Warum es wichtig ist, ein Fell in Stimmung mit sich selbst zu bringen


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Hallo liebe Schlagzeuger,

Eine Nachfrage, die mich per Mail erreichte, brachte mich auf den Gedanken daran zu erinnern, dass ein Fell rundherum gleichmäßg gespannt sein soll, man nennt das auch "In Stimmung mit sich selbst". Dieser Thread bezieht sich auch auf einige Bemerkungen aus anderen Threads in diesem Subforum und dient dem Schutz Eurer Trommeln vor Beschädigung.

Die Gründe, die gegen ein ungleichmäßig gespanntes Fell sprechen, sind einfach zu erklären.

1. Ein ungleichmäßig gespanntes Fell bringt ungleichmäßige Spannung auf den Kessel und kann ihn dadurch beschädigen. Sicher nicht bei gegossender Glockenbronze oder Marmorkessel, aber Holzkessel (oder Acryl und dünnes Metall) können unrund werden, wenn dieser Zustand längere Zeit anhält (Wochen oder Monate)[Edit wegen der Frage unten]. Es gibt nichts schwierigeres zu stimmen als eine unrunde Trommel.
2. Ein Fell, dass nicht in Stimmung mit sich selbst ist, wird nie die ganze Klangfülle bringen können. Man erkauft sich ggf. Obertonkontrolle oder Zeitersparnis mit Abstrichen beim Fundament.
Letzlich kann man Änderungen des Obertonspektrums auch mit minimalen Veränderungen an allen Schrauben bewirken, was aber länger dauert.

Die Obertöne eines Fells, das in Stimmung mit sich selbst ist, können über die Spielweise kontrolliert werden. Denn ein sauber gestimmtes Fell klingt genau in der Mitte trocken und je weiter man ausserhalb der Mitte schlägt, desto mehr Obertöne werden hörbar. Abgesehen davon wird man für ein wenig variabel verwendete Dämpfung nicht gekreuzigt.

Das klangliche Ergebnis besteht immer aus Material, Stimmung und Spielweise.

Die Spielweise an eine Trommel anzupassen, die voll abgeht, wenn man nicht genau den Punkt trifft, ist auch etwas Arbeit. Aber es lohnt sich, weil man so innerhalb kürzester Zeit, nämlich von Schlag zu Schlag, entscheiden kann, wie die Trommel klingen soll. Die Stimmung bildet dafür die Grundlage.


Viele Grüße,
Nils
 
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schöner beitrag! bringt es verständlich auf den punkt.

nur noch eine frage zur beschädigung der kessel durch ungleichmäßige stimmung: sehe ich es richtig, dass das fell über einen längeren zeitraum stark ungleichmäßig gespannt sein, damit eine beschädigung eintritt, oder geht das schneller als ich vielleicht denke?

bassdrums tragen z.b. zwei toms aufm buckel und bleiben doch trotzdem rund. da kann doch eigentlich ein etwas ungleichmäßige stimmung keinen schaden anrichten, oder?
 
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Es geht um einen längeren Zeitraum. Die Trommel wird sicher nicht beschädigt, wenn mal ein paar Stunden ungleicher Zug drauf ist. Aber wenn es Wochen oder Monate sind, dann gibt der Kessel langsam nach.
Selbstverständlich ist eine leichte Unregelmäßigkeit kaum dramatisch, aber eine Stimmung mit sehr hoch gezogenen Schrauben und Falten an einer anderen Stelle macht den Kessel krumm.

Bei Bassdrums mit Toms drauf kann auch eine Verformung eintreten. Das passiert besonders dann, wenn kein Reso drauf ist, aber auch so. Glücklicherweise wirkt sich ein unrunder Kessel bei einer Bass nicht so stark aus wie bei kleineren Trommeln. Je kleiner desto schlimmer die Wirkung der Rundungsabweichung.

Nils
 
Limerick
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... ich habe eine Frage: Wenn das Fell in Stimmung mit sich selbst ist, muss das ja nicht immer auch heissen, dass auf allen Spannschrauben die gleiche Kraft lastet, oder? Sprich: Ein Kessel kann doch auch dann verzogen werden, wenn es an allen Punkten am Fell, jeweils bei der Stimmschraube, gleich klingt?

Alles Liebe,

Limerick

PS: Übrigens schön, dass du dich hier mit solch einem Thread (und generell) als Fachmann den Fragen stellst und sie erläuterst! ;) Wo sonst gibts professionelle Hilfe umsonst.
 
nils1
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Tatsächlich bedeutet es nicht, dass unmittelbar an allen Schrauben die gleiche Kraft anliegt, wenn ein Fell in Stimmung mit sich selbst ist. Es üben also nicht unbedingt alle Schrauben die selbe Kraft auf den Spannreifen aus.

ABER

Die Spannung des Fells ist (trotzdem) rundherum gleichmäßig. Sonst wäre der Ton nicht überall gleich. (Hierzu sh. meine Ausführungen über die Schwingungsgleichung der Kreismambran: http://www.drummerforum.de/forum/index.php?page=Thread&postID=514534#post514534 )

Dass unterschiedliche Kräfte gleiche Spannung verursachen können liegt z.B. an Unebenheiten von Spannreifen oder Kessel(gratung) oder auch an Fertigungstoleranzen des Fells. Ebenso kann sowas passieren, wenn das Fell nicht exakt mittig auf der Trommel montiert wurde.

Nils

PS: Danke, gern geschehen. :)
 
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Hmmmm, wenn ich meinen Senf dazu abgeben darf: Es dürfte einen Unterschied machen, ob ungleichmäßige - aber im Ergebnis ausgeglichene - Kräfteverhältnisse am Kessel anliegen oder am Fell.
Oder anders gesagt: Es müsste möglich sein ein Fell gut klingen zu lassen bei ungleichmäßiger Spannung an der Schraube, das ändert aber nichts daran, daß unterschiedliche Belastungen am Kessel anliegen.
Der Begriff "in Stimmung mit sich selbst" darf daher nicht nur klanglich interpretiert werden, sondern vielmehr die tatsächlichen Kraftverhältnisse an den Schrauben beschreiben. Und eine Verformung passiert eben genau dann, wenn diese ungleichmäßig sind.
War das jetzt a) verständlich und b) richtig?
 
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Also,

Die Kraft der Schrauben wirkt auf den Spannreifen und der Spannreifen verteilt sie auf das Fell. Vom Fell wird sie über die Gratung zur Fellmitte hin umgelenkt.

Die Kraft der Schraube auf den Spannreifen wirkt parallel zur Kesselwand und kann diesen kaum verformen, ausser die Auflagefläche des Böckchens ist sehr gering und die Kraft sehr groß. Dann kann der Kessel an der Auflagekante des Böckchens einknicken. Ungleichmäßigkeit spielt hier aber keine Rolle.

Die zentripetalen Kräfte (Druck auf den Kessel von aussen nach innen), die das Fell auf den Kessel ausübt wachsen quadratisch mit der Frequenz. Deshalb ist die Frequenz (=> Ton) in der Nähe einer Schraube ein eindeutiges Indiz für die mechanische Spannung des Fells und somit auch für die Zentripetalkraft.
Diese ist entscheidend für die Verformungswirkung, die den Kessel unrund machen kann.

Hat man z.B. einen unebenen Spannreifen, dann ist
-> die Schrauben-Kraft dort geringer, wo der Spannreifen in Richtung des gegenüberliegenden Fells gebogen ist
und
-> dort besonders hoch, wo die Wölbung in die andere Richtung geht, wenn das Fell in Stimmung mit sich selbst ist, vorausgesetzt man erreicht dies überhaupt.

Nils
 
bob
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wie verhält sich das dann mit den "Snareverstimm" Methoden, bei der ja zwei gegenüberliegende Stimmschrauben etwas weniger angezogen werden, bzw der etwas komplizierteren Variante?
Hier vom Grundgedanken her bewusst dafür, das andere Kräfte wirken.
Oder ist der Unterschied zu gering oder hab ich die physikalischen Zusammenhänge noch nicht verstanden und es ist unproblematisch?
 
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Hallo bob,

genau wegen einer Methode dieser Art hatte ich die im Eingangspost erwähnte Nachfrage.

Wenn man ein Vollendorser ist, mag das ein probates Mittel sein, für alle die selber zahlen müssen rate ich grundsätzlich von Stimmungen ab, bei denen große Spannungs/Tonunterschiede verwendet werden, Begründung sh. oben :)

Viele Grüße,
Nils
 
Limerick
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Wenn man ein Vollendorser ist, mag das ein probates Mittel sein, für alle die selber zahlen müssen rate ich grundsätzlich von Stimmungen ab, bei denen große Spannungs/Tonunterschiede verwendet werden, Begründung sh. oben :)
... dies gilt also auch für die Methode, die obersten zwei Stimmschrauben der BD auf Schlagfellseite zu lockern, um ein Plus an Punch zu erhalten? :redface: Ich interpretiere das mal als "Ja."

Alles Liebe,

Limerick
 
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Hallo Limerick,

JA! Gerade so große Trommeln sind gegen Seitenkräfte noch viel empfindlicher als kleinere. Wenn dann zusätzlich noch Toms oben drauf sind .......

Viele Grüße,
Nils
 
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Hallo
: Ein Fell in Stimmung mit sich selbst bringen = in Schwingung mit sich selbst und dem Reso ?
Habe meine Toms relativ tief gestimmt , d.h. das Schlagfell ist recht "lasch " gespannt.
Hierbei geht mir allerdings viel vom Reboundverhalten verloren. Daher habe ich bei meinem 2ten Standtom versucht die Stimmung zu verändern: Habe einfach mal das Schlagfell stärker gespannt
und nur grob duchrgestimmt , wollt einfach nur sehen wie sich der Ton entwickelt.
Dabei ist mir folgendes aufgefallen :
Tom angeschlagen und auf das Reboundverhalten geachtet,also Stick einfach nur "fallen lassen":
Was passierte ?
Anschlag -ein Rebound - stick "klebte" dann ohne weiteren rebound am fell -und nahm dann wieder ganz leichtes reboundverhalten auf (ähnlich wie bei einem presswirbel).
Ich denke, Schwingungen des Schlagfell und Resofell haben sich aufgehoben .
Als ich dann auf den Tom einige Figuren gepielt hatte , hatte man das Gefühl die Sticks wollten
förmlich am Fell kleben bleiben.
Ich weiß,das das Fell nicht tsauber gestimmt war, aber jetzt die eigentlich Frage
Bedeutet in Stimmung mit sich selbst auch gleichermaßen gleichmäßiges Reboundberhalten ?
Ließe sich dann auch über das Reboundverhalten die Stimmung oder besser das Stimmen kontrolieren ?
Hoffe , ich hab die Fragestellung einigermaßen erklären können!
Gruß
hg
 
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Hallo hgdrums,

die Formulierung "in Stimmung mit sich selbst" bezieht sich nur auf ein einzelnes Fell und ist unabhängig von der Tonhöhe bzw. der mech. Spannung des Fells (solange es nicht flattert).

Das Reboundverhalten ist hauptsächlich abhängig vom Zusammenspiel zwischen Stick, Fell und Stimmung. Grundsätzlich hat ein sehr tief gestimmtes Fell wenig Rebound und bekommt mehr, wenn man es höher stimmt. Aber es kommt immer auf den Zusammenhang aller Komponenten an. Mit einem leichteren oder schweren Stick kann das Ergbnis schon wieder anders aussehen, als Du es jetzt beobachtet hast. Wenn Du die Spannung/Ton des Resos veränderst, fühlt sich die Trommel auch anders an.

Das bedeutet, die Trommel ist in Bezug auf Rebound für verschiedene Sticks bei unterschiedlichen Spannungen optimal gestimmt. Dabei ist der Optimale Rebound Geschmackssache.

Viele Grüße,
Nils
 
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hgdrums
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Hey Nils

also lässt sich nicht ableiten : sauber gestimmt = gleichmäßiges Reboundverhalten ?

gruß
hg
 
Limerick
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Hallo Nils!

... wenn wir gerade dabei sind und hier nen Fachmann haben :)

Was ist der schnellsmögliche und einfachste Weg, um eine "harte" Tom "weich" zu stimmen? Das letzte Mal hatte ich es durch Pröbeln und Umstimmen in den Griff gekriegt. Dismal, als ich die neuen Resos- und Schlagfelle aufgezogen habe, hatte ich wieder genau das gleiche Problem.
Erst alle Resos, dann Schlagfelle. Dann ist es meist so, dass sich die 13er sehr einfach stimmen lässt. Mit dem Floortoms habe ich zwar manchmal etwas länger, das Ergebnis ist komischerweise aber zufrieden stellender als das der Hängetoms. Mit denen hab' ich erstaunlicherweise mehr Probleme.
Wenn ich die Toms fertig gestimmt habe, dass sowohl Klang wie auch die tonalen Abstände aller 4 Kessel stimmen und konsonant im Kontex klingen, ist meist der Rebound mehr als enttäuschend. Besonders auf der 12er habe ich immer das Problem, dass sie sich "zu hart" anfühlt. Entweder, sie fühlt sich bei einem Einzelschlag dermassen hart an, dass man das Gefühl hat, man schlägt auf Beton, oder aber das Problem tritt erst bei Doppelschlägen auf.
Bei Doppelschlägen taucht der Stick beim ersten Aufpraller mehr oder weniger weich in das Fell. Beim nachfolgenden Schlag aber fühlt es sich an, als würde das Fell gerade wieder "zurückprallen", wenn ich den zweiten Schlag setze. Der erste der beiden ist dann jeweils weich, der zweite steinhart. Und er klingt anders.

Habe schon alles mögliche probiert. Ich komme zwar auch immer auf eine Lösung, aber erst über hundert Umwege. Wenn ich nämlich anders stimme (Reso oder Schlagfell), stimmt der Ton wieder nicht.

Wie kann ich das auf die Schnelle beheben? Weiss du was ich meine?

Alles Liebe,

Limerick
 
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Hallo Limerick,

was Du beschreibst ist leider völlig normal und kann nie ganz vermieden werden.
Der erste Schlag verstzt das Fell in Bewegung und der zweite erwischt es gelegentlich oder auch häufiger in einem ungünstigen Moment.
Perfekt kann man die in dem Video mit Mike Magnini erkennen:
http://www.youtube.com/watch?v=w8Gxut0odyc

In dem Video hat der zweite Schlag einen stärkeren Rebound als der erste, es kann aber auch genau umgekehrt sein.

Bei tiefen Stimmungen mit weichem Schlagfell passiert das eher als bei höheren Stimmngen mit stärker gespanntem Schlagfell. Vielleicht hilft es, wenn Du Deine Toms ale nur ein klein wenig höher stimmst.

Viele Grüße,
Nils
 
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Danke für den Link und die Erklärungen, das ist ja mal wirklich spannend.
 
Limerick
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Grüss dich Nils! :)

Auch ich bedanke mich ganz herzlich für den Link! Ich werde mir das mal zu Gemüte führen und das nächste mal, wenn ich am Set bin, zu Herzen nehmen. :)
Das Problem ist halt nur, dass ich die Toms, wenn sie in den Kontext passen, ungern tonal anders stimme. Das ist immer eine Gratwanderung. Meistens versuche ich es dann so zu lösen, dass ich das Verhältnis von Reso- und Schlagfell mehr oder weniger beibehalte, aber eben wahlweise das eine oder das andere weicher/härter stimme. Aber auch das klappt nicht immer. Mist! :rolleyes:
Ich werde mich damit aber beschäftigen. Komme mit dem Stimmen gut voran, und es freut mich riesig! Nicht zuletzt auch dank deinem Buch. Das oben von mir angesprochene war (und ist) das Einzige wirklich gravierende, was mir noch schwer auf dem Herzen liegt und stört. Aber auch das werde ich in den Griff bekommen.

Alles Liebe und noch einmal vielen Dank.

Limerick
 
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Ich hätte da auch nochmal eine Frage zum Thema Stimmen und dachte mir ich staube den hier nochmal ab ;)

Wenn ich alle Stimmschrauben so positioniere das Sie gerade eben den Spannreifen berühren, dann überkreuz mit zwei Stimmschlüsseln insgesamt 2 Umdrehungen in 4 Schritten á 180° durchziehe habe ich relativ schnell das Problem das die Stimmschrauben mit den Unterlegscheiben gar nicht mehr am Spannreifen anliegen (weil der Spannreifen sich durchs anziehen der anderen Schrauben ja gesenkt hat).

Ist da was kaputt ? Hab ich was vergessen ? Ists normal ? Soll man die Schrauben mit der Unterlegscheibe wieder bis an den Spannreifen drehen und dann die nächste 180° Umdrehung vornehmen ? Oder besser stumpf die 180° Umdrehung durchziehen egal wie die Schraube anliegt ?

Ich hab beide Felle gerade in ner recht guten Stimmung - bin zwar nicht zu faul es wieder abzuziehen - ist aber fraglich ob ich das nochmal so gut wie's gerade klingt reproduziert bekomme -.-
 

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