Ich habe mir gestern mal die Klavierübungen von Oscar Beringer angeschaut, er hat empfohlen dass man die Tonleitern auch mit dem Fingersatz für die C-Dur Tonleiter üben sollte (aber dabei nicht den üblichen Fingersatz vernachlässigen), dadurch soll man mehr Kontrolle über Skalenläufe haben, da es in der klassischen Konzertliteratur auch Stellen gibt, die man nicht unbedingt mit dem Standardfingersatz spielen kann. Von diesem Tipp habe ich vorher noch nicht gehört, aber ich bin gerade dabei, es auszuprobieren, ist auf jeden Fall etwas ungewohnt, aber kann schon den Gedanken dahinter verstehen. War auf jeden Fall sehr interessant diesen Tipp zu lesen.
Ich bin mir immer noch etwas unsicher ob es wirklich notwendig ist jede Tonleiter zu lernen, auf jeden Fall sollte man aber ein paar Tonleitern lernen, wo man nicht mit dem Daumen beginnt, also z.B. Fis-Dur weil das etwas ungewohnt sein könnte, wenn man (so wie es meistens der Fall ist) vorher nur Tonleitern bzw Arten geübt hat, wo man mit dem Daumen anfängt. Aber ob man alle üben sollte, wenn man als Hobbyspieler nur begrenzte Zeit hat, weiß ich nicht.