Verstärker <= 180 Euro fürs Wohnzimmer

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Hallo zusammen,

seit dem Umzug zu meiner Freundin steht mein Peavey Valveking 112 aufgrund seiner nicht geringen Lautstärke leider nur noch in der Ecke, weswegen ich was "wohnzimmertaugliches" suche (keine Bandambitionen). Hier die Eckdaten:

Meine Gitarren:
  • Epiphone Les Paul Standard
  • Fender Mexico Strat HSS (mit DiMarzio Humbucker)
Anforderungen an den neuen Amp:
  • fußschaltbare Kanäle (Einkanaler + Verzerrpedal auch okay)
  • warmer Cleankanal
  • Effekte muss er grundsätzlich keine haben. Reverb wäre sicher ganz nett, würde ich aber auch nicht vermissen.
  • Musikalische Gefilde: Kings Of Leon, Guns N Roses, Red Hot Chili Peppers, Nirvana, Classic Rock (Hendrix, Led Zeppelin, Stones, Eagles usw.)
  • ob Combo oder kleine Box mit Topteil ist egal
  • Ob Transistor, Röhre, Hybrid etc. ist mir grundsätzlich egal, solange er erkennt ob ich "zart" oder "hart" anschlage, so dass leicht angezerrte Strophenriffs möglich sind (z.B. Kings Of Leon - Use Somebody).
  • Budget: 130-180 Euro (wobei 180 Euro schon das äußerste Limit sind)
  • möglichst Neuware
Ich bin auch kein "Profi", sondern nur ein Hobbygitarrist. Ich spiele für mich alle 2-3 Tage mal ein Stündchen zur Entspannung. Mehr Zeit bleibt neben Studieren, Arbeiten und Leistungssport leider nicht. Also muss es auch nicht zwingend die Creme de La Creme sein. Hauptsache er klingt in Ordnung und ist ordentlich verarbeitet.

Meine eigenen Recherche hat den Kreis auf folgende Amps gelenkt (wobei dies keine abschließende Liste sein soll):
  • Laney Cub 8 (Klick!)

    Hier müsste ich eben noch ein ordentliches Verzerrpedal (dachte z.B. ans Harley Benton Vintage Overdrive) dazu kaufen.

  • Fame Tube Line 5 (Klick!)

    s.o. Laney Cub 8

  • Nano Legacy Serie (z.B. der British Invasion) mit passender Box

    Aktuell mein Favorit. Die sollen ja mittlerweile besser klingen als mancher kleiner Röhrenverstärker. Auch gefällt mir der Gedanke nach und nach mit "nur" 100 Euro meine klangliche Palette durch einen weiteren Amp der Serie erweitern zu können. Klanglich schwanke ich noch zwischen dem British Invansion, dem Purple Wind und dem Mojo Diamond. Heart Attack ist mir zu hart und wäre höchstens irgendwann als Erweiterung mal interessant. Als Pedal zum Nano würde ich dann auch wieder das Harley Benton Vintage Overdrive kaufen (s.o.)
Hoffe ich habe alle Fragen zufriedenstellend beantwortet (habe mich am Fragebogen im Sticky Post orientiert).

Vielen Dank im Voraus schon mal für eure Hilfe!

LG aus dem Saarland,
Christian
 
Eigenschaft
 
Bei dem arg begrenzten Budget würde ich mir mal den Boss Katana 50 anschauen (ich weiß, sind 19 Euro mehr... ; )).
Damit bist du flexibel und der Sound ist auch ok.
Röhre kannst du bei dem Budget meiner Meinung nach knicken. Da bekommst du nix Gescheits - außer ggf. gebraucht mit viel Glück.
 
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Moin,

die Nodeller sind in der Preisklasse brauchbar, z.B. ein Fender Mustang.
 
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Ich hatte den Hotone Mojo Diamond Nano und war sehr zufrieden damit. Der hat auch eine Lautsprechersimulation im Kopfhöreroutput. Mit einem gescheiten Pedal verträgt der sich sehr gut, ich hab ihn immer mit meinem Wampler Plexi Drive genutzt, darunter eine Harley Benton Box. Für Dein kleines Budget wäre aber ein kleiner Combo sicherlich die bessere Lösung.



Viele Grüße ins Saarland von einem Zweibrücker im bayerischen Exil XD
 
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Laney Cube 8 kannste knicken. Der hat kein Mastervolume => Ärger mit der Freundin....

Ich hätte auch Richtung Katana empfohlen. Unterscheidung zwischen "zart" und "hart" kann ja eigentlich jeder Transistor, es fehlen halt die 10-20 Nuancen dazwischen...

Wenn eine Stereoanlage vorhanden ist könnte für dich auch ein Multi FX in Frage kommen... (Boss GT1 soll ja ganz gut sein aber auch aus einem einfacheren Vox Stomplab kann man ganz nette Klänge erzeugen)
 
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Ziemlich genau die gleichen Anforderungen hatte ich auch, nachdem ich mit meinem Yamaha THR10 keine Freude mehr hatte, und bin bei dem hier gelandet:

Ich habe ihn schon seit ein paar Wochen und bin voll zufrieden. Er hat halt keine Effekte und nur einen Kanal (beides für dich ja kein Problem). Ich habe noch ein Overdrive, ein Reverb und ein Delay vorgeschaltet -> alles da, was man braucht!
 
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ich würde die Freundin wechseln und den Peavey behalten :evil:
 
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Vielen Dank für die vielen Antworten. :)

Gehe Montag einen Mustang I für 80 Euro von Kleinanzeigen anspielen. Sollte das passen nehme ich ihn mit und bestelle ein Foot Switch für 31 Euro bei Thomann. Eigentlich zu viel Spielerei, die ich nicht brauche, aber dafür lediglich 111 Euro für "alles"

Ansonsten stehen der Crush und ein Legacy Nano sowie der Blackstar auf meiner Liste. Bekäme dazu für 50 Euro ein Big Muff von einem Kumpel.

Übrigens sind die Nachbarn und nicht die Freundin das Problem. Da ich deren nerven schon mit meiner Langhantel und schweren Gewichten im Keller strapaziere, muss es nicht noch der Amp sein.
Die Freundin gab mehr oder weniger den Anstoß für einen neuen Amp, indem sie gemeint hat ich solle mal wieder mehr spielen :)

Nochmal danke für das ganze Input. Ich halte euch auf dem Laufenden und bin über jeden weiteren Tipp dankbar.
 
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Sorry...

Gruß vom Klo
 
Grund: War wohl gegen die Forenregeln... ich gelobe Besserung
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War gestern beim Big T und habe einige < 200 € Amps ausgiebig angetestet. War besonders auf den Katana gespannt.
Mein Fazit:
Katana und Mustang (Transistor): Klingen steril! Was für die Metal-Kids, die alle Patches fertig serviert bekommen möchten.
Vox VT20X (Röhre, Vorstufe):Verzerrt bombig , aber Clean übelst muffig, schwer zu bedienen, Verkäufer meinte, dass das Netzteil oft kaputt geht.
Blackstar ID Core Stereo 10: Defektanfällig! Klang so naja, aber ohne Boden, weil 3 Zoll!!! Speakers. Argh!
Laney Cube 8: Clean zum Vergessen.
Fender Champion 20: Bester Clean-Sound, nicht wirklich warm, aber sehr transparent. Effekte ok.
Ergo: Letzterer ist mein Tipp, wenn du eh schon ne Strat hast.
Was jeweil mit Fussschalte geht, weiss ich nicht.

PS: Champion 20: 1 Kanal, 8 Zoll Speaker, 110€
Champion 40: 2 Kanal, 12 Zoll, 170€
Bei wenig Volume hat der 20er mehr einen breiteren Frequenzgang.
 
Grund: nachtrag
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Da der Verkäufer des Mustangs sich nicht mehr meldet und das Angebot bei eBay Kleinanzeigen raus genommen hat, scheint der Mustang wohl weg zu sein. Deswegen stehe ich nochmal am Anfang. Ich habe nochmal ein wenig beim Großen T und anderen Seiten geschaut und in die engere Auswahl haben es geschafft (in absteigender persönlicher Präferenz sortiert):

1. Orange Crush 20 (Link)
20 Watt Transistor sollte fürs Wohnzimmer nicht zu laut sein. Mit 10 Euro Fußschalter (Lead Foot Switch, kann später ja noch auf den originalen wechseln) bin ich mit 155 Euro durch und der Klang gefällt mir richtig richtig gut (gemessen an YouTube Videos). Weiteres plus: Er ist simpel. Ich möchte einfach was "Anmachen und loslegen". Kein ewig langes Handbuch.

2. HoTone Nano Legacy British Invasion / Purple Wind + Box + Harley Benton Overdrive Pedal
Kostenpunkt wären insgesamt 180 Euro. D.h. mein Budget wäre ausgereizt. Vorteil: Ich bin recht flexibel im erweitern der Soundpalette, da ein weiterer Legacy mit 99 Euro durchaus in näherer Zukunft drin sein könnte. Nachteil: Ich weiß nicht wie es mit Pedal etc. klingt.

3. Fender Mustang I
Mit Fußschalter bin ich hier auch bei ca. 155 Euro (wie der Orange Crush). Vorteil des Mustangs I ist, dass er quasi nahezu jede Art von Verstärker modellieren kann. Auch hat es mir gefallen, dass es beispielsweise für meine Lieblingsband (Kings Of Leon) fertige Presets zum Runterladen gibt. Nachteil: Er ist unheimlich kompliziert und die Klangbeispiele haben mich nicht so umgehauen wie beim Crush.

Champion werde ich mir mal noch anschauen.

Entscheidung muss ich nun letztlich wohl alleine treffen. Gibt es einige Für- und Wieders, die ich übersehen habe für die einzelnen Amps? Danke schon mal für eure Ratschläge.

Schönen Sonntag euch allen :)
 
da ein weiterer Legacy mit 99 Euro durchaus in näherer Zukunft drin sein könnte. Nachteil: Ich weiß nicht wie es mit Pedal etc. klingt.

Klang ist natürlich Geschmackssache. Ich fahre meinen HoTone Mojo Diamond mit Pedalboard als auch mit Multieffekt (Pod HD) davor und im FX Loop. Funktioniert tadelos und klingt (für meinen Geschmack) ordentlich. Zu bedenken ist nur, das die Kleinen HoTones an einer 1x12 Box auch schon verdammt laut werden können. Hatte schon eine HB G112 als ein H&K 1x12er Cab da dran - Fett. Einen gut Sound bei geringerer Lautstärke produzieren auch die kleinen Cabs von HoTone. Hab zwei davon dranhängen.
 
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möglichst Neuware
Schade eigentlich. Sonst hätte ich 'nen gebrauchten VOX VT40+ der ersten Serie ins Rennen geschickt. Der klingt auch nicht muffig oder mampfig oder topfig. Und bringt 'ne nette Ausstattung mit. Footswitch. Made in Vietnam. Solide Verarbeitung. Nur mal so...:)
 
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Klang ist natürlich Geschmackssache. Ich fahre meinen HoTone Mojo Diamond mit Pedalboard als auch mit Multieffekt (Pod HD) davor und im FX Loop. Funktioniert tadelos und klingt (für meinen Geschmack) ordentlich. Zu bedenken ist nur, das die Kleinen HoTones an einer 1x12 Box auch schon verdammt laut werden können. Hatte schon eine HB G112 als ein H&K 1x12er Cab da dran - Fett. Einen gut Sound bei geringerer Lautstärke produzieren auch die kleinen Cabs von HoTone. Hab zwei davon dranhängen.

Wenn Nano Legacy, dann auch mit dem zugehörigen Cab. :) Daher auch die Preisangabe: 100 für den Amp, 50 fürs Cab und 30 fürs Zerrpedal.

Schade eigentlich. Sonst hätte ich 'nen gebrauchten VOX VT40+ der ersten Serie ins Rennen geschickt. Der klingt auch nicht muffig oder mampfig oder topfig. Und bringt 'ne nette Ausstattung mit. Footswitch. Made in Vietnam. Solide Verarbeitung. Nur mal so...:)

Ich habe mit gebrauchten Dingen leider mehrfach schlechte Erfahrungen gemacht und möchte auch nicht ewig suchen.

Dennoch danke ich dir für deinen Ratschlag :)
 
Zusammen mit einem Cab bist du klar noch im Budget. Mit einem Cab ist der Bassbereich natürlich etwas dünner, aber erst recht wohnzimmertauglich. Anfangs hatte ich auch nur ein Cab. Und das hat auch schon richtig Spaß gemacht.
 

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