.
    Es gibt andere Bereiche wie Werbung, Industriefilm, Hörspiel etc.
    Du kannst zu bewegten Bildern sprechen (off-Text oder synchron) oder ohne.
    Jeder einzelne Bereich ist ein Spezialfach und es gibt nur wenige SprecherInnen, die in mehreren Bereichen arbeiten oder in verschiedenen gleich gut sind.
    Man kann sich aber in allen Bereichen ausprobieren und muss - egal in welchem Bereich man arbeiten will - hart dafür arbeiten.
    Synchronsprechen ist das schwerste Fach überhaupt und nebenbei eins der begehrtesten. Und übrigens unverhältnismäßig schlecht bezahlt.

    2.
    "kenn's übrigens auch fast nur so, dass schauspieler die synchronstimmen übernehmen"
    Tatsächlich arbeiten viele SchauspielerInnen nebenberuflich als Sprecher.
    Das liegt in der Natur der Sache und viele Dinge, die man als Schauspieler draufhat, kann man als Sprecher gut gebrauchen. Wer Rollen spielen kann, kann sich auch in eine Rolle hineinversetzen, die ein anderer gespielt hat.

    Schauspieler zu sein ist aber keinesfalls eine Zugangsvoraussetzung für den Sprecherberuf. Man muss einfach gut sein. Und sich gut verkaufen.Das reicht.
    Man kann Sprechunterricht nehmen, man kann jede Gelegenheit ausnutzen zu üben vor einem Mikro zu sprechen, man kann singen, man kann selber ein Hörspiel produzieren, man kann sich selber beurteilen, man kann sich die Urteile anderer einholen....
    Üben, üben, üben halt.
    Es gibt durchaus sehr bekannte Stimmen, deren Besitzer mal einen ganz anderen Beruf hatten als Schauspieler.

    3.
    "Das Hauptproblem bei Deiner Berufswahl ist... wie Du ohne Vitamin B ins Business reinkommst."
    Halte ich für ein Gerücht.

    Sprecher werden gebucht, weil der Typ den sie verkörpern zu der Produktion und der Rolle passt.
    Dass man dabei Flexibilität, Routine, Professionalität, Ausdauer, ein großes stimmliches Spektrum, Einfühlungsvermögen, Kreativität, Variabilität, Ideen usw. besitzen muss, wird zu Recht selbstverständlich vorausgesetzt.
    Wenn man darüber verfügt und sich entsprechend anstrengt braucht man keine Beziehungen. Man knüpft sie einfach.

    4.
    "Öffentlich ausgeschriebene Synchronstimmen-Castings für Laien sind ausgesprochen selten".
    Stimmt so nicht. Die Frage ist, was man unter öffentlich versteht.
    Bestimmt kein Casting a la "Deutschland sucht den Superstar" für gesprochenes Wort, hoffe ich.
    Studios und Produktionsfirmen haben eine Kartei, darin sind Kontaktdaten von Sprechern mit Sprachdemos.
    Diese sollten die stimmlichen Möglichkeiten aufzeigen und verschiedene Einsatzbereiche darstellen.

    Wenn Dein Demo dem nahe kommt, was der Produzent/Kunde sich für eine Stimme vorstellt kannst Du Glück haben und wirst zum Casting eingeladen. Wenn Du dabei gut genug bist und über Flexibilität, Routine, Professionalität etc. verfügst, kriegst Du den Job, falls Dein Preis auch noch stimmt. Wenn Du dem Produzenten dabei positiv auffällst, erinnert er sich beim nächsten Mal vielleicht wieder an Dich.


    Sooooo, zum Schluß die Beurteilung Deiner Aufnahme:
    Ganz lustig, naja.
    Ich denke es war ja als Gag gemeint und ist wie Du schreibst aus einer Laune heraus entstanden.
    Wenn es dazu gedient hat, die Idee des Sprecher-werdens in Dir zu wecken: prima, dann mach mal weiter und befass Dich ernsthaft mit dem Thema. Ich wünsche Dir viel Glück, Ausdauer und einen starken Willen dabei.

    Wenn Du Dich damit bewerben willst oder das Ganze für einen Beleg deines Talents hälst: Vergiss´es einfach, spar´ Dir das Porto.

    So, das wars von mir zu dem Thema. Hoffe, Du kannst was damit anfangen.

    Es grüßt
    das Tonkind
     
  10. Ophelia

    Ophelia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.07   #10
    cheb_yab, studierst Du?
    Kann sein, Du hast geschrieben, was Du genau machst, aber mir fällt es gerade nicht ein.
    Weshalb ich frage, ob Du studierst? An manchen Unis wird Sprecherziehung angeboten, vielleicht wär so ein Kurs ja was.
    In Tübingen gibt's das z. B. bei den Geisteswissenschaften, um freiwillige Scheine zu machen, die im weitesten Sinne bei der Germanistik mitlaufen.
    Ich hatte so ein Seminar mal begonnen, es war auch sehr interessant, aber wegen einer Überschneidung hat es sich für mich nicht so gelohnt, da ich immer nur die Hälfte der Zeit da sein konnte. Weiterempfehlen kann ich es trotzdem!
     
  11. desgraca

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    Erstellt: 23.01.07   #11
    sprecherziehung......das brauch ich auch,,,,,,,,,,,,,,,danke für den tipp, mal kucken ob es das hier auch gibt :great:
     
  12. Ophelia

    Ophelia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.07   #12
    Ich kann's nur empfehlen und werd das im nächsten Semester auch nochmal "richtig" machen. Da ist man anfangs ganz überrascht, was man alleine mit der Sprechstimme schon alles anstellen kann.

    Eigentlich sollte man Sprechen ja genauso lernen wie das Singen. Witzigerweise ist es bei mir so, daß wenn ich singe, kann ich locker mehrere Stunden (natürlich mit kleinen Pausen dazwischen, in denen man kurz was sagt oder ein Chorstück aussetzt, etc.) durchsingen ohne Probleme zu bekommen. Rede ich aber eine Stunde am Stück, kommt sofort das Kratzen im Hals. Einfach weil ich "falsch" spreche. Jeder spricht, jeder hat es irgendwann mal angefangen, aber die wenigsten haben es auch wirklich gelernt.

    Das fängt bei irgendwelchen Undeutlichkeiten an, wenn beispielsweise ein Wort mit einem "H" beginnt oder mit einem "R" endet, da ja hier in großen Teilen Deutschlands weder das Zungen- noch das Rachen-R genutzt wird. Und man "verschluckt" einfach irgendwelche Silben, man versteht's ja trotzdem. Aber sobald man dann mal vor Leuten sprechen muß - und sei es nur ein Referat, bei dem eh keiner zuhört - merkt man ziemlich schnell, daß eben der Hals rauh wird oder die Leute langsam anfangen, was anderes zu machen, weil's einfach auch zu anstrengend ist, da zuzuhören, weil's zu leise ist, weil's zu undeutlich ist, weil man es nur runterleiert...

    Kurz und gut: Ich empfehle Sprecherziehung! Ob man's für's eventuelle Synchronsprechen nutzen will oder nicht, ist egal. Es nützt in fast allen Bereichen fast immer was. :)
     
  13. desgraca

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    Erstellt: 23.01.07   #13
    das geht mir fast genauso, bis darauf, dass ich auch ein bisschen falsch singe:D


    ein deutsches R kann ich beispielsweise bis heute nur mit ner erfolgsquote von vielleicht 30% produzieren, das müsste ich auf jeden fall noch irgendwie hinkriegen lernen........

    aber dieses dumme R ist auch echt nicht zu unterschätzen.........ich weiß aus linguistik, wie es gebildet wird und wie es zu klingen hat, aber ich spreche seit kindheit immer ein englisches R, und tu mir superschwer so ein deutsches R überhaupt mal zu produzieren,,,

    yu, das glaub ich auf jeden fall auch. ich meine, ich werde nächstes semester auch einen kurs "deutsche phonetik" haben, in dem einem zumindest die aussprache mal beigebracht wird......also das was du eben unter silbenverschlucken etc. erwähnst..............aber gegen heiserwerden und andere verschleißerscheinungen hilft das eben nicht weiter.
     
  14. Ophelia

    Ophelia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.07   #14
    Ich muß ja zugeben, ich kann auch kein richtiges R und das obwohl ich deutsch bin.

    Ich kenn da aber eine Übung: d t n l r s dsch.
    Das alles immer schneller nacheinander aussprechen und dabei nicht den Vokal (wie z. B. "d" statt "de" und "r" statt "er") mitaussprechen, sondern nur den Konsonant alleine. Irgendwann sollte man damit ein R sprechen können. Irgendwann rollt sich das r da drin fast von alleine. Aber das hier jetzt so zu beschreiben ohne es vormachen zu können, ist schwer. Vielleicht klappt's bei Dir ja trotzdem. :)

    Achja: Was genau studierst Du? Linguistik?
     
  15. desgraca

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    Erstellt: 23.01.07   #15
    hilfe, das schaff ich ja nur im schneckentempo :o ich werd das mal üben, danke :great:

    ich studier englisch deutsch und teaching, aber mehr so von daheim aus eigentlich :D
     
  16. cheb_yab

    cheb_yab Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.07   #16
    Vielen Dank das hat mir sehr sehr geholfen.:great:


    Das Beispiel ist ja auch nicht gerade in irgendeinerweise überzeugend. Vielleicht kann man das Jamba,Youtube etc. schicken. Es ist als demo sehr sehr ungeeignet. Ich gebe dir da vollkommen recht.

    Zur Idee.

    Die Idee entstand schon länger. Es war in der Schulzeit (10Kl). Dort sollten wir eine Passage aus einem freiwilligen Buch oder Zeitung etc. lesen. Ich hatte mir eine Stelle von "Schuld und Sühne" ausgewählt. (Fjodor Michailowitsch Dostojewski) Dabei gelang es mir die Textpassage so gut vorzutragen, sodass alle Klassenkameraden samt Lehrer gebannt waren. Nach dem Vortrag war es immernoch mucksmäuschen still und mir wurde an diesem tag ein Respekt gezollt ;), der mir als halber Ausländer schon sehr nahe ging ;). Zumal ich in deutsch nur mittelmäßig war. Aus krankheitsgründen (2 Jahre) konnte ich mein Abi nicht machen, deshalb muss ich jetzt entweder ein Fachabi nachlegen oder mit einer Ausbildung anfangen. Das sind alles erschwerte Bedingungen. Aber seit dem geb ich nicht mehr so schnell auf. Was ich noch gut heißen kann ist das ich in der Lage bin die arabischen Laute korrekt auszusprechen. (sprich gerolltes "r" etc. sind kein Problem ;)) mein französich ist von der Aussprache auch in ordnung. Das das natürlich alles noch nicht aussreicht ist mir aber schon klar :cool:


    @Ophelia i

    Damit hat sich dein gut gemeinter Rat für mich, sehr schnell in Luft aufgelöst. ;)


    Die einzige Möglichkeit ist eben im Rahmen meiner Möglichkeiten zu suchen. Sprich Kontakte knüpfen oder halt bei Theaterprojekten mitzuwirken. Und das wichtigste ist ja bekanntlich üben üben und nochmals üben :).

    Das das alles einwenig naiv klingt. Naja sei mal davon abgesehen ;)


    @nate

    Hier hab ein beispiel für dich ;), das dir zeigt das ich unterschiedliche "personen schon etw. länger durch halten kann. (könnte) Die zweite und dritte hab ich nicht so gut gemacht wie die erste ;)
    Hab das nur so aus spaß wiederum gemacht
    http://www.skyli.de/popsite/songs/meine_neuen freunde.mp3

    (quali ist nicht so gut wegen dem schlechteren Headset ;))

    @mod etc.??

    Eine Frage hab ich ja. Wenn ich aber ein ernsthaftes thema aufgreifen will. Das zu Beurteilung meiner Möglichkeiten ein verbessertes Bild geben kann. Darf man da auch Textpassagen von Büchern einfachmal so vorlesen?? Oder muss ich auf selbstgschriebenes zurückgreifen?
     
  17. tonkind

    tonkind Registrierter Benutzer

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  18. Astronautenkost

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    Solange der Autor und der Übersetzer 70 Jahre tot sind, kannst Du fremde Texte nehmen. Dann sind keine Rechte mehr darauf.
     
  19. desgraca

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    ach du shice, die würd ich alle 3 erschlagen, wenn die meine ohren längerfristig belästigen würden :o:D

    hast du noch ne stimme, die doppelt so viele silben verständlich ausspricht und nur halb so heftig intoniert?:D
     
  20. antipasti

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    Erstellt: 25.01.07   #20
    Wie ich schon sagte. Ich finde das gut, aber auch dieses Beispiel gehört eher in die Comedy-Ecke. Geht zumindest alles in die lustige Richtung mit stark verstellter Stimme. Aber damit wärst Du ja auch nicht der erste, der über Comedy bei der Synchronisation landet (Bully Herwig, Anke Engelke, Otto ....usw...). Aber auch die werden alle nur für Zeichentricks und lustige Animatiosnfilme eingesetzt und haben einen langen Weg hinter sich.

    Um professioneller Synchronsprecher zu werden (und das auch noch als unbeschriebenes Blatt), müsstest Du eben auch mit Deiner ganz normalen Stimme ganz normale Sätze so sprechen können, dass etwas transportiert wird.

    Vielleicht wäre ein Weg, dass Du Dir eine oder mehrere Figuren ausdenkst, ähnlich wie "Fleischmann" oder "Beavis und Butthead", ein paar Sketche damit produzierst und jene anbietest. Oder sogar direkt damit auf die Bühne gehst. Auftrittsmöglichkeiten für Comedeans, Slam-Poeten u.Ä. gibt es tatsächlich recht viele, auch wenn da erstmal nicht viel Geld mit zu verdienen ist.
     
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