Übungsamp (auch f. Recording), vielseitig, guter Cleansound, bevorzugt aus Europa

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Bin zur Zeit auf der Suche nach einem Verstärker, der fast ausschließlich zuhause - auch zum Aufnehmen - genutzt werden und weder allzu groß noch schwer sein soll. Combo wäre gut. Klangvorstellung: vielseitig, guter Cleansound ist unabdingbar. Ich habe mir aber in den Kopf gesetzt, dass er in Europa, ggf. auch in Nordamerika gebaut sein soll. Habe ein paar (Hughes & Kettner Black Spirit, Engl Rockmaster, Ami Attic), bei denen Vieles passt, aber eben nicht alles ...

Anregungen und Ideen sind gern gesehen, Diskussionen über meine Präferenz für den globalen Norden nicht.
 
Myxin
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Der Black Spirit ist wie die Tubemeister*innen made in China.

Beim Engl Rockmaster steht zwar made in Germany drauf, aber wo die einzelnen Teile herkommen...

Ich möchte damit nicht dein Vorhaben kritisieren, du wirst dafür sicher deine Gründe haben.
Soll nur ein Hinweis von meiner Seite aus sein.
Und ich befürchte, wenn du eingebaute Recording Möglichkeiten haben willst, dann wird man da wohl kaum um "made in China" herumkommen, zumindest, was Teile des Amps betrifft.
 
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https://redstuff-amps.de ist ein deutscher Anbieter. Mit eingebauter Recording Option jedoch nicht

Durch die Varisucker (Attenuator) lassen sich die Amps aber auch bei Zimmerlautstärke gut spielen, um eine eventuelle Dämmung zur Aufnahme über Mikrofon wirst du nicht rumkommen.

Schreib Stefan Hüther einfach mal an, vielleicht kann er dir ja auch einen Anbieter für ne Recording-Option Made in Europe empfehlen.

Beachte aber, dass fast Alles was nicht Handwired / Custom gebaut wird, mittlerweile Made in Asia ist, auch bei "Deutschen", "Briten", oder "Amerikanern". Da muss beim Verstärker schon wirklich Made In USA etc stehen.
 
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@ Myxin : guter Hinweis. Dass Komponenten aus anderen Teilen der Welt kommen, werde ich in der Tat in Kauf nehmen müssen. Aber wenn die fertige Kiste im Container war: Nein Danke. Recording ist übrigens keine Priorität, fürs planlose Rumdaddeln, das zunächst mal angesagt sein wird, möchte ich aber schon einen KH-Ausgang haben.
@TomWeise Danke für den Hinweis. Bei den Angaben zum Gewicht bin ich aber doch zusammengezuckt. :(
@ Ich werde sicher nicht die eierlegende Wollmilchsau finden, kann aber derzeit noch nicht sagen, was genau unverzichtbar sein wird. Budget: werde wohl mit einem (höheren) dreistelligen Betrag rechnen müssen, auch wenn ich den nicht anstrebe...
 
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Wenn dir ein guter Clean Sound wichtig ist, es nicht zu groß sein soll, made in Europa...
...dann käme doch vielleicht auch ein Amp von TAD in Frage?
@hack_meck hat neulich einen schönen Bericht darüber geschrieben: https://www.musiker-board.de/threads/tube-amp-doctor-meets-musiker-board.722893/ :great:

Kopfhöreranschluss ist aber nicht drin, wirst du bei den meisten Vollröhrenamps auch kaum vorfinden.
Für sowas würde ich dann lieber einen gebrauchten Line 6 Pod o.ä. bei Ebay erwerben. Kostet nicht viel, tut seinen Dienst und du bewahrst die Teile vorm Müll. :)
 
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Aber wenn die fertige Kiste im Container war: Nein Danke
Bei diesem Satz habe ich mich gerade gefragt, auf was du gerade rumtippst...
Bei allem Verständnis und Sympathie für deinen Ansatz, ich denke es wird dennoch schwierig da meist die in kleinen Unternehmen hergestellten Amps, eher in Richtung One-Trick-Pony gehen, weniger variabel sind und meist auch keinen Kopfhöreranschluss haben.

Je elektronischer es wird, desto mehr wir dann in Asien produziert. Selbst Leute wie Thomas Blug die hier in D etwas entwickeln, lassen in Asien produzieren um einen konkurrenzfähigen Preis zu erzielen.Bin daher hier selber gespannt, was noch zusammenkommt.

Um meist mit KH zu spielen brauchst du m.E. keinen Amp. Bei Multi-FX wird es allerdings sicherlich noch schwieriger, Teile zu finden die hier gebaut wurden. Wie wäre es dann mit Software? Das gibt es doch auch viel gutes für KH-Spielen oder ist es dann auch relevant wo sie programmiert wurde? PC müsste doch da sein, oder...

Ansonsten fällt mir RedSeven ein. Das sind Amps made in Italy... achso... ist ja auch nicht globaler Norden... und auch nicht dreistellig...
https://www.redseven-amplification.com
 
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Wie wäre es dann mit Software? Das gibt es doch auch viel gutes für KH-Spielen oder ist es dann auch relevant wo sie programmiert wurde? PC müsste doch da sein, oder...

Den Gedanken hatte ich auch schon - allerdings gibt es wirklich viele Gitarristen, die einfach keine Lust drauf haben, "am PC was zu machen", wenn sie eigentlich nur Gitarre spielen wollten.
In solchen Fällen sind dann kleine Multis/Pod etc. ganz brauchbar.
 
dubbel
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Ich könnte dir bisher zu keine Amp raten, auch ohne die made-in-Frage.
die erste und wichtigste Frage ist doch: welchen Sound suchst du?
Davon war bisher noch gar nicht die Rede, oder?
 
DeadboZ
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Ich lasse mir von einem Amptech einen alten Ashdown Fallen Angel zu einem JCM umbauen. Die ganzen Kleinteile, die getauscht werden (ATÜ z.B. kommt aus Kanada), also Isolierkabel, Potis usw. kommen aus China. Die werden wohl gar nicht mehr in der EU hergestellt. Selbst die Röhren kommen zum allergrößtenteil aus China, wie mir gesagt wurde. Die russischen seien oft Restbestände.

Also der Gedanke in allen Ehren, soweit es um Amps aus der EU kommt. Aber warum Nordamerika?

Manchmal bekommt man einen Revv D/G20 bei den Kleinanzeigen für 900€. Da ist ein Torpedo IR Loader verbaut. Die Revvs haben einen sehr guten, aber auch neutralen Klang. Ich gehe mal von "Made in Canada" aus.
 
KickstartMyHeart
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Lass Dir von Udo einen Pipper Diplomat bauen. Kannst alles selbst bestimmen. Deine europäische Vorstellung wird auch verwirklicht. Oder TAD oder Rennsau oder irgendeine andere Boutique. Wasch mich, aber mach mich nicht nass, ist eher schwer.

Unterstütze dann auch das heimische Handwerk und walk the Walk. Wenn die Möhre nur irgendwo in der EU oder USA aus Chinateilen aus dem Container zusammengeschraubt wird, ist das meines Erachtens Bigotterie.
 
Dr Dulle
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Kaufe Dir doch einen gebrauchten Amp von einem Menschen aus Deiner Region. Das ist die nachhaltigste Lösung, da der Amp ja schon in Europa/Deutschland ist und man keine Energie für eine Produktion verschleudert. Außerdem erweitert dies die Auswahl enorm.
Sonst würde ich die Firma PCL-Vintage Amps aus Franken empfehlen. www.pcl-vintageamp.de
 
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Sieht nicht so aus. Aber danke für den gedanklichen Anstoß: Brunetti kommt auch auf die Liste. Ausserdem Koch, Vanflet, und Laboga. Entspricht schon in etwa der Zahl von Herstellern, die ich erwartet habe :)

Nochmal zur Einordnung: Ich will keineswegs päpstlicher als der Papst sein. Wenn eine gesetzliche Regelung besagt, dass ein Wertschöpfungsanteil von 45% dazu berechtigt, das Produkt als "Made in xxx" zu bezeichnen, kann ich mit dem Satz leben.

Software habe ich. Ich will aber einfach ein Kabel in einen Amp stecken und ein bißchen Krach machen :mad:

@vierreifen Bist Du sicher, dass die Firma noch aktiv ist? Die Website kommt etwas ältlich daher...

Zum Thema Gebrauchtkauf u.ä. : schließe das nicht aus. Hier geht es aber darum zu sehen, ob ein Neukauf in dem Rahmen überhaupt möglich ist. Meinem aktuellen Eindruck nach spricht Vieles dafür.
 
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Das passt ja nicht so ganz zu

Ja, das Budget passt auch nicht so ganz zum Wunsch einen "Nord-Amp" zu wollen :whistle:.

Deswegen mein Einschub "walk the Walk". Gern auch "put your money where your mouth is". Mein iMac, mein iPad und mein iPhone sind auch alle "Designed in California". Selbst wenn der Krempel im Silicon Valley zusammengeschraubt wäre, würde ich nix davon als Made in USA bezeichnen.:nix:

Gleiches gilt auch für Amps, wie z.B. von Blackstar oder H&K.
 
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Was passt denn nicht ? wo willst du hin ? was ist ca das Budget ?
Budget: werde wohl mit einem (höheren) dreistelligen Betrag rechnen müssen, auch wenn ich den nicht anstrebe...
okay, budget auf jeden fall unter 1000 €, lieber im Bereich 500 € (?).
soweit, so gut

und was wär ein Beispiel für einen Übungsamp (auch f. Recording), vielseitig, guter Cleansound, der nicht aus Europa kommt, sprich: was könnte als Vergleich dienen?
 

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