technische Unterschiede bei den Bauteilen einer Harmonika- wo liegt der Unterschied für den Preis?

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Notenfahne
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Hallo Musiker!
Wenn man die Checkliste von Maxito durchliest komme ich zu dem Schluss,dass ich als Amateurmusiker vom Kauf einer Harmonika die Finger lassen muss.Wenn ich die Beschreibung der Instrumente auf Ebai bzw. Ebai-Kleinanzeigen ansehe komme ich zu dem Schluss,
dass die Beschreibung einer Harmonika von einem Nichtfachmann nicht stimmen kann.Das geht schon bei der Dichtheit los.Die Ursache kann
Aussen als auch Innen sein.Aussen kann ich als Nichtfachmann kleine Reparaturen unternehmen,Innen wird es schon schwieriger.
Meine Melodija Menges habe ich von einem Musikhaus,wurde als Dicht beschrieben,war alles andere als dicht.An der U-förmigen Überlappung an den Aussenkanten waren Ablösungen die ich selbst nachgebessert habe.Aus diesen Gründen habe ich mich entschieden
den Kauf der nächsten Harmonika meinem Musiklehrer zu übergeben.Wenn ich mir die Beurteilung meines Musiklehrers anhöre muss ich
feststellen,dass es sich bei Instrumenten aus dem Internet um Mondscheinpreise handelt.Wie kann es sein für eine 2-jährige Oberklassenharmonika nur noch 60% des Neupreises zu bekommen?
LG
Notenfahne
 
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Wenn man die Checkliste von Maxito durchliest komme ich zu dem Schluss,dass ich als Amateurmusiker vom Kauf einer Harmonika die Finger lassen muss.
Du hast vergessen: dass man, wenn man sich nicht auskennt (nicht: als Amateurmusiker) vom Kauf von privat absehen sollte. Beim Kauf von einem Händler (auch gebraucht) hast du Gewährleistung und Garantie; wenn dann etwas nicht in Ordnung ist, ist der Händler in der Pflicht nachzubessern oder zurückzunehmen (wenn du das nicht in Anspruch nimmst, ist es deine Sache). Bei einem Kauf von privat heißt es "gekauft wie gesehen", Rückgabe ist normalerweise nicht drin. Ist wie beim Autokauf: wenn du dich nicht auskennst, kaufst du besser nicht von einem Privatmenschen. Das heißt nicht, dass du keinen Gebrauchtwagen kaufen sollst oder gar darfst.

Nachtrag: 1. ist das keine Rechtsberatung, 2. ist die Formulierung in "Gebrauchssprache", nicht in Amtsdeutsch (beides könnte ich eh nicht, bin kein Jurist)
 
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Wie kann es sein für eine 2-jährige Oberklassenharmonika nur noch 60% des Neupreises zu bekommen?

Weil nun mal alle Neuwaren praktisch einen deutlichen Wertverlust erleiden. Dazu kommen noch Effekte, die man meist nicht auf dem Schirm hat: Bei einem Neukauf sind 19% Mehrwertsteuer mit drauf. Bringst du das Instrument dem Händler zurück, dann kann er dir schon mal die 19% nicht mehr zurückgeben, denn die sind schon beim Finanzamt. Und dann erleidet das Instrument durch den Gebrauch natürlich auch einen Wertverlust: 2 Jahre gespielt ist nun mal nicht mehr neu, sondern gebraucht...

Instrumente sind nun mal trotz allem Gebrauchsgegenstände und nicht vordergründig eine Wertanlage - dazu taugen Akkordeons in der Regel definitiv nicht!


Wenn man die Checkliste von Maxito durchliest komme ich zu dem Schluss,dass ich als Amateurmusiker vom Kauf einer Harmonika die Finger lassen muss.Wenn ich die Beschreibung der Instrumente auf Ebai bzw. Ebai-Kleinanzeigen ansehe komme ich zu dem Schluss,
dass die Beschreibung einer Harmonika von einem Nichtfachmann nicht stimmen kann.
Das heißt ja nicht dass man alle Punkte Stück für Stück durchgehen muss - das ist nur eine Liste mit Punkten um dem Laien eine Idee an die Hand zu geben, nach was man gucken kann, um nicht völlig blauäugig ins Verderben zu rennen. Das heißt aber auch noch lange nicht dass man anhand dieser Liste ein Fachmann ist.

Aber wenn die Liste schon so weit geholfen hat, dass du erkannt hast dass die Ebay Beschreibung eines Instruments so nicht ganz stimmen kann, dann hat sie ihren Zweck schon völlig erfüllt!.

Aber ganz klar: nen Fachmann mitnehmen ist dann immer noch die bessere Wahl!

Wobei man sich auch in diesem Moment immer bewusst sein muss: Fachmann´s Rat hin oder her - die Entscheidung und damit die Kaufverantwortung für das was man kauft, liegt immer noch beim Käufer!

Deshalb: das allerbeste Hilfsmittel ist immer noch der gesunde Menschenverstand! ... z.B: Ein Instrument angeboten für 150€ mit dem Zusatz kpl. überholt ... das brauch ich noch nicht mal angeschaut haben um zu wissen, dass das nicht zusammenpasst und so nicht stimmen kann!
 
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maxito hat schon mal sehr gut dargestellt, dass die 19% Umsatzsteuer schon mal nicht erstattet werden können, weil die die Märchensteuer- pardon der Umsatzsteueraufschlag ist.
Dazu kommt auch noch der ursprüngliche Gewinn des Verkäufers. Der muss ja auch leben, seine Geschäftsräume bezahlen und nicht zuletzt, seinen Mitarbeiter und sich selbst Brötchen kaufen.
Ich gehe immer von der einfachen Rechnung aus, dass ein Produkt, welches ich regulär bezahlt und aus dem Laden getragen habe, nach dem Verlassen des Geschäfts lediglich einen Wert von 50% !!!!! vom Kaufpreis besitzt.
Diesen (Rest)Wert kann ich beim Wiederverkauf erreichen - mehr nicht, außer es handelt sich um gesuchte Sammlerobjekte, was bei Neuwaren schwierig werden dürfte.
Natürlich will das jemand, der sich ein Akkordeon für, sagen wir mal, 6000 € gekauft hat nicht wahr haben und ist völlig verstört, wenn ein Händler dafür noch nicht mal 3000 bietet, denn er will/muss ja an dem Gebrauch lnstrument auch noch was verdienen.

Als regelmäßiger (momentan leider nicht) Flohmarktgänger bin ich mit dem Sachverhalt regelmäßig auf die amüsanteste Weise konfrontiert.

Wer nun keine Ahnung von der Materie hat, wird aus diesen gründen über die allseits bekannten online-Plattformen gnadenlos über den Tisch gezogen.

Was tun, wenn auch die stationären Läden mitunter froh sind 'ein Instrument an den Mann gebracht zu haben'

tja, ich habe auch ein gebrauchtes Instrument im Portfolio, das ich seinerzeit -als ich noch keine Ahnung hatte- viel zu teuer von einem Händler kaufte. Heute passiert mir das nicht mehr.

Für einen Unbedarften bleibt eigentlich nur, Neuinstrumente zu kaufen, wobei das auch Gefahren birgt...
 
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Hallo Musiker!
Was mich interressiert ist der Qualitätsunterschied einer mittelklassigen(zB.Strasser bzw.Noak) zu einer hochklassigen Harmonika(Beltuna).
Wo ist da der Unterschied?Ist es die Sorgfalt mit der das Instrument hergestellt wird oder sind die Fachkenntnisse so speziell dass das kein
Anderer herstellen kann?Aus der Produktbeschreibung kann ich das nicht herauslesen.Wo ist das Geheimnis der Stimmplatten.
Wiso können Stimmplatten Rosten?Das kann nicht aus hochwertigem Metall sein! Man kann diese Verchromen?Aus welchem Metall sind diese hergestellt?Bin von der technischen Seite,deshalb bin ich vorsichtig meine Melodija Menges zu öffnen.Will nicht mit einer geöffneten
Harmonika zur Reparatur gehen.Habe meinen Musiklehrer beauftragt mir eine gute gebrauchte oder Neue zu besorgen.
mfg
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Hallo Notenfahne,

zu deiner rudimentären Klassifizierung und der - deiner Meinung nach - damit verbundenen Harmonikaerzeugern möchte ich hier festhalten, dass jeder Harmonikahersteller unterschiedlicheste Harmonikas mit unterschiedlichsten Ausstattungsmerkmalen und Güteklassen herstellt. Also kann demnach keinesfalls einfach auf den einen oder anderen Harmonikahersteller geschlossen werden !
Meiner Meinung nach soll jeder Interessent selbst entscheiden was ihm optisch und vor allem akustisch gefällt.
Und das dafür zur Verfügung stehende Budget ist halt nicht ganz unwesentlich.

Und hinsichtlich deiner so zahlreichen restlichen Fragen würde ich dir empfehlen ggst. Forum zu durchsuchen,
denn deine Fragen hatten andere auch schon...
Viel Erfolg beim Stöbern.
 
maxito
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Was mich interressiert ist der Qualitätsunterschied einer mittelklassigen(zB.Strasser bzw.Noak) zu einer hochklassigen Harmonika(Beltuna).
Wo ist da der Unterschied?
Die Frage ist so gar nicht so richtig und schon gar nicht einfach zu beantworten - Das ist so in etwa eine Frage, wie: wo liegt der Unterschied zwischen einem Rolls Royce und einem Skoda Oktavia? - da passen doch in beide nur 5 Personen rein!

Das jetzt hier wirklich vergleichend zu erläutern würde allein schon Bände füllen.

Wo ist das Geheimnis der Stimmplatten.

dazu empfehle ich ebenfalls - lies ich mal hier durch den Unterbereich durch- da findest du etliche Themenfäden, die sich mit Stimmplatten und deren Unterschieden befassen!


Wiso können Stimmplatten Rosten?Das kann nicht aus hochwertigem Metall sein! Man kann diese Verchromen?Aus welchem Metall sind diese hergestellt?

Auch hier empfehle ich, dich durch den Bereich hier durch zu lesen - da findest du dann sehr viele sehr ausführliche Antworten.

rosten können Stimmplatten, weil die aus Stahl gefertigt werden
Aber trotz dessen dass sie rosten können, kann der Werkstoff - und das muss er sogar- hochwertig sein. Hochwertig bedeutet nicht, dass die Stimmzungen mit eingeprägtem Goldrand hergestellt werden, sondern bedeutet auf welche Eigenschaft das Material hin optimiert wurde und was dafür an Aufwand notwendig ist.

Metall ist nicht Metall, Stahl ist nicht gleich Stahl und je nachdem was für Eigensschaften benötigt werden , kann es sein dass andere Eigenschaften dafür dann eben nicht zu bekommen sind. Bei Stimmzungen kommt es auf sehr hohe Festigkeit und Dauerschwingfestigkeit an - und rostfreier Stahl bringt eben nicht die Festigkeitseigenschaften die eine Stimmzunge in einem Akkordeon benötigt.
Und so eine schwingende Stimmzunge ist ein sehr empfindliches fein reagierendes Gebilde. das kann man nicht einfach lackieren ober anderweitig beschichten, ohne die grundlegenden Eigenschaften sehr deutlich zu verändern.

Bin von der technischen Seite,deshalb bin ich vorsichtig meine Melodija Menges zu öffnen.Will nicht mit einer geöffneten
Harmonika zur Reparatur gehen.

Nun ist ein Akkordeon oder eine Harmonika in aller Regel durch ein paar Nägel oder ein paar Schrauben, die man entfernt zu öffnen - Das ist an sich nicht schwer und es kann eigentlich nicht wirklich was dabei passieren. Aber ganz klar, nichts aber auch gar nichts im Leben ist komplett risikofrei. Ein winziges Restrisiko gibts immer - bei allem was wir tun!... drum: Wer aber da Angst hat und sich das nicht zutraut das Instrument zu öffnen, lässt es besser auch zu
 
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Hallo!
War 40 Jahre in der Automobilzulieferer Industrie tätig.Dort kommt es immer wieder vor,dass das selbe Teil in einem mittelpreisigen
z.B.Skoda Oktavia und einem hochpreisigen verbaut wird mit dem Unterschied,dass das Teil für das hochpreisige das doppelte kostet.
Könnte zu einem Harmonikahersteller gehen mir eine Harmonika bauen lassen,einen anderen Namen geben ein paar tausend € teurer
verkaufen als das Ursprungsmodell.
Wenn ich kritisch hinterfrage, dann hat es seinen Grund.
mfg
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maxito
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Dort kommt es immer wieder vor,dass das selbe Teil in einem mittelpreisigen
z.B.Skoda Oktavia und einem hochpreisigen verbaut wird mit dem Unterschied,dass das Teil für das hochpreisige das doppelte kostet.

Von solchen Umständen habe ich auch schon gehört. Aber auch hier bin ich vorsichtig - denn wie überall kommt es auch darauf an, was da drum rum noch passiert. Ich arbeite auch in der Metallindustrie bei einem Hersteller von Produkten, die in der Sparte eher als "hochpreisig" gelten. Wir verbauen die selben Matierialien wie andere auch. Trotzdem sind unsere Produkte - auch die Ersatzteile - teuer als die der Mitbewerber- warum? Weil wir mehr Beratung und Service bieten... und der muss irgendwie auch bezahlt werden.

Und so ist es auch bei den Akkordeons. Da werden die gleichen Teile verbaut - aber eben unter unterschiedlichen Bedingungen. Das führt dann letztlich zu unterschiedlichen Produkten und unterschiedlichen Preisen.
Der eine nimmt den Stimmplattensatz wie geliefert baut den ein und stimmt den. Der andere prüft die vorher nochmal komplett durch und gleicht die gegebenenfalls nochmals ab, bevor er die einbaut. Der nächste lässt sein Gehäuse bauen und verpasst denen per Farbe das Dekor das gewünscht ist, der andere baut die Gehäuse selber und sucht die Hölzer dafür aus, lagert die auch selber und schaut dass bei den Hölzern der Maserungsverlauf stimmt, fertigt vielleicht auch die Einlegearbeiten selber an - das ist dann auch Aufwand... das macht einen anderen Endpreis aus.

Und ganz zu letzt ist es der Kunde der sagt, dass ihm die Machart zusagt oder nicht zusagt. Und damit kauft oder nicht kauft. Musikinstrumente sind ab einem gewissen Grad eine Gefühlssache und eine persönliche Geschmackssache. Ein Instrumentenkauf ist auch eine emotionale Sache. Für manche reicht es aus, die Teile zu sehen um zusagen: ja das ist das was ich haben will. Der nächste will es ausprobieren um zusagen: ja, das isses! Wiederum andere besuchen die Firmen und schauen sich an wie die Intrumente gefertigt werden , um zu der Entscheidung zu kommen: ja das Instrument von dem Hersteller ist das was mir am sympathischten ist. Letztlich muss man mit dem gekauften Produkt zufrieden sein. Das heißt dass man das was man gekauft hat so akzeptiert und sich damit wohl fühlt.

Das heißt in letzter Konsequenz auch dass man irgendwann an einen Punkt kommt, an dem man sagt: ich glaube dass ich für das Geld das ich ausgegeben habe ein schönes Produkt erhalten habe, dass es mir das Geld wert war, das ich dafür ausgegeben habe.

Wenn man aber hinter jedem Teil misstrauisch vermutet dass man hier übers Ohr gehauen worden ist, dann kann man mit dem was man hat, nicht glücklich werden. Egal welches Instrument man zu welchem Preis gekauft hat. Da wird man auch kaum irgendwie glücklich werden können mit dem was man erworben hat. Solange man nicht das Gefühl hat dass das was man erwirbt richtig und gut ist - dann lässt man es besser gleich ganz bleiben.


Könnte zu einem Harmonikahersteller gehen mir eine Harmonika bauen lassen,einen anderen Namen geben ein paar tausend € teurer
verkaufen als das Ursprungsmodell.
Auch das steht dir frei zu tun! ... Aber sei nicht enttäuscht, wenn das Geschäftsmodell nicht läuft. Ohne dass du irgendeinen Mehrwert mit anbietest für das Geld wird das trotzdem nichts werden.
 
lil
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Könnte zu einem Harmonikahersteller gehen mir eine Harmonika bauen lassen,einen anderen Namen geben ein paar tausend € teurer
verkaufen als das Ursprungsmodell.
Vom Prinzip her ist es das, was viele der kleinen HZIMM machen, die Instrumente unter eigenem Namen vertreiben (z.B. Gomes, Modricker und wie sie alle heißen). Nur nehmen die halt NICHT das Instrument, wie es aus dem (italienischen) Werk kommt und verkaufen es weiter, sondern optimieren es (v.a. Ansprache und Stimmung; was sonst noch, weiß ich nicht), bis es ihren Ansprüchen entspricht und ihren Namen wert sind.
 
suxeedJo
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Ich hatte kürzlich Kontakt mit einem dieser kleinen "Hersteller". Der Chef himself hat bestätigt, dass er die "Roh"-Instrumente in Italien kauft (bei Fismen) und dann selbst fertig baut. Das heißt, er lässt die Instrumente quasi fertig anliefern, es fehlen jedoch die Stimmplatten. Die kauft er dann seperat zu und baut diese in die Instrumente. Der Kunde hat so die Möglichkeit bei jedem Instrument die Güte der Stimmplatten auszusuchen und die Stimmung (Tremolo) selbst festzulegen. Eigentlich ein schlüssiges Konzept. Bei den Steirischen ist das auch so ähnlich. Die Firma Kärntnerland baut m.W. kein einziges Instrument selbst. Die kommen alle von Müller. Allerdings sind das Auftragsarbeiten und die Entwicklung bzw. das Design macht die Familie Schwarz selbst. Die Kärntnerland Akkordeons kommen von Fismen, allerdings wohl mit abweichendem Stimmmaterial.
Gruß, Jochen
 
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