Es ist schon abgefahren, dass bei der Ausgangssituation THC BH 250 und Kustom 610/810 bzw. FMC 212'' sich dann alles zu einem Ashdown Evo II und einer Hartke 410'' Hydrive ebtwickelt hat.
als ich auf den Gebrauchtmarkt geschaut hatte, wurde mir klar das es in erster Linie bezahlbare Qualität sein sollte und das waren damals die besten Angebote die ich finden konnte. daher wars eine eher pragmatische Entscheidung.
Jetzt folgt das Fazit von mir zum Ashdown ABM EVO II und Hydrive 4x10 Halfstack - evtl. liest ja keiner mehr aber ich hatte es versprochen, und wollte warten bis ich ein vernüftiges Urteil abgeben konnte, wie so oft hab ichs dann vergessen, aber besser spät als nie. Leider ist immer noch keine bessere Cam am Start. Nachdem ich im Effektboardthread Bilder gepostet habe und über die Quali entsetzt war

, erspar ich uns allen einen erneuten Versuch.
Der ABM ist ein Wahnsinnsgeiler Verstärker

Fazit vorbei!
Ne Quatsch, was gibts zu sagen?
Im Vergleich zum Faffner muss er sich nicht verstecken, ich find den Faffner nicht so wahnsinnig besser wie er teuerer ist.
Vom Klang her ist es imho völlig wurscht, der Faffner hat ein Bazillion mehr komplizierte soundformende Möglichkeiten, aber ich brauch die nicht!
Der EQ vom ABM ist super, klingt toll und musikalisch, Oktaver wird von mir nicht benutzt, Preshape auch nicht, DI-Out funktioniert pre und post eq und ist prima, ich nehm mit einem zugemischten SM-57-Klon auf und bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen.
Nur den Valvedrive drück ich je nach lust und laune rein!
Dem ABM hab ich eine JJ ECC803 Selected Gold Preamp-röhre von Tubetown spendiert. Seitdem ist der Valvedrive ein echter Spassgarant, vorher wars schnell recht kratzig wenn er losgelassen wurde.
Jetzt steht der Gain meist auf 3 Uhr, den Valvedrive dreh ich auf 11 Uhr, und es gibt einen schönen angerotzten Vintage-Sound.
Valvedrive Richtung 3 Uhr und es ist Overdrive angesagt.
Das VU-Meter ist toll weil es leuchtet und scheisse weil es null Praxisnutzen hat!
Am passiven Bass rührt sich erstmal ewig nix und wenn die Jazzbass-Singlecoils gleichzeitig laufen, muss man schon voll aufreissen damit es einen vermeintlich gesunden Gainpegel anzeigt.
Aber nicht irritieren lassen, es zählt was an den Ohren ankommt.
Der Ashdown Preamp scheint auch keinen SweetSpot zu haben ob Gain leise oder auf Anschlag macht nur im Verbindung mit der Röhre mehr oder weniger Verzerrung. Und entscheidet natürlich darüber wie weit der Master aufgedreht sein muss.
Da der AMP an meiner 8Ohm Box immer noch laut genug ist ist mir das alles egal, ne zweite Box muss auch nicht sein, das reicht dicke!
zur Box: die Hydrive ist für die 300 Euro die ich gebraucht für bezahlt habe, ebenfalls super, der Hochtöner klingt toll(in der gedämpften Stufe), ist aber trotzdem immer aus, weil ich gerne mit Verzerrung spiele und wenn nicht dann schlägt meine Vorliebe für Blues und entsprechenden Sound durch, da passt das nicht.
Was passt ist die geschlossene Bauweise und die Hydrive Speaker die sehr punchy und definiert sind, ich dreh die Höhen gerne noch etwas am Amp raus und die Tiefmitten rein, dann klings so wie ichs mag.
Die Box hat ja viel Haue bekommen und scheinbar mag die nicht jeder, aber vielleicht liegts ja auch am Amp der davorhängt.
Ich würde empfehlen diese Box mit einem dicken Amp anzuspielen und selbst zu entscheiden ob Hartke-Bashing angesagt ist.
Ich schätze mal die FMC-2x12 wäre auch eine sehr gute Wahl für den Ashdown und meinen idealisierten Sound gewesen, aber die Hydrive ist leicht, laut und flexibel in der Soundgestaltung, (und war günstig) was will ich also mehr!