Ah, was mir gerade wieder beim Spielen über die Tonex-Software eingefallen ist, weil Sigi Band erwähnt hat, dass es in der Software nicht möglich ist, die Presets zB via Fußschalter durchzuschalten.
Also wenn du Songs mit mehreren Parts hast, bei denen das Preset im Spielen zB per Fuß gewechselt werden muss, dann kann man nicht einfach per Fußschalter das Preset in der Tonex Software wechseln. Zumindest damals. Das geht nur in einer DAW via Midi, wenn diese das Unterstützt. Also unter Reaper geht das auf jeden Fall mit einem M Vave Chocolate Plus Midi-Foot-Controller, loopMIDI für Windows und Tonex als VSTi Plugin. Hab ich schon benutzt.
Einfacher ist es dann schon, das Tonex Pedal einfach per USB an den PC anzuschließen. Damit solltest du in der DAW deiner Wahl das Tonex Pedal als Audiointerface nutzen können. Gitarre und Kopfhörer müssen dann an das Tonex Pedal angeschlossen werden. Song zu dem gespielt werden soll, wird auch in die DAW geladen und ab gehts. Ob YouTube oder irgendein anderes externes Programm so funktioniert, kann ich jetzt leider nicht sagen, weil ich das so nicht benutze.
Noch fexibler bist du natürlich, wenn du dein Tonex Pedal ganz normal in dein M Audio Interface gehen lässt. Also Output Tonex in Input M Audio. Kopfhörer an das Interface. Wenn das Interface noch über Monitorausgänge verfügt, dort dann entweder Nahfeldmonitore oder eine FRFR-Box (wenn es etwas mehr drücken darf) dran. Damit funktioniert das Audiointerface wie ein Mischpult, bei dem du Gitarrensignal und Audio von PC mixen und ausgeben kannst. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob es von Vorteil ist, wenn das Interface ein Direct-Monitoring hat (weniger Latenz) und ob es zwingend eine Loop-Back-Funktion (für externe Audioquellen wie YouTube) haben muss, aber bei mir (Focusrite 6i6 1st Gen) funktioniert das so wunderbar. Würde ich einfach mal mit deinem M Audio ausprobieren.