Suche gute Akustikgitarre für Solos, Budget 600 €

  • Ersteller GuitarPlayer22
  • Erstellt am
Hey,
Kurze Frage; wie sieht's mit einer Semiakustik Gitarre aus? Sind die ohne Verstärker spielbar / hörbar?
 
Wenn du sonst E-Gitarre spielst, warum nimmst du dann nicht eine Variax von Line6 und simulierst den Ton?

Gruß
Martin
 
Was meinst du mit 'simulierst den Ton'
Hab recherchiert und es gibt auch zwei Varianten des Modells, eine Akustik und eine E
 
Die Variax Acoustic gibt es nicht mehr im Handel ... nur gebraucht.

http://de.line6.com/legacy/variaxacoustic700/

Einige der Acoustic-Modelle aus der Acoustic sind z.B. in der JTV integriert.

Aber: das sind von der Bauart und vom "akustischen" Klang her reine E-Gitarren! Ohne Amp geht da garnix ...

Ich hab eine Acoustic 700 jahrelang auf der Bühne gespielt und war/bin sehr zufrieden damit.
Aber ohne Amp/Monitor ist die Gitarre auf der Bühne für dich selbst nicht hörbar.
 
Meld mich hier nochmal;
Es wurde ja auch die Ibanez Exotic Wood erwähnt. Habe mich etwas umgesehen und festgestellt, dass die Gitarre anscheinend sehr gut für den Preis ist. Außerdem gefallen mir einige Holzarten echt gut (Ich weiß dass es laminiert ist, der Sound soll trotzdem sehr gut sein). Ich blicke jedoch nicht ganz durch wie Ibanez diese verkauft. Finden kann ich sie fast nur gebraucht, und auch da finde ich nicht recht viel. Sind diese Modelle dann so limitiert? Müsste dann nicht auch der Preis wieder höher sein?

Momentan suche ich ein Modell wie in diesem Video:

Lg
 
Hallo,

Ich hatte die Exotic Wood Serie vorgeschlagen, ohne zu prüfen, ob Ibanez sie überhaupt noch im Programm hat, Schande über mich... Leider werden sie von Ibanez nicht mehr angeboten, da musst du schon auf dem Gebrauchtmarkt Glück haben.

Limitiert waren die Modelle nicht, das waren wohl hübsche Gitarren, aber davon abgesehen nicht herausragend. Die Gleichung Selten = Teuer geht auch nur auf, wenn es sich um gefragte Modelle handelt, das ist hier offensichtlich nicht der Fall.

Grüße
 
Hallo,
Mir kommen mit der Zeit immer wieder Fragen auf, und um nicht immer wieder einen neuen Thread auf zu machen, stelle ich sie auch einfach hier.

Ich habe momentan als Haupt-Akustikgitarre eine Ibanez AW500K-NT. Anscheinend ist die Gitarre nicht so bekannt, und meines Wissens wurde sie auch nur limitiert hergestellt, wodurch man nicht wirklich viel im internet findet. Vor einigen Monaten hatte ich zwar die passende Seite von Ibanez selbst gefunden, wiederfinden kann ich diese aber jetzt nicht mehr...
Die einzigen Modelle die ich finden kann sind die AW500-NT, also ohne das K. Weiß vielleicht jemand ob das ein anderes Modell ist, bzw. welche Bedeutung das K hat? Denn die besagte Gitarre kostet auch weitaus mehr als 100€ weniger, was jedoch auch am Laden und dem Zeitunterschied liegen könnte.
Hier eine Seite die sie noch verkauft: (Das Modell ohne K, sieht aber identisch aus) https://www.musik-produktiv.com/ibanez-artwood-aw500-nt.html

Lg
 
Ah okay, danke sehr. Ich blickte bei der Google Suche nicht mehr ganz durch ^^ Dann weiß ich jetzt mal Bescheid :)

Momentan mach ich mir wieder Gedanken ob ich ein paar meiner älteren Gitarren verkaufen soll, und mir dann erstmal eine Les Paul holen soll, und danach noch eine gute Akustikgitarre.
Welche Marken stellen da die hochwertigsten Akustikgitarren her? In der Preisklasse von 1000-1500€?
Sowas wie Taylor oder Martin?

Lg
 
Momentan mach ich mir wieder Gedanken ob ich ein paar meiner älteren Gitarren verkaufen soll, und mir dann erstmal eine Les Paul holen soll, und danach noch eine gute Akustikgitarre.

Weshalb? Welche Musik möchtest Du machen? Mit wem? E- und Akustikgitarre sind zwei ziemlich verschiedene Instrumente.


Welche Marken stellen da die hochwertigsten Akustikgitarren her? In der Preisklasse von 1000-1500€?
Sowas wie Taylor oder Martin?

Martin und Taylor sind "Platzhirsche", bei denen es aber schwer fällt, die markentypischen Instrumente, die das Image bestimmt haben, für die genannte Kohle zu kriegen. Gleichzeitig verkörpern Martin und Taylor zwei verschiedene Klangideale. Da Tröstende: Für 1000-1500€ bekommst Du von vielen Herstellern sehr ordentliche Instrumente. "Schlechte" gibt es da nicht, nur (für dich bzw. deine Ideen) passende und unpassende.

Wenn es "nur" auf Akustikklang angeht, dann bist du ab ca. 500€ mit Instrumenten dabei, die für Bühnen und Studio taugen. Ggf. noch Geld für einen passenden PU (auch hier schreibe ich bewusst "passend", dann das hängt auch von der Situation ab), alles ok.
 
Keine Angst, ich kenne den Unterschied zwischen einer Akustik- und E-Gitarre. Habe neben meinen zwei Akustikgitarren noch eine Ibanez Gio und eine Fender AM STD.
Aber um die Les Paul geht's jetzt erstmal nicht. Was meinst Du mit Platzhirsche? Waren nur einige Modelle extrem gut, und der Rest ist eher so Standard und überteuert?

Zum Pickup; ich weiß nicht ob ich an eine 1000€ Gitarre schrauben gehen möchte. Baut man die am besten selbst ein?
 
Nein, "Platzhirsch", weil die einfach eine große und historisch gewachsene Marktposition haben. Die Marken sind mit bestimmten Modellen "legendär" geworden, bei Martin z.B. die D-18/28/35/45-Modelle, auch die 000-Modelle. Ebenso wie Gibson bspw. mit der Paula und nicht mit der Highthawk oder der RD. Ob die Instrumente als zu teuer empfunden werden, muss jeder selbst sehen. Ich bin nicht der große Martin- oder Gibson-Freund bei Steelstrings, ich habe da einfach andere Klangideale (die anderen Leuten regelmäßig nicht so sehr gefallen). Und ob es unbedingt die teureren Palisandermodelle sein müssen, oder ob Dir nicht doch die billigeren Mahagoniinstrumente klanglich besser gefallen (geht mir bei Steelstrings regelmäßig so), kannst Du erst durch das Ausprobieren testen. Ich persönlich würde z.B. die D18 einer D45 vorziehen, lasse aber die D18 auch für meine Seagull S6 stehen. Und die wiederum finde ich zwar richtig gut, aber die Lowden und die Gurian sind halt für mich doch passender.

Selbst einbauen würde ich einen PU an ein teures Instrument nur dann, wenn ich es entweder gut kann oder wenn es unproblematisch ist (Klemmikrofon etc.). Zum Üben würde ich da sonst eher die 20€-Flohmarkt-HB nehmen. Die Exaktheit des Einbaus spielt für die Qualität eine große Rolle.
 
Wie ist hier der aktuelle Stand? Naja - ein etwas später Einwurf :D

Was ein "elektrisches Spielgefühl auf der Akustischen" angeht, liegt Ovation relativ weit vorne:


Auch optisch cool. Ansonsten gibt es in der Optik auch hier keine massive Decke und Ovation-Gitarren haben doch einen recht eigenen Klang, den so manche als etwas zu steril empfinden.

Aus klanglicher Sicht (auch quasi das Gegenteil zur Ovation) finde ich persönlich zum Solieren eher mittig ("dosig") klingende Gitarren sehr schön, da diese in den höheren Lagen nicht so schnell dünn klingen, sondern mehr Durchsetzungskraft behalten:

Muss dabei keine Archtop sein, sondern Parlor-Formen gehen auch grob in diese Richtung; sind aber oft nicht mit Cut zu finden. Das Problem dabei ist, dass die dann zum Strumming oder so tendenziell suboptimal klingen.
 
Wenn schon die Celebrity der Ovation, dann bitte wenigstens eine mit massiver Decke, z.B. CE-44-4 (Natur)


oder die anderen möglichen Farbspielereien (Ruby Red Burst, etc.) - (auf die Exotik-Holz-Optik kann ich gerne verzichten, auch wenn´s gut ausschaut...)

--> ansonsten volle Übereinstimmung mit Jiko: die Ovation bringt viele Spieltechniken auch jenseits der "Cowboy-Bünde" (auch verstärkt) noch ziemlich "sauber" rüber - dafür sind sie bekannt (und beliebt)...
 
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