Umgang und Bearbeitung von "MidiFiles"

von Bodenmais81, 16.04.17.

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  1. Bodenmais81

    Bodenmais81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.17   #1
    Hallo Leute,

    es geht mal wieder um das Thema "MidiFiles"...
    Ich hoffe mal, dass ich hier mit meinem Thema richtig bin?!

    Selbst spiele ich zwar Akkordeon, aber ich glaube trotzdem das dieses Thema hier besser aufgehoben ist.

    Alles was ich bis jetzt zu diesem Thema im Netz gefunden habe ist für mich nicht richtig zufriedenstellend.
    Deswegen dieser Aufruf an alle Fachexperten unter euch, wie man mit "MidiFiles" richtig umgeht bzw. wie diese richtig bearbeitet werden sollten.
    Ich weiß man kann hier keine pauschalen Aussagen treffen, aber es muss doch sowas wie gute Anhaltspunkte geben, wie ein "MidiFile" aussehen bzw. klingen sollte.

    Das lustige an der Sache ist, dass ich mich selbst schon seit ein paar Jahren mit "MidiFiles" beschäftige. Software (MidiFile Optimizer 9) und Sequenzer Themen sind mir bekannt.
    Ich muss hier aber auch noch sagen, dass ich keine "MidiFiles" selbst programmiere sondern nur bearbeite.

    In der Tastenwelt gab es vor etlichen Jahren mal einen Workshop zum Thema "MidiFiles" leider kann ich dieses Heft nicht mehr kaufen.
    Jetzt habe ich mir vom Verlag "GC Carstens" das Buch "Arbeiten mit MidiFiles" gekauft, dieses hat aber leider Lieferzeit.

    Wie geht Ihr an diese Thematik heran?
    Was ist zu beachten?

    Hier mal ein paar Themen, die mir aus dem Stegreifen einfallen und mich immer wieder zum nachdenken bringen:

    - "MidiFile" bei Mono Audiosystem zum Beispiel Bose Säule (CC10 PAN) Einstellung?
    - Melodiespur die auch von mir gespielt wird im "MidiFile" aus/einschalten? Oder Lautstärke zurücknehmen?
    - Lautstärke vom MidiFile selbst, damit es beim Auftritt passt?
    - Mixdown als MP3 (Bitrate etc...)?

    Es gibt hier noch viele Themen, bitte schreibt alles was euch dazu einfällt.

    Ich freue mich auf Feedback von euch.

    Danke.
    Sebastian
     
  2. Gast185212

    Gast185212 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.17   #2
    Hallo Sebastian,

    zum Beginn muss ich Dir sagen, dass ein Midifile alleine überhaupt nicht klingt oder einen Sound liefert.
    Es besteht nur aus sogenannten Programmen, Controllern und natürlich den Noten.

    Um damit Musik machen zu können, brauchst Du ein Modul, welches in der Lage ist dem Midi Standard gemäß, Audio waves erzeugen zu können.
    Und so kann dieses File immer nur den Klang erzeugen, den das Modul in der Lage ist wieder zu geben.
    Dieser anrüchige Klang vom Spieluhr und Gewandhausorchester haftet ja diesen Midifiles sehr zum Negativen an.
    Ich kann nur von mir ausgehen, wie ich es seit vielen Jahren mache, und schon sehr viele Audiofiles aus Midisignalen erstellt habe.

    Zum Anfang ist immer ein Midifile. Das spiele ich mit dem Keyboard in den Sequenzer.
    Entweder einzelne Spuren, oder den ganzen Song auf einmal, mit Begleitung und Fills, Chorus, Verse Intro, Outro usw.
    Anschließend entferne ich mit einem Tool (MIDI STRIP), sämtliche Comtroller, und habe die nackten
    Midispuren.
    Diesen Spuren weise ich jetzt nach und nach die passenden VST Instrumente zu, wie Bass, Drums, Synths, Pads Gitarren und so weiter.
    Man kann natürlich auch seine Live Instrumente meinetwegen Gitarre, Akkordeon usw dazu einspielen.
    Die Instrumente werden dann mit den Effekten versehen, und gemischt wie ich mir das vorstelle.
    Bis hin zum proffessionell klingenden Audiofile.
    Dieses wiederum benutze ich dementsprechend mit unserem Chor und Backround, sowie zweiten Stimmen für unsere Live Auftritte.
    Das ist zwar ein Riesen Aufwand, aber sehr individuell, weil ich das Playback so gestalte, das es Haargenau zu uns passt, Stimmlage, Tonart, Tempo, Takt usw.
    Wenn es mir manchmal zu kompliziert ist, kaufe ich mir auch mal ein Midifile. Die gibt es im Netz auf den zuständigen Seiten zu kaufen. MIDI.de zum Beispiel.
    Das ist meine Antwort zu Deiner Frage. Ich bearbeite Midifiles ausser bei Transponierung, Tempo und Takt Wiedergabe, sonst garnicht.
    Das tue ich dann lieber bei der Auswahl des Instruments, mit anschliessender Audio Bearbeitung.
    So arbeite ich schon ca 20 Jahre, und spiele sehr viel Live mit meiner Partnerin auf Veranstaltungen jeglicher Art.
    Da gibt es jetzt bestimmt für und wider, aber das soll ja auch sein, denn jeder hat eine andere Auffassung und Arbeits Weise.

    Franzilein
     
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