was habt ihr für "!vorbilder!"

Vielleicht nicht Vorbilder, aber auf jeden Fall Musiker, die mich am stärksten beeinflusst haben oder noch immer beeinflussen:

Jim Morrison
wegen seiner völlig losgelösten Bühnenpräsenz, seiner Texte und aufgrund seiner Einstellung gegenüber der Gesellschaft [...].
John Frusciante: krass, wie er seine Drogenphase hinter sich gelassen hat. Ganz klar auf grund seiner Gitarrenskills und seinem Songwriting. Immerhin hat er die Grundsteine für die riesige Hits für der RHCP gelegt.

Kurt Cobain
u.a. wegen seinen energiegeladenen Auftritten und Kompositionen. Teilweise wegen der Texte.

Jack White
aufgrund seiner Songs. Diese percussionlastige Gitarrenriffs, sehr geil.

Yann Tiersen: Multiinstrumentalist par excellence! Auch so ein talentierter Komponist.

Hans Zimmer als Komponist
 
John Butler, weil er einfach eine gute Einstellung zum Leben und zur Welt hat und seine Musik genial ist.

Sprich, vom Charakter und der Musik einfach genial.
 
Naja eigentlich sinds n paar, aber des größte vorbild von mir ist richie sambora, er spielt einfach hammer und es is hammer gute musik und ich mag ihn auch als mensch wie er so ist.
 
edge.jpg
 
Max Martin / Komponist & Producer
 
Textlich: den Marko Saaresto von Poets of the Fall und Ben Gibbard von Death Cab For Cutie.
Stimmlich: auch der Herr Saaresto, der Finn Andrews von den Veils und Glen Hansard.
Gitarrentechnisch: Ollie Tukiainen von Poets of the Fall und Dennis Becker von Tomte.
Songwritermäßig: Billy Corgan von den Smashing Pumpkins, Marcus Mumford von Mumford & Sons und Finn Andrews von den Veils.

... und vom Aussehen: Rick Astely von Rick Astley.
 
Schön, dass es hier einen Thread zum Thema Vorbilder gibt; das Thema interessiert mich. Ich weiß, der Thread wurde schon seit Jahren nicht mehr bepostet; allerdings gibt es noch zahllose weitere ähnliche Threads, auf die das ebenfalls zutrifft. Da erschien es mir, auch im Hinblick auf die Übersichtlichkeit des Forums, wenig sinnvoll, noch einen weiteren zu eröffnen.

Da ich mich inzwischen aufs Singen konzentriere und sporadisch Bass spiele, habe ich lediglich in den Bereichen Gesang, Bass, Musikkarriere/Attitüde und allenfalls noch Aussehen wirkliche Vorbilder.

Meine Vorbilder in puncto Gesang sind Janet Gardner und Lorraine Crosby. Stimmlich liege ich näher an der letzteren, vielleicht sogar noch näher an Bonnie Tyler, aber das ist dann schon zu meinem Leidwesen, da ich mit Tylers Musik nichts anfangen kann. Lorraine Crosby hingegen bietet mir eine gute Orientierung. Ich habe mich schon gefragt, ob meine Stimme für Powerballaden zu unsexy ist und ich mich lieber auf dramatisches Zeug konzentrieren sollte. Lorraine Crosby zeigt mir, dass es geht.

So zu singen wie Janet Gardner, davon bin ich noch viel weiter entfernt. Aber sie hatte insbesondere in ihren späten Zwanzigern eine sehr wandelbare Stimme und zog auch technisch alle Register. Sie inspiriert mich zu Höchstleistungen, animiert mich dazu, so ausdrucksstark wie möglich zu singen.

Mein größtes Vorbild am Bass ist inzwischen Sharon "Share" Ross, insbesondere wegen ihrer Performance bei Cruisin' vom ersten Vixen-Album.

In Puncto Karriere/Attitüde sind Tina Turner und Malina Moye meine Vorbilder. Erstere, weil sie wieder in die Kategorie "Ist meine Stimme zu unsexy für Herz-/Schmerz-/Bumslieder?" fiel und sich trotzdem nicht davon abbringen ließ, das zu singen, was sie so sang. Letztere, weil man als normschöne Frau ja immer zu viel Haut zeigt oder aber mehr Haut zeigen sollte, aber es nie richtig machen kann, und sie den Erwartungen mit einer gesunden LMAA-Attitüde begegnet.

Was das Thema Aussehen anbetrifft, so orientiere ich mich hauptsächlich an Janet Gardner, trage ganz gern Minirock und Spitzen-Unterarmstulpen und singe am liebsten in mein neues Sirus Quad H 470, das ihrem alten VHF-Mikrofon der Marke Samson (mehr als der Firmenname war auf dem alten Poster leider nicht lesbar) erfreulich ähnlich sieht (war aber nicht das einzige Kriterium). Meine Haare erinnern eher an Kim Nielsen: Lang, wellig und inzwischen hellbraun mit rosa Strähnen, wobei ich mir letztere von Share Ross (Reunion-Konzerte anno 2004) abgeguckt habe. Meine Nase kommt nach Jan Kuehnemund, deren mehrfarbige Strähne ich aber nicht auch noch übernehmen will, und meine Bandshirts (Vixen 1000cc racing machine/our rock-n-roll right und Runaways 76 europe tour) kennt man von Roxy Petrucci und Sandy West. Wenn ich das Scorpions-Hemdchen finde, das Janet Gardner 1989 in Daytona trug, kommt das auch noch ins Haus.
 
Liebe @poor but loud, nachdem ich dein Posting gelesen hatte, kam mir als erstes die Frage in den Sinn, ja wo bleibst du denn selbst bei den ganzen Vorbildern? Ich finde es schön, dass du dich rege interessierst für viele unterschiedliche Musiker und offensichtlich auch für Details, aber ich glaube es ist wichtiger für einen selbst, seine eigene Persönlichkeit und seinen eigenen Stil auszudefinieren und zu leben. Das ist denke ich auch die große Gemeinsamkeit all der Leute, die du so aufzählst. Die hatten sicher auch Anregungen von Anderen, haben aber im wesentlichen ziemlich umfassend ihr eigenes Ding durchgezogen und dabei sogar Neues geschaffen. Und genau das ist ja das Wesen der Kunst, und auch das Kernthema des Lebens - seine eigene Persönlichkeit entwickeln und leben.
In diesem Sinne, mir gefallen zwar viele Musiker und vor manchen habe ich mehr Respekt als vor anderen, aber ich mache hauptsächlich mein eigenes Ding, hab querbeet immer genau das gespielt und gemacht, was mir selbst so in den Sinn kam, andere waren bestenfalls mal eine musikalische Inspiration.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Was ich noch vergessen habe: Mein Lidschatten erinnert in Farbe (Rosatöne) und Auftragungsart ebenfalls an Janet Gardner. Wenn ich mal welchen verwende. Dann habe ich mir einen rosa Gitarrengurt in ungepolsterter Stoffausführung gekauft, wie ihn Share Ross in der Fernsehsendung "Bands reunited" (gibt es auf Youtube) verwendete. Lieferbar war seinerzeit nur der von Ernie Ball in pink sunrise (= morgenrotfarben), der aber tatsächlich nahezu in einem gewöhnlichen satten Rosaton daherkommt. Jetzt fehlen nur noch rosa Plektren. (Bei der Rechercheleistung könnte ich langsam mal eine neue Zeitschrift aufmachen, die das Konzept von Bravo Girl aufgreift und sich Metal Hammer Girl nennt. :biggrinB:)

Und dann paart sich bei mir auch noch Reibeisenstimme mit Modellbahnbegeisterung, das kennt man sonst nur von Rod Stewart, dem der Model Railroder schon mindestens eine Titelgeschichte ("Learn how rock 'n' roll star Rod Stewart built this city") widmete.

ja wo bleibst du denn selbst bei den ganzen Vorbildern?
Nicht böse gemeint, aber mit dieser Frage kann man mich jagen. Immer heißt es "sei endlich du selbst", und wenn man dann man selbst ist, heißt es: "Das ist doch Scheiße, du klingst nicht wie eine Profi-Sängerin und tanzt so albern wie Andere nur in ihrer Anfangszeit!" Und laut Thread-Titel gehört das auch nicht hierher. Hast Du vielleicht Lust, einen neuen Thread zu diesem Thema anzulegen?

Außerdem habe ich den Eindruck, dass meine Posts auch so schon langatmig und nervig genug sind.

Die... haben aber im wesentlichen ziemlich umfassend ihr eigenes Ding durchgezogen und dabei sogar Neues geschaffen.
Und genau das kann ich nicht. Ich habe es in jungen Jahren oft genug versucht, es kommt aber nur Mist dabei heraus, sperriges und abgedroschenes Zeug. Fürs Songwriting fehlt mir die Kreativität, und bereits in meiner ersten Fremdsprache ist es für mich der reinste Horror. Aber auch das originalgetreue Kopieren, das in Tribute-Bands gerade gefragt ist, bekomme ich nicht hin. Also versuche ich mich an Neuinterpretationen und hoffe, dass es genug Leute gibt, die hier von interessanten Neuinterpretationen sprechen und nicht von schlechten Kopien.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Meine Heroes sind "The Big Three": Wakeman, Emerson, Lord (beliebige Reihenfolge). Alle, die später kamen, gehen selbst auf diese "Quellen" zurück.

Bei Gitarristen gibt es viel zu viele, die ich für brillant halte und die je tolle Einflüsse beigetragen haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
- Nicht böse gemeint, aber mit dieser Frage kann man mich jagen...
Kein Problem, war halt die Essenz, die ich aus deinem Posting mitgenommen habe.
- laut Thread-Titel gehört das auch nicht hierher. Hast Du vielleicht Lust, einen neuen Thread zu diesem Thema anzulegen?
Sorry falls meine Antwort eine Themaverfehlung war. Einen neuen Thread möchte ich nicht eröffnen, meine Antwort war spontan, und dabei möchte ich es belassen.
- ...habe ich den Eindruck, dass meine Posts auch so schon langatmig und nervig genug sind.
Ich hab beide Postings mit Interesse gelesen, besonders das zweite. So ehrlicher Offenheit begegnet man sehr selten. Danke dafür!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Meine Vorbilder bzgl. Gitarre: Joe Satriani, Andy Timmons. Seit Jahrzehnten konstant hoher, virtuoser und erstklassiger Output. Dabei nicht "abgehoben" oder "Gitarrengott-Attitüden". Keine Blender.

Musikalisch allgemein: Michel Petrucciani. Hatte das gleiche Knochenmalheur wie ich, Vorbild im Hinblick auf Mindset, Lebenseinstellung, Selbstdisziplin und Perfektion.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Toni Iommi ist auf jeden Fall einer meiner Gitarrenhelden, weil er totz seines sich selbst beigefügten Handicaps (Unfall) immer weiter an seinem Traum, großartige Musik zu machen, festgehalten hat und damit mit den Grundstein für mein Lieblingsmusikgenre gelegt hat.

Riff-Gott.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Oops, jetzt habe ich doch glatt vergessen, dass ich mir, passend zu meinen silberfarbenen Strass-Creolen, nach dem Vorbild von Gigi Hangach, Michelle Meldrum und Janet Gardner Armreifen mit und ohne Strass gekauft habe. Und dann nach dem Vorbild von Lita Ford noch größere, goldfarbene Creolen ohne Glitzer.

Beim Betrachten dieses Videos
View: https://www.youtube.com/watch?v=PRE_KG2svDg&list=RDPRE_KG2svDg&start_radio=1 fiel mir noch ein, dass ich auch schon eine ganz originelle und vorbildfreie Sache unternahm, als ich mir einen Einhornkopf mit Rose im Maul in den schönsten Pastellfarben auf die linke Hüfte stechen ließ. Leider habe ich wieder einmal zugenommen, dabei müsste ich doch kräftig abnehmen, um nach dem Vorbild von Roxy Petrucci so eine freizügige Hose zu tragen.

Zu meinen musikalischen Vorbildern ist noch zu sagen, dass ich alle möglichen Sachen der verschiedensten Damen und auch Herren singen, wenn sie mir gefallen, zumal die vielen unterschiedlichen "Singweisen" auch eine gewisse Herausforderung darstellen. Man lernt unheimlich viel, wenn man sich ein vielfältiges Repertoire zusammenstellt und sich darauf konzentriert, das ganze Zeug "einfach nur" fehlerfrei nachzusingen. Und das ist gerade für mich als (fortgeschrittene?) Anfängerin wichtig.

Ich hab beide Postings mit Interesse gelesen, besonders das zweite. So ehrlicher Offenheit begegnet man sehr selten. Danke dafür!
Freut mich, dass es Dich freut. Bitte entschuldige mich, soweit ich dazu beigetragen habe, aneinander vorbei zu reden - es kann ja nicht jeder wissen, an welcher Stelle meiner Gesangsausbildung ich stehe und wie gern ich in einer Tribute-Band singen würde. Warten wir mal ab, was kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Mein Vorbild ist James Hetfield.

Ich mag sein präzises Spiel, den Sound seiner Gitarre und natürlich seine Riffs. Ich schätze ihn als einen sehr guten Songwriter, musikalisch wie lyrisch und seine Vielseitigkeit. Ich bewundere ihn dafür, dass er beispielsweise Songs wie Dyers Eve spielt und gleichzeitig singt. Er ist der Grund warum ich meinen Plek "falsch" halte und so schlecht im Wechselschlag bin :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
@HerzMusik Neben Tony Iommi, zählt Hetfield und Metallica allgemein zu meinen Favoriten. Die Sachen, die sie bis zum Black Album geschrieben haben, sind einfach göttlich. Und sie haben mich auch beim Schreiben von Riffs mitbeeinflusst.

Mich würde echt mal interessieren, wie viel Einfluss Cliff beim Songwriting tatsächlich hatte, denn ohne ihn sind sie nie wieder in diese Sphären gestoßen vom Songwriting her. Auch wenn ich die letzten Sachen wieder besser fand.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Jordan Rudess als Keyboarder - vielleicht mehr Inspiration als Vorbild, aber dafür extrem gut geeignet.

Michael Masser als Songwriter.
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben