Tonabnehmer für Taylor GS Mini

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Hallo,

ich bin im Moment auf der Suche nach einen Tonabnehmer für meine Taylor GS Mini.
Da ich die Gitarre überwiegend unverstärkt als Sofagitarre verwende, suche ich einen, der sich leicht montieren und wieder demontieren lässt.
Den Tonabnehmer möchte ich eigentlich nur dazu benutzen, die Gitarre am PC aufnehmen zu können.

Nahliegend wäre der ES-Go, der ja extra für die GS Mini gebaut wurde, da habe ich aber viele Beiträge gelesen, die über dessen Störanfälligkeit berichten.
Weiß nicht, in wie weit das fürs Homerecording ausschlaggebend ist.

Als Alternative hatte ich mir zB den Seymour Duncan Woody rausgesucht oder den Dean Markley ProMag.

Kennt einer die Tonabnehmer oder hat noch weitere Tips in der Richtung für mich?
Oder soll ich einfach zum ES-Go greifen? Allerdings muss man bei dem ja auch die komplette Buchse wieder abschrauben, wenn man den demontieren will, oder?
 
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Wenn es dir wirklich nur ums Aufnehmen geht, heißt die klare Antwort: Hol dir ein ordentliches Mikro. Damit kriegt man in 99% der Fälle bessere Aufnahmen hin. Interessant wäre vielleicht noch, wie du PC-technisch ausgestattet bist, vor allem, was Interface bzw. Soundkarte angeht.
Mit z.B. einem Großmembran.Mikro der Einsteigerklasse kann man schon einiges machen, braucht dazu in der Regel aber ein Interface mit XLR-Eingang und Phantomspeisung. Wenn du öfters mal was aufnimmst, sollte das aber sowieso zur Grundausstattung gehören.
 
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Zum Aufnehmen benutze ich ein Line 6 Studio UX1 USB-Interface. Das hatte ich mir mal gekauft um meine E-Gitarre aufzunehmen. Funktioniert auch 1A, aber Phantomspeisung hat das soweit ich weiß nicht.
Meine andere Akustik Gitarre mit Piezo nehme ich auch darüber auf. Funktioniert auch gut.

Die Mikrofonlösung hatte ich auch schon in Erwägung gezogen. Um Gesang aufzunehmen, hatte ich mir mal ein Fame MS 58 geholt, einen Shure SM 58 Klon.
Zur hobbymäßigen Gesangsaufnahme absolut ausreichend. Hatte auch mal probiert, damit die Taylor abzunehmen, aber die Ergebnisse waren jetzt nicht so dolle.
Zudem muss ich den Mic-Gain am Interface fast auf Maximum drehen, um überhaupt eine gescheite Lautstärke hinzubekommen, und dann rauscht es wie die Hölle.

Ist das bei Kondensatormikros anders?

Ein Mikro wäre auch eine Option, aber die Tonabnehmer-Variante war jetzt im erstem Moment die praktischere und kostengünstigere.
 
Ok, unter diesen Voraussetzungen ist ein Tonabnehmer vielleicht tatsächlich keine ganz schlechte Lösung, obwohl natürlich langfristig ein ordentliches Interface und ein brauchbares Mikro das Recorden schon viel angenehmer machen.

Was Tonabnehmer betrifft, könntest du auch mal was in dieser Richtung ausprobieren:

Wenn Feedback kein Problem ist und man ein bisschen mit der richtigen Position auf der Decke spielt, können diese Transducer ein ganz guten Sound liefern und kosten nicht die Welt. Notfalls kannst du auch mit einem Piezo aus einer singenden Geburtstagskarte selbst experimentieren, wenn dir sowas liegt. Zu den von dir erwähnten magnetische Pickupd kann ich nicht viel sagen, aber viel machst du da bei beiden sicher nicht falsch.
 
Naja, das SM 58 ist nunmal ein Gesangsmikrofon und für Aufnahmen, zumal von akustischen Instrumenten, wirklich "suboptimal", um es 'mal vorsichtig auszudrücken.

Ich garantiere Dir, dass schon ein wirklich einfaches und günstiges Kondensator - Mikro wie das Rode M3 bessere Aufnahmen macht als ein SM 58 und natürlich fast jeder erschwingliche PU sowieso!

So ein M3 kostet ca. 75 € und hat den ganz gewaltigen Vorteil, dass es durch eine handelsübliche Batterie eine eigene "Phantom"speisung hat. Was insbesondere beim UX1, das, wenn ich es recht erinnere, keine eigene Phantomspeisung hat, vermeidet, dass Du Dir direkt eine neues Interface musst.
 
Ja, das MS 58 hatte ich auch nur verwendet, weil es eh rumlag.
Das Rode schau ich mir mal an. Ein neues Interface wollte ich mir nämlich erstmal nicht kaufen.

Das mit der Geburtstagkarte ist auch mal eine interessante Idee.
Ich glaube, ich habe noch irgendwo eine rumfliegen. :D
 
Die TA in den Akustik sind in erster Linie für den Bühneneinsatz gemacht und nicht für Aufnahmen!
Das UX1 war auch mein erstes Interface. Aufnahmen mit TA von der Akustik klangen einfach nur Sch....., was nicht unbedingt am Interface gelegen haben muß. Aber das UX hat keine Phantomspeisung, so daß ich dann - in erster Linie für meine Tochter - ein ordentliches Interface und ein Groß- und 2 Kleinmembrane für die Gesangs- und Gitarrenaufnahmen, sowie Software (Cubase Basis) gekauft habe. Ist ein gewaltiger Unterschied.
Mache für mich selber einfache Aufnahmen per Zoom H2N, selbst die klingen um Längen besser als die per Interface.
Zum Gesang habe ich ebenfalls das Shure, aber Aufnahmen würde ich darüber eher nicht machen.
Achja, meine Tochter hat auch so eine kleine Gitarre, aber da fehlt halt immer Volumen und Bass, so das sie für Aufnahmen dann doch lieber eine meiner großen nimmt... :tongue:
 
Hm, ich lass mir das mit dem TA nochmal durch den Kopf gehen.
Vielleicht ist ein Mikro doch die bessere Wahl, aber ein neues Interface fällt für mich erstmal raus, besonders weil ich primär doch E-Gitarre aufnehme und dafür ist das UX1 spitze.
A-Gitarre nehm ich nur dann und wann mal auf.
Der Piezo von meiner anderen A-Gitarre hat mir auf Aufnahmen aber eh nie so wirklich gut gefallen, denke ich schaue mir das Rode mal an.

Edit: Nochmal eine kurze Frage:
Ich kenne mich mit Mikros nicht so wirklich aus, aber wäre das Mikro dann auch empfindlicher, bzw könnte ich dann den MicGain am Interface niedriger stellen und das Rauschen los werden? Oder ist das eher ein Problem des Interfaces?
 
Ja, das kannst Du.
Ich habe ja auch noch ein SM57, das ja eigentlich so gut wie baugleich mit dem SM58 ist. Das nutze ich in erster Linie für Aufnahmen von E - Gitarren vor einer Boix. Dabei ist ein wenig Rauschen nicht so entscheidend.

Bei Aufnahmen von Akustik - Gitarren mit einem dynamischen Mikro muss man in der Regel den Pegel so hoch drehen, dass Rauschen unvermeidlich ist.

Anfangs habe ich das M3 gem einsam mit dem SM57 genutzt, musste aber feststellen, dass das M3 allein wesentlich besser klingt, weil es eben sehr wenig rauscht. Zur Zeit nutze ich es gemeinsam mit einem Rode NT1-A. Die Kombi ist in dieser Preislage für meine Bedürfnisse ideal.

Man muss aber auch feststellen, dass auch sehr günstige Kondensator - Mikros zum Rauschen neigen.

Rode NT1 - A und Rode M3 sind da allerdings trotz des günstigen Preises vorbildlich. Insbesondere das NT1-A wird mit dem ARgument beworben, dass es eins der leisesten Mikros überhaupt ist!

Hier ein Aufnahme mit allen drei Mikros, wobei die Dobro mit dem SM57 aufgenommen wurde. Dobro ist die einzige A - Gitarre, die ich nach wie vor mit dem SM57 aufnehme. Gefällt mir irgendwie besser...

 
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Hallo,

ich bin im Moment auf der Suche nach einen Tonabnehmer für meine Taylor GS Mini.
Da ich die Gitarre überwiegend unverstärkt als Sofagitarre verwende, suche ich einen, der sich leicht montieren und wieder demontieren lässt.
Den Tonabnehmer möchte ich eigentlich nur dazu benutzen, die Gitarre am PC aufnehmen zu können.

Nahliegend wäre der ES-Go, der ja extra für die GS Mini gebaut wurde, da habe ich aber viele Beiträge gelesen, die über dessen Störanfälligkeit berichten.
Weiß nicht, in wie weit das fürs Homerecording ausschlaggebend ist.

Als Alternative hatte ich mir zB den Seymour Duncan Woody rausgesucht oder den Dean Markley ProMag.

Kennt einer die Tonabnehmer oder hat noch weitere Tips in der Richtung für mich?
Oder soll ich einfach zum ES-Go greifen? Allerdings muss man bei dem ja auch die komplette Buchse wieder abschrauben, wenn man den demontieren will, oder?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Moin! Ich erlaube mir, meinen Senf dazuzugeben. Ich habe auch eine GS Mini mit dem esgo Pickup. Ich spiele in Konzerten mit einer Gruppe, und zumeist über eine PA. Und was soll ich sagen: absolut kein Problem mit dem Pickup.
Ich hatte eher ein enormes Feedback-Problem, was ich mit einem Artec-Outboard-Bodentreter in den Griff bekommen habe.
Das Basteln ist sehr leicht, den Endpin bekommt man innerhalb von 5 Minuten eingebaut.
Gruß aus Fronkreisch :)
 
Da Du es ja sogar zitierst:

es geht dem TE offensiochtlich um A u f n a h m e n mit der GS Mini, nicht darum, wie sich ein möglicher PU auf der Bühne bewährt.

Und das sind nunmal zwei völlig verschiedenen Paar Schuhe....
 
€ by Peter: Fullquote entfernt. Bitte sinnvoll zitieren, der Bezugspost steht doch direkt drüber ;)

Ok dann habe ich mich wohl geirrt.
 
Grund: Vollzitat entfernt
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe in meiner Taylor GS Mini (Mahagoni) einen Fishman Rare Earth Pickup verbaut. Im Studio nutze ich zudem ein Haun-Kondensator-Mikrofon für die Aufnahmen.
Für meinen Einsatzbereich im Fingerpicking ist diese Kombination absolut hervorragend!
Der Pickup lässt zudem sich sehr leicht im Schallloch montieren (und ggf demontieren).
 

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