TL Audio Ivory II 5013 oder Behringer DEQ 2496 / Stereo-Link oder 2-Kanal ?

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Bastiab
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Hallo,
für unsere Tracks (gehob. Homerecording mit Synthies ohne Vocals)
brauchen wir einen parametrischen Equalizer zur Summenbearbeitung
(Mastering) vorhandener Mixe. Diese Mixe stammen teulweise noch aus
den 1980ern vom Tonband / Tapedecks, aber auch moderne Mixe.
Nun sind o.g. EQ´s grundverschieden, ich weiß. Der Behringer besitzt aber
diese wichtige Stereo-Couple-Funktion, d.h. nur den li. "Fader" betätigen,
aber mit Auswirkung auf beide Aux-Kanäle derselben Intensitäten.
Der TL Audio hat halt zwei echte getrennte Kanäle, also keine
Stereo-Link-Funktion.
Meine Frage: werden (in unserem Fall beim Mastern) alle Potis für den
linken so eingestellt wie für den rechten Kanal, also nach optischer Gleich-
Ausrichtung der Regler, bzw. nach (Hör-) Gefühl ? Arbeiten so die
Mastering-Engineere ? Unsere Sorge ist, dass dann z.B. im linken Aux-Kanal
minimal andere EQ-Einstellungen vorhanden sind, als im rechten Kanal.
Wie macht Ihr das ?
Gruß
Bastiab
 
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Hi,

wofür wollt Ihr denn (Pre-)Mastern ? CD, Tape, Vinyl ?

Ich habe mir auch Deinen Thread zum dbx durchgelesen. Mastering-Engineers haben mit Sicherheit EQs, die einen Stereo-Link erlauben. Den man allerdings auch ausschalten kann, wenn das linke und rechte Signal eine seperate Bearbeitung benötigt. Auch sind deren EQ ein vielfaches (10x bis 100x) mal teurer, als die von Dir nachgefragten. Auch wenn man das für den Hausgebrauch mit Sicherheit nicht unbedingt braucht :D Btw. Auch werden u.a. M/S-Matrixen verwendet (ohne jetzt von Anfang an ins Detail gehen).

Wenn Ihr also ein einheitliches Klangbild haben wollt, bei dem die Songs auch noch alle gleich laut sind, würde sich für diesen Schritt der Weg über einen PC anbieten. Denn da kann man mit relativ wenig Plugins (also Kompressor, Limiter, Multiband-Kompressor, EQs) allem ein gleiches Soundgewand geben. Und die sind von der Bedienung so ähnlich wie die analogen Pendanten. Sie werden halt nur mit der Maus und nicht mit Potis eingestellt. Und ganz wichtig: Fällt einem nachher auf, dass der X-te Track im Vergleich komisch klingt (zu laut/leise/dumpf/schrill usw.), kann man nachher diesen wieder bearbeiten.

Generell gehört aber viel Erfahrung zum (Pre-) Mastern. Und vor allem, wenn man am Anfang steht und dann noch mit Analog-Equipment arbeitet. Was jetzt aber nicht heissen soll, dass man es nicht versuchen darf ;) Nur wenn man z.B. einen Song zu leise digitalisiert hat (auf PC, DAT oder was sonst), kann man diesen ohne weitere Massnahmen (z.B. Plugins) nicht lauter machen. Oder eben alles andere leiser :rolleyes:
 

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