Überläufer sucht Einstiegsinstrument, bitte um Hilfe

von strep-it-us, 07.08.06.

  1. strep-it-us

    strep-it-us Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.06   #1
    Hallo!
    Ich bin neu hier im Bereich, ich hab zwar schon 5 Jahre Keyboard gespielt, aber danach bis jetzt etwa 2 Jahre E-Bass, und bis jetzt war ich hier nur im E-Bass Unterforum tätig.

    Die Faszination des Synthesizers hat mich vor Kurzem gepackt und ich möchte mir demnächst ein Einstiegsinstrument kaufen. Ich fände einen Synthesizer wie den neuen Roland SH-201 ziemlich gut, habe ihn auch schon im Vergleich mit z.B. Alesis Ion angespielt, der mir nicht gefallen hat, allerdings hat der SH-201 keine Instrumenten-Presets. Ich weiß nicht ob das ein großer Nachteil ist....
    In die engere Auswahl gezogen habe ich nun:

    Roland Juno D
    Roland SH-201
    Korg X50

    Könnt ihr mir eines dieser Geräte empfehlen oder sagen, was für den Einstieg am Besten ist?
    Meine oberste Preisgrenze sind 800€.
    Vielen Dank im Voraus!
     
  2. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 07.08.06   #2
    Tja, schwer zu sagen. Kommt - wie immer - darauf an, welches Musik-Genre Du bedienst und, ferner, ob Du eher der Soundschrauber bist oder lieber mit (mehr oder weniger fertigen) Presets arbeitest.

    Kann Dich mehr das Spiel eines (virtuellen) Analogsynthesizers á la Tangerine Dream, Kraftwerk, Eberhard Schöner & Cons. fesseln oder suchst Du eher die Nachbildung akustischer/elektrischer Musikinstrumente?

    Empfehlenswert sind die drei Kisten allesamt, nur eben nicht für alles.
     
  3. Soul4life

    Soul4life Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.06   #3
    Also der SH-201 ist ja ein sogenannter Analog Modeling Synthesizer, wo du halt nur "synthetische" Sounds hast und diese halt verdrehen,verändern,etc. kannst.
    Schau dir mal die Demo-Videos auf der Roland Seite an:

    Welcome to Roland U.S.

    Die anderen beiden Modelle (Juno D/G und X50) sind schon wieder anders ausgelegt!
    Da hast du natürlich auch diese Art von Sounds, kannst sie jedoch nicht so viel dran schrauben. AUßerdem liegt der Schwerpunkt dieser (ich nenn sie jetzt mal Workstations) beiden Geräte eher auf vielen Sounds, sprich von (E-) Pianos über Gitarren bis zu Bläsern, Streichern (und natürlich auch Synth-Sounds).

    Schau mal hier:

    Juno D:
    Welcome to Roland U.S.

    Korg X-50:
    KORG X50 - alle Infos auf der offiziellen Webseite

    Juno G:
    Welcome to Roland U.S.
     
  4. sonataarctica

    sonataarctica Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.06   #4
    ich kapiere nie wieso ihr euch immer neugeräte kaufen wollt, wenn es gebrauchte ältere workstations gibt die um einiges besser sind als diese einsteigersynths.

    Meine Empfehlungsliste :


    Korg trinity V3
    Korg Z1
    Korg n 264
    oder auch nen Korg Karma

    ich würde mir an deiner stelle direkt nen korg trinity v3 holen.


    Gruß

    Fabian.
     
  5. strep-it-us

    strep-it-us Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.06   #5
    Danke fürs Raussuchen der Links!
    Presets sind ganz gut, nur will ich gute Synthesizer-Funktionen mit vielen Möglichkeiten den Sound zu verändern. Wenn das nicht gegeben ist scheidet das gesamte Gerät für mich aus. Ich frage mich nun, ob die Soundqualität und die Synthesizer-Funktionen des Korg X50 mit der des Roland SH-201 mithalten können.

    Musikstil ist Progressive Rock


    Das Korg Trinity V3 sieht mir zum Beispiel viel zu groß aus. Außerdem steh ich nicht so auf Gebrauchtgeräte, hab da schlechte Erfahrungen.
     
  6. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 08.08.06   #6
    Wenn Du damit einverstanden bist, dann setze ich mal besispielhaft Jordan Rudess (DT) für "Progressive Rock". B.t.w: sein Equipment entspricht der Finanzierung eines Mehrfamilienhauses...

    Dafür bräuchtest Du eigentlich alle aufgezählten Tasten, wobei die Synthese von Vintage-Instrumenten (Rhodes, Wurlitzer, Clavinet, Hammond B-3/Leslie etc.) wenn auch nicht überzeugend, so doch - gemessen am Budget - einigermaßen glaubwürdig, klar die Domäne des in Frage kommenden Juno D wäre.

    Wenn Du eher an Streams á la Pink Floyd denkst, dann kommst Du am analog-virtuellen Synth nicht vorbei. Diese Aufgabe könnte eher der SH 201 oder der Korg-Synth darstellen. Demgegenüber ist sowas mit dem Juno D kaum machbar.

    Es ist schon eine Ungerechtigkeit, daß Tastenquäler am meisten Kohle für ihr Equipment lassen müssen... ;)
     
  7. DschoKeys

    DschoKeys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.06   #7
    Hi strep-it-us, :)

    die erste Frage sollte an dieser Stelle wohl sein, ob Du das Gerät live oder nur im Studio einsetzen möchtest. Wenn live, dann sind die vier Oktaven des SH-201 kaum ausreichend (Du brauchst mindestens fünf Oktaven; besser 76 Tasten). Ich würde mir an Deiner Stelle als erstes Gerät etwas holen, das sämtliche Sounds einigermaßen abdeckt.
    Spezialisierte Klangerzeuger kannst Du Dir dann immer noch holen. Und für einen "Anfänger" in Sachen Soundprogrammierung bieten die "All-in-one-Geräte" schon mehr als genug Spielereien.

    Grüße und viel Spaß beim Aussuchen! :)

    Johannes

    P.S. Ich würde bei Deinem Budget auch eher zu einem gebrauchten Gerät raten...

    P.P.S.
    Ist das wirklich wahr? ;) Ich glaube nicht...
     
  8. strep-it-us

    strep-it-us Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.06   #8
    Ok, danke, das spricht ja erstmal eher füe den Korg X-50. Ich glaub ich werde den mal ausführlich anspielen und schauen, was der so auf dem Kasten hat...
     
  9. TritonFreak

    TritonFreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.06   #9
    Endlich mal jemand der genau so denkt wie ich ..... muss wohl an der Gegend hier liegen :rolleyes:


    Ich glaube schon .... jedenfalls größtenteils.

    Aber wie gesagt: mit ner älteren Workstation (Stichwort Trinity) bist du meiner Meinung nach wirklich besser bedient als mit den genannten Einsteiger-Geräten.
    Ich hab den Juno mal angespielt. Die Sounds waren OK, der macht aber m.M. nach nur als Ergänzung Sinn, weil für mich wichtige Features wie ein guter Multi-Mode oder ein einfacher Sequenzer leider fehlen.
    Ich würde hier vielleicht noch den XP30 in die Runde schmeißen, der gebraucht in etwa soviel kosten dürfte wie der Juno in neu. Vorteil: mehr Presets durch die bereits eingebauten Boards + Multi-Mode.

    Und was Gebrauchtgeräte generell angeht: Alles was ich inzwischen an Keys nutze, sind Gebraucht-Geräte. Und an den Geräten selbst war noch nie was dran, schlechte Erfahrungen kann ich von meiner Seite aus nicht bestätigen.

    GROOVES,

    Der Mig
     
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