Tremoloblock für Strat

von cosmodog, 13.03.17.

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  1. cosmodog

    cosmodog Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.17   #1
    Hallo Forum,
    ich habe gerade eine Classic 60 Strat MIM erstanden. Die Gitarre ist toll, qualitativ überraschend nah an meiner Am.Std.
    Das einzige, wo die Muchachos etwas nachlässig waren, ist die Aufnahme des Jammerhakens. Der setzt in Ruheposition auf den Potis auf und berührt beim Reindrehen die Decke.
    Ich möchte jetzt den Tremblock tauschen, bin mir aber nicht sicher, welches Material besser ist. Messing ist ja eher ein weiches Metall. Ist das sog. Glockenmessing härter legiert?
    Ansonsten denke ich, dass Stahl aus Haltbarkeitsgründe besser geeignet ist. Weiß jemand, ob die Messingblöcke irgendwann ausnudeln?
     
  2. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.17   #2
    Hä?
    Zurück mit dem Ding.

    Stahl ist härter als Messing, ausleiern kann da aber eigentlich garnichts (zumindest hälts so ca. 60 Jahre bei Strats,
    längerfristige Erfahrungswerte dürften relativ selten sein)
     
  3. cosmodog

    cosmodog Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.17   #3
    Nein, das ist definitiv nur die Bohrung im Block. Der Rest von der Pfanne ist genial und der Preis war heiß. So ein Stück Metall kostet um die 30 Euro und der Umbau ist Kinderkram. Ich gucke mal, was ich bekomme.
     
  4. gustavz

    gustavz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.17   #4
    Also ich würde mal eher denken, das hier der Hebel verbogen ist.
    Mach ein Stück Stoff ums Gewinde, fass es mit ner Zange und biege es dir dann bis es wieder passt.
     
  5. cosmodog

    cosmodog Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.17   #5
    Das dachte ich auch zuerst. Der Hebel hat die selbe Form wie bei meiner Am.Std. Aber er kommt im Unterschied zur Am.Std. bei der MiM schon nach hinten geneigt aus dem Block. Daher bleibe ich noch beim Block. Die Bohrung ist irgendwie schief.

    Ich baue das ganze Ding mal auseinander und gucke, ob eventuell der Block nicht plan auf der Grundplatte sitzt. Vielleicht ist da irgendwo ein Grat oder da hat schon jemand gebastelt. Die Axt ist von 2010.
     
  6. Stratspieler

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    Erstellt: 15.03.17   #6
    Mein Reden seit meiner Jugendweihe 1978... Andere Pickups rein, sauber abrichten lassen und man gibt sie nie wieder her. Authentischere Strat ("Classic") gibt es nicht. Es sei denn, man nimmt ein Original. ;)

    Da Du den Tremoloblock eh' rausschmeißen willst: Stahlblock von Rockinger. Kostengünstig, passt 1A, Hebel passt 1A, Klang musst Du allerdings austesten, ob er Dir zusagt.
     
  7. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.03.17   #7
    Die Bohrung des Trem Arms ist immer "schief" da das Tremolo in der Regel nicht aufliegend eingestellt ist. Sobald man das Tremolo aufliegend einstellt steht der Arm Bein Einschrauben leicht am Body an....schlägt er hingegen im Ruhezustand an den Potis an steht das Tremolo zu hoch raus, sprich man muss die Federspannung erhöhen...
     
  8. cosmodog

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    Erstellt: 16.03.17   #8
    Danke für den Tipp! Btw.: die Pickups finde ich gar nicht schlecht, die klingen percussiver als bei der Am.Std. Anders, aber durchaus brauchbar. Die Bünde sind sauber bearbeitet. Und so habe ich ja beides - Classic 60 und Am.Std. ;-)
    --- Beiträge zusammengefasst, 16.03.17 ---
    Das Tremolo steht freischwebend absolut parallel zur Decke, aber der Arm ist wesentlich weiter nach hinten geneigt als an der US-Strat. Wenn ich den Hebel locker schwingen lasse berührt er das hintere Tone Poti und wenn ich ihn ganz nach hinten drehe berührt er die Decke. Mit der Federspannung hat das imho definitiv nichts zu tun.
     
  9. Bassturmator

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    Erstellt: 16.03.17   #9
    Hier ist "schief" in entgegengesetzter Richtung gemeint.

    Es gibt durchaus schräg gebohrte Blöcke, also welche bei denen die Tremoloarmbohrung nicht parrallel zu den Saiten- oder Federbohrungen ausgeführt ist. Habe die Abweichung nicht gemessen, sind aber geschätzt locker 5°. Ich empfinde das auch als ein überaus sinvolles feature, denn es ermöglicht die Gitarre mit nach hinten geschwenktem Tremolohebel im Koffer zu transportieren, da der Hebel sich dort näher an den body schmiegt.
     
  10. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.17   #10
    Hä beim Fenderstyle Tremolo ist die Grundplatte entweder schräg eingestellt, was freischwebend bedeutet, oder
    es liegt auf der Decke auf. Freischwebend parallel zur Decke hab ich noch nie gesehen , ausser beim FR natürlich.

    :confused:
     
  11. Bassturmator

    Bassturmator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.17   #11
    Ja, normalerweise stellt man ein freischwebendes Fender-Tremolo natürlich nicht parallel zur Decke ein, aber wenn man es tut, dann berührt eben der nach hinten gedrehte Hebel die Decke.
     
  12. Stratspieler

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    Erstellt: 17.03.17   #12
    Auch BTW: Naja, das ist auch nicht so überraschend. Zumindest die Pickups der AmStd der 80er Jahre; quasi "AmStd Mark I", waren wirklich nicht sooo dolle (hatte selber so eine Gitarre).
     
  13. cosmodog

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    Erstellt: 17.03.17   #13
    Nee, die US Strat ist von 2012 und klingt auch gut. Wesentlich runder als die 60s MIM, dadurch aber nicht so knallig. ;-)
    --- Beiträge zusammengefasst, 17.03.17 ---
    Leute, ich mache da mal Bilder von, wenn ich die Strat wieder zuhause habe. Ist im Moment meine Zweitgitarre für den Bandraum.
     
  14. cosmodog

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    Erstellt: 01.04.17   #14
    Immer noch keine Bilder. :engel:

    Aber ich habe den Tremoloblock jetzt getauscht und der Hebel schwingt da, wo mein Pinky ihn sucht. Er berührt nicht mehr die Potis und lässt sich gut bedienen.

    Der Sound hat sich durch den Messingblock nur minimal verändert. Ich konnte es aber bisher nur zuhause testen. Mal sehen wie das ist, wenn die Gitarre am Amp hängt und nicht via POD am Pult. Am Amp sind die Unterschiede ja meist deutlicher.

    Dr. Dulle, Du hast recht, es ist nicht freischwebend, sondern aufliegend. Sorry, mein Irrtum. :ugly:
     
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