Technische Frage zu LED PAR Scheinwerfern

von VOXplayer, 29.05.07.

  1. VOXplayer

    VOXplayer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.07   #1
    Hallo Leute

    Auch ich stehe mit meiner Band vor der Entscheidung ob wir auf LED PARs umstellen sollten. Zur zeit benutzen wir 8 reguläre PAR56er. Diese sind mir aber im Prinzip zu teuer im Unterhalt. Glühbirnen müssen aufgrund des häufigen Transports oft ausgetauscht werden etc etc ...die Nachteile sind hinreichend bekannt. Die Vorteile allerdings auch. Ich habe die vorherigen Beiträge zum Thema LED PARs gelesen.

    Nun noch eine ergänzende Frage:

    Hat jemand Erfahrung mit der Reaktion der neuen LED Kannen auf Spannugsschwankungen aus dem Stromnetz?

    Und, wie schätzt Ihr die Qualität der Lichtsteuerung im Scheinwerfer ein? Haltbarkeit, Verarbeitung, Qualität?

    Ich möchte vermeiden, dass mir die Scheinwerfer genauso oft "kaputt" gehen wie ein normaler PAR.


    Gruß und Danke für Eure Einschätzungen



    .
     
  2. Crane

    Crane Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.07   #2
    Servus,

    also ich habe einen par 64 Strahler, nutze ihn eigtlich nur im wohnzimmer als dezente beleuchtung, oder mal auf partys zur theken beleuchtung!

    BIsher läuft der ohne Porbleme also im stand alone betreib, hatte ihn nur einmal testweise am Lichtpult, auch das FUnktionierte Problemlos und alles wurde direkt umgesetzt!

    VonStromschwankungen habe ich bisher auch nichts bemerkt!
     
  3. lini

    lini HCA PA-Praxis & LS-Selbstbau HCA

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    Erstellt: 29.05.07   #3
    LED´s haben grundsätzlich eine zigfach höhere Lebensdauer als normale Glühlampen. Man spricht von 50000-100000 Stunden gegenüber 1000-2000 Stunden bei Glühlampen. In wieweit sich das auf die billigen LED-PAR´s übertragen lässt, kann ich auch nicht sagen. Genauso sieht es mit dem eingebauten Controller in den PAR´s aus. Sie werden sicherlich ihren Dienst tun, aber eben auch nicht mehr. Wunder sollte man keine erwarten.
     
  4. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.07   #4
    LM für 56er halten idR keine 2000h, wobei ich dem OP empfehlen würde, hochwertige Brenner einzusetzen.
    Der Unterschied zwischen Osram/Philips auf der einen Seite und Showtec und Co. auf der anderen Seite ist frappierend.
    Sowohl in Bezug auf die Lichtqualität als auch was die Lebensdauer angeht.

    Sinnvoll zur Verlängerung der Lebensdauer: Preheat. Auch sollte man die Leuchtmittel vor dem Abbau erstmal gut abkühlen lassen und während des Betriebs von Stößen freihalten.


    Die Lebensdauerangaben bei LEDs beziehen sich auf die Brenndauer, nach der nur noch die halbe Helligkeit erzielt wird.

    Größter Nachteil an LED-PARs: Die Lichtausbeute ist, zumindest bei den billigen Varianten, mehr als spärlich.
     
  5. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 29.05.07   #5
    zu den technischen dingen kann ich nichts sagen, ich habe kaum ahnung von licht und es interessiert mich auf diesem gebiet auch nichts.

    vom design her sind mir led pars schon oft negativ aufgefallen. ohne jetzt zu wissen welche genauen gerätetypen ich da schon gesehen habe. schlimm fand ichs immer dann, wenn man in die teile reinschauen konnte. z.b. bei niedrigen backtrussen, publikumsausleuchtung usw... da sieht man einfach eklige bunte punkte, das sieht nach spielzeug aus unabhängig davon wie lamg die teile halten, oder ob da jetzt saubere farben oder komische kleckse rauskommen.

    schön fand ich sie hingegen als deko, ambience oder truss beleuchtung, als backdrop oder musiker floor etc.

    ich würde mir nicht nur die technische frage stellen welche jetzt gut genug sind, welche optimal für das vorhandene budget sind, sondern auch die design frage wo sich die dinger denn wirklich lohnen, wo sie ihre vorteile ausspielen, oder wo sie evtl auch einfach nur doof aussehen...

    mit led kann man tolle sachen machen, als jemand der licht wohl mehr aus der zuschauer perspektive sieht finde ich aber, das man konventionelle pars (unabhängig von rayligh oder cp xy) nicht durch leds ersetzte kann, zumindest nicht in allen fällen. eher erweitern.

    auf der schon angesprochenen niedrigen backtruss (auf vmb zahnstochern z.b.), wo die ersten reihe publikum direkt in die kannen schauen können, finde ich es einfach nur pott hässlich...
     
  6. niethitwo

    niethitwo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.05.07   #6
    und wenn man mal welche mit auch ner guten farbmixfunktion und guter lichtausbeute hat (von coemar gibts da ganz schöne...) kostet das stück ganz schnell 1500€...gegen die "flecken" hilft ein starker froster wunder, mehrfach so gemacht. allerdings fehlt dann wieder etwas die leuchtkraft, aber für akzentsetzungen mit wechselnder farbe reichts dann auch noch in ner niedrigen backtruss.

    gerade für bands würde ich die weißen studiopars empfehlen, dann normale farbfiler davor. günstig, kaum strombedarf, hell. :great: und gerade am drehstrom fehlts oft in kneipen o.ä.

    nur kein farbwechsel mehr (scroller wohl meist zu teuer...), was man mit ein paar wenigen "normalen" RGB-LED-Pars (schönes wort, ne?) dann aber auch noch machen kann. :great:

    EDIT: das eigtle was ich sagen wollte natürlich vergessen.
    Praktische erfahrungen mit stromschwankungen hab ich mit den dingern schon, hingen an nem aggregat, etwas komische lastaufteilung, sodass man zuerst wirklich ne schwankung bekommen hat. die led pars haben es ganz gut weggeschluckt, kein heller und dunkler werden, erst als die spannung unter 200V effektiv gelandet is (wenn plötzlich das catering noch nen kühlschrank usw...:mad:) war schluss.
     
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