Suche großartig klingende Westerngitarre mit Pick-up für maximal 700 Euro

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emtschie
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Hallo Leute,
mir ist schon klar dass es diese Threads hier massenhaft gibt, und ich glaub dass ich die fast alle (+ die aus anderen Foren) gelesen hab- aber irgendwie hat mich das nicht weitergebracht, weshalb ich sehr hoffe dass ihr mir helft!?
Ich such seit längerer Zeit eine neue Gitarre, da mir die Hoyer HD 20, die ich mir vor 5 Jahren wie ich zugeben muss eher wegen ihrer Optik gekauft hab, vom Klang her so garnicht gefällt.
Mein Problem ist dass ich hier in der Umgebung kein größeres Musikgeschäft zum Antesten habe...und selbst wenn ich wahrscheinlich zu schüchtern wäre dort zu spielen. (hoffe irgendwer hat Verständnis dafür...?)
Ich bin wahrscheinlich auch nicht die talentierteste Gitarristin, aber ich dachte wenn ich mir schon ne neue Gitarre kaufe, dann ne möglichst gute. ("wenn dann richtig"...) deshalb will ich mehr Geld ausgeben, als vielleicht bei meinen Fähigkeiten angemessen ist. Aber ich hab ja vor noch ne Weile zu spielen, weshalb das ja angemessen ist.
Jedenfalls (das solltet ihr noch wissen) hab ich mir dann letzte Woche bei musik-schmidt mal eben ne taylor 214 e bestellt, da ich schonmal die 114 ce von nem freund in der hand hatte (und toll fand) und das mit 685 € son supertolles angebot war...allerdings bin ich bis jetzt auch nicht so hundertprozentig zufrieden- also beim fingerpicking klingt die supertoll, klar und schön. aber beim strummen ist klingt sie mir irgendwie nicht warm genug. jetzt sagt mir mal ob ich spinne!? ich höre und spiele in letzter zeit viele recht folkige sachen und dafür ist sie super, aber wenn ich dann doch mal wieder 'n jack johnson-song schruppen will ist sie glaub ich nicht so geeignet, denk ich...hmm, wie ist eure meinung/sind eure erfahrungen? vielleicht hätt ich doch ne dreadnought nehmen sollen? und irgendwie hat ich den klang der 114 ce auch anders in erinnerung, wobei die unterschiede doch nicht so groß sein dürften und wenn dann müsste die 200er doch toller sein, oder? :redface:D nee, also ihr dürft mir gern sagen wenn mit meinen ohren irgendwas falsch ist...ich überleg halt jetzt ob ich von meinen 33 tagen rückgaberecht gebrauch mach oder eher nicht...habt ihr denn ne idee, welche gitarre(n) ich mir mal anschauen könnte? (werd wohl nicht drumherum kommen, mal in nen musikgeschäft zu fahren...)
also seagull & tanglewood hätt ich da im hinterkopf, und takamine oder vielleicht auch guild oder sogar cole clark (wobei die dann wieder den preislichen rahmen sprengt...)? also: ich würd mich über hilfe (sofern man mir helfen kann) sehr freuen!!


(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung?
bis ___700_______ €



(2) Wie schätzt du dich spieltechnisch ein? Also eher Anfänger, Fortgeschrittener, erfahrener Gitarrist oder sogar Profi (Berufsmusiker)?

__Fortgeschritten________________________________________



(3) Suchst Du eine Gitarre für einen bestimmten Stil ? (z.B. Fingerpicking, Schlagbegleitung (Strumming), überwiegend Plektrum)

_______Fingerpicking & Strumming, in letzter Zeit eher weniger mit Plek__________________________________



(4) Wo setzt du das Instrument primär ein? (nur zuhause, auf der Bühne, im Studio...)

______momentan zu hause, aber vielleicht trau ich mich ja irgendwann mal auf ne bühne____________________________________________



(5) Soll es eine Westerngitarre, Klassische (Nylon) Gitarre, 12-String, oder sonstiges sein?

____western, keine klassische, keine 12-string______________________________________________



(6) Welche Griffbrettbreite würdest du bevorzugen? (42-43mm entsprechen am ehesten einem E-Gitarrengriffbrett, 43-45mm sind die Standardbreiten bei Stahlsaitengitarren, 46mm ist ein nicht so häufiges breites Stahlsaitengriffbrett. ab 48-52mm beginnen Griffbretter von klassischen Gitarren.)

__ähm, ganz so breit wie bei ner klassischen muss es nicht sein (kleine hände und so), aber nen stück weit kann ich mich da auch arrangieren_________________________



(7) Eher einen dicken Hals oder einen schlanken? (hier geht es nicht um die Breite sondern das Volumen des Halses)
__eher schlank, ist aber glaub ich nicht so wichtig_________________________



(8) Hast Du schon eine Vorstellung, wie Deine Gitarre klingen soll? (silbrig, knackig, percussiv, weich, hell, dunkel, verschwommen, definiert)
__schweeere frage: voll, warm, nicht so blechig, klar, nicht verschwommen, harmonisch aber auch melodisch- am besten alles, perfekt ;o) _____________



(9) Bei Steelstrings oder auch "Western"gitarren: welche Korpustypen kommen für dich in Frage?
- Dreadnought Beispiel

-Grande Auditorium


(10) Welche Features sind dir besonders wichtig?
[x] Massive Decke
[ ] Massiver Boden
[ ] Massive Zarge
[ ] hochwertige Mechaniken
[ ] Cut-Away (um bei Soli die Lagen jenseits des 15.(!) Bundes greifen zu können. Beispiel ohne / Beispiel mit)
[x] Pickup/Preamp System (also ein Tonabnehmersystem für das optionale Spielen über einen Verstärker)
[ ] sonstiges: ___ ______________

(11) Hast Du Wünsche bezüglich der Holzsorten??

Decke: _________
Boden&Zargen: __________


(12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? __________________________________________________
möglichst natürlich, kein krasser lack oder so oder nicht son seltsames pickguard wie manchmal bei tanglewood

(13) Sonst noch was? Extrawünsche?
nee, sonst alles gut

also: ich würd mich wirklich freuen, wenn ihr ne idee habt!! vielen dank schonmal!
 
Eigenschaft
 
Hi emtschi

Mit der Taylor hast du sicherlich keine schlecht Gitarre.

Der Klang ist natürlich Geschmacksache(da ist Taylor auch nicht mein Fall)
Über z. B.die Saiten u./o. einen Knochensteg kann man aber den Klang schon ändern,
allerdings, wenn du nicht überzeugt bist, solletst du lieber noch andere Gitarren testen.

Die perfekte Gitarre für alle Stilrichtungen wirst du aber kaum finden. Ich besitze inzwischen auch
je nach "Einsatzgebiet" drei Korpusformen. OM=Fingerstyle; Jumbo=Strumming,
Dread= Folkpicking/Allround und jede hat Ihre Stärken und Schwächen.

Mit ner Dread wärst du wohl am besten beraten, aber da gibts massenhaft Aternativen.

Empfehlenswert sind hier nach meinen Erfahrungen:
Tanglewood TW 15 (Pickguard lässt sich problemlos entfernen/austauschen)
Baton Rouge ZD/ZTR
Epiphone Masterbilt
Blueridge BR 140

Reihenfolge entspricht meinem PERSÖNLICHEN Geschmack u.Einschätzung des Preis/Leistungsvehältnises

Gruß

*flo*
 
Nicht warm genug...

Erstens hat sie eine massive Fichtendecke, die sich normalerweise noch entwickelt, wenn die Gitarre viel gespielt wird. Vielleicht klang deshalb auch die 114 des Freundes "besser"?
Zweitens geht's dabei anscheinend um den Klang mit Plektrum. Schonmal verschiedene Plektren ausprobiert? Und: Auch die Saiten können den Klang stark verändern...
Generell: Es heisst, dass "richtige" RadfahrerInnen fünf Räder brauchen, um je nach Verwendungszweck das passende Gerät zu haben ;)

EDIT: Ich habe Verständnis dafür, dass Du Dich nicht traust, in einem Laden Gitarren anzuspielen. Aber gerade deshalb die Frage: Bist Du sicher, dass Du einen Tonabnehmer brauchst?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Emtschi,

Du hast Dich jetzt in einen Bereich begeben, den jede(r) Gitarrist(in) nur zu
gut kennt - die endlose Suche nach dem heiligen Gral - sprich Ton.

Empfehlungen zum Ton auszusprechen ist wirklich sehr schwer, da geht ganz
viel in den Bereich der Psychoakustik.

Was Saitensauber schreibt entspricht auch meiner Erfahrung.
Es gibt sehr viele Faktoren, die den Klang einer Gitarre beeinflussen können
und ein paar der wichtigsten wurden schon aufgezählt.
Z.B. die klangliche Entwicklung einer Fichtendecke in den ersten paar Wochen
wird ziemlich unterschätzt.

Dazuhin muss man sagen, das der Sound Jack Johnsons nicht unbedingt der
Sound seiner Gitarre ist, sondern vieleicht der seines "Sound-Setups".

Falls Du also die Möglichkeit hast, eine potentielle Neuanschaffung mit verschiedenen
Saiten (Phospor - Phospor-Bronze...) sowie unterschiedlichen Plektren (Material, Stärke...)
zu testen würde ich Dir das unbedingt empfehlen - möglichst an unterschiedlichen
Tagen zu unterschiedliche Zeiten.

Viel Glück beim finden Deiner Gitarre und sei gegrüßt, Mati

P.S. Vielleicht testest Du mal eine (gebrauchte) Larrivée
 
Dazuhin muss man sagen, das der Sound Jack Johnsons nicht unbedingt der
Sound seiner Gitarre ist, sondern vieleicht der seines "Sound-Setups".

Ich möchte mal noch was ganz anderes behaupten: Der Sound Jack Johnsons ist in erster Linie der Sound von Jack Johnson!:confused:

Ich meine damit, dass die individuelle Art zu spielen, von der Greifhand über den Anschlag, Rhythmus etc. den Sound wahrscheinlich viel mehr beeinflusst als die jeweilige Gitarre.

Bei den E-Gitarren wird immer mal wieder eine Geschichte zitiert, bei der zwei Guitarheroes (wer genau hab ich vergessen) mit dem Equipment des jeweils anderen spielen und trotzdem noch so klingen wie sie selber. Bei akustischen Gitarren gilt das eher noch mehr, denke ich. Oder möchte jemand ernsthaft behaupten, Tommy Emmanuel würde auf einmal ganz anders klingen, wenn man ihm statt seiner Maton z.B. eine Taylor in die Hand drücken würde?

Also nicht nur an der Optimierung der Ausrüstung arbeiten, sondern üben, üben, üben, bis du auf deiner Gitarre klingst wie Jack Johnson :D:D:D.

Gruß,
Toni
 
Ich würde erst einmal ein anderes Pick ausprobiern, geht am schnellsten und ist am billigsten, ruhig mal im Musikladen 10 - 20 verschiedene kaufen (kostet nicht die Welt) und zu Hause ausprobieren. Habe ich selbst mal gemacht und war doch sehr erstaunt wie groß die Unterschiede im Klang sind. Vorher war das Pick halt ein Stück Plastik für mich.

Warme Sounds z. B. zur Liedbegleitung, dünne Nylon Picks 0.46 - 0.60 oder Herdim Dreieck Pick in gelb. Gibt natürlich noch jede Menge anderer Nylon Picks die auch gut klingen. Ich bin auch noch ganz begeistert vom Awe-in-one Rock Vibes in schwarz. Habe dort mal alle aus der Rock Vibes Serie bestellt http://www.tone-toys.com/de/Rock_Vibes_Serie.html und jedes klingt anders. Das Opal nehme ich gerne für e-Gitarren.
Härtere Picks, sowohl von der Stärke wie auch Material (Tortex, Celloloid etc.) lassen den Sound sehr differenziert klingen, aber auch recht kalt.

Weitere Möglichkeit, Saiten wechseln. Ich nutze seit kurzem Martin Phosphor/Bronze Strings, Clapton und SP+. Schöner warmer runder Klang, mit nicht nervtötenden Höhenanteil. Auch hier gilt, ausprobieren was dir gefällt und zu deiner Gitarre passt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war gestern bei Musik-Schmidt, und habe ich ähnlicher Preislage nach einer A-Gitarre gesucht. Unter den getesteten Kandidaten war auch eine Taylor 210e . Bei dieser war mir der Sound geschlagener Akkorde ebenfalls zu hart und nicht "rund" genug.

Letztlich bin ich bei einer Takamine TAN 55 C hängen geblieben. Die ist zwar rein akustisch -aufgrund des eher kompakten Korpusses- nicht besonders basstark, aber schon recht ausgewogen. Am Amp ist der Sound klasse: dank sehr guter EQ's kann man effektiv eingreifen und mit dem integrierten Röhren-Preamp auch ausgesprochen warm und voll klingen lassen. Das hat meinen persönlichen Geschmack getroffen.
Die Verarbeitung ist auch prima und -wenn man noch mehr Flexibilität benötigt- kann man an den eingebauten Preamp noch einen Magnet-Tonabnehmer oder ein Mikro anschliessen und dem Signal zumischen.

Kurzum: Zu dem aktuellen Preis sollte man diese Takamine IMHO unbedingt mal antesten.
 
Hallo Emtschi,

nun bei der Suche nach der richtigen Gitarre ist es wirklich nicht so einfach. Deine Taylor ist von der Bespielbarkeit einmalig ( ich habe selbst eine 414CE) Du solltes folgendermaßen vorgehen: Es ist einfach zwingend verschiedene Gitarren auszuprobieren es muss der s.g. aha Effekt da sein um sich für die richtige zu entscheiden. Außerdem bin ich der Meinung es braucht niemanden peinlich zu sein in einem Fachgeschäft ein Instrument zu testen. Es sind nicht immer Profis da. Es ist eine Schwelle die überwunden werden kann. Für mich war es vor 10 Jahren auch etwas schwierig aber deswegen läßt man sich sowas nicht entgehen. Sei spontan und gehe zum nächsten Fachgeschäft sowas macht einfach Spaß ich habe auch oft sehr gute Tips bekommen. Mache es ähnlich wie mit dem kauf eines neues Autos.

Musikalische Grüße Otelis......
 

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