Tonewheelmaker DB3 + Solton Twin Jet

von GuitarMan97, 04.08.16.

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  1. GuitarMan97

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    Erstellt: 04.08.16   #1
    Hallo liebe Mitmusiker,

    vor kurzem habe ich eine Tonewheelmaker TWB3 Orgel + ein Solton Twin Jet erworben. Insgesamt hab ich für beides 150€ gezahlt und einen kleinen Gitarren-Röhrenamp (Palmer Eins) getauscht.

    War das ein gutes Angebot?

    Ich finde die Kombination richtig gut und werde nacher auch ein paar Soundbeispiele online stellen.

    Der "Vibrato&Chorus" Drehschalter an der TWB3 ist leider so gut wie funktionsunfähig. Kann man so einen 6-Fach Drehpoti irgendwo bekommen?

    Eine Frage zum Solton Twin Jet Leslie hätte ich noch: Muss man die Hörner und die Motoren irgendwie ölen? Es knarzt bei jeder Umdrehung im Bass-Horn und das Treble-Horn läuft auch sehr schnell aus beim Fast-Slow umschalten...

    Ich hab gestern mal alles auseinander gebaut gehabt und auch den Federhall mir mal angekuckt. Hab alle Kontakte gereinigt (Kontakt Reiniger) und dann hat der Federhall auch kurzzeitig echt gut getan. Jetzt verzerrt er wieder unangenehm.

    Die Fa. Tonewheelmaker habe ich gefragt ob die dort Ersatz für den Knopf haben. Falls noch Interesse an der Story Tonewheelmaker besteht kann ich das ja in diesem Thread weiter erläutern was da in den letzten Tagen war.

    Wo wir grade bei der TWB3 Strato bzw. Viscount DB3 sind, weiss mittlerweile jemand ob und was da vielleicht modifiziert wurde? (Ausser den Klebern:D) Ich habe vor ein paar Tagen dazu eine Stellungnahme von der Fa. Tonewheelmaker bekommen was das angeht aber ich weiss nicht ob ich das hier posten darf :gruebel:

    Ich würde mich über einen allgemeinen Diskussions-Thread über die Tonewheelmaker-Orgeln und die Solton Leslies sehr freuen und fast noch mehr auch über eure Hilfe bei diesen kleinen Problemen.

    Liebe Grüße, :)

    A.B.
     
  2. GuitarMan97

    GuitarMan97 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.16   #2
    Soo ich habe mal etwas aufgenommen und auf YouTube hochgeladen. Zu hören ist das Lied "Blue Bossa" das über die TWB3 gespielt und in den Twin Jet geschickt wurde. Vor dem Twin Jet hab ich im 90° Winkel zwei Mikrofone aufgestellt. Das ganze wurde mit Cubase LE6 aufgenommen über mein Line 6 UX2 Interface.



    Viel Spaß beim anhören :)

    LG
    Andy
     
  3. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 04.08.16   #3
    Das dürfte vermutlich ein Schalter sein, kein Poti. Die Dinger (endlos, 6x60°) sind nicht leicht zu finden - und wenn, dann entweder teuer, weil "military grade" oder mechanisch nicht passend.
    Ich habe mir einen 12x30° - Schalter mit Endanschlägen auf endlos und 6x umgebaut - mit etwas Geschick geht das durchaus: CX3 wird HX3 - Bilder einer Verjüngungskur
     
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  4. GuitarMan97

    GuitarMan97 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.16   #4
    Das hört sich gut an, werde das auf jeden Fall mal versuchen!:great:

    Habe grade mein Solton Twin Jet etwas gewartet, hoffe ich. Habe die elektrischen Komponenten gereinigt und die Achsen von den Rotoren mit Ventil-Öl etwas eingeschmiert.

    Weiss jemand ob man ohne weiteres etwas am Twin Jet modden kann? Ich weiss dass der Vorbesitzer einen neuen Mitteltöner in das Topteil hat einbauen lassen. Das Ding ist definitiv neu und tut auch ganz gut klingen und schwingen :)

    Was cool wäre: Eine bessere Frequenzweiche.. leider kenne ich mich damit nicht so gut aus. Vielleicht kann man ja am Verstärker selbst was machen?:confused:

    Was ich auch schon gehört hab ist der Fußschalter auf Relais-Basis. Hat da jemand eventuell Pläne?

    Worüber ich mich auch riesig freuen würde wäre eine Gebrauchsanleitung des Twin Jets.:great:

    Ich hoffe ich frag nicht zu viel auf einmal, aber das Thema ist in meinen Hirnwindungen grade sehr präsent :D:D:D

    (Auch dadurch das ich jeden Thread auf diesem Board gelesen habe was Solton Leslie-Clones angeht und auch die TWB3/Viscount DB3 und immernoch haufenweise Fragen habe)
     
  5. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 05.08.16   #5
    Ölen sollte man jedes Leslie regelmäßig - zumindest kontrollieren, ob die Ölfilze noch alle feucht sind. Je nach Benutzungshäufigkeit alle paar Monate, am besten mindestens einmal jährlich. Diese italienischen Wackelmotoren sind allerdings in der Wartung extrem undankbar, weil friemelig und schwer wieder zu justieren. Das Horn selbst sollte man bei der Gelegenheit auch Ölen (abziehen und ein paar Tropfen außen(!) auf die Hohlwelle des Treibers bzw. innen im Horn geben. Nicht in die Schallöffnung hineinölen!). Und die Lager der Trommel oben und unten nicht vergessen, die überhitzen sonst gerne als erstes und die Grommets (Gummilager) brennen weg bzw. verhärten sich. Dass das dann Geräusche macht, ist klar.

    Es ist eine größere Operation, gerade an das dem Lautsprecher zugewandte Lager der Trommel kommt man nicht gut dran - da ist zerlegen angesagt. Aber es lohnt sich, das regelmäßig zu machen.

    Ein leichtes Knarzen ist bei den Styroportrommeln leider normal - man kann höchstens schauen, ob es zu allem Überfluss noch irgendwo schleift.
    Dass das Horn schnell abbremst ist übrigens ebenfalls normal - der Slow-Motor bremst es ab, sobald er eingreift. Sorgen machen muss man sich eher, wenn beim Fast-STOP-Umschalten das Horn fast sofort steht - dann ist allerhöchste Eisenbahn in Sachen Ölung ;)

    In diese Firma würde ich nicht allzugroße Hoffnungen setzen. Dann frag lieber bei Viscount nach - ich weiß nur leider nicht, wer da in Deutschland Ansprechpartner ist oder ob die hier überhaupt noch einen Vertrieb/Service haben. Und ob die Ersatzteile für die (längst aufgegebene) DB3 haben...?

    Du weißt nicht zufällig, welcher Mitteltöner das ist, oder? Und nur, um Klarheit zu schaffen: Du meinst vermutlich den "Hoch"töner (ist technisch eher ein Mitteltöner - ja, aber im Leslie der "höhere")?

    Die Frequenzweiche sollte man nur anfassen, wenn man den Hochtöner kennt und weiß, was man dem zumuten kann. Die Weichen bei den italienischen Clones trennen irgendwo bei 1200Hz - die echten Leslies bei 800Hz. Die originalen Hochtöner von Dynacord, Solton etc. vertragen eine so tiefe Trennung allerdings nicht. Wenn der Vorbesitzer zufällig einen Monacor KU-516 da eingebaut hat, dann kannst du auch die Trennfrequenz "nach unten schieben" - der kann einiges ab. Wenn da wieder ein RCF TW10(XX) drin ist (o.ä.), dann eher nicht.

    Am Verstärker selbst würde ich nichts "modden". Das geht eher nach hinten los. Mehr Leistung kriegt man da ohne weiteres nicht raus, und man handelt sich eher Probleme als alles andere ein.

    Schau mal hier, Beitrag #102 und folgende. Da ist auch ein Schaltplan dabei und eine Beschreibung, wie es gemacht wird: https://www.musiker-board.de/threads/fotostory-leslie-eigenbau.610025/page-6#post-7823929
     
  6. GuitarMan97

    GuitarMan97 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.16   #6
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