Warwick Corvette MEC Pickups in Ibanez GSR

von Tieftonsüchtiger, 13.06.07.

  1. Tieftonsüchtiger

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    Erstellt: 13.06.07   #1
    Hi,

    Ich besitze einen Ibanez GSR-205 (also 5-Saiter) und hätte gelegenheit, sehr günstig an MEC-Tonabnehmer (60201 L heißen die glaube ich) eines Warwick Corvette Basses zu kommen.

    Sind Pickupgrößen eigentlich genormt?
    Um meine Frage zu konkretisieren: Würden diese Dinger auch in einen Ibanez passen, ohne zu fräsen?

    Wenn ich was Fräsen müsste: Bei der Lackierung handelt es sich um so eine Art "Plastiküberzug" sage ich mal, das Zeug splittert sofort ab wenn man da herumfräsen würde.

    Wie mach ich das dann am geschicktesten, ohne die gesamte Lackierung zu ruinieren? Vor dem Ausfräsen gezielt den Lack runterschleifen oder so irgendwie?

    mfg
     
  2. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 14.06.07   #2
    jein
    es gibt billige 5Saiter-Bässe, welche Pickups draufhaben welche eigentlich für 4Saiter sind. :eek:
    5Saiter Pickups sollten etwas länger sein als die für 4Saiter.
    Es gibt sogar Pickups welche für weites Stringspacing optimiert sind - das sind natürlich Sonderfälle, deshalb mein "jein", weil das eigentlich außerhalb der Norm läuft.

    Wir sprechen jetzt nur über den J-Bass-Typ. ?

    Bei Bartolini steht in den PDFs immer schön beschrieben welche unterschiedlichen Typen es gibt.
    www.bartolini.net

    am besten: den alten abmessen und den MEC abmessen (lassen)
    sofern beide 5Saiter sind und gleiche Pickup-Typen (J-Bass, P-Pass usw.) haben passt das üblicherweise und ich würde mir zunächst mal nicht den Kopf zerreissen wegen dem Ausfräsen
     
  3. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.07   #3
    Naja "billig"...es ist immernoch ein Ibanez und kein Fender Made in Thailand oder sowas ;)

    Sind die Bartolini-Pickup-Größen denn die "Norm"?

    Also die eingebauten sind ungefähr 88mm lang und 18mm breit. Die MECs müssten 95mm lang und 19mm breit sein. hmmm...oder ich habe müll gemessen.
     
  4. CrazyBasser

    CrazyBasser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.07   #4
    Solltest du tatsächlich ein wenig Material abtragen müssen, empfehle ich dir eine handelsübliche Oberfräse.
    Damit haben ein guter Kumpel und ich schon einige Bässe umgebaut, sieht absolut Top aus und wenn man es nicht weiss, sieht man es auch nicht.
    Durch die hohe Drehzahl und die entsprechenden Fräsen - die mitgeliefert werden - platzt der Klarlack auch nicht ab !

    Im Baumarkt kosten die Oberfräsen 30 € (ca.), kann man immer gebrauchen und die Anschaffung lohnt sich, da man auch die Kanäle der Verkabelung ggf. noch ein wenig tiefer Fräsen kann (zB. Umbau passiv auf aktiv) ... und es sieht immer sehr sauber aus !


    Roggen Rohl !
     
  5. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.07   #5
    ich gehe davon aus, du meinst damit einen holzfräskopf oder sowas in der art?

    naja, ene fräse hab ich leider nicht und ich kenne auch keinen schreiner persönlich. und den stundenlohn eines schreiners möchte ich wegen einer 20-minuten-angelegenheit auch nicht bezahlen, ist mir zu schade.

    wie wäre es denn, ich schneide den lack oben aus und rasple die vertiefungen dann etwas länger? müsste doch auch gehen, wenn ich sauber arbeite, oder? Der Lack splittert in etwa wie Schokolade, die man im Kühlschrank liegen gelassen hat. Im Prinzip könnte ich ja einfach die Kontur anritzen und dann das angeritzte Viereck einfach abhebeln. Das anschließende Raspeln kann ja (fast) jeder.

    EDIT: vergiss das obenstehende: ich besitze doch einen dremel! (kopf-> tisch)

    den lack könnte ich theoretisch auch einfach mit dem schleifausfsatz an den kanten wegschleiden, ich bezweifle, dass er dann abplatzt.

    achja, selbstverständlich sind die MECs tatsächlich um etwa 4mm zu lang. ist ja logisch, "einbauen, zusammenlöten und feierabend" gibts bei meinem glück natürlich nicht.
     
  6. CrazyBasser

    CrazyBasser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.07   #6
    Jau, mit´nem Dremel geht´s auch, zwar nicht ganz so dolle, aber es sollte reichen.

    Allerdings solltest du die maße vorher auf dem Korpus anzeichnen und dann die TRENNSCHEIBE nehmen, um von oben den Klarlack sauber zu "durchbrechen" .

    Den Rest kannste dann mit nem Holz-Fräßaufsatz machen ( so´n runder Knubbel aus Metall) , oder halt mit nem Schleifer.
     
  7. Plekki

    Plekki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.07   #7
    also an schleifer fürd i ned hernehmen, weil da sehr schnell as holtz schwarz wird. udn fast zum glühen anfängt.

    is mir so passiert.

    lieber an Fräser nehmen.

    udn beim fräser hohe drehzahlen verwenden. ab 3000 Umdrehungen/min. aufwährts
     
  8. Tieftonsüchtiger

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    Erstellt: 16.06.07   #8
    danke für die hilfe.

    die MECs haben 2 bzw. 3 anschlüsse. wo kommt was hin?

    rot: spannungsversorgung

    weiß: "line out"

    die abschirmung um das weiße kabel: masse logischerweise

    stimmt das?
     
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