Suche Alternative für Soundcraft UI12 für Auftritte einer Schlagersängerin mit Playback

von Balulilu, 29.05.18.

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  1. Balulilu

    Balulilu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.18   #1
    Ich bin ja in diesem Forum schon super betr. "Kauf unserer PA" beraten worden.
    Wir verwenden seit einiger das Soundcraft Ui12. Bedienung ist supereinfach, Player eingebaut,.... lediglich mit den Mikrofonvorverstärkern und dem Hall sind wir nicht so ganz zufrieden....

    Da wir Anfang nächster Woche nach Deutschland fahren (Adapter für unsere Funkanlage testen - vielleicht passt ja auf unser LD-System eine Neumann oder Shure-Kapsel... und dann gleich mal weiter zu Thomann... :-)) habe ich zum Thema "Mischpult" noch eine Frage...

    Ich bin auf der Suche nach einem Mischpult alla Ui12, aber mit besserem "Innenleben/Werten".
    "Pflichtenkatalog":
    Gute Mikrofonvorverstärker
    Guter Hall (so Richtung Lexikon 480... :-) bin vom ReLab LX480 im Studio ein bisschen verwöhnt... :-))
    Eingebauter mp3-Player zum Abspielen der Playbacks
    Bedienung mit Tablet oder Laptop

    Hättet ihr ein paar Empfehlungen für mich?
    Komme ich da z.B. mit einem Behringer X32R hin??
    Oder Midas MR18/MR12?? (sind 4 Stereo-FX Slots ausreichend?)

    Danke für eure Tipps.
    LG Wolfgang
     
  2. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 29.05.18   #2
    Ich bewerte mal die Pulte von Behringer respektive Midas.
    Ich kenn die Preamps vom UI12 nicht. Daher wage ich auch keine Einschätzung wie gut oder schlecht die im Vergleich zu anderen Mischgeräten in der Leistungsklasse sind.
    Ich finde die X-air bzw X32 Preamps recht brauchbar und die von den Midas-Pendants noch etwas besser.

    Zum Thema Hall kann ich nur sagen dass ich die Effekt von Behringer sehr gut finde. Ich kenne zwar auch Leute die das nicht so sehen, denn di ewollen immer und überall die Yamaha-Hall-Varianten hören. Nur die mag ich z.B. wieder weniger. Egal wie man es wendet, einen Lexicon 480 wirst du nur bekommen wenn du auch einen Lexicon 480 (oder 960) hinstellst. Allerdings habe ich mal den Hall vom X32 mit meinem PCM91 verglichen und da muss ich dem X32 konstatieren dass der sich so gut geschlagen hat, dass ich mich nicht mehr dabei ertappe, zu überlegen ob ich mein Hallrack doch noch mit schleife.
    Ich kenne auch kein anderes Pult, sei es A&H, Presonus, Mackie usw, die in der Preisklasse bis sagen wir 2000€ liegen, die deutlich besseres liefern als Behringer was die Effekte betrifft.
    Knackpunkt beim Behringer ist sicher das Thema MP3. Denn damit kann weder das X-Air noch X32 etwas anfangen, auch bei den Midas Teilen ist da nix zu holen. Wave-Dateien und die gefälligst mit der am Pult eingestellten Samplingrate und 16 Bit. Thats it. Aber Wave klingt ohnehin deutlich besser. Und für Hintergrundgedudel in einer Pause reicht auch ein altes, fast ausrangiertes, Smartphone. Aber für Playbacks würde ich ohnehin WAV Dateien benutzen. die klingen einfach um ein vielfaches besser als MP3.
    Geritzt. Ob Windows, Mac, Linux, Raspberry, iOS oder Android. Alles da. zudem kannst du via Midi einiges machen und mit dem X-Touch hast du fast schon eine Surface für Hardware-Bedienung.

    Bei den meisten Pulten in dieser Preisregion hast du maximal vier Slots. Beim X32 hast du zwar acht aber nur ver sind für sog. Bus-Effekte benutzbar (Hall, Delay usw). die anderen sind nur für Insert-Effekte zu benutzen. Aber da kann Behringer auch einiges bieten.
    Bei den X-Air bzw bei den Midas MR-Pulten musst du aber bedenken dass du entweder vom USB-Stick spielen kannst (XR12, XR16 bzw MR12) oder einen Multitrackanschluss zum PC/Mac usw hast (X18, XR18, MR18). Beim X32 hats du dann beides und noch einiges mehr. Ich habe selbst (noch) ein X32-Rack, ein XR18 und für X32 noch eine Midas DL32 Stagebox. Damit arbeite ich nach wie vor recht gerne bei kleineren Geschichten. Auch wenn ich inzwischen mit einem dLive ein 'ausgewachsenes' Mischpult auch habe. (das hat gerade mein M32 ersetzt).

    Wenn du bei Thomann bist dann kannst du dir ja mal das DM20 begutachten. Ist an sich ein interessantes Teil wenn auch die Effekte bei weitem nicht an Behringer ran kommen und die Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der Grundklang ist aber gut. Ich finde ja, dass es einigen dieser kleinen Mixern gut stehen würde den Formfaktor vom DM20 zu übernehemn. Klein, leicht und Motorfader um einen wirklich interessanten Preis.
    Das RCF M18 finde ich persönlich nicht so gelungen (mir taugen da die Effekte nicht so wirklich), aber es klingt recht brauchbar. Ähnliches gilt auch für die QSC Touchmix oder auch das kleine Presonus. Nur kommen die allesamt, gerade im Effektbereich, nicht mal annähernd ans Behringer bzw Midas ran. Die sind für mich im unteren BEreich wirklich unschlagbar zur Zeit.
     
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  3. Balulilu

    Balulilu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.18   #3
    Danke... :great::great::great::great::great::great::great:

    Von den Behringe/Midas - Effekten habe ich schon Gutes gehört... hier gibt es aber keinen Unterschied, oder?? (Behringer/Midas)

    Mikrofonvorverstärker Behringer/Midas: Gibt es da einen "hörbaren" Unterschied, oder reden wir nur von "weniger Rauschen", Headroom, u.dgl.??

    Ja, bis dato haben wir "zu tode komprimierte mp3´s" verwendet... würden aber vom Arrangeur auch Waves-unkomprimiert bekommen... vielleicht sogar Einzelspuren...
    ab damit auf die Behringer X Live - SD-Karte.... dann könnte ich ja das Playback vor Ort "mischen"... zahlt scih aus? Habe dbzgl. keinerlei Erfahrungswerte...
    (Schlagersängerin mit Playback)

    LG Wolfgang
     
  4. EDE-WOLF

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    Erstellt: 29.05.18   #4
    Folgendes soll bitte bitte bitte nicht beleidigend gemeint sein, aber in mir zuckt es immer ganz gewaltig, wenn jemand die Qualität von "Mikrofonpreamps" im Kontext von low-Budget-PA-Anwendungen kritisiert.
    Da passt oft was nicht.

    Ganz ehrlich: nahezu 95% aller PA-Anwendungen im nicht-klassischen Bereich und in diesem Preissegment finden in Umgebungen statt, wo a) Die Raumakustik und/oder b) die Lautsprechersysteme den Sound signifikant verschlechtern.

    Ich stehe nun auch nicht seit gestern am Pult und mir wäre rational betrachtet kaum ein Fall (lass es einen von 100 sein), wo ich mal auf nem Gig gestanden hätte und gedacht hätte: Hmmm mein ergebnis wäre mit besseren Preamps sicher besser gewesen...

    Also versteh mich nicht falsch: Es gibt Leute, die auf einem Niveau arbeiten, wo das sicherlich einen EInfluss hat, aber üüüüüblicherweise - vor allem in diesem Boardkontext hier - sind die meisten eigentlich keine sooo geilen Tonleute, dass man sagen müsste "och nö... sie Soundcraftpreamps sind nicht gut genug".

    Ich kenne das Pult selbst und mag es nicht... aber das ist meine Meinung und dabei gehts eher um "Haptik und Gewohnheit" als um objektive Qualität bzw. Klang.

    Das gleiche gilt meinem Empfinden nach auch für den Hall... ja mag nicht der Ultimative sein, aber man kann wunderbar brauchbare Ergebnisse rausholen..

    Und nochmal: Das soll nicht heißen "Ihr Amateure kommt auch mit Schrott klar", sondern vielmehr, dass euer Pult technisch völlig solide ist, und ich keinen objektiven Grund erkennen kann, der eine Neuinvestition rechtfertigt....


    Aber wenns denn sein soll:
    Ich bin ja stolzer Besitzer diverser X32R, eines fullsize und hab durchaus auch die ein oder andere S16 und auch die Midas-Version in den Fingern gehabt....
    alles geiles Material.
    Jaaaa ich bilde mir ein leiiicht bessere Ergebnisse mit einem X32R erzeugen zu können als auf ner Ui... aaaaber das liegt meinem Empfinden nach im wesentlichen daran, dass ich auf den X-Pulten einfach viel geübter und versierter bin.


    zum Thema 4Fxe: Ich halte das für VÖLLIG ausreichend. Ich persönlich habe immer 2 Hallengines laufen, ein Delay (mit 4tel und 8tel jeweils mono auf einem Gerät) und noch einen FX-Slot für irgendwelches verrücktes Zeug... Entweder gephase/flange oder mal was Richtung Harmonizer.. aber das benutze ich schon nur sehr selten, so dass ich immer mehr als genug Platz hab..


    Der einzige KLANGLICHE Unterschied zwischen den Midas- und den B-Geräten sind die Wandler, die - wie ich oben bereits ausführte - MEINER MEINUNG NACH für die meisten PA-Anwendungen beide qualitativ mehr als ausreichend sind...



    Also als Fazit: Ich möchte euch nur vor unnötigen Ausgaben bewahren ;)
     
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  5. Balulilu

    Balulilu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.18   #5
    Danke für die Hinweise... beleidigt? Absolut nicht...
    Hier in diesem Forum sind ja viele Live-Tontechniker - weshalb ich auch diese Fragen gestellt habe...
    Ich kann es nur nicht ganz nachvollziehen, wenn jemand, so wie ich EUR XY.- investieren möchte, um ein besseres Ergebnis zu erzielen, dazu einige Fragen stellt, jemand Zuckungen bekommt...

    Zu den Preamps:
    Ich komme aus dem "Tonstudiobereich" (Mein Hauptaufgabengebiet) - "Live" muss ich ganz ehrlich gesagt noch einiges dazulernen... daher auch die eine oder andere Frage von mir...
    Wie gehen wir bei einem beabsichtigten Preamp - Kauf für unser Tonstudio vor? Wir vergleichen Preamp A um EUR XY und Preamp B um EUR XY.
    Jetzt bin ich davon ausgegangen, dass mir jemand hier im Forum die Frage beantworten kann, ob Midas oder Behringer "besser" klingt... (ja, ja, ich weiß, ... was heißt "besser".....)
    Mögliche Antorten: klingen gleich, annähernd gleich, A kling im Vergleich zu B: smoother, wärmer, runder, analoger, digitaler, metallischer, differenzierter, dumpfer, heller, durchsichtiger, transparenter,
    blecherner ........... oder was weiß ich was einem dazu einfällt..... :)

    Zum Hall:
    Ich kenne mich mit Hallparametern aus... bin aber nicht der Meinung, dass man (für unseren Einsatzzweck) ein "brauchbares" Ergebnis mit Ui12 erzielen kann... bzw. ist mir ein "nur brauchbares" Ergebnis zu wenig...
    Bin halt Lexikon 480 bzw. Relab verwöhnt... d.h. jetzt aber nicht, dass ich meinen Lexikon 480 mit auf die Bühne nehme...

    Daher war ja meine Anfrage: Alternativen zum Ui12...

    So wie du schreibst, klingen ja die Behringer und Midas Preamps identisch...
    Hall ist derselbe... und auch nicht viel besser als im Ui12...
    Sehe ich das jetzt richtig????
     
  6. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 30.05.18   #6
    Hallöchen,

    "Tonstudio" ist eine andere Ausgangslage. Gerade die zwei von mir aufgezählten Punkte ändern die Situation signifikant.
    In einem Studio haben wir a) (hoffentlich) eine sehr gute Raumakustik und b) sehr gute Abhörmonitore (wobei hier ein neues Problem auftaucht, wenn man versucht, Musik "Handygerecht" zu erzeugen ;).

    Also hinzugehen und zu sagen: "Wir vergleichen mal Wandler/Preamps unter jenen Studiobedingungen und schauen mal, was besser ist(wir als besser empfinden" halte ich für sinnvoll und legitim.

    Allerdings gehen (eben miener Meinung nach) diese - üblicherweise doch eher feinen Unterschiede (wenn wir von absichtlich stark färbenden Preamps mal absehen) im Livekontext eigentlich völlig unter, wenn wir und in einem gewissen "Qualitätsschlauch" befinden (also oberhalb vom allerletzten China-Kram und unterhalb der Hochpreisconsolen a la Digico usw.)
    Das ist eben der Bereich, wo "Live" alles durch alles andere als studiogerechte Umgebungen "kaputt" gemacht wird. Und ich lehne mich mal ausm Fenster und behaupte, dass man bspw. den Unterschied zwischen den Midas- und den Behringer Preamps im Vergleich zwischen X32 und M32 nur in Ausnahmefällen überhaupt wahrnehmen kann und DANN halte ich immernoch den Einfluss auf das Gesamtergebnis in den meisten Fällen (einfach weil die meisten Bands keinen so perfekten Sound haben, die Tonleute nicht so der Überknaller, die Raumakustik eher so njäää und die Lautsprechersysteme eher so "ganz in Ordnung" sind) für vernachlässigbar.

    Kurzum: Für 98% meiner - ich glaube für dieses Forum relativ repräsentativen - Liveanwendungen hört man keinen Unterschied zwischen den Midas und den B. Preamps. zumindest nicht so, dass man von besser oder schlechter sprechen könnte (auch keine wärmer analoger oder sonstwas).


    Wenn du allerdings ausgeprägten Studiohintergrund und damit erstmal gute Mixing-Skills hast, dann kann ich mir durchaus vorgestellen, dass du mit dem X/M-Hall (bzw. einem der vorhandenen) etwas zufriedener sein könntest als mit denen aus dem Soundcraft.
    Ich finde die Plate-Immitation bspw. wirklich gelungen (was sich im wesentlichen dadurch äußert, dass ich durch relativ gezieltes kurzes Schrauben einen Hall erzeuge, der mir gefällt).

    Aber auch hier muss man die Relationen sehen:
    Wenn ich bspw. an nem Pre-Delay schraube und damit im Studio wunderbar "Tiefe" (im Raummdimnensions-Sinn) erzeugen kann, kann ich das live in sehr viele Fällen so gar nicht, einfach wei lder Bühnensound sich so massiv mit dem Sound der Front mischt.


    Also du wirst dich bei Live-Anwendungen der Gigklasse < 400 Personen durchaus von etlichen "Studiokonzepten" verabschieden dürfen ;)
    Der Perfektionismus wird vermutlich einem "zeiteffizienten Pragmatismus weichen (müssen)".

    Ausgebildet bin ich selbst als Studiomensch arbeite aber mittlerweile nur noch live und die Anforderungen sind oftmals ganz andere :)


    Mich würde abschließend mal interessieren, wie oft du mit dem Soundcraft live unterwegs warst... einfach um ne genauere Idee zu bekommen :)


    Und wie gesagt: Versteh mich nicht falsch, ich will nicht deine Fähigkeiten in Zweifel ziehen :)
     
  7. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 30.05.18   #7
    Nein, intern sind die vergleichbaren Mischpulte (X32 vs M32) bzw X-Air vs MR12 bzw MR16 komplett gleich. Selbst die Firmare ist die selbe für beide Hersteller.
    In den Ausgängen haben die Midas einen etwas höheren Rauschabstand, aber wenn den Unterschied live hörst dann Hut ab. Die Mikrofonverstärker finde ich bei Midas etwas luftiger und definierter (um im Studioslang zu reden). Aber auch das hörst du nur wenn du schnell zwischen den beiden umschaltest. Live bekommst du nix davon mit.
    Dir ist schon bekannt dass mp3 vs WAV erst mal nix damit zu tun hat wie stark komprimiert das Material ist? Euer Arrangeur sollte halt nur beim raus rendern der Songs WAV anstelle MP3 verwenden und gut ist es. Du musst ihm nur sagen mit welcher Samplerate (44.1 oder 48 kHz) du das Pult betreiben willst. oder macht dir gleich beide Versionen, dann bist du krisensicher.
    Das macht für mich nur Sinn wenn bei einem Stereoplayback die Mischung zur Stimme nicht passt. Wenn der Arrangeuer richtig gearbeitet hat dann sollten Stereoplaybacks einfacher sein und man muss sich danach nicht sagen lassen, dass heute abend die Playbackmischung aber nicht so toll war;-) Zudem funktionieren die auch auf Fremdpulten falls man mal doch mit einem solchen arbeiten muss.

    Wenn du da mit vier Effekten nicht klar kommst dann solltest du mal dein Mischkonzept überdenken.;-) Ich habe meist einen Instrumentenhall, einen Vocalhall, ein Tempodelay und einen fliegenden Effekt. Chorus, Detune, Rotary oder eventuell für spezielle Instrumente (Horns oder Akkordeon) einen zusätzlichen Hall bzw neuerdings manchmal ein Gated Reverb für die Snare (Welcome back to the '80s). Meist ist die vierte Engine aber gar nicht in Verwendung.

    Man kann mit beiden ein (fast) identisches Ergebnis erzielen. Unterschiede wird man maximal im direkten A/B Vergleich hören. Ist der zeitliche Abstand zwischen beidne Hörerlebnissen groß genug wird man das wirklich nicht hören. Ich verwende mein X32 Rack mal mit den Midas Stageboxen mal ohne. Live habe ich mir da noch nie gedacht "Ah, heute ist es aber schlechterals letzten wo ich mit den Midas Preamps gearbeitet habe". In der Signalverarbeitung (also die Mixengine) sind die beiden identisch.
    Das würde ich definit nicht sagen. Die Effekte und vor allem der Hall vom Behringer ist um einiges besser als beim UI. Und mag da Lexicon noch größer oben stehen. Miener Meinung nach vernichtet Harman mit der Strategie billige FX-Chips unter dem Namen Lexicon zu vertreiben den guten Ruf dieser Marke. Bald wird sich keiner mehr an die grandiosen Kisten (480, 960 300 bzw die PCM-Serie) erinnern und übrig bleibt "Sch.. Lexicon Hall".

    Ich würde es sogar wagen dass man im Live Kontext den Unterschied nur mit wirklich gut ausgebildeten Ohren hören würde.
    Ich habe letztes Wochenende etwas Vergangenheitsforschung betrieben und mich auf einen bevorstehenden Job mit einem Soundcraft Si Compact vorbereitet. (Wenn ich Zeit habe und Zugriff auf das eingesetzte Pult mache ich das ganz gerne nur um meine Workflows zu adaptieren). Und so ist in meiner "Regie" mein SQ6 und das Si Compact neben einander gestanden. Da ich ganz gerne Experimente mache habe ich eine Mehrspuraufnahme (7 Spuren Jazzballade, mein Standard-Test) in beide Pulte geroutet und habe auf beiden mal so auf die Schnelle eine Mischung erstellt bis sie mir gefallen hat aber nicht gerade mit tundenlangen Feinjustierungen, eben quasi Livesoundcheck. ICh war am Ende überrascht wie ähnlich die Mischungen waren. Ok, die Hall-Effekte am SQ sind um mehrere Klassen besser als die vom Soundcraft (bzw. ich war schockverliebt in den SQ-Chorus am Fender Rhodes) und auch die Filter, Kompressoren usw. arbeiten genauer und feiner im SQ. Da sind halt einige Jahre Entwicklung dazwischen. Aber letztendlich würde ich mich mit beiden Mischungen vor Livepublikum wagen ohne mich schämen zu müssen.

    Mir ist schon in den '80ern klar geworden dass Tontechnik im Studio und Live deutliche Unterschiede aufweisen. Während man im Studio ja an konservierter Musik arbeitet, die dazu gedacht ist dass man sie möglichst oft anhört, ist Live der aktuelle Moment von großer Bedeutung. Bei Konservenmusik sollte man auch nach mehrmaligem (hoffentlichen) Genuß der Aufnahme noch immer etwas zu entdecken haben, Details finden. Live muss man viel plakativer eine Idee unterstützen. Da ist es schon eher egal ob das Delay etwas zu laut ist oder nicht auf den Beat genau auf die Time des Songs passt. Somit könnte man (überspitzt) sagen dass Live eher der Mann fürs Grobe gebraucht wird während im Studio die Genauigkeit eines Neurochirurgen gefragt ist. Dem entsprechend sind auch die verwendeten geräte zu sehen. Live brauchst du einen Schremmhammer und im Studio ein Skalpell. ;-) (interessanterweise habe ich parallel zu meinem Karrierestart als Tontechniker auch als Konstrukteur für Drucklufthämmer gearbeitet, ein Schelm der da einen Zusammenhang sieht:evil:).
     
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  8. Balulilu

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    Erstellt: 30.05.18   #8
    Na DAS nenn ich jetzt mal "konstruktive und hilfreiche Antworten", über die man (ich) sich freuen kann...
    Mir ist schon klar, dass "Tonstudio" eine andere Ausgangslage ist... Wir bzw. ich für meinen Teil nehmen hauptsächlich alles "Akustische" auf... Überwiegend Chöre und Orchester...
    Vor etlichen Jahren haben wir einen "Vergleichstest" Focusrite Red 1 "gegen" den hochgepriesenen "Klassikmikrofonvorverstärker" Millenia Media HV-3-D8 durchgeführt.
    Was soll ich sagen, letztendlich beides Spitzengeräte. Haben uns dann dennoch für Focusrite entschieden. Warum? Weil speziel bei Männerchören der Red 1 "Transparenter" und ja, ichs sag mal: "wärmer" geklungen hat. Millenia im direkten Vergleich bei Männerchören "dumpfer", "härter"... tatsächlich! Waren da einer Meinung... Gewandelt wird bei uns mittels Apogee Symphonie...
    Mir ist schon klar, dass dies Studioequipment ist... gehört nicht auf die Bühne...
    Oft frag ich mich ja selbst, warum dieses Equipment????? Wenn ich denke was da teilweise "vor" dem Mikrofon steht... Dann wird die Musik im Auto oder am Küchenradio "genossen"... na ja, aber das ist wieder ein anderes Thema...

    Nun habe ich für den "Live-Bereich" ein Budget, welches ich/wir ausgeben möchten... nach oben hin gibts ja kaum Grenzen - auch das ist mir klar...
    Mit diesem Budget, welches ich bereit bin zur Verfügung zu stellen (Anlage ist für meine Tochter, die angefangen hat Schlager zu singen - ihr zur Zeit "größtes und liebstes" Hobby) möchte ich eben das "möglichst beste" kaufen. Dazu habe ich ja hier angefragt - wo sicher sehr viele "Live-Experten" vertreten sind.

    #EDE - WOLF
    Jetzt bitte bitte bitte mich nicht mißzuverstehen... aber mit Antworten bzw. Kommentaren, wie nachfolgend angeführt, ist uns "Live-Tontechnik-Neulingen" nicht wirklich geholfen... ich will jetzt nicht sagen, dass deine Aussagen ein wenig "überheblich klingen"... Vielmehr ist es so, dass mit solchen Aussagen einen Fragestellenden nicht wirklich geholfen wird...
    • ...aber in mir zuckt es immer ganz gewaltig, wenn jemand die Qualität von "Mikrofonpreamps" im Kontext von low-Budget-PA-Anwendungen kritisiert...
    Es gibt auch "kleine Anlagen" für kleinere Veranstaltungen, die meiner Meinung nach gut klingen... wir haben uns für die NEXO PS10 (als Top) entschieden. Klein, handlich, tragbar und klingt meiner Meinung nach sehr gut... - meine Meinung :)

    • ...vor allem in diesem Boardkontext hier - sind die meisten eigentlich keine sooo geilen Tonleute,...
    • ...nahezu 95% aller PA-Anwendungen im nicht-klassischen Bereich und in diesem Preissegment finden in Umgebungen statt, wo a) Die Raumakustik und/oder b) die Lautsprechersysteme den Sound signifikant verschlechtern.
    • ... wo "Live" alles durch alles andere als studiogerechte Umgebungen "kaputt" gemacht wird...
    Da klingt schon sehr vieles in Richtung:
    Könnt ihr mit dem Equipment überhaupt richtig umgehen? - Ich kann es!
    Nimm für Live-Anwendungen "Chinaschrott"... Ergebnis is eh dasselbe....
    Hall? Braucht man einen "Guten"? Braucht man den überhaupt?- In einer Kirche wahrscheinlich eher weniger...;);)

    Also nichts für ungut...
    Werde mir trotzdem mal Behringer und Midas anschauen und anhören...
    Und auch den angeführten Adapter für unser LD-System (zum Anbringen einer Neumann- oder Shure-Kapsel...) werden wir Anfang nächster Woche testen... Ich weiß, ich weiß... braucht man ja auch nicht... es tut auch die EUR 55.- Kondensatorkapsel des LD-Systems...
    _____________________________________________________________

    Für weitere hilfreiche Tipps und Empfehlungen bin ich sehr dankbar.

    Liebe Grüße
    Wolfgang

    Ach ja, hab ich ganz vergessen:
    #EDE - WOLF
    Zum Ui12....:
    Also.. beschäftige mich schon sehr lange mit Tontechnik - angefangen mit analogen Konsolen... 1998 bin ich dann "digital" eingestiegen... mit meinem ersten SCSI-Rechner... dann folgten günstige Digitalpulte der Yamaha-Serie (bis O2R)...
    Heute sieht die Sache im Studio ja ein wenig anders aus...
    Doch nun zur Beantwortung deiner Frage:
    Mit dem Ui12 habe ich mich zu Hause eine zeitlang beschäftigt.. bis dato ca. 20 Gigs damit gemischt...
     
  9. EDE-WOLF

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    Erstellt: 30.05.18   #9
    Ich frage mich halt nur wirklich, ob dieses Budget nicht doch merklich in den Sand gesetzt ist... du meinst "nein", ich gebe zu bedenken, dass es doch so sein könnte und vermute "ja" :D

    aber ich vermute lediglich, von daher... kann ich deine Einschätzung durchaus stehen lassen

    Ist richtig! Und in der Tat kann es durchaus sein, dass ich dir hier "Unrecht" tue, aber ich hab mich am "Forumsschnitt" orientiert... wenn du da nach oben raus stichst, dann sorry! Wollte dich da nicht "degradieren".

    Gut. Du sagtest du seiest Studiomensch und weniger Live unterwegs... damit gebe ich ja nur als Live-Mensch Erfahrungswerte weiter....

    Hab ich nie gesagt und nie gemeint. Aber im Live-Bereich haben wir mittlerweile son "solides Einsteigerlevel" mit dem man nahezu alles auf nem sehr ordentlichen Niveau machen kann. UI und X32 gehören dazu ;)

    Ja braucht man, wenn man damit umgehen kann.... da du es kannst, sagte ich ja bereits: Der Hall ist definitiv ein Argument für das X32...

    Tu das... beides sehr gute Pulte!

    Daran sieht man, dass du mich missverstehst... Gerade bei Funken sieht meiner Meinung nahc die Nummer völlig anders aus.... Hier sind die Unterschiede zwischen unterem brauchbaren Preissegment und gehobenem Preissegment sehr deutlich...

    So deutlich, dass ich umgekehrt sagen würde: Viel wichtiger als neue Preamps sind sehr gute Funkstrecken...
    Ich persönlich besitze beispielsweise zwei LD-Funkstrecken und leihe mir regelmäßig Shure-Strecken (QLX) aus, da mir die LDs qualitativ auch nicht reichen.
    Hier sinds auch nicht nur die Kapseln sondern eher die Übertragungstechnik (Kompander usw.)...

    Ich würde das eigentlich - abgesehen vom Hall, der im UI halt echt nicht dolle ist - als wesentliche Stellschraube für besseren Sound sehen!

    Welche LD-Funke hast du genau?
     
  10. Balulilu

    Balulilu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.18   #10
    Ich glaube, dass ich dich in deinem ersten Post auf meine Fragen nicht mißverstanden habe,... na ja, aber lassen wir das mal...

    Also wir haben uns für LD, 500er Serie entschieden.
    Warum? Weil ich die ganze Sache (Einstieg meiner Tochter in die Welt des "Schlagers") ein wenig beobachten wollte... vor Kauf einer teureren Funk-Anlage... LD hat ja Wahnsinnspreise... Ganze Anlage mit Kondensatorkapsel so um die EUR 200.- netto... sagenhaft...
    Es war von Anfang an klar, dass die LD-Funke (falls es weiter gehen sollte) irgendwann zum Sprechermikro für die Veranstaler oder sontigen Konsorten wird...
    Shure mit z.B. KSM9 oder Sennheiser mit Neumann Kapsel sind mir einfach zu teuer... das will ich nicht ausgeben... da reden wir ja vom 10 - 20fachen im Vergleich zu LD...
    Da ich bis dato wirklich keinerlei Probleme mit LD hatte (was Übertragungssicherheit und Reichweite betrifft) hoffe ich, dass der besagte Adapter funktioniert... mal sehen... am Montag weiß ich mehr...

    LG Wolfgang
     
  11. Balulilu

    Balulilu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.18   #11
    Ich habe "zu tode komprimierte mp3´s" geschrieben... WAV - unkomprimiert... gemeint habe ich eigentlich fix und fertig komprimierte bzw. gemasterte Songs/Files... ob jetzt mp3 oder WAV - mal egal...
    Bei der letzten Single-Aufnahme habe ich mich mit dem Arrangeur meiner Tochter ein wenig im Tonstudio unterhalten, wobei er folgendes gemeint hat:
    Ein Live-Tontechniker (Name fällt mir jetzt nicht ein) hat ihm gesagt, dass dieser lieber mit unkomprimierten WAV-Dateien (in Stereo, keine Einzelspuren) arbeitet, da er mit diesen "mehr herausholen" könne... "fix und fertige" Dateien hätte er nicht so gerne... (ist ein recht guter, soweit ich das beurteilen kann. Habe ihn mal "Live mischen" erlebt - hat den Sound von Duo Fantasy echt gut hinbekommen (auf Fremdequipment).
    Was meint ihr dazu? Muss ich mal testen...
    Der Schritt zu Einzelspuren - wie ich geschrieben habe - ist wahrscheinlich wirklich ein zu großer...
     
  12. tombulli

    tombulli Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.05.18   #12
    klar arbeiten wir lieber mit wav-dateien. die klingen einfach besser. aber den zweiten Teil verstehe ich nicht. Was versteht der unter "fix und fertige Dateien"?? eine wav-datei ist auch "fix und fertig" :confused:
     
  13. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 30.05.18   #13
    Er meint "massiv summenkomprimiert" gegen "nicht summenkomprimiert" denke ich... Also Kompression im Audio- nicht im informatischen Sinne.
     
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  14. Balulilu

    Balulilu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.18   #14
    Genau das habe ich gemeint...
     
  15. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 30.05.18   #15
    @Balulilu:
    Ich seh das ähnlich wie @EDE-WOLF . anstelle von leicht besseren Preamps hilft das sicher mehr gleich in eine hochwertige Funkstrecke von Shure oder Sennheiser zu investieren. Ich will die LD-Strecke gar nicht schlecht reden, die Leute bei LD Systems machen schon einen recht brauchbaren Job. Aber wenn du bei dem Boxensystem schon mit PS10 arbeitest, was ja ein Zeichen ist dass das Budget zweitrangig ist und man lieber uaf vernünfiges Zeig setzt, dann würde ich zuerst mal bei der Funkstrecke auf gleiches Level gehen. frühestens wenn beim Mikro und bei der Funkstrecke selbst deutlich der UI12 Liga entwachsen bist solltest du auch über ein anderes Pult nachdenken. Nachdem ja das UI12, so scheints eher schon überdimensioniert ist, könntest du auch kurzfristig über einen externen Hall nachdenken. selbst der günstige TC M100 ist um einiges besser als das was im UI12 verbaut ist.
    (Ich habe mir den für mein Soundcraft Signature 12 besorgt, denn da ist der eingebaute Hall auch extrems besch.....eiden.)
    --- Beiträge zusammengefasst, 30.05.18, Datum Originalbeitrag: 30.05.18 ---
    Niederkomprimierte, per diverse Loudnessmaximer bearbeitete Playbacks sind sicher schwieriger zu handeln als wweniger komprimierte. Der Hauptgrund ist dass man Live ja die Stimme nicht annähernd gut in ein hochverdichtetes Playback rein bekommt. entweder hört man die Stimme zeitweise nicht oder das Playback geht unter. Da ist etwas mehr Live-Charakter beim Playback schon recht gut. Ich mags live auch wenn es weniger nach total glatter Studioproduktion klingt. Da lässt sich die Illusion des Live-Auftritts besser rüber bringen. Gute Live-Playbacks zu mastern ist sicher eine Fertigkeit die manch einer, der astreine Studioproduktionen mastern kann, nicht aus dem Ärmel schüttelt.
     
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  16. Balulilu

    Balulilu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.18   #16
    Externer Hall... hab ich mir auch schon überlegt. Aber den kann ich ja über Tablet nicht steuern, oder? Ich mach ja live nicht viel am Hall... aber halt ab und zu mal was...
    Wir haben auch ab und zu mal was in z.B. Hotels. Da setz ich mich an die Bar oder s.ä., spiele von dort aus die Playbacks ein, Schalte Hall aus ein ein, verändere Hallzeiten-je nach Song...
    Nun sind wir mit unserer Anlage recht zufrieden, aaaaaaber was ich eben noch gerne hätte: ein "besseres" Hall mit einer "schönen Schlagersängerinnenhallfahne" und eine bessere Mic-Kapsel... So, jetzt bin ich wieder am Anfang meines Beitrages angelangt...:):):):):):)
    Dazu eine Frage: Habt ihr mit den LD-Funkstrecken wirklich schon Probleme gehabt? Ich persönlich habe bis dato noch keinerlei erlebt...
     
  17. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 31.05.18   #17
    Bis auf Hallzeiten kannst du das per Pult machen?! du machst doch nicht den Hall selbst aus/laut/Leise, sondern hoffentlich die Returns?!

    Ja... LTE-Störungen trotz duplex-Lücke auf Veranstaltungen in der Nähe von Basisstationen,
    ich finde (zumindest bei meinen) hört man durchaus den Kompander raus,
    Rauschverhalten geht besser,
    Dynamik ist relativ begrenzt...(also ab und an ist die Strecke durchaus am clippen, nehme ich aber den Gain den den Mikros selbst runter, dann ist der Rauschabstand durchaus kritisch...)

    Das sind alles Punkte, die ich beispielsweise bei meiner LD-Strecke "in Ordnung", aber eben nicht "richtig gut" finde... da ist der Sprung zu einer hochwertigen Funkstrecke wirklich signifikant...
    und übrigens Punkte, die unabhängig von der Kapsel sind.

    Ich persönlich kann nicht beurteilen, inwiefern eine andere Kapsel deutlich bessere Ergebnisse liefert!

    Lass es mich wissen, ist evtl. gar nicht uninteressant....
     
  18. Balulilu

    Balulilu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.05.18   #18
    Mach ich gerne...
    Am Montag geht es nur darum, ob es "technisch" funktioniert... (passt das Gewinde, kommt überhaupt "ein Signal raus" :-) ... solche Sachen - in diese Richtung....) inwieweit eine z.B. Sennheiser oder Shure-Strecke "einen besseren Sound" bringen, kann ich am Montag aller Wahrscheinlichkeit nach noch nicht beurteilen... der Händler hat mir mitgeteilt, dass er die Adapter lagernd hat und auch zum Testen Kapseln von Neumann, Shure, Sennheiser & Co. zur Verfügung stellt (verkauft lediglich die Adapter). Falls er eine halbwegs brauchbare Anlage auch noch vor Ort hat... wäre perfekt... mp3, äh Entschuldigung seit gestern nur mehr WAV :-) nehme ich mit... mein Töchterchen fährt ja auch mit, dann hätte ich mit ihrer Stimme gleich einen direkten A/B-Vergleich... Falls es funktionieren sollte, und zwischen z.B. LD/Neumann und Sennheiser/Neumann nicht "allzuviel klanglicher Unterschied" vorhanden wäre... also dann werde ich mich ganz sicher für LD/Neumann (oder LD/Shure, LD/DPA... müssen wir auch noch checken...) entscheiden. Dieses "Mehr an besseren Sound" wäre mir für Live-Zwecke dann doch nicht einige tausend Euro wert...

    Also, ein bisschen "spiele" ich schon mit den am Ui12 zur Verfügung stehenden Effekten... Gemeint habe ich das Knöpfchen beim Ui12 (in der app) "Mute FX", das drücke ich nach den Songs, wenn sie zu quatschen anfängt... :-). Find ich schon praktisch... Sollte man das am Ui12 anders machen/lösen???
     
  19. Balulilu

    Balulilu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.06.18   #19
    Jetzt habe ich noch eine Frage, bevor wir nächste Woche unsere "Deutschland-Rundreise" machen.
    Aaaaaangenommen, mir gefällt der Hall im Midas/Behringer "besser"... :juhuu::opa: dann würde ich mich wahrscheinlich für ein Midas M12 entscheiden... (für unsere Zwecke auch Eingänge mehr als genug...)
    Jetzt generell dazu noch zwei Fragen:
    Werden aufgrund eurer Tipps/Anregungen/Aufklärungen auf WAV "nicht summenkomprimiert" umsteigen... Dann könnte ich mir ja folgendes vorstellen: In der Summe einen "guten" Kompressor/Limiter. Vielleicht noch gaaanz wenig Exciter... ja, und einen Summen EQ... dann bleibt ja für den Rest/Einzelspuren nur mehr ein FX-Slot übrig. Hätte aber gerne für die Stimme zumindest noch Hall und Delay... Dann bin ich schon auf 5 Effekt-Slots, was der M12 ja nicht hat... Bin ich da auf dem Holzweg?:gruebel::gruebel:
     
  20. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 01.06.18   #20
    Für den Master EQ brauchst du normalerweise keinen Effektslot. 6-Band Parametric bzw Graphic EQ sollten langen um den gewünschten Klang zu erzeugen. Wenndoch nicht kannst du dem Mainbus noch eine Stereosubgruppe vorschalten und dort hast du wieder einen EQ.
    Zudem verfügt jeder Bus und damit auch Main bzw. Die Subgruppe über einen ganz guten Kompressor. Ich habe zumindest bisher noch nie den Drang verspürt einen der sog. Boutique-Kompressoren in der Summe einzusetzen. Na gut der Combinator könnte bei problematischen Situationen helfen.
    Somit sollten wieder mind. zwei FX Slots frei sein um Hall und Delay zu realisieren.
     
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