Suchen gutes ePiano bis ca. 500€

von Nik98, 04.09.16.

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Casio
  1. Nik98

    Nik98 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.16   #1
    Guten Tag,
    wir sind auf der Suche nach einem soliden ePiano für um die 500€,
    welches uns den Einstieg in die Welt des Klavierspielens ermöglichen soll.
    Dass man für 500€ nicht die Königsklasse bekommt ist uns klar,
    doch vielleicht hat ja jemand einen guten Tipp, für ein anständiges Gerät.

    Bei unserer Suche ist uns besonders die Marke Classic Cantabile aufgefallen,
    die von der Preisklasse sehr gut in unsere Vorstellungen passt.
    Hat jemand Erfahrungen mit dieser Marke?

    Vielen Dank schon mal und viele Grüße,
    Nicole und Niklas

    1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
    bis 500 EUR;
    [ ] Gebrauchtkauf möglich

    (2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
    [ ] ja: ___________________________________ _______________
    [ X] nein

    (3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
    [ X] Anfänger
    [ ] Fortgeschrittener
    [ ] ambitionierter Fortgeschrittener
    [ ] Profi (Berufsmusiker)

    (4a) Wo wirst du das Instrument bevorzugt einsetzen?
    [ X] Zuhause
    [ ] auf der Bühne
    [ ] im Proberaum
    [ ] im Studio

    (4b) Wie oft wirst du es bewegen?
    nicht oft, bzw nicht relevant

    (4c) Welches Gewicht willst du maximal schleppen?
    egal, ich lasse schleppen :)

    (5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
    als Klavierersatz

    (6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
    Pop/ Modern

    (7) Welche Gerätetypen kommen für dich in Frage?
    [ X] Klangerzeugung und Tastatur im selben Gerät (Standalone-Geräte)
    [ ] Computer + Soundkarte + MIDI-Masterkeyboard (Computer-Software plus separate Tastatur)
    [ ] Expander + MIDI-Masterkeyboard (Einzelgeräte jeweils für Klangerzeugung und Tastatur)
    [ ] Wie oben, aber Expander 19-Zoll-Rack geeignet

    (8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
    [ ] 25
    [ ] 37
    [ ] 49
    [ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
    [ ] 73/76
    [X ] 88 (Standardgröße Klavier)

    (9) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
    [ ] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
    [X ] Hammermechanik (wie beim Klavier)

    (10) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
    [X ] ja: klassischer Pinano-Sound
    [ ] nein, lieber ein Allrounder

    (11) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
    [ X] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
    [ ] Synthese (Sounds mit subtraktiver Synthese, FM, DSP u.ä. erstellen)
    [ ] Sampling (Sounds und Geräusche aufnehmen und triggern)
    [ ] Sequenzer/Midi-Recorder (Songs/Performances/Backings aufnehmen und abspielen)
    [ ] Audio-Recorder (Audio aufnehmen/laden und abspielen)
    [ ] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
    [ ] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
    [ X] Eingebaute Lautsprecher
    [ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
    [ ] sonstiges: ___________________________________ _______________

    (12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
    klavierähnliches Aussehen & wohnzimmertauglich ;)

    (13) Sonst noch was? Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
    ___________________________________ _______________
     
  2. Gast 2351

    Gast 2351 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.16   #2
    Klavierähnliches Aussehen wird bei 500€ eng.

    Wenn es auch wie ein Stagepiano aussehen kann, dann die üblichen Verdächtigen wie

    Roland FP-30
    https://www.kirstein.de/Stagepianos/Roland-FP-30-BK-Stagepiano-schwarz.html

    Yamaha P-45
    https://www.kirstein.de/Compact-Pianos/Yamaha-P-45B-Digitalpiano-Stagepiano.html

    Yamaha P-115
    https://www.kirstein.de/Stagepianos/Yamaha-P-115B-Stage-Piano-Black.html

    Kawai ES-100
    https://www.kirstein.de/Stagepianos/Kawai-ES-100-B-Stagepiano-schwarz.html?

    Da muss bei den oberen vier dann aber noch ein Ständer dazugekauft werden.
    https://www.thomann.de/de/millenium_ks2010.htm?ref=search_rslt_st%E4nder+2010_129398_1





    Schnäppchen komplett mit Ständer und Pedalleiste:
    Casio PX-350
    http://www.gear4music.de/de/Keyboar...-Privia-PX-350-Digitalpiano-Komplettpaket/QIT

    2. Schnäppchen:
    Casio CDP-130 Komplettset

    https://www.kirstein.de/Digitalpian...Holzstaender-Bank-Kopfhoerer-und-Schule.html?





    Klavierähnliches Aussehen bekommt man neu ab etwa 800€:

    Kawai CN-14
    https://www.kirstein.de/Digitalpianos/Kawai-CN-14-SB-Digitalpiano-Schwarz-Matt.html?

    Yamaha YDP-143
    https://www.kirstein.de/Digitalpianos/Yamaha-YDP-143-B-Arius-E-Piano-Schwarz-Matt.html?




    Die Marke Classic Cantabile ist die Hausmarke von kirstein.de und wird von der chinesischen Firma Medeli produziert.

    Ich hatte für einige Wochen selbst am Anfang ein Classic Cantabile DP-410.
    Da es mir aber zu schwer war, habe ich es wieder umgetauscht.

    Man kriegt für den Preis von rund 500€ einen fairen Gegenwert, aber auch nicht mehr!!

    Das DP-310 gibt es für 449€
    https://www.kirstein.de/Digitalpianos/Classic-Cantabile-DP-A-310-RH-E-Piano-Rosenholz.html?


    Wenn eure 500€ und das klavierähnliche Aussehen in Stein gemeißelt sind, dann wäre das DP-310 von Classic Cantabile eine Option, ansonsten eher zum Casio CDP-130 oder PX-350 greifen bis 600€...


    Für alle anderen in diesem Forum ist Classic Cantabile ein rotes Tuch, die meisten haben aber eher mit anderen (älteren) Geräten schlechte Erfahrungen gemacht.

    Die neuen Geräte von Classic Cantabile (SP-250, DP-310, DP-410) sind solide Einsteigergeräte, wo man aber noch einige Abstriche gegenüber der Markenkonkurrenz machen muss.
     
  3. stuckl

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    Erstellt: 04.09.16   #3
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  4. bebob99

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    Erstellt: 04.09.16   #4
    Classic Cantabile: :govampire:

    Die werden gerne gebraucht, "wenig gespielt" angeboten. Das sollte zu denken geben. Das gilt sinngemäß auch für "Thomann", "Hemingway" und ähnliche Fantasie und "Hausmarken".

    Bei "gebraucht" gibt's aber unter Umständen auch mal gute Schnäppchen. Junge gebrauchte P-115 gibt's teilweise schon für Dein Budget.

    500€ ist ein ganz undankbares Limit. Da muss man die Ansprüche abseits von "brauchbare Tastatur" schon sehr klein halten. Alles was ein Instrument da an Extras bietet (viele Sounds, schickes Gehäuse, ...) kannst Du getrost von der Qualität der Tastatur und vom Klang abrechnen.

    Bei Roland und Casio kriegt man noch ein Tick mehr Piano für's gleiche Geld, aber mit Yamaha und Kawai ist man im Allgemeinen gut bedient.

    Bei Gebraucht würde ich von älteren Instrumenten aber Abstand nehmen. In 5 Jahren hat sich da einiges getan. Das was früher mal Mittelklasse war könnte in dem Zeitraum auf Dein Budget runter sein, aber die seinerzeitigen Mittelklasse Features sind heute teilweise in der Einsteigerklasse schon drin. Ältere Oberklasse wie die Kawai CA Serie gibt's auch gebraucht noch kaum unter 2000€, fällt also weit aus dem Rahmen.

    Das Problem ist, dass man für 500€ kaum eine gute Tastatur auf den Markt bringen kann, geschweige denn, noch Gehäuse und Elektronik dazu.
     
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  5. Nik98

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    Erstellt: 04.09.16   #5
    Hast du denn Erfahrungen mit CC gemacht?
    Ich hab schon oft gelesen, dass die Marke verteufelt wirt,
    leider gibts nirgends ausführliche Kritik,
    die darauf hinweißt, was denn so schlecht ist - in den Bewertungen ist der Großteil ja eigentlich sehr zufrieden.
     
  6. Gast 2351

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    Erstellt: 04.09.16   #6
    Der überwiegende Teil, der diese Geräte bei kirstein.de bewertet, sind ja selbst Anfänger.
    Da war dann die Erwartungshaltung natürlich auch entsprechend "angepasst", wenn man sich ein Gerät für 500€ zulegt.


    Vor 5 Jahren wurden diese Geräte von Medeli (Classic Cantabile und Thomann sind baugleich) auf den Seiten amazona.de und bonedo.de noch ziemlich schlecht bewertet.
    Das hat sich mit der neusten Generation geändert.
    Die Geräte kriegen durchaus positive Kritiken dort.


    Was negativ bei diesen Geräten immer noch auffällt:

    Sie haben keine Halbpedalfunktion
    Im Bassbereich ist das Ausklingverhalten nicht so lang wie bei vergleichbaren Markengeräten
    Schnelles Repetieren ist meist nicht so gut möglich wie bei den Markengeräten der (nächsthöheren) Preisklasse


    Wenn man vorhat, sich in 2 Jahren eh ein besseres zu kaufen oder wenn man partout nicht mehr Geld ausgeben kann (will), wären diese Medeli-Geräte sicher eine Option, in allen anderen Fällen gibt man lieber etwas mehr aus und hat dann auch mehr am Ende...



    Du hast bei kirstein.de eine money back Option von 60 Tagen.
    Wenn man die Geräte nach ausgiebigem Test nicht mehr toll findet, kann man sie immer noch zurückschicken.

    Vielleicht kommt ja der Klavierlehrer auch zu einem mal für eine Stunde nachhause und testet das eigene Classic Cantabile an, dann kann der sich auch eine Meinung dazu bilden.



    Wenn man aber bedenkt, dass man für 595€ bereits ein hervorragend klingendes und von der Tastatur sehr gut bespielbares Roland FP-30 bekommt, sollte man sich den Kauf eines Classic Cantabile wirklich zweimal überlegen.
     
  7. Exordium

    Exordium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.16   #7
    Selbst dann ist man mit einem P-45 o.ä. besser bedient, da das Gerät dann immer noch einen gewissen Restwert aufweist und kein Fall für den Sondermüll ist.

    Aus China kommen inzwischen schon konkurrenzfähige Produkte in einigen Marktsegmenten. Beim D-Piano holt man auch langsam auf. Vielleicht ist die nächste Generation ja dann eine Empfehlung wert. Wer sich ganz sicher fühlen möchte, sollte aber momentan besser noch zum Markengerät greifen.
     
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  8. FünfTon

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    Erstellt: 04.09.16   #8
    "Kundenbewertungen" schreiben Verkäufer auch gern mal selbst. ;)

    Aber wenn hier nun zum Jahresende wieder alle paar Tage jemand mit einem Budget von 500 € um die Ecke kommt, kann man nur sagen: Damit bekommt man nichts Klavierspieltaugliches. Wenigstens verdoppeln, dann ist man immerhin schon am untersten Ende der digitalen Klaviernachbildungen und kann was Passendes suchen gehen.
    --- Beiträge zusammengefasst, 04.09.16 ---
    Welche wesentlichen Verbesserungen gibt es denn da? Ich sehe die Billig-Keyboards von vor zehn Jahren mit dem Klang aus den 90ern unverändert im Verkauf. Eher galoppieren die Japaner, Italiener und Schweden den Chinesen mittlerweile meilenweit davon und vergrößern den Abstand jedes Jahr noch weiter.
     
  9. stuckl

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    Erstellt: 04.09.16   #9
    Habe als Lehrer bei Hausbesuch drauf gespielt. Halte mich hier aber auch knapp weil schon oft drüber geschrieben wurde hier im Forum. Bin's leid.
     
  10. Nik98

    Nik98 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.16   #10
    Vielen Dank schon mal, für die bisherigen Antworten.
    Haben jetzt nochmal zwei andere Modelle rausgesucht, die auch etwas teurer sind.
    Gibt es denn große Unterschiede zu einem Classic Classic DP-410?

    https://www.thomann.de/de/korg_lp_180_wh.htm?ref=search_rslt_korg_335861_9
    https://www.thomann.de/de/yamaha_ydp_142_b_arius.htm
    --- Beiträge zusammengefasst, 04.09.16 ---
    Hast du denn irgendwelche Links zu ausführlichen Kritiken hier im Forum?
     
  11. TaTu

    TaTu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.16   #11
    so lange sind meine schlechten Erfahrungen mit Geräten von Medeli noch nicht her. So lange spiele ich ja noch gar nicht.

    dazu kommen:
    seitliches Spiel in den Tasten.
    Knöpfe welche beim bedienen abfallen.
    und ein Sound, das ich freiwillig (trotz langer Latenzzeiten) an den PC gegangen bin.
    die "Hammermechanik" dieser Geräte ist so, das ich ehrlich gesagt lieber auf ungewichteter Tastatur spiele, als auf dieser "Wischiwaschi"

    Die Teile muss man sich übrigens nicht kaufen. Einfach mal im Bekanntenkreis fragen. Da finden sich immer welche, die so ein Gerät mal vor kurzem (3/6 Monate) gekauft haben und wo das jetzt rumsteht und verstaubt. Die verleihen das gerne.

    Lg, Tatu
     
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  12. FünfTon

    FünfTon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.16   #12
    Natürlich. Klanglich ist das der Unterschied zwischen "plingpling" und etwas, das schon mal nach einem Klavier klingt. Bei den Tastaturen fangen so ab ca. 1000 € die an, die sich auch schon ähnlich wie ein Klavier anfühlen.
     
  13. bebob99

    bebob99 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.16   #13
    Wenn Dir wirklich was am Klavierspielen liegt, dann vergiss die CC. Egal welches Modell. Es sieht immer nach mehr aus als in Wirklichkeit drin ist.

    Das ist wie beim Möbel Discounter: Billige Spanplatten mit aufgebügeltem Plastik Furnier. Sieht im ersten Moment wie ein richtiges Möbelstück aus. Nach 3 Jahren platzt dann überall der Belag ab, die Schrauben halten nicht und verleimt ist es auch schlecht. Mann kann die billigen Möbel Imitate nicht einmal verheizen, weil die Spanplatten voll Gift sind.

    Bevor Du darüber nachdenkst Dein Budget zu erhöhen um "ein besseres CC" zu kaufen, investiere den höheren Betrag lieber in ein solides Markeninstrument und verzichte auf die 299 Extra Sounds, von denen 299 sch.. klingen.

    Das Arius 142 hat die gleiche Tastatur wie das P-45 oder das P-115. Erst ab dem Arius 16x gibt's die Yamaha GH Tastatur anstelle der GHS. Das Arius 142 müsste dann spieltechnisch in etwa dem P-115 entsprechen, der Aufpreis ist das schicke Gehäuse. Das von mir verlinkte Gebraucht Instrument ist übrigens komplett mit Standfuß und dreier-Pedal - falls es noch zu haben ist und damit in etwa ein Arius in etwas moderenerem Stil.

    Zum KORG kann ich selbst nichts beitragen. Die sind aber schon so lange am Markt wie es elektronische Tasteninstrumente gibt. Sie machen viel Bühnen Equipment. Man kann daher davon ausgehen, dass die Verarbeitung solide ist. Dir richten sich im Marktsegment der Profi Musiker ein.

    Das einzige Problem ist, dass man diese DPs kaum wo anspielen kann um sich selbst ein Bild zu machen. Das muss nicht heißen dass sie schlecht sind, aber in dem Markt Segment fällt der Blick zuerst auf die Standard Namen und die KORG (oder auch die Casio) stehen vielleicht in der Synthesizer bzw. Spielzeug Ecke. Casio habe ich schon ein paar angespielt und wenn man nicht die allerbilligsten ansieht, greifen sich die gar nicht schlecht und auch der Klang ist OK. Keine Spitzenleistung auf beiden Gebieten aber solide Grundperformance. Casio hat immer noch ein Image Problem, weil die eben auch historisch viel Plastik Spielzeug und Billigteile hergestellt haben.

    Falls es Dir irgendwie möglich ist, solltest Du UNBEDINGT ein ein Musikgeschäft gehen und die Instrumente mit Deinen eigenen Fingern und Deinen eigenen Ohren erkunden. Das geht auch als Laie. Wenn irgendwie möglich solltest Du das aber auch immer im Vergleich zu einem oder mehreren akustischen Instrumenten machen um abzuschätzen worum es eigentlich geht.
     
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  14. Gast 2351

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    Erstellt: 05.09.16   #14
    Wie gesagt, ich hatte für einige Wochen ein Classic Cantabile DP-A 410.
    Das hatte eine solide Verarbeitung, da wackelte nichts.
    Natürlich sind das keine Massivholz Ständer sondern furniert, ist aber bei einem Yamaha P115 nicht anders.

    Die Tastenabstände waren beim CC DP-A 410 sogar absolut gleichmäßig, besser, als bei meinen jetzigen P115 und FP-30.
    Auch auf Kleinigkeiten wurde geachtet:
    Bei den zwei Kopfhörerausgängen schaltete der eine von beiden die internen Lautsprecher ab, der andere nicht.
    Ebenso war ein Klangregler (hell-dunkel) sowie ein Line-in vorhanden.
    Das habe ich bei den Einsteigermodellen von Roland, Kawai oder Yamaha bisher so noch nicht gesehen.

    Auch wenn ich kein CC mehr besitze, bin ich weiter der Meinung, dass für einen Anfänger MIT LIMITIERTEN FINANZIELLEN MITTELN die ersten Jahre ein AKTUELLES CC SP-250, DP-A 310 oder DP-A 410 ein sinnvoller Kauf sein kann, wenn man sich immer bewusst ist, dass noch ein paar Einschränkungen zu den höherpreisigen Einsteigermodellen von Roland, Kawai oder Yamaha bestehen.
    Da kriegt man dann eben für 200€ mehr auch noch eine halbpedalfähige Pedaleinheit dazu und ein etwas besseres Ausklingverhalten der Töne.

    So grottenschlecht, wie die AKTUELLEN CC Pianos hier gemacht werden, sind sie aber sicher nicht.

    Auch bei einem Yamaha P115 oder Roland FP-30 wird der angehende Pianist nach einigen Jahren sicher den Wunsch nach etwas Besserem verspüren.

    Aktuell gibt es das Classic Cantabile DP-A310 als B-Ware für 400€
    https://www.kirstein.de/Schnaeppche...Piano-Rosenholz-Retoure-Zustand-sehr-gut.html

    Das wird man bei ebay in 2-3 Jahren für 250-300€ jederzeit wieder los.
    Also auch kein großes finanziellen Risiko bei geringem Einsatz.


    Letztendlich gilt immer der Satz:

    "You get what you pay for"

    ...und um das zu überprüfen, hat man bei kirstein.de 60 Tage Zeit, in denen man das Gerät dann immer noch zurückschicken kann, wenn es einem nicht zusagen sollte.



    Das YDP 142/ 143 hat eine GHS Tastatur (die "unterste" Tastaturgüte bei Yamaha), genau wie das P115.
    Trotzdem ist die Haptik etwas anders als beim P115.
    Kann auch nicht sagen warum, im Klaviergeschäft fühlte sich das YDP 143 jedenfalls beim Spielen doch etwas anders an als mein P115.

    Erst ab dem YDP-163 bekommt man eine GH3 Tastatur (mit drei Sensoren), das YDP-162 hat noch eine GHS Tastatur.
     
  15. stuckl

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    Erstellt: 05.09.16   #15
    Ist dir denn bewusst, was klavierspielen unterrichtstechnisch pro Jahr kostet?
     
  16. Gast 2351

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    Erstellt: 05.09.16   #16
    Du meinst, wenn man 100€ im Monat für den Klavierlehrer ausgibt, machen die 200€ mehr für ein Markenpiano den Kohl auch nicht mehr fett?


    Darüber bin ich mir bewusst, aber wer bin ich denn, den Leuten eine finanzielle Lebensberatung zukommen zu lassen?
    Vielleicht kaufen sich einige auch nur eine Klavierschule als Buch für 15€ und legen dann erstmal alleine los.


    Wenn hier jemand nach einem 500€ Budget Digitalpiano fragt, gebe ich ihm eine Empfehlung und zeige auch die Alternativen auf... :)




    Hier sind zwei Testberichte zu einem Thomann DP-26, baugleich zum Classic Cantabile SP-150

    https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/thomann-dp-26-test.html
    https://www.amazona.de/test-thomann-dp-26/

    Zitat:
    "... für ein Digitalpiano dieser Preisklasse ist die Tastatur erstaunlich schwer gewichtet und bietet dazu einen ordentlichen Anschlag. Das Repetitionsverhalten ist ebenfalls gut.... "


    Auch da trifft wieder der Satz zu:

    You get what you pay for.
    (nicht mehr und nicht weniger)
     
  17. bebob99

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    Erstellt: 05.09.16   #17
    Weil ich es gerade lese:

    Steinway verkauft auch das Roland FP-30 für den Fall "wenn Sie gerade keinen Steinway zur Hand haben". Für den Fall dass man später upgraden möchte, rechnen sie den vollen Kaufpreis des FP-30 auf den Flügel an, wobei man das FP-30 aber behalten darf :-D

    Da haben Roland und Steinway offenbar eine gute Kooperation. Die Klang Samples vom FP-30 klingen auch ziemlich nach Steinway.
     
  18. Gast 2351

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    Erstellt: 05.09.16   #18
    Ich dachte erst, du willst die Leute veräppeln, aber das stimmt ja tatsächlich... :D
     
  19. bebob99

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    Erstellt: 05.09.16   #19
    Wenn ich die Leute veräppeln will schreib ich sowas:
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    Mein Lottoschein hat gestern den Vierfach Jackpot geknackt. Deshalb war ich heute auf der Suche nach einem brauchbaren Flügel. Der Steinway Verkäufer hat mir dann aber zum FP-30 geraten, bis wir in das neue (und viel größere) Haus ziehen. Das ist fast genau so gut. Spielt sich identisch, nur das Raumgefühl ist am Flügel noch ein bisschen besser.

    Ich hab's ausprobiert und bin genau seiner Meinung.
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    Aber mit der Aktion lehnt sich Roland schon ziemlich weit aus dem Fenster. Eine Empfehlung auf der Steinway Seite ist schon was. Der Preis dort ist natürlich ein Fantasiepreis für Steinway Kunden. Mit knapp unter 600€ Straßenpreis (+ Ständer und Pedal) ist es zwar über dem hier veranschlagten Budget, wäre aber auch für @Nik98 unbedingt einen Test wert. Wurde ja auch schon empfohlen.

    Ich war selbst vor gut einem Jahr auf der Suche nach einem bezahlbaren Digi und wäre gefühlsmäßig beim FP-80 hängen geblieben, bei dem mir die Tastatur außerordentlich gut zu den Fingern gepasst hat. Das war aber einen Tausender über's Budget. Wenn das FP-30 jetzt die "modernere" Tastatur zum kleineren Preis bietet, müsste ich das glatt noch einmal anspielen, auch wenn mir der Steinway Klang ein wenig zu scharf in den Ohren ist. :gruebel: Mein Gehör eignet sich eher für Blüthner oder Bösendorfer. Ich hab das FP-30 immer als das Einsteigermodell deutlich unter dem FP-80 angesehen und deshalb nie als ernsthaftes Angebot angesehen. Mir ging es seinerzeit ja speziell um das Tastengefühl.
     
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  20. Nik98

    Nik98 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.16   #20
    So jetzt mal ein kleiner Zwischenstand - vielen Dank erstmal an alle, die hier so fleißig bei der Sache sind.
    Von den Classic Modellen wurde jetzt ja mehrfach abgeraten und so haben wir
    uns jetzt überlegt, dass wir auch ein gebrautes nehmen würden.
    Damit würden sich ja auch Modelle von Markenherstellern ermöglichen,
    wie zB. Das Yamaha 142, welches uns eigentlich sehr gut gefallen hat.
    Kann jemand was zu diesem Modell sagen, auch wo die Vorteile gegenüber eines Classics liegen?
    Habt ihr ansonsten noch Empfehlungen?
    Und hat das P115 Vorteile Gegenüber des 142 - hab jetzt beide zum selben Preis gefunden.
     
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