Thomastik Infeld JR345 auf neuen Bass – was beachten?

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Avanuviel
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Hallo zusammen,

ich habe einen neuen Bass geschenkt bekommen und dazu die Thomastik infeld JR345 Saiten. Nun stellt sich mir die Frage als fortgeschrittener Anfänger:
Wenn ich die Saiten selbst aufziehe, muss ich dann Sachen, wie z.B. die Höhe über den Tonabnehmern neu einstellen, beachten? Oder ist das dann quasi wie „in Stock“ bereits alles eingestellt und ich muss sie nur richtig aufspannen? Sollte ich das Instrument lieber zu einem Fachmann bringen?

viele liebe Grüsse
Ava
 
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Hi Ava und willkommen im Board,

Saiten wechseln ist weder Hexenwerk noch Raketenwissenschaft. Was beim Wechsel auf eine andere Saitenstäre bzw. ein anderes Fabrikat tatsächlich nötig werden kann, ist die Einstellung von Halskrümmung, Intonation und Saitenhöhe.

Was mir persönlich sehr bei solchen Einstellungssachen geholfen hat, ist der folgend verlinkte Workshop:

Rockinger Workshop Setup

Der ist zwar für Gitarre, gilt aber fast 1:1 auch für Bässe ... nur die Tremolojustierung ist bei den Dicksaitern eher die Ausnahme ...

Schau da mal rein, und wenn noch Fragen: einfach fragen!

Bässte Grüße

MrC
 
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Avanuviel
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So wie ich es sehe, sind standardmässig Saiten verbaut, wo die H Saite ne 130er ist. Bei den Thomastik ist es ne 118er. Das ist ja schon ein Unterschied… ich schaue mir die Verlinkung mal an, vielen Dank.

Und danke fürs Welcome, ich bin nach der Registrierung direkt mal vorgeprescht ☺️

Ich übernehme auch gerne das „bässte Grüße“, wenn erlaubt 😍

Ava
 
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Ich übernehme auch gerne das „bässte Grüße“, wenn erlaubt
Hab' ich kein Copyright drauf, von daher herzlich gerne!

Alleine von der Stärke der Saite sagt nicht unbedingt was über den Saitenzug aus, das kann zwischen den Herstellern und den verschiedenen Serien sehr unterschiedlich sein. Geh einfach mal so vor: wenn die Saiten runter sind, die Halsspannung so einstellen, dass der Hals halbwegs gerade ist. Das einfach mal als Startpunkt. Danach die neuen Saiten drauf und Halsspannstab entsprechend nachjustieren. Wichtig dabei ist, nicht zu viel zu drehen und dem Holz etwas Zeit zu geben, sich anzupassen. Dann nochmal feinjustieren, bis der Hals dauerhaft ein bißchen nach unten durchhängt (weil die Saite Platz braucht, um zu schwingen).

Die folgenden Tips hab' ich von einem Workshop mit Sheldon Dingwall, aufgeschnappt beim Guitar Summit 2019 in Mannheim:
- eine flache Saitenlage ermöglicht flüssigeres Spiel. Am besten die Halskrümmung so einstellen, dass beim stärksten Anschlag ein Schnarren zu hören ist, das erweitert im Zweifelsfall die Klangmöglichkeiten. Bis ca. 75% der maximalen Anschlaghärte sollte kein Schnarren zu hören sein.
- schnarrt's in den ersten Bünden: Halskrümmung etwas erhöhen.
- schnarrt's in den höheren Bünden bei eigentlich optimaler Halskrümmung: Saitenreiter an der Brücke etwas höher drehen.
 
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basstian85
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Ich würde erstmal garnichts am Spannstab machen. Einfach die Saiten wechseln, stimmen, Saitenlage an der Brücke und Intonation einstellen. Erst danach würde ich schauen wie es sich verhält und gegebenenfalls am Spannstab drehen (vorher Saiten lockern), aber erstmal nur Achtelumdrehung...

Edit: Upps, seh erst jetzt, dass das ja schon eine Woche her ist... Sind die Saiten schon drauf?
 
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Avanuviel
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Hey basstian85,

die Saiten sind noch nicht drauf. Morgen hab ich einen Termin bei einem Fachmann, wo auch selbst Bässe in Eigenproduktion hergestellt werden. Ich denke, dass ich dort in guten Händen bin. Dort lass ich über alles mal drüberschauen und dort werden auch die Saiten dann gewechselt. Ob noch andere Saiten durchgeführt werden, kann ich nicht sagen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt :)

@MrC Ich hatte einmal grob drüber geschaut, war mir aber schnell sicher, dass ich das ganze erstmal von einem Fachmann machen lasse. Ich versuche, dabei etwas über die Schulter gucken zu können, und werde dann meinen Uralt-Einsteiger-Bass zum zukünftigen ausprobieren verwenden. :biggrinB:

Viele Grüße
Ava
 
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