Verzierungen singen

von mitch89, 05.07.08.

  1. mitch89

    mitch89 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.08   #1
    Nach langer, langer Suche hab ich immer noch nichts Nützliches gefunden zum Thema:

    Verzierungen singen oder anders bezeichnet Koloraturen, Skalen,...im Prinzip sehr schnelle Tonwechsel singen, was ich total oft höre bei fast allen Pop-Künstlern: Kelly Clarkson, Mariah C., Aguilera, Lauryn Hill,...

    Ich will das auch singen können, aber ich krieg es einfach nicht so hin.

    Diese Verzierungen, die ich mein, sind ganz verschieden:

    Was ganz oft benutzt wird, ist z.B.: http://www.youtube.com/watch?v=7e3FX2EkOkI
    bei Minute 0:43 und 0:46 und, und, und....

    Was mich jetzt interessiert, ist wie man diese Gesangs-verzierung bezeichnet und eine Anleitung wie man das singen kann, also wie man diese extrem schnellen Tonwechsel reproduzieren kann.

    Vermutung: handelt es sich vielleicht um die Verzierung, die man z.B. auch beim Klavier nutzt: z.B. Pralltriller oder Mordent oder....

    Achja und wie soll man folgendes Beispiel nachsingen:

    http://www.youtube.com/watch?v=IZ5cJgdqIAw

    z.B: Minute 0:24

    schon wieder so schnelle Tonwechsel, diesmal kommen aber auch ein Lauf von mehr als 3 oder 4 oder mehr Tönen vor.

    Ich wär heil froh über kompetente Antworten.

    Grüße.
     
  2. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 05.07.08   #2
    Das sind alles Mögliche, ohne jetzt die Beispiele gehört zu haben.

    Ich denke , dass man ganz feste an Gott glauben muss, um sowas singen zu können. Ich bin mir nicht sicher, ob man auch wirklich per Anleitung lernen kann, da das eine höchstmögliche Kontrolle über den gesamten Stimmmapparat, die eigenen Register, zwischen dennen sehr frei gewcheselt wird, über dieTechniken und eben auch über alle möglichen Variations- und Improvisationsmöglichkeiten aus Jazz, BLues , Klassik usw voraussetzt.

    Also ist das Geheimnis, sehr frei und losgelöst mit sich, seiner Stimme und Musik umzugehen. Zu wissen, wie die einzelnen Sachen heißen, bringt da glaube ich nichts.

    Ich glaube deshalb auch stark, dass so etwas ne Typfrage ist. Ich selbst kann es nicht und werde es wohl auch nie können. Ich kann dazu nicht genug "loslassen"....

    ..
     
  3. moniaqua

    moniaqua Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.07.08   #3
    Haettst es doch besser angehoert, antipasti ;)

    Beim ersten Beispiel das sind normale Triller. Die setzt man am besten oben an und mach das, was man immer macht - ueben.

    Das zweite ist ne kleine Koloratur (hoff ich :) ), auch da hilft ueben (also beides durchaus auch ohne Song und/oder den Takt halt rausziehen - erst muss der Takt ohne Verzierung sitzten, dann die Verzierung dazu ueben).

    Ob man das einsetzt - da stimm ich jetzt wieder antipasti bei, das ist Typsache. Ich mein aber ned mal, dass das eine Loslassache ist. Die einen san halt barock und die anderen mehr Bauhaus. Was da Gott mit zu tun hat, ist mir wieder ein Raetsel :)
     
  4. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 05.07.08   #4
    Hallo !
    Im klassischen Gesang gilt, dass hohe, leichte Stimmen besonders koloraturfähig sind und andere (die schwereren Stimmen) nicht. Diese sind besonders der lyrische Koloratursopran (manchmal auch Soubrette genannt), aber auch der dramatische Koloratursopran - es gibt auch Koloraturmezzi.
    Für Pop-Koloraturen gilt im Prinzip dasselbe. Wenn Du eine hohe, bewegliche Stimme hast, werden sie Dir in aller Regel leichter fallen, als wenn Du eine schwere, d.h. nicht so bewegliche Stimme hast.
    Üben lässt sich natürlich einiges. Was am Anfang immer gut ist: eine Koloratur ganz langsam beginnen und das Tempo nach und nach steigern, je nachdem, wie sicher Du dich fühlst und wie sauber die Töne kommen.
    schöne Grüße
    Bell
     
  5. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 05.07.08   #5
    Hab ich jetzt. Ich gebe zu, das waren jetzt nicht die Extrembeispiele, wie man sie häufig (besonders am Ende von R&B - Balladen) von Carey, Aguilera und Co zu hören kriegt, wo dann über zweieinhalb Oktaven noch mal koloroert wird, bis der Körper bebt..

    Diese kleinen "Flaltterer" hier aus dem Beispiel lassen sich durchaus benennen. Dennoch sehe ich den Bezug zum Klassikfach ein wenig bedenklich. Dort sind die Koloraturen meist notiert und die Leute wissen, was sie tun müssen. Im R&B - das ist zumindest mein Eindruck - werden sie wohl eher improvisiert. Sie kommen ähnlich "von allein, aus dem Bauch heraus", wie das oft beschriebene Tremolo / Vibrato .... das versuchte ich, zu erläutern - auch wenn jeder Schenker, Triller für sich allein natürlich definierbar ist - am Ende machts aber die Kombi aus allem Möglichen.

    Aber Koloraturen jeder erdenklichen Art langsam zu üben und nachzusingen, hat sicher seinen Sinn...

    ...
     
  6. mitch89

    mitch89 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.08   #6
    Aber kann man denn die Koloraturen aus der Klassik (oder Barock...) gleichsetzten mit den Verzierungen, die in Popmusik manchmal auch zum Leid einiger Hörer ständig gesungen werden oder versucht werden zu singen ?

    Weil in der Klassik klingt das einfach nicht so wie z.B. im RnB.

    Gibt es da keine Literatur wo man nachlesen kann, was für einzelne Verzierungen es gibt, wie man sie am besten singt und übt, weil bis auf die Ratschläge von den Moderatoren (danke übrigens!;)) find ich einfachs nix Gescheites im World Wide Web.
     
  7. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 05.07.08   #7
    Hallo !
    Nein, gleichsetzen kann man klassische Koloraturen und Pop-Verzierungen natürlich nicht ! Es handelt sich ja auch um verschiedene Lagen; ein klassischer Koloratursopran singt z.B. durchaus mal Koloraturen vom dreigestrichenen c bis zum fis hoch, solche Töne kommen im Popgesang nicht vor.

    Letztendlich heisst Koloratur nichts anderes, als den Grundton mit anderen, harmonisch passenden Tönen zu verzieren, zu "ummalen" - und im Popgesang hast Du da mehr Freiheiten (obwohl auch klassische Koloraturen nicht unbedingt bis ins letzte ausnotiert sein müssen und die Sängerin durchaus eigene Akzente setzen kann).

    Und wie man diese Verzierungen singt und übt ? Tja, da kommt es eben wesentlich auf Deine Stimmveranlagung an. Solltest Du eine hohe, leichte, bewegliche Stimme haben, wirst Du es leicht haben - ansonsten kann es schwierig bis unmöglich werden.
    Versuch doch erstmal, vom Grundton ausgehend passende Töne zu finden, mit denen Du die Gesangslinie verzieren kannst.
    schöne Grüße
    Bell
     
  8. SingSangSung

    SingSangSung Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.08   #8
    Hallo,

    ich hab auch mal in die Beispiele reingehört, mir ist aufgefallen, dass meist pentatonische Tonleitern verwendet werden für die Verzierungen.

    Also würde ich in verschiedenen rhythmischen Patterns pentatonische Tonleitern üben. Ich hab das mal selbst leise ausprobiert (Kind schläft) und musste feststellen, dass ich es von oben nach unten richtig gut und schnell kann, von unten nach oben ist es aber mies ...

    Hier ein Beispiel dafür, wie man die PEntatonik in ein Pattern (in diesem Fall Triolen) unterteilen kann. Zunächst langsam, dann schnell.

    http://www.box.net/shared/8g9fh4zcwk

    Wenn man dann ein Lied singt, baut man einfach immer Stückchen von sowas ein.

    Viele Grüße,

    SingSangSung
     
  9. erdbeer-shisha

    erdbeer-shisha Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.08   #9
    Ich würde generell erst einmal klassische Übungen zur Stimmbeweglichkeit vorschlagen, da gibt es gute, alte Literatur mit der man (wenn man die entsprechende Veranlagung besitzt) seine Stimme relativ flott machen kann. Beherrscht man das einmal,(man kann ja in unterschiedlichen Intervallabständen üben, dann immer schneller, in verschiedenen Tonlagen u.s.w.) kann man in Richtung RnB/Pop wechseln, wo der Improvisationsgrad dieser Ausschmückungen natürlich viel höher ist.

    Diese Verzierungen sind also nicht mehr festgelegt, du hast einen breiten Spielraum, ist glaube ich auch wichtig, da den "Flow" zu finden, wenne verstehs. (Also ich bin jetzt nicht sone leidenschaftliche Hörerin dieses Musikstils, eher Richtung Rock, aber schon allein die Vortragsweise, von "Kelly" und "JoJo" spricht für sich --> Emotions :D)

    Was ich im Endeffekt damit sagen will, ist: Erst die Technik, dann kannste auch improvisieren, weil du dann das Handwerkszeug beherrscht. Aber ganz unter uns: Ich würds mit den Verzierungen nicht übertreiben, es mag an pointierten Stellen noch einmal einen gewissen Ausdruck verleihen, ist, meiner Meinung nach, an zu vielen Stellen eher langweilig bzw. nervtötend --> nix für Ungut Frau Cariey.

    ...
     
  10. moniaqua

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    Erstellt: 06.07.08   #10
    Dann meld ich mich doch auch nochmal zu Wort :)

    Ein Triller ist fuer mich erstmal ein Triller, egal, ob von einer Rocksaengerin oder Klassikerin gesungen. Dto Koloratur.
    In Rock/Pop werden sie wohl anders/freier eingesetzt als in der Klassik (wobei da afaik die Kuenstler wirklich auch Interpretationsspielraum hatten, ausserdem wurde es ned immer notiert), klar, dass es dann auch anders klingt.

    Was die Machbarkeit angeht, seh ich das so:
    Dramatische (Mezzo)Sopraener sind denk ich nicht die leichtesten aller Stimmen (da stopft mich mein GL gern mal hin). Trotzdem hab ich inzwischen einigermassen eine Beweglichkeit drauf. Vielleicht ned so wie ein Koloratursopran, aber fuer Rock/Pop reicht's schon ;) (oder, anders ausgedrueckt, langsamer als in den Samples trillere ich auch nicht).

    Uebertreiben sollte man so Verzierungen aber ned, da bin ich ganz bei erdbeer-shisha :)
     
  11. Laudian

    Laudian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.08   #11
    Eine Super Uebung um entsprechende Geschwindigkeit zu bekommen hab ich damals auf der Geige gelernt, dort spielt man Tonleitern rauf und runter, in verschiedenen Tonschritten und natuerlich mit dem Ziel moeglichst schnell zu werden.

    Versuch mal einfach chromatische Tonleitern in halbtonschritten sauber rauf und runter zu singen ohne zu verschmieren oder einzuschleifen. Wenn das schnell geht, dann sollte alles andere kein Thema mehr sein ... wenn Halbtonlaeufe funktionieren kann man auch auf Ganztonschritte und Terzen wechseln. Wichtig ist nur immer auf sehr saubere Intonation zu achten. Je ungenauer man wird, desto verschmierter klingt das nachher wenn die Laeufe schnell gesungen werden.

    Ich halte eigentlich immer echte Tonleiteruebungen fuer sehr sinnvoll. Sowas kann man bsw nach den ersten Aufwaermuebungen machen. Da streut man dann immer 2 oder 3 Tonleitern ein und versucht sich 5 MInuten daran das sauber hinzubekommen, was nebenher eine enorme wichtige Intonationsuebung ist. In dem Fall braucht ma keinen Text sondern einfach mit verschiedenen Vokalen durch testen ... vielleicht helfen auch harte Konsonanten dazwischen um die Toene Anfangs sauber voneinander zu trennen ... letzteres hab ich auch noch nie probiert ;)
     
  12. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 08.07.08   #12
    Wenn Du aus den "harten Konsonanten" stattdessen "Plosivlaute" machst, unterschreibe ich das sogar.
    Plosive (p, t, k) haben noch zusätzlich den Vorteil, dass sie ienen Zwerchfellimpuls mitbringen. Vorsicht beim "k", das kann dazu neigen, in die Kehle zu rutschen und nimmt dann den Ton mit.
    Ebenfalls als Hilfe für Einstiegslaute taugen das m oder das n, die beiden helfen bei der Tonfokussierung.
     
  13. nora-lee

    nora-lee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.08   #13
    "Nach langer, langer Suche hab ich immer noch nichts Nützliches gefunden zum Thema: "

    Kannst du das Buch " Stimmausbildung in der Popularmusik" von Martina Freytag finden.

    Dort gibt es zahlreiche Hörbeispiele ( sind auch sehr ordentlich notiert) .Es sind auch die Fachbegriffe aufgelistet.
    Es gibt noch die Grace Notes, Ghost Notes, Flip usw.

    Ich bin selber GL und unterrichte sowas mit mehr , oder weniger Erfolg .
    Es kommt auf die Wille und die Bereitschaft des Schülers an, sich wirklich intensiv damit auseinanderzusetzen.Allein das Zeigen und das Nachmachen bei der Unt.stunde reicht auch den besten nicht aus.
    Klassische Koloraturübungen könnten helfen, finde ich aber überflüssig.

    "Was mich jetzt interessiert, ist wie man diese Gesangs-verzierung bezeichnet und eine Anleitung wie man das singen kann, also wie man diese extrem schnellen Tonwechsel reproduzieren kann."

    "Vermutung: handelt es sich vielleicht um die Verzierung, die man z.B. auch beim Klavier nutzt: z.B. Pralltriller oder Mordent oder...".

    ja, es gibt den triller auch im Pop-Gesang - alles ist im Buch...
    anderswo habe ich noch nicht vergleichbares gefunden.

    hoffentlich konnte ich dir ein bischen helfen
    viel spass
     
  14. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

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    Erstellt: 08.07.08   #14
    Zitat Antipasti:

    Ich denke dieses loslassen und frei und entspannt singen ist in diesem Thread noch zu Stiefmütterlich behandelt worden. Klar muß alles geübt werden, aber wer sich auf der Bühne nicht wohlfühlt, verkrampft ist... der kann auch schweerlich loslassen und frei und entspannt singen. Und das ist für solche Einlagen umbedingt notwendig.

    Gruß

    Fish
     
  15. mitch89

    mitch89 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.08   #15
    Vielen Dank Nora-Lee!

    Ich finde die Antwort sehr vielversprechend! :)

    Ich glaube auch, dass Koloraturübungen helfen können, schnelle Tonwechsel auf einer Silbe zu singen.
    Andererseits kommt es mir auch umständlich/ unnötig vor, Übungen aus dem Klassischen Gesang (Stichwort: Oper, Arie,..) zu machen, wenn ich doch Verzierungen aus Pop/RnB singen will.
     
  16. Basselch

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    Erstellt: 09.07.08   #16
    Hallo, mitch89,

    für die allgemeine "Geläufigkeit" der Stimme ist es meines Erachtens egal, ob die Übung jetzt aus dem klassischen Hintergrund kommt oder nicht - ein Hürdenläufer und ein Gewichtheber machen beide Krafttraining ;) (ich weiß - es gibt Vergleiche, die hinken...). Mir selbst hat klassische Technik schon oft im Rock/Pop/Jazzbereich vieles erleichtert.
    Also viel Spaß und Erfolg beim Üben ;) !

    Viele Grüße
    Klaus
     
  17. Bell

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    Erstellt: 09.07.08   #17
    Mir hat klassische Technik einiges im Rock/Pop/Jazzbereich überhaupt erst ermöglicht -
    dank der von Fish erwähnten Leichtigkeit und Geläufigkeit der Stimme. Diese Beweglichkeit ist z.B. für Jazz sehr wichtig.
    Das ist der technische Aspekt - der andere, mindestens ebenso wichtige ist das Feeling für die Musik, die man macht.
     
  18. Tinitus

    Tinitus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.08   #18
    Vorweg: Ich kann keine Koloraturen singen, hab das allerdings bisher auch nicht wirklich geuebt, da ich es nicht brauche. Auch habe ich keinen Gesangsunterricht. Was ich hier beschreibe macht fuer andere daher vielleicht weniger Sinn bzw. vielleicht kann mich auch jemand korrigieren.

    Jedenfalls ist es bei mir so, dass ich bei unterschiedlichen Toenen den ganzen Mundraum inkusive Kiefer und Lippen verforme.
    Ob das noetig ist weiss ich nicht, denn wenn ich Backen und Lippen in einer Position lasse, komme ich auch relativ nahe an den Klang der Toene heran. Vielleicht ist es also nur falsch angelernt und wenn noch Text dazukommt diktiert der natuerlich auch zu einem grossen Teil die "Einstellung" des Mundes.

    Was ich aber festgestellt habe ist, dass dieses Anpassen von Kiefer und Lippen einem schnellen Singen der Toene eher im Weg ist. (Und wahrscheinlich auch komisch aussieht ;) ). Wenn ich nur die Zunge und was da hinten noch so alles ist veraendere, dann faellt mir ein hoeheres Tempo viel leichter.
     
  19. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 11.07.08   #19
    Eigentlich sollte das Ziel sein, dass Du Kiefer, Lippen und Zunge nur noch so viel bewegst, wie absolut nötig - wie Du richtig schreibst ist bei zu großen Bewegungen ein hohes Tempo gar nicht mehr drin.
     
  20. Tinitus

    Tinitus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.08   #20
    Dankesehr! :)
     
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