Suche nach dem richtigen Multieffekt-Ampersatz

  • Ersteller homespun
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für Ampberatung dann aber lieber doch einen eigenen Thread aufmachen ;)
 
Irgendwas mit einer 4*12 :eek:
 
nichts dagegen, wenn einem DER Sound passt, aber jetzt mal ehrlich, würden wir denn nicht alle mit Multis spielen, wenn es das Non plus ultra wäre?
Das (recht passabel) im von dir zitierten Beitrag schließt doch non plus ultra schon aus. Das ist so eine Lösung sicherlich für die wenigsten Gitarristen (zumindest wenn man von Multis im dreistelligen Bereich ausgeht).
 
nichts dagegen, wenn einem DER Sound passt, aber jetzt mal ehrlich, würden wir denn nicht alle mit Multis spielen, wenn es das Non plus ultra wäre?

Ein Multi ist für mich ein reines Vorschaltgerät zwischen Gitarre und Amp, sozusagen die Integration mehrerer Bodentreter in ein Gehäuse oder als Rackeinheit in der Effektschleife.
Ein Modeller KANN so verwendet werden, läuft aber eben auch völlig ohne. Ich kann via HD500X meinen DT50 212 Combo "steuern", der natürlich auch seine digitale Informationsverarbeitung hat, aber eben auch ganz klassische Röhren.

Ein Gitarrist wie Dino Cazares (Fear Factory) ist bis vor kurzem nur mit seinem Line 6 HD Rack rumgetourt. Jetzt nimmt er Kemper.
Die Bedienung eines HD500X ist wie bei einem stinknormalen Amp zu justieren. Driven, Bass, Mid, Treble, Presence, Volume.
Dazu kann man Mikrotyp und Position, Sag und noch vieles mehr manipulieren, bis man seinen Ton gefunden hat.
Ich sehe das Gerät nicht so, dass er mir authentische Kopien von Originalen liefert, sondern ich sehe ihn als Lieferant unterschiedlicher Grundsounds.
Ich finde es sehr praktisch, dass diese Dinger hochmobil sind und mittlerweile klanglich sehr gut sind.
 
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@ksx54
Aktuell spiele ich einen Hughes&Kettner Switchblade 100 Watt 112 Combo und einen Line 6 Spider Valve 40 Watt 212 Combo. Beide liegen mir nicht so recht. Hatte hier bereits versucht evtl. eine Brücke zu schlagen zwischen Multieffekt und Röhre, daher der Test dieser beiden Amps.

Ich schaue mich jetzt mal um, es gibt ja sehr vieles was passen könnte. Ich habe schon sehr viel durch was Amps angeht, da war ich aber leider von meinen Vorstellungen noch nicht so "reif" wie es sich mittlerweile darstellt.
Wenn ich an Amps zurück denke, welche mir gefallen hatten dann ganz klar mein Marshall JVM 410 Top und teilweise auch mein Blackstar HT 20 - zumindest was die Röhrenamps angeht...
 
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Das schwierige ist, dass du einen digitalen Multieffekt suchst, nichts vermissen willst nachdem du Vollröhre gewohnt bist und das ganze keine 1000€ kosten soll.
Irgendwo musst du einen Kompromiss eingehen.
Beim Preis? Line6 Helix oder Kemper.
Beim Sound? Dann habe ich mehrere Vorschläge, die alle noch mmn sehr gute Sounds liefern. Dann musst du halt schauen, was dir zusagt.

Variante 1:
Atomic Amps Amplifire:
Gitarre->Ampifire->Mischpult klingt super.
Falls man doch wieder mit Amp spielt, kann das Amplifire auch als Effektgerät vor dem Amp verwendet werden.
Kostet etwa 600€

Variante 2:
Harley Benton American Sound
Der verträgt sich erstaunlich gut mit Pedalen. Ich habe folgende Effektkette:
Gitarre -> Blackstar LT Distortion oder XVIVE Golden Brownie -> American Sound -> Delay -> Hall -> Pult
und das klingt erstaunlich gut. Das ist nicht so kompakt wie ein Multieffekt aber auf einem kleine Pedalboard immernoch deutlich leichter als ein Amp mit Cab. Und du kannst selber entscheiden, Welche Effekte du dringend brauchst und welche nicht.
Falls man doch wieder mit Amp spielt, können die einzelnen Pedale auch ganz normal verwendet werden. Auch das American Sound klingt auch sehr gut vorm Amp.
Das American Sound kostet 30€ (ja und trotzdem klingt es verdammt gut) bei Thomann. Meine beschriebene Effektkette von Distortion Bis Hall etwa 200€.
Mit einem sehr dynamisches Distortion Pedal (z.B. Boss BD-2 oder JHS Angry Charlie) kann man da einem Röhrensound sher nahe kommen.

Andere Alternative sind der Palmer Pocket Amp MK II (unter 100€). Der liefert auch gute Ergebnisse, aber immer nur einen Sound und verträgt sich nicht so gut mit (meinen) Pedals.
Dann gibt es noch die original Sansamp sachen. Z.B. Tech21 Fly Rig (300€). Die Amp/Cab-Simulationen von den Vox Multieffekten sollen wohl auch ganz brauchbar sein, habe ich aber selbst nie ausprobiert.
 
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Ich habe mit meinen Amps zwar momentan die Dynamik usw. die mir gefällt, aber eben Probleme die weit aus mehr wiegen als das... Ich stehe niemals auf einer Stelle, was bedeutet das je nachdem wo ich stehe mein Sound entweder top oder gänzlicherr Müll ist.

Für Dein Problem gibt es eine einfache, sehr kostengünstige Lösung. Im Baumarkt für 1€ eine ca. 10 cm grosse Styroporkugel kaufen, halbieren und als Beamblocker von innen an die LS Stoffabdeckung kleben.
Erst letzte Woche war ich bei einer Session dabei. Der andere Gitarrist hatte ein AC4 c12 mit Beamblocker. Es stand auch eine schöne 2x12 Fender Bassman Box rum, die er natürlich auch ausprobieren wollte. Sie klang auch sehr gut und verlieh dem kleinen AC eine erstaunliche Fülle, aber nur im Sweetspot. Er hat sich dann selber auch nicht so gut gehört und ist dann wieder auf den internen Speaker mit dem Beamblocker zurückgewechselt. Für uns alle wars ein Aha-Erlebnis.

Versuchs einfach mit dem Beamblocker, dann hast Du die Dynamik Deiner Röhren und das abstrahlverhalten einer PA, ohne die lästige Schneisse. ;)
 
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Von wegen Ansprache, Dynamik, Spielgefühl etc.:

Ich finde mit einem Modeller zu spielen fühlt sich an wie eine Aufnahmesession im Studio wo ich als Gitarrist in der Regie sitze während mein Verstärker in einem der Aufnahmeräume steht.

Der Sound ist vorhanden aber doch ein wenig ungewohnt. Eventuell spielt hier das Mikrofon, der Preamp und EQ des Mischpults, Rackeffekte und die Studioabhöre dann auch eine große Rolle, und im Studio diesen Sound zu bekommen finden die wenigsten Musiker schlecht. Ungewohnt? Vielleicht.

Mein Modeller gibt mir den Sound einer kompletten Kette Aufnahmetechnik und das hier ein anderes Ergebnis entsteht muss nicht schlecht sein. Bei einer Aufnahme entsteht "Druck" auch nur durch tightes Spiel, kluge Positionierung der Mikrofone, Preamps und gutes (sprich: sinnvolles) EQing. Das ist bei einem Modeller sehr ähnlich.
 
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Hallo, ich möchte mich an dieser Stelle mal einmischen. Nach dem ich meine Roehrenamps und Multieffekte alle weg hab, sieht meine Tonkette jetzt so aus: Les Paul , Okko Diablo+, Palmer-Pocket Amp MK-2 in cleaner Einstellung, AER Compact 60-3 und dann via XLR auf die PA. Die Akustik belegt den anderen Kanal am AER. War noch nie so zufrieden. Alles zusammen (ohne Gitarre) wiegt 8kg. P.s. Der AER steuert noch den Reverb für die Buehne bei. Proben, es lohnt sich. Mit musikalischen Gruessen. Didi
 
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