Tabs/Chords von Intro und Strophe heraushören (Maypole von Dark) ?

von velvetunderground, 17.08.20.

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pedaltrain
  1. velvetunderground

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    Erstellt: 17.08.20   #1
    Moin,

    Ich würde mich freuen wenn einer von euch mir bei folgenden Stück helfen kann.

    Es dreht sich um Maypole von Dark




    Ich bekomme das Intro bzw. die Strophe nicht herausgehört.

    Sicher bin Ich mir dabei, ich hoffe das ich richtig liege, die letzten 2 Akkorde Gm und dann D mit sus 2 und sus 4 Variationen sind. Beim Anfang und der Strophe komme ich aber nicht weiter.

    Ich hoffe jemand kann mir helfen.

    Schönen Wochenstart

    MfG VU
     
  2. ThisErik

    ThisErik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.20   #2
    Mal ´n Häppchen fürs erste...Intro, grad keine Zeit..

    Ist A-moll ohne Terz, Leersaite A zupft der Daumen, Mittelfinger aufs E der D-Saite zupft der zeigefinger, Ringfinger aufs A der G-Saite zupft der mittlere...
    So hast du nun den Zeige- und kleinen finger der linken Hand frei für die Basslinie..die sich auf A und E-saite findet..
    --- Beiträge zusammengefasst, 17.08.20, Datum Originalbeitrag: 17.08.20 ---
    Weiter gehts, sobald der Beat losgeht..vermute das meinst du mit Strophe...(muss mir die Schreibweise für Tabs hier im Forum noch angucken..)

    hier also nochmal textmässig nur linke Hand..Dsus wärs.. lassen wir mal so stehn..

    D-Saite leer, G-Saite 5.Bund ein C Ringfinger, h-Saite 3.Bund ein D Zeigefinger, E-saite 5.Bund ein A kleiner Finger..(linke Hand)
    mit dem Setting hast du gleich den Mittelfinger frei für das nächste Voicing:
    die Akkordwandlung im Verlauf ist nur ein verschieben des C in halbtonschritten bis runter zum E, also alles was sich ändert ist chromatisch abwärts G-Saite ...

    ps..Die anderen beiden Töne bleiben stehen, der Fingersatz-verlauf ergibt sich von selbst.
     
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  3. B.B

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    Erstellt: 17.08.20   #3
    ja, das Asturias Prinzip. Sollte das A am 2. Bund der E-Saite sein, ich höre allerdings nur das A wiederholt, nicht das E....


    hier also nochmal textmässig nur linke Hand..Dsus wärs.. lassen wir mal so stehn..

    Hör ich genauso, bis auf den Letzten Akkord. Da ist die Terz Fis oben, satt wie vorher die Quinte A. Also zuletzt dann ein normaler D-Dur. Dann die Standard-Umspielung von D-Dur auf sus4 und sus2 (summer of 69-style ;) )

    grüße B.B.
     
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  4. ThisErik

    ThisErik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.20   #4
    Klar ist der letze ein D. Da ich meine Texte manchmal nochmal durchlese hatte ich das auch erwägt..Wollte aber den TS selber drauf kommen lassen, bzw.
    ging davon aus, der hört das, da ist der D..und genau so..der hört das schon auch, sonst nimmt man sich nicht so ne Nummer vor.. ;)


    Ps..aber natürlich hast du Recht, ich schrieb ja was von alles andere bliebe stehen...
    Dein Einwand ist eine völlig richtige Korrektur, dies nur btw. also vollste Zustimmung.
     
  5. B.B

    B.B Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.08.20   #5
    @ThisErik da kann man sich meist so sicher nicht sein, sonst hätte er ja nicht gefragt ;)

    Schauma mal ob eine Rückfrage kommt.

    grüße B.B
     
  6. velvetunderground

    velvetunderground Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.20   #6
    Moin

    vielen Dank. Das sieht und hört sich sehr gut an. Habe die LP schon bestimmt über 30 Jahre. Ich fande die Nummer schon immer cool aber heute musste ich es einfach mal versuchen zu spielen da ich die "Akkordfolge" so cool klingt. (nach langer Zeit diese Platte mal wieder herausgefischt)
    Wie erwähnt war mir nur die Dsus variationen sowie das Gm deutlich und klar.
    Das der Gitarrist, ich hoffe das ist richtig; bin in derTheorie leider nur mangelhaft, aus dem Gm sus 2 macht, hatte ich nicht herausgehört. Wobei ich dieses auch gerne beim Barré Akkord auch gerne mache;egal ob Moll oder Dur.
    Ist der erste Akkord eigentlich ein Cm sus2?
    Diese Spielereien mit sus 2 und 4 klingen immer gut, zb. beim a und d.
    Ich brauchte halt einen Gedankenanstoß der ihr mir glücklichweise gegeben habt.

    Das musste ich erst einmal googeln und was ich das gelesen habe hat mich verwirrt:eek::D:):)

    Auf jeden Fall vielen Dank für die Hilfe.
     
  7. B.B

    B.B Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.08.20   #7
    Asturias ist ein Klassiker für die klassische Gitarre. Ein Stück Isaac Albeniz. Eigentlich wurden die Stücke zwar für Piano geschrieben, werden aber gern auf der Gitarre arrangiert.


    Ich weiß nicht wie auf Gsus2 kommst? Jedenfalls: Der Bass spielt ja die ganze Zeit das teife D durch. Daher ist D in dem Fall auch dein Bezugspunkt für die bestimmung der Akkorde.

    Der erste Akkord enthält die kleine Septime, den Grundton, und die Quinte ( aber keine Terz)

    Dann Sexte, Grundton und Quinte (keine Terz)

    dann die kleine Sexte, Grundton und Quinte (immernoch keine Terz)

    und dann am Ende straight ahead D-Dur mit Terz, und zwar auch aufs maul mit der Terz als höchsten Ton.

    Bei solchen Akkordfolgen macht es manchmal mehr Sinn von der Stimmführung her zu denken, als die einzelnen Akkorde zu bestimmen. Maßgeblich ist die chromatisch Fallende Linie. Das ist die Kernidee, die dann in Akkorde eingebunden wird. Ein sehr bekanntes Beispiel für sowas ist Stairway to Heaven.
    Ein anderes Beispiel das James Bond Thema. Da wandert innerhalb eines Moll-Akkords ständig die Linie 5, b6, 6, b6, 5 etc ... Das gibt den typischen "detective/geheimagenten-Vibe".

    SusAkkorde haben mehrere Auflösungsrichtungen. Insbesondere wenn sie nicht nur zum Verzieren eines Dur oder Moll-Akkords eingesetzt werden, sondern einfach so, unvermittelt, eintreten haben sie einen besonderen Reiz. Man weißt erstmal nicht wohin die reise geht. Man könnte die Akkordfolge anfangs auch anders hören, erst mit dem D-Dur am Schluss herscht völlige Klarheit. Jeder Sus-Akkord, egal ob sus2 oder sus4 hat mindestens 3 Auflösungsrichtungen. Ohne Kontext lässt sich auch jeder sus2 als sus4 deuten und umgekehrt.

    Aber das ist streng geheimes Geheimwissen

    grüße B.B.
     
  8. ThisErik

    ThisErik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.20   #8
    Beiss dich da nicht so fest, velvet, was genau jetzt welchen namen trägt da kann man sich auch drin verzetteln..
    Besser ist sich, vorerst, und seinem Gehör Spielraum zu geben und dadurch dann vielleicht unbelastet Strukturen zu erkennen. Genauer analysieren kann man immer noch.
    Siehe die weiter oben beschriebene Abwärtsbewegung chromatisch eines tones. Da komm ich her und da will ich hin, die Ohren helfen dabei.
    Das wissen wie jetzt jede Stufe genau benannt werden kann ist eher sekundär..
     
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