TONE X von AmpliTube / Vergleich zu Kemper & Co.?

SlowGin
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Moin zusammen,

ich habe eben erst gelernt, dass man wohl schon mit einer reinen Software-Lösung auch ein "digitales Abziehbildchen" eines echten Amps erstellen kann.
Da schreitet die Technik wohl gerade fix voran. Beeindruckend, wie ich finde.

https://www.ikmultimedia.com/products/tonex/#nl_form_area
Ein passendes Interface gibt auch gleich.
https://www.ikmultimedia.com/products/tonexcapture/

Hat das von euch schon mal jemand mit einem Kemper, bzw. einem Kemper Profile vergleichen können? Vor allem hinsichtlich des Spielgefühls.

Klanglich (im Sinne einer realistischen Nachbildung) scheint das ja auch schon ziemlich dicht dran zu sein.
Zumindest dann, wenn man den verfügbaren Demos glauben kann.

Mir fehlt bei meinem Kemper zwar nichts, aber ich finde das trotzdem ganz interessant.
Da wird sicher noch einiges kommen in den nächsten Jahren.
 
FunkyDuke
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Hej SlowGin, danke für die Info.

Jau, erster (online-)Eindruck ist verblüffend. Marketing- und Produkttechnisch versucht sich IK in „das Beste-aus-allen-Welten“ als Software anzubieten. Man darf gespannt sein.
Soundmäßig warte ich auch auf die Software und starte dann mal einen Vergleich mit einem Kemper und (ganz gemein) mit “echten“ Amps.
Die Tonex Capture Hardware ist für alle gut, die noch keinen Attenuator haben. Von der Namensgebung und der Aufmachung erinnert mich die Kiste stark an Two Notes Torpedo Captor 8.

Es ist spannend, diese Entwicklung zu verfolgen, auch wenn man vielleicht selbst ganz andere Vorlieben hat. ;)
 
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Ja, schon irre was da heute alles so möglich ist.
Wenn mir mit 16 mal jemand erzählt hätte, dass Telefone gibt die in die Hosentasche passen, die gleichzeitig ein Computer sind und an die mam sogar eine E-Gitarre anschließen kann........:unsure::oops:

Trotzdem zieht es auch mich immer noch (und immer wieder) zu dem altem, puristischen Kram. Auf der einen Seite bin ich schon gern mal so ein "Spielkind", aber auf der anderen Seite tendiere ich in vielen Dingen oft auch gern zu simplen und einfachen Dingen. Nicht nur bei Gitarren, Amps und Co.

Aber ich bin halt auch mit dem ganzen neuen Zeug groß geworden und wurde da wohl auch beruflich ein bisschen geprägt. ;-)
 
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Dieser Youtuber hat da ein interessantes Review:



Ich glaube nicht, dass ich das (in klangtechnischer Hinsicht) brauche.
:ugly:
 
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Wirkt auf mich wie ein Youtube-Influencer-Schnellschuß.
“Soundvergleich“ aus dem Kopf mit wahllos angeklickten Presets.
Unabhängig davon, kommen in dem „Preview“ eher mäßig klingende Soundbeispiele rüber.
 
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@abolesco
Overloud kenne ich ich auch. Scheint auch wirklich gut zu sein.
Interessant fand ich halt, dass man jetzt wohl mit einem 0815 Rechner eine Art "Amp-Profile" a´ la Kemper erstellen kann.
Mal schauen wie sich das so weiterentwickelt.
 
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Im deutschsprachigen Axe-Fx Forum kommt ToneX bisher ziemlich gut an. Mal abgesehen von der Möglichkeit des Profilens hat die Software scheinbar ein sehr ordentlich klingendes Dumble Model (neben diversen anderen Amps) verpasst bekommen. Werd mir das die Tage mal näher ansehen.
 
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abolesco
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Interessant fand ich halt, dass man jetzt wohl mit einem 0815 Rechner eine Art "Amp-Profile" a´ la Kemper erstellen kann.
Auf wie viele Amps sollte man Zugriff haben damit dieses Feature Sinn macht und viele hast du denn mit dem Kemper erstellt? Ich will das Program wirklich nicht schlecht machen, vlt. werde ich es mir am WE mal genau ansehen.
Was mich noch interessieren würde, muss man für Presets aus der Community zahlen?
 
SlowGin
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Ich selbst habe mit dem Kemper tatsächlich nur mal testweise Profiles erstellt.
Warum? Weil das andere im Studio einfach besser hinbekommen und natürlich ganz anders ausgestattet sind. Davon abgesehen ist es schon auch ein bisschen Arbeit, wenn ich z.B. 20 oder 30 Profiles von einem einzigen Amp erstelle.

Insofern ist das für mich selbst tatsächlich gar nicht mal das Wichtigste. Da bin ich völlig bei dir.
Ich finde es halt grundsätzlich spannend, dass man jetzt wohl auch ohne eine dedizierte Hardware solche "Profiles" erstellen kann. Das war sicher zu erwarten, ist aber trotzdem beeindruckend.

Das mit den Community-Presets weiß ich nicht, aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen das die privat erstellten Dinger Geld kosten.
 
Floemiflow
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Hey Leute, ich habe seit ein paar Tagen das ToneX Capture und habe nach ein paar "Profiling"-Sessions mit meinem JCM 800 und verschiedenen Overdrive-Pedalen folgenden Eindruck gewonnen:

Vorteile:
- solide und funktionale Hardware
- unkomplizierte Installation
- sehr einfacher Capturing-Prozess, man wird gut durch die Schritte geführt, die Verkabelung ist sehr anschaulich und verständlich dargestellt
- die Klangqualität ist hervorragend! Ich kann keine Unterschiede über meine Monitorboxen zwischen dem echten Amp und dem Capture feststellen - beim Blindtest würde ich versagen
- das Einbinden von IRs funktioniert tadellos

Nachteile:
- bis jetzt können keine Pedal-Captures einzeln vor die Amps geladen werden - das soll wohl noch per Update später möglich sein. Es ist trotzdem sehr schade, dass diese wesentliche Funktion noch nicht verfügbar ist. Wozu kann ich denn dann überhaupt Pedale capturen?
- man kann als Effekt lediglich ein Noisegate, einen EQ und einen Reverb nutzen. Ich hätte mir noch mindestens ein Delay und vielleicht einen Chorus gewünscht.
- die Software kann aufgrund der vielen Möglichkeiten des Tonenet etwas überladen wirken. Es werden mitunter Dinge angezeigt, die erst noch käuflich erworben werden müssen. So etwas mag ich nicht.
- ich hätte mit noch eine extra Cab-Capture-Funktion zum einfachen Erstellen von IRs gewünscht.

So long, ich berichte gerne weiteres, wenn ich das Programm noch etwas besser kennen gelernt habe.
 
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SlowGin
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Hey @Floemiflow, danke für deine Eindrücke!
Sehr nett vor Dir!

Wie ist denn so das Spielgefühl so im Vergleich?
Spürst du da einen Unterschied?

Ich habe den Eindruck, dass Amplitube dieses Lösung eher als Teil eines Gesamtsystems inklusive einer DAW sieht. So nach dem Motto, alle Andere macht man dann in der DAW. (Delay, Reverb, etc.) Was ja für Recordings durchaus eine Option ist.
 
Floemiflow
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Das mag schon sein, ich habe soeben bemerkt, dass ich durch den Erwerb von ToneX auch eine Lizenz für Amplitube SE bekommen habe. Ich werde das mal ausprobieren und schauen, inwiefern sich die gut ergänzen.

Zum Thema Spielgefühl: ich übe und spiele zu Hause normalerweise nur über Röhrenamps mit Powersoak (Rivera Rockcrusher) und 2x12. Dabei kommen im Moment zwei Marshalls (JCM 800 und JVM410) und ein Engl e530 Preamp an der Endstufe vom JVM zum Einsatz. Diese Amps zu spielen ist durch die Räumlichkeit der 2x12 immer etwas anderes als ein Plugin o.ä. im Computer zu spielen.

Wenn ich den Schritt auf die Monitorspeaker mache (z. B. die Röhrenamps über den LineOut der Powersoak mit IR dahinter), sind höchstens minimale Unterschiede vorhanden. Man kann mit dem Capture sehr schön zwischen Liverig und Capture hin und her schalten und das selbst kontrollieren. Wie gesagt: ich könnte blind nicht den Amp vom Capture unterscheiden.

Ich würde mich weiterhin in einem kreativen Prozess oder im Soundfinden/Herumspielen immer auf meine Röhrenamps und meine Pedale verlassen, das ist für mich nicht zu ersetzen. Aber irgendwann kennt man eben auch die Sounds und Einstellungen, mit denen man größtenteils arbeitet und dann ist es sehr praktisch, auf eine solche Software zurückgreifen zu können, in der die wichtigsten Snapshots vorhanden sind und ohne neu zu verkabeln etc. sofort verfügbar sind.
 
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Wie stellt sich dasToneX im Vergleich zum Kemper in einer Live-Situation auf einer Bühne dar? Muss ich da einen Laptop und das Interface mitnehmen?
 
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Ich denke schon. Aber dafür ist das ToneX ja auch nicht gemacht. Wenn es um Livesituationen geht, ist der Kemper wohl besser geeignet, wenn man nicht gleich einen richtigen Amp nehmen möchte.
 
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interessante Software, ich find das Marketing von IK mit ihrer in App Kaufhölle bei Amplitube mega beschissen, aber Profiling am Heimrechner ist was worauf ich schon Lange hoffe.

Muss ich da einen Laptop und das Interface mitnehmen?
Mir fällt dazu keine andere Lösung ein, zu beachten gilt hierbei die Latenz des Gesamtsystems, ich hab ein Setup wo ich mit DAW und Soundkarte und Laptop das IEM-pult, alle gitarren und Bass modeller, Sampler, vocal effekte etc. Ersetzen kann. Kabelgebunden läuft das super und Stabil, mit funk hab ich es noch nicht getestet, da würde durch die Funkstrecken sicherlich nochmal Latenz dazukommen.

Aber wenn die Latenz von Tonex nicht zu Groß ist sollte das klappen.

Der Vorteil bei VST lösungen ist halt wenn man mit Samples spielt und automatisiert die sounds schalten lässt, hat man einfach komplett alles in einer Box, also 3HE Rack plus Notebook reicht für ne durchschnittliche Band
 
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Mr. Pickles
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ja schade, gibt mal wieder keine Demosoftware, bzw. die Freie Version Tonex CS bietet nicht die Möglichkeit das Capturing zumindest mal auszuprobieren.


@Floemiflow ich erdreiste mich für ein Paar fragen :LOL::

- hast du nur die Software, oder auch diesen Tonex Capture "Hub"
- Falls du Lust und Zeit hast wäre es ziemlich geil, wenn du mal A-B Vergleiche zwischen echten Amp und Capture hier reinstellen kannst, die Tester bei den Youtubekanälen sind ja gewöhnlich vollprofis, da weiß ich immer nicht ob die ergebnisse auf den Ambitionierten Laien übertragbar sind
- wie siehts bei dir mit der Grafikkartenauslastung aus und welche Grafikkarte hast du?
In den Systemanforderungen ist eine GT 750 angegeben, scheinbar nutzt tonex irgendwas an der Grafikkarte was über die Darstellung hinaus geht (ich hab im notebook ne 3070 sollte also schnuppe sein, mich interessierts nur ;) )

Grüße
 
Floemiflow
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Okay, ich habe mal schnell ein Riff eingespielt und die Ergebnisse hier eingestellt. Beides ist der gleiche Amp, ein Marshall JCM 800 2204 von 1986, High Input. Alle Regler stehen auf 6.

Die Gitarre (Fender Baja Tele) geht direkt ins Interface (Focusrite Scarlett 18i20) und von dort über den Output in die ToneX Capture Hardware als Reamp-Box und dann in den Amp. Das Amp Signal wird über einen Rivera Rock Crusher (an dem noch eine 2x12-Box hängt) am DI-OUT abgegriffen und geht von da aus wieder über die ToneX Capture Hardware in das Interface zurück.

Die DAW ist Cubase 12, der Rechner schon etwas älter, aber mit 8 GB RAM, dafür mit SSD und einer ganz okayen Grafikkarte (GeForce GTX 960).

Beide Dateien verwenden dieselbe DI-Spur. Beim Capture ist natürlich die Grundlage ein Capture mit exakt den gleichen Amp-Einstellungen. Bei der Datei mit dem echten Amp wurde das Gitarrensignal in Echtzeit mit der ToneX-Hardware gereamped. Bei beiden Spuren ist die gleiche IR von 3SigmaAudio eingestellt (Marshall 1960AH). Keine weitere Nachbearbeitung. Weiterhin musste ich keine Gain- oder Pegelanpassungen vornehmen.

Viel Spaß beim Unterscheiden!
 

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Grund: edit by C_Lenny -> Vollzitat Vorpost
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Mega gut, vielen Dank :great:
leichte Unterschiede vernehme ich, das Capture klingt etwas dünner und leiser, aber im Mix merkt man davon mit Sicherheit nix mehr.
Bei einem Blindtest könnt ich jetzt auch definitiv nicht sagen was capture und echter Amp ist.... muss ich echt mal überlegen, ob ich mir das gönne :LOL:
 
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TONEX klingt schrecklich - Warum überschlagen sich die Saiten-Influencer vor Lob?

Als ich das erste Mal von TONEX gehört hatte, standen mir die Freudentränen in den Augen: Eine Profiler/Capturer ohne 1900 EUR Hardware? Das ist eine Welt, die ich noch erleben will. Ich war dann von den hysterisch wohlmeinenden Reviews der üblichen Gitarren-Verdächtigen so angefixt, dass ich sofort zugeschlagen habe, weil's einen Early Bird Rabatt gab (Ich weiß, ich hätte die Demo testen sollen). Dann hab ich das Teil angespielt, wie man's halt so macht, bisschen nudeln, bisschen Presets antesten und dachte als erste Reaktion: Hoppla! Haben mir die Kinder Nutella auf die Single Coils geschmiert? So dünn und flach klang alles. Wohlgemerkt: Für meine Ohren, die leider Neural DSP verwöhnt sind. Ich habe dann weiter nach dem Hardware-Problem gesucht: Kabel, Interface etc., aber mit Helix Native, Neural und TH-U klingt ja alles, wie's soll.

Ich spiele am liebsten irgendwo im Edge of Breakup Bereich, zur Highgain-Qualität von TONEX kann ich nichts sagen. Nach der 90-Prozent-des-Tons-liegt-in-den-Fingern-Regel, kann ich auch einfach nur ein schlechter Spieler sein. Ihr kennt vielleicht dieses Gefühl: Bin ich bescheuert? Hab ich irgendwas in den Settings verrissen? Wieso feiern alle das Ding, das hier bei mir auf meinem Monitor klingt wie eine gratis App? Auf Youtube wird TONEX als "Kemper-Killer" und "Die Zukunft" von Leuten gehandelt, die mit einem Kemper auf Tour gehen. Und dann denke ich erstmal, ich stehe so hart auf dem Schlauch, dass ich mich mit meinem Zweifel nur blamieren kann. Deswegen jetzt mal in die Runde gefragt: Bin ich wirklich der Einzige, der TONEX wirklich unglaublich mies findet? Mies im Sinne von viel zu wenig Körper und zwar bei fast allen Captures und Presets. Meine Referenz und Go-To-Sim ist der Toneking MK2 von Neural DSP. Wenn einer von Euch in Berlin wohnt und TONEX im geil findet, komme ich gerne mit einem Kasten Bier vorbei und lasse mich von meiner Ignoranz überzeugen. Und, ja, ich hab das Teil mit allen üblichen Pickups getestet. Leider keine Gefühle. Gar nichts.
 

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