Totaler Anfänger sucht Mundharmonika, aber welche

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JohnSW
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Hallo, ich habe mich entschlossen Mundharmonika zu lernen. Nur zum Spaß mal so. Ich habe früher bereits Blockflöte in der Musikschule gespielt aber das ist schon 3-4 Jährchen her. Ich habe mich auch bereits über die Modelltypen informiert, aber da ich nur einfache Stücke auswendig spielen möchte, habe ich mich für ein C-Dur Modell mit 10 Löchern entschieden. Nun habe ich auf Amazon geschaut, welche Modelle es gibt und wurde zugleich überflutet mit Chinaschrott-Modellen. Ich bin total verunsichert und weiß garnicht welches Modell nun geignet ist für mich als Anfänger. Ich habe gelesen Holz wäre für Anfänger eher schwieriger und Plastik fände ich wegen der Reinigung sowieso gut. Da ich mich für die Mundharmonika entschieden habe, weil sie sehr portabel ist und in eine Hosentasche passt will ich auch am Anfang nur bis 30€ Investieren um mal zu schauen obs mir passt :). Bitte nur Modelle welche auch auf Amazon zufinden sind, da ich dort ein Konto besitze und mir meine Daten relativ wichtig sind. Außer es gibt drastische Preisunterschiede :) einmal Schwabe immer Schwabe :)
 
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saitentsauber
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Da unterschiedliche Leute bei "einfach" an ganz unterschiedliche Dinge denken können, wären ein paar Beispiele für das, was gespielt werden soll, hilfreich. Manches, was musikalisch gar nicht soooo kompliziert ist, ist nämlich gerade für Anfänger auf bestimmten Mundharmonikas kaum oder gar nicht zu spielen - ist zumindest meine Erfahrung.
 
Lisa2
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Bitte nur Modelle welche auch auf Amazon zufinden sind,

Da muss ich passen.
Ich ignoriere Amazon. :nix:

Bei Thomann kannst Du die Auswahl nach Preis und Tonart filtern.
Dann reduziert sich die Auswahl drastisch.
Mein Tipp:

Ich habe nun nicht genau die, aber mehrere Harps aus der Session-Serie von Seydel.
Bei diesem Angebot machst Du nichts verkehrt. Da gibt es noch ein Notenheft und Zugang zu einem Lehrgang als Bonbon.

Gruß
Lisa
 
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Via Amazon bekommst Du alle Modelle, die Du auch beim Instrumenten-Dealer um die Ecke kriegst oder beim grossen Thomann bestellen kannst, das ist also keine Einschränkung. Filtere das 'Hohner' oder 'Seydel', dann hast du den Chinaschrott schon mal aus dem Weg.

Also kommen wir doch noch mal auf das Wesentliche zurück: Was genau willst Du spielen, was erwartest Du von Deinem Instrument? Du weisst ja wohl schon, dass Du bei der Blockflöte grundsätzlich alle Halbtöne zur Verfügung, kannst also in mehreren Tonarten spielen. Das Äquivalent dazu ware dann die chromatische Mundharmonika, deren Preis aber erheblich höher ist als Dein Budget (ausser Du holst Dir z.B. auf eBay Marketplace ein gebrauchtes Instrument).
Bleiben also die von Dir anvisierten 10-Loch Instrumente. Hier unterscheiden wir grundsätzlich zwischen Solo und Richter Stimmung. Solo hat alle Töne der Tonleiter über alle 10 Löcher und einen Tonumfang von 2 1/2 Oktaven. Richter hat sogar 3 Oktaven, dafür fehlen einige Töne, ausser in der mittleren Oktave. Diese fehlenden Töne und einige Halbtöne kannst Du mit 'Biegen' erreichen, was aber einiges an Übung erfordert.

Willst Du Blues spielen, ist Richter-Stimmung gut. Willst Du Melodien spielen, dann eher Solo Stimmung und später dann mal eine Chrom.

Willst du nur für Dich dudeln, dann nimmst Du vielleicht besser eine Harp in G oder A, willst du zusammen mit anderen speielen, dann musst du Dich ihnen anpassen. Die meisten Lehrbücher sind für Richter Stimmung in C, es gibt aber auch solche für Solo.

Die Entscheidung sollte also beim 'WAS' beginnen und beim Modell enden, nicht umgekehrt. Und aus meiner Sicht solltest Du Dein Budget um einige Euros aufstocken, die brauchbaren Instrumente (z.B. Hohner SP20 oder Sydel Session) beginnen so ab 36.
 
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Solo hat alle Töne der Tonleiter über alle 10 Löcher und einen Tonumfang von 2 1/2 Oktaven. Richter hat sogar 3 Oktaven, dafür fehlen einige Töne, ausser in der mittleren Oktave. Diese fehlenden Töne und einige Halbtöne kannst Du mit 'Biegen' erreichen, was aber einiges an Übung erfordert.
Die gebräuchlicheren Solo-Harps haben 12 Löcher und somit ebenfalls 3 Oktaven.
Die Orchestra ist die Soloharp mit 10 Löchern. Die startete eine Quarte unter dem Grundton.
Habe jetzt zu wenig Zeit, um die Links zu den Postings in den anderen Threads heraus zu suchen, wo ich das ausführlich erklärt habe. Fotos sind da auch irgendwo, wo man die verschiedenen Größen auf einem Bild sieht und gut vergleichen kann.

Die Seydel Session gibt es in dem Starter Kit zum Sonderpreis. Deshalb habe ich das Angebot heraus gefischt.
Das ist eine Bluesharp.

Gruß
Lisa
 
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Auf die Frage welches Model für Anfänger geeignet sein könnte ist ja soweit ziemlich alles gesagt worden.
Ich denke auch dass man derartige Fragen ohne nähere Angaben nicht wirklich beantworten kann.

Außer die Musikrichtung wären u. U. noch einige andere Punkte nicht unwichtig.
Wie fest ist mein Entschluss Mundharmonika zu lernen und später zu spielen?
Einfach nur mal so, wenn es klappt ist es gut- wenn nicht ist es auch egal…

Bei mir war es bis auf wenige Ausnahmen immer so dass ich wusste was ich wollte- wo ich hin wollte-
was ich erreichen wollte, und mein Weg war dabei immer das Ziel….
Ein Anfänger-Instrument kam für mich nie in Frage, ich brauchte immer etwas wo ich hinein wachsen konnte,
ein Anfänger-Instrument hätte mache Erwartungen und Ansprüche die ich immer hatte nie erfüllen können.

@ JohnSW,
Mundharmonika-Kurse gibt es nahezu an jeder VHS, ich würde mir dort unverbindlich vom jeweiligen Dozenten
live vor Ort die Fragen die dir auf der Seele brennen beantworten lassen. Und dann, danach entscheiden
welches Model es sein soll.

Würde hier jetzt kein Preislimit im Raum stehen, würde ich eine Chordomonica empfehlen.
Nach eigenen Erfahrungen stimme ich "Chamber Huang" zu indem er sagte das die Chordomonika auch für Anfänger geeignet wäre.

welche Modelle es gibt und wurde zugleich überflutet mit Chinaschrott-Modellen.
Ob darunter auch die billigst in Asien gefertigten Hohner Instrumente fallen?
 
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JohnSW
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Erstmal danke für die vielen schnellen antworten, aber ich glaube ich muss klarstellen, dass ich wirklich nur ein bischen rumdudeln möchte. Vielleicht zusammen mit Freunden, aber die haben auch keine große Musikerfahrung, geschweigedenn irgendwelche guten Modelle. Ich hab mir mehr so zum spaß ein zwei Stücke wie an Weichnachten ein Weihnachtslied oder Filmmusik wie Cantina Band vorgestellt :great:. Daher will ich echt bei meinem Budget bleiben und es soll wirklich unkompliziert sein. @Lisa2 Just Play Harmonica - Junior Starter Kit sieht ja ganz nett aus, aber die Gravur mit dem Justy und den Daumen ist echt hässlich:D
 
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JohnSW
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Ja zum beispiel Cantina Band :D

Ganz simpele Stücke. Es soll halt nur ein bischen tönen :) Weihnachtslieder sind generell langsamer sowas wie O Tannenbaum. Aber die brauche ich jetzt noch nicht :)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Wo ist der Unterschied zwischen diesen beiden Modellen:
Seydel Blues-Session C /20

und

Seydel Blues Session C
 
Claus
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Ich dachte, Du willst Musik machen lernen? :eek:
Was Du da verlinkt hast, das hat mit Musik nichts zu tun, sondern allenfalls mit akustischer Folter.

Unmusikalischer kann man ein Stück nicht unterrichten und es ist auch nicht das Thema der Cantina Band, sondern das Star Wars Main Theme (Hauptthema).

Gruß Claus
 
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... aber ich glaube ich muss klarstellen, dass ich wirklich nur ein bischen rumdudeln möchte. Vielleicht zusammen mit Freunden, aber die haben auch keine große Musikerfahrung, geschweigedenn irgendwelche guten Modelle.

Eine gewisse Portion vom musikalischen Verständnis wäre sicherlich ein Vorteil aber gute Modelle
machen nicht automatisch gute bzw. die bessere Musik…

Wenn du von vornherein kein anderes Ziel hast als nur ein bissel rumdudeln zu wollen, würde ich mir
über spezielle Modelle keine tiefergehenden Gedanken machen. Möglicherweise tun es ja, -wie du
es sagtest-, ein „Chinaschrott-Modell“ auch.

Falls du dann doch einmal mehr gefallen am Musizieren finden solltest anstatt nur Geräuschkulissen
zu produzieren, kannst ja auf eine andere- bessere- Mundharmonika umsteigen.
 
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JohnSW
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gibt es dennalternative Musikinstrumente die in die Hosentasche passen?
 
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Reden wir jetzt noch von Mundharmonikas?

Wenn nicht, hätte ich da eine Ocarina von Kevin Wright (USA) in der Größe eines 5-Cent-Stücks.
Ist aber eher ein Gag, sehr piepsig und nicht so ohne weiteres zu bekommen.
https://soundcloud.com/lisa-231/mausemusik-2017-10-10-ultramicro-kevin-wright-ste-001-000552-ende-goddesseswav
Es gibt noch mehr Minis:
https://www.stennes-falter.com/2017/10/08/mini-und-micro-okarinas/
Die Langley Mikro-Okarina bekommt man nur noch mit wahnsinnig viel Glück im Second Hand Handel.
Das Mini Karinchen ist noch bei Thomann zu haben. Wie lange noch, weiß niemand. Hans Rotter hat die Okarinaproduktion bereits gedrosselt. Wie es nach seiner Pensionierung in 4 Jahren weiter geht ... :nix:


Aber das sind Spielereien. Zum Musizieren braucht man größere Okarinas. In einer Hosentasche würde ich die nicht transportieren. Das zu beleuchten gehört dann aber in einen anderen Faden. Und wenn man da was Gutes möchte, ist man schnell oberhalb Deines Finanzrahmens.

Maultrommeln sind auch noch klein. Steckt die DanMoi in einem stabilen Röhrchen, kann man sie in die Hosentasche stecken. Aber Weihnachtslieder klingen da nicht so dolle drauf. :weird:

Mundharmonikas dürften wohl die kleinsten Instrumente mit 3 Oktaven Tonumfang sein.

Gruß
Lisa
 
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gibt es dennalternative Musikinstrumente die in die Hosentasche passen?
Eine Tin Whistle in G passt zur Not in die Hosentasche. Aber ich würde trotzdem eine in D nehmen. Die Hosentaschentauglichkeit sollte bei der Wahl eines Musikinstruments besser keine hohe Priorität haben, da gibt es wichtigere Kriterien. Eine Tin Whistle wäre in ihren Grundbegriffen möglicherweise einfacher zu erlernen als eine Mundharmonika. Aber um die Klänge heraus zu bekommen, die man von ihr kennt, muss man schon einiges tun.
 
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Eine Tin Whistle in G passt zur Not in die Hosentasche.

Hmmm ... :gruebel: ... Schreinerhose mit Zollstocktasche! Das sollte gehen. :-D :great:

Eine Tin Whistle wäre in ihren Grundbegriffen möglicherweise einfacher zu erlernen als eine Mundharmonika.
Die Grundbegriffe des Mundharmonikaspiels kann man für unter 10 Euro auf der Speedy lernen. Und das ist mit meinen >Notenbüchern< so einfach, dass das bei mir schon 5-jährige auf die Reihe bekommen haben. :-D
Eine Popsong-Sammlung kann ich leider wegen Copyright nicht bieten. Dafür aber ein dickes Buch Weihnachtslieder. ;-)
Die Speedy ist ein robustes Lerninstrument. Nicht mehr und nicht weniger.
Wenn man geschnallt hat, wie das funktioniert, kann man sich überlegen, ob man mit dem Richter-Stimmsystem oder dem Solo-Stimmsystem weiter lernen will. Die Kernoktave ist bei beiden Systemen mit der Stimmzungenanordnung der Speedy identisch. Und wenn man dann merkt, dass es klappt und Spaß macht, ist man vielleicht auch bereit, etwas mehr Geld auszugeben. ...
 
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Mecky
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Dann kauf ich mir diese Mundharmonika für 28 €
 

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