Suche nach dem richtigen Multieffekt-Ampersatz

  • Ersteller homespun
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Ich teile die Sorgen um Dynamik und Ansprechverhalten nicht, das ist jedoch beschränkt auf die Gerätschaft, die ich verwende.
 
der HD500 hat genügend Modelle die richtig viel Dynamik haben!
Mehr, als man in einem Bandkontext je hören wird!
Eine schlechte Mikrofonierung eines Amp, oder irgend ein Lautsprecher, der schon irgendwie schlecht vibriert, einen Fehler hat oder ein vibrierendes Gehäuse o.ä. wird man bei weitem mehr hören.
Oft reicht schon das andere Klangempfinden des Mischers, der Deinen Sound falsch verbiegt.
Oder ein leicht verstelltes Mikro.
Ich sage bei mir zu den Mischern: Der Sound ist eingestellt, Du kannst ihn ohne EQ auf die PA geben. Das machen sie, bzw. korrigieren eben nur in Nuancen das nötige für die jeweilige Raumbeschaffenheit und mein Sound unten im Publikum klingt so, wie ich ihn mag und mir vorstelle.
Und auch auf der Bühne ist das mit den DBR12 so.
Ich weiß nicht wo da jemand noch Dynamik vermissen könnte. Ich vermisse nichts und habe damit eine richtig geniale, einfach e Möglichkeit genau meinen Sound zu spielen!
UNd das selbe gilt für die E-Geige (bei der manch Mischer garnicht weiß wie er sie einstellen müsste, damit sie gut klingt und nicht sägt.
All das ist mit dem "günstigen" HD500!
 
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Ich danke Euch echt Allen für Eure hilfreichen Beiträge.
Ich habe mit meinen Amps zwar momentan die Dynamik usw. die mir gefällt, aber eben Probleme die weit aus mehr wiegen als das... Ich stehe niemals auf einer Stelle, was bedeutet das je nachdem wo ich stehe mein Sound entweder top oder gänzlicherr Müll ist.
Mein Bandkollege spielt ja einen Modeller-leider für meinen Geschmach mit zu vielen Effekten, aber er klingt immer gleich, immer gut, kann stehen wo er möchte. Er geht direkt in die Pa...

Es wurde vom user Chako das Eleven Rack eingeworfen... Hat damit jemand Erfahrung? Besonders im Einsatz mit Band und Live? Also nicht nur die Studionutzung zum Recording?
 
Ich schmeiß mal das Digitech RP1000 ins rennen. Vorweg - ich war nie ein Freund von Multieffektboards!
Das RP1000 hatte ich mal im Liveeinsatz einer Profiband gesehen (True Collins Band) hier mal ein link (übrigens eine wirklich gute Live-Coverband) und ich war so überrascht ( ...??? gar kein Amp auf der Bühne .... nur das RP1000??? und so einen authentischen Genesis-Sound) und habe es mir deshalb mal gekauft u. a. weil ich mit meinem Pod XT Live nie live zurecht kam (Katastrophe ...) und ich die Stepperei bei den anderen normalen Fußtretern satt hatte. Kostet ja nur so 300 ocken das Teil! Die Effekte sind aber von guter Qualität.

Gut etwas gesteppt werden muss ja bei vielen verschiedenen Sounds immer, aber es hat einige wirklich praktische Vorteile hinsichtlich Programmierung und Regelung auch im Livebetrieb, die ich gar nicht hier im Detail aufführen möchte. Sehr intuitiv! Mit Sicherheit haben Boss GT100 , das G-System und andere noch mehr Effektmöglichkeiten bzw. hier und da noch qualitativ hochwertigere Effekte aber darauf kommt es nicht immer an. Es finden sich in allen Fx-Bereichen neben nutzlosen auch hochwertige Effekt- und Amp/Cab-Modulationen. Bei utube gibt es eine schöne Präsentation von Ralf Jung.

Wichtig ist, die Dynamik stimmt, die gewünschten Sounds sind (wenn man sich mit den gemodelten Amps und Boxen auskennt) sehr realistisch einzustellen und es klingt sogar mit !:rolleyes:!! man achte!!!:great: eingeschalteter Amp/Cabinetsimulation!! (mit etwas Korrektur mittels im RP1000 vorhandenem EQ) an allen meinen Amps (alter Fender Pro Reverb, alter Marshall Jubilee) satt, dynamisch, authentisch. D. h. ich benutzeIm Proberaum setzt sich der Sound positiv durc:Dh. Vier-Kabelmethode ist natürlich Pflicht. Das klappt sogar mit dem Fender (als 2. Amp) wenn der mit dem 4. Kabel direkt in den Eingang gespeist wird und die ersten 3 Kabel über einen 1. Amp (mit FX-Send und Return) laufen. Hätte nie gedacht, dass der auch mal nach Marshall klingen kann. Natürlich habe ich dann beim Fender Treble nur auf 3, Mitten voll und Bässe auch nur auf 3, also einen etwa fast linearen Frequenzgang bei eingeschalteter Amp/Cap-Simulation eingestellt.

Ich spiele fast nie ohne, da es immer geil klingt. Ein Tastendruck allerdings mit der Hand (kleine Taste) und man hat die Amp/Cab-Funktion deaktivert. Das gilt auch bei Bedarf für die Amp-FX-Loop-Funktion. (Dann ist allerdings mein 2. Amp der Fender auch deaktiviert). Es ist aber auch Dank Amp/Cabinettsimulation möglich nur die beiden XLR-Ausgänge direkt an einen Mixer/PA anschließen und auf zusätzlich Amps zu verzichten.

Sounds sind immer Geschmacksache. Es wird aber alles von cleanen-, U2-, Blues-, Rock- bis HM-Sounds weitestgehend abgedeckt. Selbst 15" JBL Speaker können simuliert werden. Da ich zwei 12" JBLs besitze kann ich das auch so bestätigen. Die klingen fast wie die echten.
100% klingt das ja nie aber welcher Amp klingt schon 100% genauso wie ein 2. Modell?

Es ist zumindest eine Alternative. Es gibt da auch ein paar Minuspunkte bzw. Kinken die man beachten sollte u. a. taugt der Looper nix:mad: und der Druckpunkt für den Wah sollte individuell für jedes Preset eingestellt werden (das geht Gott sei Dank) , wenn man das Fx-Pedal als Volumenpedal nutzen möchte. Sonst kann es passieren, dass bei durchgedrücktem Volumen plötzlich das Wah angeht:bad:

Allerdings hatte ich das Teil selbst noch nicht an einer PA betrieben. Deshalb kann ich hierüber keine Aussage machen wie das klanglich harmoniert. Bei der True Collins Band stimmte der Sound aber.
 
Ich spiele mit und ohne Amp, so wie es gerade am besten passt.
Wie gesagt, es klingt und spielt sich etwas anders, aber es klingt nicht
zwangsläufig "schlechter". Eben nur ein wenig anders.
Das Ansprechverhalten ist in den unteren Preisklassen natürlich ein wenig
eingeschränkt und gefühlt "härter", aber Violing, Arbeit mit dem
Volumeregler oder Verzerrungskontrolle über den Anschlag ist im
großen und ganze auch möglich, ja sogar über ein Expressionpedal zus. steuerbar.

Es empfiehlt sich aber einen neutralen Booster vorzuschalten,
da die Anpassung unterschiedlicher Gitarren und unterschiedlich
lauter Ausgangssignale bei den meißten Geräten zur Fummelarbeit
ausarten kann. Beim Booster ist das ein Dreh am Regler und weiter gehts.
 
Es ist IMO wirklich weniger die Qualität der Modler/Multi-Fx, als die grundsätzlich unterschiedliche "Schallerzeugung".
Ich habe viele Aufnahmen mit einem Vox Tone Lab ST gemacht, wo ein Außenstehender sehr wahrscheinlich nicht unterscheiden kann, ob das nun ein mehr oder weniger gut mikrophonierter Röhrenverstärker oder eben so eine kleine Rechenkiste war.
Wenn man sich über PA oder Kopfhörer den Gitarrensound gibt, ist IMO der Klangunterschied je nach gewählter Methode so unterschiedlich, wie auch verschieden konventionelle Verstärker und auch Modler unterschiedlich "gut" klingen.
Der springende Punkt ist IMO, dass das Gitarrespielen über einen Monitoring schon etwas anderes ist, als einen "normalen" Verstärker im Rücken zu haben. (Komischer Weise ist das bei Akustikgitarren für mich viel weniger eine Umstellung...) ...aber man kann sich durchaus daran gewöhnen!!! Ich spiele zuhause praktisch nur über Kopfhörer (idR. Röhren Amps über Isolation Cab, aber auch erwähntes Vox Tone Lab oder über Rechner Plugins). Über meine Studiomonitore komme ich aber nicht so gut klar. Da ist mir der Sound zu indirekt (zumindest bei moderaten Lautstärken...).
Daher bleibt nichts anderes, als es auszuprobieren und zu schauen, wie gut man damit klar kommt.
 
Gerade der Amp im Rücken ist aber oft das Problem. Vorallem bei kleinen Lokalitäten.
Das Ohr ist von hinten unemfindlicher wie von vorne, also muss der Amp von hinten lauter gestellt werden wie der Monitor von vorne.
Der Amp von hinten haut eine Schneiße ins Publikum und stärt den Tontechniker beim Abmischen des Saalsounds.
Den Amp von vorne geht aber nur bei kleinen Amps, wie z.B. bei meinem AS50D:
Da ist ein Monitor weniger hoch...
...und generell haben die Monitore die breitere Streuung und nicht diesen ausgeprägten Sweet-Spot, von dem er hier schreibt:
...Probleme die weit aus mehr wiegen als das... Ich stehe niemals auf einer Stelle, was bedeutet das je nachdem wo ich stehe mein Sound entweder top oder gänzlicherr Müll ist.
Mein Bandkollege spielt ja einen Modeller-... er klingt immer gleich, immer gut, kann stehen wo er möchte. Er geht direkt in die Pa...
Genau da ist der große Vorteil z.B. der DBR12. Ich habe in einem sehr großen Bereich auf der Bühne einen homogenen, gleich klingenden Sound.
Wenn Dein Gitarristenkollege das X3live spielt, kann er Dir bei der Bedienung des HD500 helfen, da das ja der Nachfolger ist. Das würde wiederum für den 500er sprechen.

Es ist wie immer keine leichte Entscheidung. Aber Du hast jetzt ja viele Tipps bekommen.
Glücklich werden musst Du damit und auch begeistert dahinter stehen. Nur dann seid ihr ein Erfolgsteam, Du und Dein (ev.) neuer Klangerzeuger.
 
Ich habe mit meinen Amps zwar momentan die Dynamik usw. die mir gefällt, aber eben Probleme die weit aus mehr wiegen als das... Ich stehe niemals auf einer Stelle, was bedeutet das je nachdem wo ich stehe mein Sound entweder top oder gänzlicherr Müll ist

wenn du on Stage natürlich rumeierst wie ein Troll, ist das ganz normal:D, außer du hast den Rand voller Monitore. Schon mal mit in ear Monitoring versucht? das sollte dein " Problem " lösen, deshalb in Anführungszeichen, weil es eigentlich jeden so geht, der so auf der Bühne rumturnt und keine Stöpsel im Ohr hat.

Die Aussagen von @GeiGit kann ich nicht teilen, habe jahrelang mit nem Multi gespielt und war nie zufrieden mit dem Sound, immer nur kompromissbereit. Egal ob Pod HD oder GT 10/ 100, diese Dinger klingen nicht schlecht, aber immer künstlich und steril. Wenn er damit zurecht kommt gut, aber ich würde das auf jeden Fall erstmal richtig testen.
Auch die Anschlagdynamik kann ich nicht bestätigen. Entweder hat er noch nicht über ein Röhrenteil gespielt, oder stellt andere Anforderungen an Spieldynamik und Druck. Mir kann keiner erzählen, dass wenn ich als Praemp am Multi den Marshall, sagen wir mal den Plexi, einstelle, den durch Anschlag clean oder volles Brett hin bekomme, niemals.
 
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Wenn es sowieso in den 500€-Bereich hineingeht kann man auch über einen Gitarrensynthesizer nachdenken, z.B. den Roland GR55, das wäre eine WIRKLICHE Erweiterung. Fand ich auch in den Gitarrensounds wesentlich besser als zB die Tonelabs. Und man kann bei Bedarf auch Klavier oder Trompete spielen..:D
 
Auch die Anschlagdynamik kann ich nicht bestätigen. Entweder hat er noch nicht über ein Röhrenteil gespielt, oder stellt andere Anforderungen an Spieldynamik und Druck. Mir kann keiner erzählen, dass wenn ich als Praemp am Multi den Marshall, sagen wir mal den Plexi, einstelle, den durch Anschlag clean oder volles Brett hin bekomme, niemals.
Rein über den Anschlag mache ich das nicht. Das habe ich auch nicht behauptet:
Ich kann bei meinen Sounds übrigens sehr gut den Zerrgrad über das Volumenpoti regeln :great:
Von heftig verzerrt bis clean.
Das mach ich sehr oft und hab dabei nie die Dynamik vermisst.
Da geht mehr wie viele wohl bei ihren (kurzen) Anspieltest herausbekommen haben ;)

Und mir geht es eben umgekehrt wie manchem hier: Mir war das feine Einstellen an der Röhre eben zu pfriemelig. Ich rufe meine Sounds eben gerne programmiert ab. Mir sagt das Modeling vorallem im Hinblick auf Vielseitigkeit und "Clean- (Akustik) Tauglichkeit bei weitem mehr zu wie die Beschränkung auf eine "echte Röhre".

Jeder so wie er es mag @ksx54
Deshalb schrieb ich ja auch unter anderem:
Glücklich werden musst Du damit und auch begeistert dahinter stehen. Nur dann seid ihr ein Erfolgsteam, Du und Dein (ev.) neuer Klangerzeuger.
Wer es nicht mag, wird immer etwas vermissen auch wenn es tatsächlich eben oftmals am Monitor, dessen Qualität und Lautstärke liegt.
Wenn der Amp und der (gute) Monitor exakt gleich laut eingestellt sind finde ich den Unterschied eben nicht mehr so groß, dass ich unbedingt die Röhre möchte. Und wenn man dann das mikrofonierte Signal des Amps mit dem gemodelten Sound auf der PA anhört finde ich den Unterschied noch kleiner.
Wie gesagt, das sind meine Erfahrungen und daraus ist mein Weg eben entstanden.
Jeder sollte da für sich die richtige Lösung finden.
Letzten Endes muss es Spaß machen und so klingen wie man das möchte.
Wie das dann letzten Endes geschieht ist viel Geschmacksache.
 
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Jeder sollte da für sich die richtige Lösung finden.
Letzten Endes muss es Spaß machen und so klingen wie man das möchte.
Wie das dann letzten Endes geschieht ist viel Geschmacksache.

das sehe ich genauso:great:,

aber ich sehe das mit dem " Multieffekt- Ampersatz " eben anders, die Multis die ich kenne, im mittl. Preissegment, also bis 500, ersetzen keinen Amp, die versuchen es und man geht diesen Kompromiss es und freut sich, wie du über das kleine rückenfreundl. Equipment, oder man nimmt eben das bisschen Tragen in Kauf, macht man ja nicht jeden Tag, und hat den Sound den man wirklich will. Muss ja auch nicht unbedingt ein Full- Stack sein ( kann aber:D ).
Bequem ist es, keine Frage, aber es ist doch nicht jede Lokalität gleich, oder ich will doch auch, tagesabhängig, mal einen ein wenig anderen Sound, da nützt mir das ganze Vorprogrammieren nichts.

Auch manche Meinungen " das hört doch außer mir kein anderer " , verstehe ich nicht, gerade mir muss es taugen.
 
Aber man hat alles drin. Wenn man für 500 Öcken einen Amp+Tuner+Effekte haben will wird es auch kein super Amp ;)
 
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Ich hatte dem TO ein Ton-Beispiel geschickt, das ich für Crunch und Clean (via Lautstärkepoti an der Gitarre) verwende.
Virtuell sieht das auf dem HD500X so aus: (Gitarre -) Wah - Volume - Tubescreamer - Bassman - Reverb - Stereo-Delay.

Die Frage, die ich mir in den bekannten Grundsatzdiskussionen zwischen Röhre, Transe, Hybrid, Modeller und Profiler (oder DAW basiert) immer stelle, vor allen Dingen bei späterer Wiedergabe live via PA oder Tonträger, hört der Rezipient überhaupt raus, wie der Ton, den er hört, tatsächlich entstanden ist?

Ich kann nur die tonale Qualität bei Line 6 darstellen (POD über POD 2.0 bis XT live hatte
ich im Besitz, ein X3 mal leihweise durch einen Freund, um es mit HD zu vergleichen). Ja, bis einschließlich X3 klang das wirklich artifiziell, bei HD finde ich das eben nicht mehr.
Wie GeiGit auch, habe ich aus dem Fundus, den/die Verstärker gewählt, die für meine Zwecke und Tonvorstellungen am Optimalsten ist/sind.
 
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Dem Zuhörer ist es total egal wie der Sound zusammen kommt.. Hauptsache hört sich gut an... Fertig
 
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Aber man hat alles drin. Wenn man für 500 Öcken einen Amp+Tuner+Effekte haben will wird es auch kein super Amp ;)

stimmt, aber niemand hat gesagt, das es billiger oder einfacher ist.
Ich sage ja, der bequeme Weg ist der Multieffektweg, aber eben mit einer gewissen Kompromissbereitschaft.
 
aber es ist doch nicht jede Lokalität gleich, oder ich will doch auch, tagesabhängig, mal einen ein wenig anderen Sound, da nützt mir das ganze Vorprogrammieren nichts.
Doch, das nützt durchaus :)
Und Du hast zumindest auf dem HD500 alle Regler des Amps direkt in Griffbereitschaft!
Wenn Du also in eine neue Lokalität gehst, kannst Du falls nötig einfach Deinen Sound direkt anpassen, speichern, oder in einer neuen Setliste speichern und hast ihn direkt im Zugriff per Fußtaster.
Zusätzlich hast Du auch nen globalen EQ wenn Du merkst in der neuen Lokalität hast Du z.B. eine heftige Resonanzfrequnz im Bassbereich, dann dreh sie global raus und alles ist gut... und zwar dann für ALLE Sounds!
bei HD finde ich das eben nicht mehr.
Wie GeiGit auch, habe ich aus dem Fundus, den/die Verstärker gewählt, die für meine Zwecke und Tonvorstellungen am Optimalsten ist/sind.
Genau so ist es. Man sucht die Kombination, die gut klingt, baut den Sound rundrum und gut ist.
Und wenn ich mal ne andere Tageslaune habe, wechsle ich z.B. einfach das Cab, oder das Mikro, oder den Verstärker.
Alles möglich und seeehr schnell passiert.
eben mit einer gewissen Kompromissbereitschaft.
Die brauchst Du sowieso. Auch mit ner echten Röhre.
Da hast Du sie schön aufgebaut, musst vielleicht schon einen anderen Aufstellplatz machen als den gewohnten, da die Bühne kleiner ist, dann klingt er halbwegs, aber der Tontechniker sagt: "mach leiser" und schon ist der Klang weeeeit weg von Deinem Wohlfühl-Ideal. Das Board hier ist voll von solchen Dingen!
Deshalb: Monitor direkt vor die Füße, dann bekommt man selbst genug Sound ab ohne andere zu stören, das Feeling passt, die Musik damit auch und alle sind glücklich.

...man nimmt eben das bisschen Tragen in Kauf, macht man ja nicht jeden Tag, und hat den Sound den man wirklich will.
Nicht jeden Tag, aber zumindest 1-3x die Woche ;) So ist es zumindest bei mir! (Diese Woche z.B. Di & Sa & So)
Und ja, ich habe den Sound den ich will! Genau den! Ohne Kompromis :juhuu:
Ich finde z.B. den Soldano in seinen drei Varianten richtig gut!
...und er steht in 10-15min incl. Stimmen der Instrumente. :m_elvis::m_git2::m_vio:
Und spätestens bei der Geige wird es bei mir mit normalem Amp aufwendig. Da brauche ich dann eben KEINEN Verstärker mit Klangfärbung, sondern eine reine Akustik-Verstärkung.
Da müsste ich dann mit Switch anfangen, nen EQ und mehrere Effekte dazu stellen usw...
Auch für Akustik-Gitarrenstücke gilt das Selbe (aber mit komplett anderer Einstellung wie bei der Geige)

Ja, ich bin der festen Meinung, dass der 500er besser als sein Ruf hier im Board ist!
 
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Genau darin liegt das Problem. Ich weis das es genügend Threads gibt, diese befassen sich aber eben hauptsächlich mit den teueren Geräten, wie z.b. Kemper was jenseits der 1500 Euro liegt, Axe fx was ebenso selbst gebraucht noch an den 850-1000 Euro kratzt. Das Line 6 Helix kommt auch auf stolze 1500 Euro.

Meine Frage war ja : Eas kostet nicht gerade mehrer tausend Euro... Büsse ich Dinge ein die ich bei meinem Röhrenamp gefunden habe usw.

Da hilft mir leider kein Thread bei dem es hauptsächlich um die teuren Geräte geht.
Bezüglich Monitoring kannst du dich aber durchaus in den Threads umschauen. Das Thema, wie man diese Modeling-preamps laut macht ist auch für die günstigeren Teile relevant.
 
die Multis die ich kenne, im mittl. Preissegment, also bis 500, ersetzen keinen Amp, die versuchen es und man geht diesen Kompromiss
Das ist auch nicht das Ziel der Teile, aber sie ersetzen einen Amp (recht passabel) plus einen Kompressor plus einen Booster/Overdrive/Zerrer plus Modulationseffekte plus Delay plus Reverb plus Box (viele unterschiedliche) und das alles auf engstem Raum mit Schaltleiste.
Jemanden, der seine 50´er Jahre Tele über einen 70´er Jahre Vox AC 30 mit immer dem gleichen Sound spielt,
wird das niemals überzeugen oder auch nur interessieren.

Die Frage, die ich mir in den bekannten Grundsatzdiskussionen zwischen Röhre, Transe, Hybrid, Modeller und Profiler (oder DAW basiert) immer stelle, vor allen Dingen bei späterer Wiedergabe live via PA oder Tonträger, hört der Rezipient überhaupt raus, wie der Ton, den er hört, tatsächlich entstanden ist?
2 Beispiele dazu:
1. Pat Travers: ein Vox Tonlab LE --> Ergebnis: tolle unterschiedliche Sounds aus seiner gesamten Karriere
2. Joe Bonamassa: ca. 10 unterschiedliche Amps und 20 unterschiedliche Klampfen --> Ergebnis: immer die gleiche überproduzierte Pampe nur unterschiedlich gefärbt

Ich fand den Live Sound von Bonamassa bisher immer extrem enttäuschend, im Verhältnis zum Aufwand der betrieben wird.
Ich gehe aber davon aus, daß sein Sound auf der Bühne eine ganz andere Qualität hat.
Was nützt das demjenigen, der die Show bezahlt (mir)? Nichts, daher die Enttäuschung.
Noch schlimmer mit dem Aufwand-Nutzen-Verhältnis ist das beim Kief und bei Joe Perry.
 
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So, muss mich auch mal wieder zu Wort melden, nach den vielen interessanten Antworten und Diskussionen.
Ich habe mich mittlerweile nach vielen eingeholten Infos usw. gegen ein Multieffekt entschieden. Ich denke das einer der Hauptgründe ist-den ich nennen kann, das ich einfach nicht dafür brenne, nicht damit warm werde und auch nicht den Elan verspüre mich wirklich damit auseinander zu setzen. Ich bin einfach ein Freund eines richtigen Amps, auch da habe ich interessante Lösungsansätze gefunden um meinen Sound zu finden.

Ich schaue mich nun bezüglich eines neuen Topteils um, oder eben Combo, wobei es auf ein Top herauslaufen wird.
 
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Das ist auch nicht das Ziel der Teile, aber sie ersetzen einen Amp (recht passabel) plus einen Kompressor plus einen Booster/Overdrive/Zerrer plus Modulationseffekte plus Delay plus Reverb plus Box (viele unterschiedliche) und das alles auf engstem Raum mit Schaltleiste.

nichts dagegen, wenn einem DER Sound passt, aber jetzt mal ehrlich, würden wir denn nicht alle mit Multis spielen, wenn es das Non plus ultra wäre?

@homespun kann ich nur befürworten, was hast du denn jetzt eigentlich für einen Amp, weil du nen anderen willst?
 

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