Was muss ich beachten wenn ich Musik veröffentliche? [Soloprojekt]

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Hallo liebes Musikerboard,

ich habe mich nun schon hier und den verschiedensten Quellen belesen und leider keinen "Leitfaden" oder eine gute Zusammenfassung gefunden.
Daher wende ich mich nun an euch und möchte eure Erfahrungen und Meinungen einholen.
Ob hier das richtige Unterforum gewählt wurde kann ich aktuell leider auch nicht beantworten, aber im Zweifel bitte ich einfach das Thema zu verschieben.
Möglicherweise könnte hier ja ein Leitfaden erstellen.

Erstmal zur Vorgeschichte:
Ich bin wie viele hier schon mehrere Jahre als Musiker aktiv, jedoch hat sich meine Tätigkeit bisher auf den Proberaum, Jam- und Songwritingsessions, Homerecording für den persönlichen Gebrauch und Liveauftritte beschränkt.
Gage gab es in der Vergangenheit eher zur Deckung der Unkosten und so wirklich was rumgekommen ist dabei bisher nicht, was ja auch vollkommen in Ordnung ist. Zudem meine Genres die ich bisher bedient habe sowieso eher extreme Nischen sind und der große Gewinn sowieso ausbleibt (wer kennt es nicht).

Zur aktuellen Situation:
Während meiner Covid-Quarantäne habe ich eine EP geschrieben, aufgenommen und produziert.
Die Musik ist immer noch im Nischenbereich und auch hier ist finanziell nicht viel zu erwarten. Jedoch habe ich schon während des Prozesses beschlossen diese EP zu Veröffentlichen mit allem was dazu gehört.
Da ich auch seit April 2021 mit einem Kumpel einen Podcast habe der auf Spotify erscheint und es heutzutage eben dazu gehört auf Streamingplattformen vertreten zu sein, habe ich mir das auch mit der EP zum Ziel gesetzt.
Nun gehören da schon einige Schritte und auch Ausgaben hinzu.
Wie gesagt ist es ein Projekt das ich angehen möchte und mir ist es egal ob ich damit einen Gewinn erziele oder ob ich "Minus" mache.
Wichtig für mich ist es nur zu Veröffentlichen und am besten auf den gängigen Streamingplattformen.
Natürlich habe ich mich auch schon mit Freunden und Bekannten ausgetauscht die aktiv im Musikbusiness sind, aber die haben entweder ein Label im Nacken, sind hauptberufliche Musiker und veröffentlichen selbst oder veröffentlichen auf Diensten wie Soundcloud.
Aber keine dieser Situationen trifft auf mich zu.
Ich bin nämlich hauptberuflich angestellt und "Musiker" ist nur ein Hobby bzw. maximal eine Nebentätigkeit.
Zudem bin ich Einzelkünstler, da es sich um ein Soloprojekt handelt und ich möchte selbst und ohne Label veröffentlichen.


Nachfolgend nun diverse Punkte mit denen ich mich auseinandersetze und Informationen die ich bisher gesammelt habe.
Ich wäre sehr dankbar wenn ihr zu diesen Punkten eure Erfahrungen im Bezug auf meine Situation mit mir teilen könntet, Ergänzungen vornehmen könntet oder mich korrigiert wenn etwas falsches von mir geschrieben wird. Und natürlich dürft ihr auch neue Punkte anmerken die ich vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm habe.


1. Distributor/Host (Veröffentlichung auf Streamingdiensten):

Um die eigene Musik ohne Label auf Streamingplattformen packen zu können, benötigt man einen Distributor/Host.
Hat man ein Label im Nacken, wird dieser Schritt vom Label übernommen.
Der Markt hier ist sehr umkämpft und es gibt die unterschiedlichsten Anbieter mit den unterschiedlichsten Preisen und Abo Modellen.
Aufgrund von Weiterempfehlungen von Bekannten die gute Erfahrungen mit dem Dienst gemacht haben, bin ich aktuell bei Distrokid hängen geblieben.
Das günstigste Abomodell kostet $19,99 pro Jahr und beinhaltet folgende Features:
  • unlimitierter Upload an Songs
  • das Spotify Konto wird verfiziert
  • Bietet die Möglichkeit die Musik auf Spotify, Apple Music, TikTok, Pandora, Amazon, Instagram, Youtube, Tidal, iHeartRadio, Deezer, etc. zu stellen
  • Alle Einnahmen von jedem Stream oder der Nutzung auf den jeweiligen Kanälen kommen direkt und ohne Abzug an den Künstler
Will man keine weiteren Songs über das Künstlerprofil hochladen, zahlt man nur für 1 Jahr, die restlichen Konditionen bleiben erhalten.


2. Freiberufliche Tätigkeit beim Finanzamt anmelden
Als Musiker gilt man vor dem Finanzamt laut §18 EStG als Künstler und übt somit nach eine freiberufliche Tätigkeit aus.
Laut §2 GewStG ist man als Musiker Umsatzsteuerpflichtig.
Das Thema ist an sich auch recht simpel und wird "nur" über eine Einnahmenüberschussrechnung geregelt.
Der immaterielle Verkauf der Musik (also nicht als physischer Tonträger) und in meinem Verständnis damit auch Streams wären ja ein Verkauf des Kunstobjekts und unterliegt der freiberuflichen Tätigkeit und keinem Gewebetreiben. Korrigiert mich bitte wenn ich hier falsch liegen sollte.

Nun meine Frage:
Gilt dies auch für mich als "nebenberuflicher" Musiker?
Sprich wenn ich veröffentliche, muss ich mich auch beim Finanzamt als Freiberufler anmelden?


3. Gewerbe/Kleingewerbe:
Werden nun physische Güter, also auch Tonträger (CDs,LPs,etc.) und auch Merchandise verkauft, liegt ein Gewerbetreiben vor.
Dafür muss ein Gewerbe beim zuständigen Gewerbe oder Ordnungsamt angemeldet werden und man wäre damit Gewerbesteuer und Umsatzsteuerpflichtig.
Zudem muss man sich im Handelsregister eintragen lassen.
Bleibt der Jahresumsatz unter 22.000 € hat man auch die Möglichkeit ein Kleingewerbe anzumelden.
Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es auch die Möglichkeit sich als "Liebhaberei" einstufen zu lassen und es wird nicht mehr als ein Hobby behandelt.
Diese Entscheidung trifft jedoch das Gewerbeamt aufgrund eines Formulars das man ausfüllen muss.

Nun meine Frage:
Muss ich wenn ich meine Musik über den Distributor auf Streamingplattformen stelle den Gang zum Gewerbeamt wagen?
Oder reicht die Meldung an das Finanzamt als Freiberufler? Oder benötige ich weder-noch?
Sobald ich aber angenommen CD´s pressen lassen würde und diese verkaufe oder T-Shirts drucken lasse und verkaufe müsste ich aber ein Gewerbe anmelden?


4. GEMA:
Musiker melden sich als Urheber bei der GEMA an, um sicherzustellen, dass immer wenn die Songs irgendwo gespielt werden Gebühren an den Künstler gehen.
Die Mitgliedschaft ist freiwillig und kostet eine Aufnahmegebühr von 104,40€ einmalig, sowie Gebühren von 50,00€ im Jahr.
Ich hörte davon, dass man einen Teil der eigenen Rechte abgibt und da ich nicht davon ausgehe, dass meine Songs irgendwo gespielt werden außerhalb der Streamingplattformen, erachte ich diese Investition in Anbetracht der Kosten nicht als sinnvoll für mich.
Korrigiert mich aber gerne falls ihr es anders seht.


5. GvL:
Die GvL oder auch "Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten" ist eine deutsche Verwertungsgesellschaft ist im Prinzip ähnlich wie die GEMA, aber schüttet die Beträge nicht an die Künstler aus, sondern an die Tonträgerhersteller und Produzenten.
In meinem Fall bin ich beides, Künstler und Produzent.
Der ganze Spaß kostet 90,28€ pro Quartal und auch hier erachte ich diese Investition in Anbetracht der Kosten nicht als sinnvoll für mich.
Andere Meinungen sind jedoch gerne gesehen!


Wie ihr seht, beziehen sich meine Unsicherheiten hauptsächlich darauf was ich wo anmelden muss und um was ich mich kümmern muss.
Vor allem, da ich es eben maximal als Nebentätigkeit sehe und voraussichtlich eher drauflege als Gewinn mache.

Ich frage mich auch welche Auswirkung die Tätigkeit auf meine Steuererklärung hat.
Sind die Einnahmen und Ausgaben relevant für meine Steuererklärung?
Vom Prinzip her müssten ja alle meine Einnahmen (Lohn/Gehalt aus nicht selbstständiger Arbeit) und Gewinne aus Freiberuflichkeit (Umsatzsteuer) und evtl. Gewinne aus Kleingewerbe/Gewerbe (Umsatzsteuer+Gewerbesteuer) in einen Topf geworfen und dann vom Finanzamt versteuert werden, oder täusche ich mich da?
Und bedeutet das ich benötige in Zukunft einen Steuerberater?


Vielen Dank schonmal an Alle!
 
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Christian_Hofmann
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Ich frage mich auch welche Auswirkung die Tätigkeit auf meine Steuererklärung hat.
Sind die Einnahmen und Ausgaben relevant für meine Steuererklärung?
Da fragst du am besten deinen Steuerberater, er kennt deine Situation und darf dich beraten.

Nun meine Frage:
Gilt dies auch für mich als "nebenberuflicher" Musiker?
Sprich wenn ich veröffentliche, muss ich mich auch beim Finanzamt als Freiberufler anmelden?
Welche Umsätze erwartest du bei dem Projekt? Ich glaube bis zu 410 Euro darf man im Jahr mit einem Hobby verdienen. Wenn du in die Nähe dieser Summe kommst, dann wäre es wohl ein Gewerbe. Denke auch daran was eine Gewerbeanmeldung alles mitbringt wie höhere Müllgebühren und so weiter.

Das günstigste Abomodell kostet $19,99 pro Jahr und beinhaltet folgende Features:
Die Frage ist ob es dir einen Mehrwert bringt auf diesen Plattformen vertreten zu sein? Würde dort eine entsprechende Masse nach dir explizit suchen? Für 20 Euro im Jahr kannst du nicht erwarten das deine Inhalte so positioniert werden dass sie jemand durch Zufall findet. Vielleicht wäre da die Option einer schönen Webseite mit z.B den Titel auf Soundcloud und co. die bessere Alternative. Dann wirst du natürlich nicht an der Wiedergabe verdienen, aber der Verdienst bei einem Streaming ist ja auch erst ab vielen Millionen wiedergaben lukrativ. Viele nehmen mehr Geld ein wenn sie eine Spendenmöglichkeit auf ihrer Seite anbieten. Youtube, Soundcloud und co bieten eben die Möglichkeit eine Community erst einmal aufzubauen. Ohne wird man bei allem anderen auch nicht viel schaffen.

Aber das sind nur meine Überlegungen.
 
stuckl
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Wenn du alles allein gemacht hast, gibt es das nicht, einen Teil der eigenen Rechte abgeben.

Eine Plattenfirma kann die Rechte an der Aufnahme haben (deshalb hat Taylor Swift ihre eigenen Songs Ton für Ton noch einmal nachgespielt, da sie keine Rechte an den Originalaufnahmen hatte).


Wenn dir wer beim Produktionsprozess geholfen hat, kannst du dich auf Prozente mit der Person einigen. Aber du hast ja alles allein gemacht. Du kannst sonst beteiligte Musiker mit einer Einmalzahlung ausbezahlen.

GEMA und GvL wären wichtig.

Hast du getextet oder ist es Instrumentalmusik?

In folgenden Aufgabenfeldern wird abgerechnet:

Komponist, Texter, Bearbeiter, Produzent, Arrangeur, Studiomusiker vs Band-Musiker (letzteres bringt mehr).
 
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Du hast in Deine Fragenformulierung viel Zeit investiert. Meine Antwort lautet: Carpe diem.
Du brauchst keinen Berater, schon gar keinen Steuerberater. Du brauchst Realitätssinn.
Gestern hat hier einer live gespielt, guter Sound aus einer Bose-Anlage, der hat virtuos gespielt und konnte richtig operhaft singen. Miserabel gekleidet, ganz schlecht ernährt, Publikum desinteressiert, auch schlecht ernährt, lange Schlange am Fast-Food. Der Lautsprecher plärrt mit Aufrufen in seine Darbietung. Alles irgendwie menschenverachtend.
 
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also aus eigener Erfahrung - dies ist keine Beratung - Lohnsteuer aus eigenem Angestelltenverhältnis ist dein erstes Einkommen. Sagen wir 40.000,-
Dann die freiberufliche Tätigkeit dazu mit der nächsten Erklärung auf entsprechendem Formular angeben. Kleinunternehmer optiert für ohne MWST bis 22.000,- Dabei ist die Einnahme-Überschuß Rechnung entscheidend: Einnahmen 40.000,- Ausgaben für Studioaufbau, Reisekosten etc. 20.000,- bleiben 20.000,- zusätzlich zu versteuern, wahrscheinlich zum höheren Steuersatz, den jetzt kommen 60.000,- zum Ansatz.
Ich hab das 20 Jahre als Buchautor so gemacht und bin immer "Kleinunternehmer" geblieben. "Viel" in einem Jahr verdient, dann entsprechend höhere Kosten verursacht, wie Recherchereisen für neues Buch... Bin Mitglied bei VG-Wort und VG-Bild, die meine Rechte vertreten. Wenn Einnahmen da sind, wird hier ein sehr kleiner Prozentsatz als Kommission einbehalten. Das find ich prima. Muß dazu sagen: ein Freund ist Steuerberater, wenn mans erstmal kapiert hat, kann man es gut selber machen, sonst Lohn-Steuer-Hilfe fragen o.ä.
Viel Erfolg, >22 T€ zu verdienen ist hartes Brot...
 
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Da fragst du am besten deinen Steuerberater, er kennt deine Situation und darf dich beraten.

Seit 4 Jahren habe ich keinen Steuerberater mehr, sondern mache meine Steuer selbst.
Das hat diverse Gründe, wie Kosten/Nutzenaufwand und kompetente Berater zu bekommen die auch wirklich Zeit investieren.
Mir ging es aber eher um eure Erfahrungswerte.

Welche Umsätze erwartest du bei dem Projekt? Ich glaube bis zu 410 Euro darf man im Jahr mit einem Hobby verdienen. Wenn du in die Nähe dieser Summe kommst, dann wäre es wohl ein Gewerbe. Denke auch daran was eine Gewerbeanmeldung alles mitbringt wie höhere Müllgebühren und so weiter.

Aber ist es auch ein Gewerbe wenn es rein um Streams der eigenen Kunst geht?
Oder bleibt es bei einem Freiberuf wenn keine physischen Güter verkauft werden?
So oder so denke ich nicht dass ich in die Nähe von 410 € komme.
Es liegt Nahe dass alleinig mit Streams unterm Strich erstmal rote Zahlen stehen.

Was aber wie anfangs geschrieben in Ordnung ist für mich und ich mir dessen bewusst bin.
So ist es eben mit Hobbys... ob ich mir nun alle paar Monate neues Equipment kaufe oder ob ich einmalig 19,99$ zahle um eine EP hochzuladen und dabei Minus mache ist mir recht egal.

Die Frage ist ob es dir einen Mehrwert bringt auf diesen Plattformen vertreten zu sein? Würde dort eine entsprechende Masse nach dir explizit suchen? Für 20 Euro im Jahr kannst du nicht erwarten das deine Inhalte so positioniert werden dass sie jemand durch Zufall findet.

Deine Aussage ist grundsätzlich wohl wahr.
Jedoch habe ich mehrere Gründe wieso ich das so machen will:
Zum einen vermittelt es mir heutzutage erst das Gefühl "richtig veröffentlicht" zu sein wenn mein Projekt auf Streamingdiensten erscheint.
Dazu kommt dass ich es mir eben so in den Kopf gesetzt habe.
Und zum anderen möchte ich es einfach ausprobieren und diesen Prozess durchlaufen.

Vielleicht wäre da die Option einer schönen Webseite mit z.B den Titel auf Soundcloud und co. die bessere Alternative. Dann wirst du natürlich nicht an der Wiedergabe verdienen, aber der Verdienst bei einem Streaming ist ja auch erst ab vielen Millionen wiedergaben lukrativ.

Wie schon geschrieben geht es mir nicht darum lukrativ zu sein.
Solange sich die Ausgaben in Grenzen halten ist das schon in Ordnung für mich.
Und eine Webseite mit ordentlicher Positionierung und Design kostet eben auch Geld.

Viele nehmen mehr Geld ein wenn sie eine Spendenmöglichkeit auf ihrer Seite anbieten. Youtube, Soundcloud und co bieten eben die Möglichkeit eine Community erst einmal aufzubauen. Ohne wird man bei allem anderen auch nicht viel schaffen.

Darüber habe ich im weiteren Steps tatsächlich nachgedacht. Eine Art "Kaffeekasse" auf Spendenbasis oder eine Plattform wie Patreon etc.
Aber das wäre erst Step 2 oder 3.

Wenn du alles allein gemacht hast, gibt es das nicht, einen Teil der eigenen Rechte abgeben.

Danke, das ist gut zu wissen und Bestätigt zu bekommen.

GEMA und GvL wären wichtig.

In wiefern? Kannst du mir das bitte näher erläutern?
So wie ich das verstanden habe zahlt die GEMA nur wenn meine Songs irgendwo öffentlich gespielt werden und die GvL nur wenn sie in Fernsehen und Rundfunk gespielt werden.
Da meine Musik so nischig ist (instrumental Black Metal), dass ich nicht davon ausgehe dass meine Songs irgendwo gespielt werden.
Und wenn sie mal irgendwo gespielt werden sollten, kann ich die Male bestimmt an einer Hand abzählen.
Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Hast du getextet oder ist es Instrumentalmusik?

rein Instrumental.

In folgenden Aufgabenfeldern wird abgerechnet:
Komponist, Texter, Bearbeiter, Produzent, Arrangeur, Studiomusiker vs Band-Musiker (letzteres bringt mehr).

Das bin alles ich, außer der Texter, denn es ist Instrumentalmusik.

Du hast in Deine Fragenformulierung viel Zeit investiert. Meine Antwort lautet: Carpe diem.
Du brauchst keinen Berater, schon gar keinen Steuerberater. Du brauchst Realitätssinn.
Gestern hat hier einer live gespielt, guter Sound aus einer Bose-Anlage, der hat virtuos gespielt und konnte richtig operhaft singen. Miserabel gekleidet, ganz schlecht ernährt, Publikum desinteressiert, auch schlecht ernährt, lange Schlange am Fast-Food. Der Lautsprecher plärrt mit Aufrufen in seine Darbietung. Alles irgendwie menschenverachtend.

Ich verstehe nicht was du mir mir diesem Kommentar mitteilen möchtest.
Aber du darfst es gerne etwas expliziter erläutern.

also aus eigener Erfahrung - dies ist keine Beratung - Lohnsteuer aus eigenem Angestelltenverhältnis ist dein erstes Einkommen. Sagen wir 40.000,-
Dann die freiberufliche Tätigkeit dazu mit der nächsten Erklärung auf entsprechendem Formular angeben. Kleinunternehmer optiert für ohne MWST bis 22.000,- Dabei ist die Einnahme-Überschuß Rechnung entscheidend: Einnahmen 40.000,- Ausgaben für Studioaufbau, Reisekosten etc. 20.000,- bleiben 20.000,- zusätzlich zu versteuern, wahrscheinlich zum höheren Steuersatz, den jetzt kommen 60.000,- zum Ansatz.

So habe ich mir das vorgestellt. Danke für das Teilen deiner Erfahrung.

>22 T€ zu verdienen ist hartes Brot...

Wie schon mehrmals beschrieben, das ist nicht mein Anspruch.
Ich sehe es als Hobby.


Interessanter Beitrag, aber die zahlen kenne ich von einigen Bekannten.
Der Umsatz von Streamingdiensten ist hier nicht mal das Interessante meiner Meinung nach, sondern eher das Verhältnis zwischen Streaming, Verkäufe und Rechten.
Wie auch immer, ich sehe hier keinen dieser Bereiche relevant gewinnbringend für mein Vorhaben.

Wieviele CDs / LPs möchtest du anfertigen lassen?

Ich bin 31 Jahre alt.
Wenn ich mich in meinen Umfeld umsehe, muss ich feststellen dass physische Tonträger kaum noch Relevanz haben.
Ich selbst habe vor ca. 5 Jahren meine komplette CD-Sammlung verkauft. Vor ein paar Jahren dann auch meine LPs, teilweise sogar recht lukrativ, der Markt für Sammler ist also schon noch irgendwo da draußen.
Sehe ich mich aber weiter um, hat die CD schon lange an Bedeutung verloren, außer es handelt sich vielleicht um eine limitierte für das Regal.
LPs sind ja seit einigen Jahren wieder im kommen, jedoch habe ich in meinem Umfeld auch nur noch Sammler die sich ab und zu mal eine LP kaufen, drei mal im Jahr den Plattenspieler anwerfen und ansonsten wird sich über die Optik des vollen Regals gefreut. Deko und Prestigeobjekte eben.
Die meisten (so auch ich) besitzen weder CD-Player oder Plattenspieler mehr.
Selbst mein 5 Jahre altes Auto hat sowas nicht mehr.
State of the Art in meinem Umfeld sind eher ordentliche und hochwertige Bluetoothboxen.

Daher habe ich erstmal keine physischen Tonträger geplant.
Vielleicht rührt daher auch mein Drang meine Musik auf Streamingdienste zu bekommen.
 
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Streaming geht halt weltweit, du könntest zB im asiatischen Raum Fans finden. (Big in Japan). Das meine ich ganz
unironisch. Hier aus Wolfsburg hatte zB Heaven's Gate Riesenerfolg in Japan und Südamerika, aktuell mit dem Projekt Avantasia.

Du erhältst mehr Geld pro Stream, wenn über die werbefinanzierte Version gestreamt wird. Google (YouTube) zahlt am wenigsten, hat aber hohe Reichweite.

Bandcamp zahlt mehr, aber was nützt das, wenn die Reichweite gering ist.

Du bekommst auch Geld von der Gema wenn du deine Songs selbst aufführst.

Ein Freund von mir hat ca 1 Mio Streams im Jahr, die Einnahmen sind nice to have.

Interessant wurde es, als er auf eine Playlist kam, die Gregory Porter kuratiert hat. Das brachte mehr Streams.

Der Freund macht New Jazz, Neo soul, auch eine Nische.

In der Nische muss man halt zu den Besten zählen, dann wird man auch weltweit gehört.

Die, die zB immer jammern, dass mit Jazz ja so schlecht Geld zu verdienen ist, zählen halt nicht zu den Top 100 der "Nische".

Aber mein Kumpel unterrichtet auch noch viel und macht Video und Sprachproduktion, ist also mit vielen Standbeinen gut im Geschäft.

Einen Steuerberater musst du trotzdem fragen, wenn"s ernst wird, da wir hier nicht juristisch und steuerlich beraten dürfen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Immerhin Darf jeder Musik machen und veröffentlichen, ob erfolgreich, steht auf einem anderen Blatt und hat viele Faktoren.

Jeder kann aber auf seine Art zufrieden sein.
 
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Streaming geht halt weltweit, du könntest zB im asiatischen Raum Fans finden. (Big in Japan). Das meine ich ganz
unironisch. Hier aus Wolfsburg hatte zB Heaven's Gate Riesenerfolg in Japan und Südamerika, aktuell mit dem Projekt Avantasia.

Tatsächlich hatte ich dieses Phänomen früher mit meiner alten Band.
Wir hatten sehr viele "Fans" im Südamerikanischen Raum. Jedoch ist das schon ein paar Jahre her, Musik war nur auf Soundcloud und Youtube.
Streamingdienste in der heutigen Form gab es noch nicht.
Physische Produkte außer Aufkleber und Patches gab es ebenfalls nicht.
Es war eben eine andere Zeit, wir waren jünger und haben uns über weniger Dinge Gedanken gemacht.

Du erhältst mehr Geld pro Stream, wenn über die werbefinanzierte Version gestreamt wird. Google (YouTube) zahlt am wenigsten, hat aber hohe Reichweite.
Bandcamp zahlt mehr, aber was nützt das, wenn die Reichweite gering ist.

Kannst du mir kurz erläutern was du mit werbefinanzierte Version meinst?

Du bekommst auch Geld von der Gema wenn du deine Songs selbst aufführst.

Auch das ist nicht geplant. Es soll mein Soloprojekt sein. Wer weiß was die Zukunft bringt oder daraus macht, aber da ich musikalisch auf andere Dinge meinen Fokus lege, ist es als Soloprojekt geplant und erstmal soll es auch nur bei dieser einen EP bleiben.

Ein Freund von mir hat ca 1 Mio Streams im Jahr, die Einnahmen sind nice to have.
Interessant wurde es, als er auf eine Playlist kam, die Gregory Porter kuratiert hat. Das brachte mehr Streams.

So etwas ist nie auszuschließen, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit eher gering.

Einen Steuerberater musst du trotzdem fragen, wenn"s ernst wird, da wir hier nicht juristisch und steuerlich beraten dürfen.

Was heißt wenns ernst wird? Wann wird es denn ernst? Wenn ich mehr als die 410€ im Jahr damit verdiene?
 
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Werbefinanziert: die kostenlose Version von zB Spotify.

Du könntest also viele Freunde und an deiner Musik interessierte auffordern, über die kostenlose Version zu streamen.

Hinweisen auf deine EP auf allen Kanälen, insta, Facebook, hier, snapchat, Twitter, Youtube, Tumblr, tiktok.

CDs an Radiostationen schicken, die die Nische bedienen usw.

Wenn es ernst wird: Wenn du steuerrechtliche Fragen hast, wie auch immer, an Steuerberater wenden.
 
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Ich glaube an dieser Stelle muss ich nochmal mein Ziel definieren:

Mein Ziel ist:
Meine selbst aufgenommene EP auf Streaming-Plattformen zu veröffentlichen.

Mein Ziel ist nicht:
  • Gewinn zu erwirtschaften
  • Viele Streams zu generieren
  • Bekannt zu werden
  • Hauptberuflich Musiker zu werden
Es verhält sich hier genauso wie mit meinem Podcast den ich seit April 2021 mache.
Mir ist es egal ob ich 2 Hörer oder 2.000 Hörer habe, mir ist es egal wie bekannt oder erfolgreich ich damit bin und mir ist es egal ob ich damit Geld verdiene oder ob ich ein wenig drauflege.
Social Media ist mir weitestgehend auch egal. Ich bin auf keiner dieser Plattformen mehr und möchte mich damit auch nicht auseinander setzen. Außer wie in meiner Alterskategorie häufig anzutreffen Instagram eben. Aber mit dem Algorithmus und Marketing auseinandersetzten hab ich ebenfalls keinen Bock.
Es ist ein Hobby, einen Hauptberuf habe ich schon.
Ein befreundeter Künstler der vor einigen Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt hat, sagt immer: "Wenn du dein Hobby hassen willst, dann mach es einfach zu deinem Beruf."

Falls aus irgendwelchen Gründen, egal wie unwahrscheinlich es ist plötzlich der Erfolg ausbrechen sollte, könnte ich es mir schon vorstellen meine jetzigen Ziele und Ansichten zu überdenken.
Jedoch möchte ich es nicht erzwingen und vor allem möchte ich keine Zeit investieren, denn ehrlichgesagt ist die recht begrenzt als Vollzeitarbeitnehmer.
Daher investiere ich meine Zeit in die Dinge die mir Spaß machen wie Musik machen, Songs schreiben und produzieren, aber eben nicht Social Media oder Marketing.


Der Grund für alle meine Fragen hier rühren nur daher, dass ich eben nichts falsch machen will.
Ich möchte es vermeiden dass irgendein Anwalt, das Finanzamt oder irgendeine andere Behörde plötzlich auf der Matte steht.
Für Hauptberufliche Musiker gibt es im Internet schöne und übersichtliche Leitfäden und Erklärungen wie diesen hier:
https://www.igroovemusic.com/blog/selbstaendig-als-musiker-in-deutschland.html
Abgesehen davon dass ich wie anfangs beschrieben einige Leute in meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe die hauptberuflich Musiker sind und mich da auch gerne an die Hand nehmen würden, aufgrund meiner Situation aber auch keinen Rat für mich haben.

Aber was ist denn mit Leuten wie mich?
Die Vollzeit ihren Hauptberuf im Angestelltenverhältnis ausüben möchten und als Hobby eben Musiker sind und diese Musik auch veröffentlichen wollen?
Daher auch meine Fragestellungen hier, denn von meiner Sorte muss es doch mehr in Deutschland geben.

Ich bin weiterhin um alle Infos und Hinweise dankbar.
 
stuckl
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Ich wüsste nicht welche Frage du jetzt noch hast.

Du möchtest nicht bekannt werden, nicht viele Streams generieren, keinen Gewinn erwirtschaften, nicht hauptberuflich Musiker werden.

Dann mach das doch so.
 
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Ich wüsste nicht welche Frage du jetzt noch hast.

Genau die selben wie davor auch.
Ich versuche es realistisch zu betrachten und gehe davon aus dass nicht viel dabei rumkommen wird, wenn es nicht eher ein Minusgeschäft für mich wird.

Ich habe nun gelernt dass solange es nicht erfolgreich wird und der jährliche Gewinn 410€ nicht übersteigt eher als Hobby gesehen wird oder wie es das Gesetz nennt: "Liebhaberei" ist.
Hier stellt sich für mich trotzdem die Frage ob ich beim Finanzamt oder beim Gewerbeamt vorstellig werden muss, auch wenn ich die selbe Aussage bekomme und nichts weiter zu veranlassen ist.

Dann kommt mir noch die Frage wie es aussieht wenn es ganz unverhofft aus welchen Gründen auch immer doch erfolgreich werden sollte.
Kann ich mich dann im Nachhinein noch darum kümmern?
Ist eine Anmeldung bei Finanzamt, Gewerbeamt, evtl. auch GEMA und GvL ab dem Zeitpunkt wenn es schon veröffentlicht ist und später erfolgreich wird noch möglich?

Fragen über Fragen und leider kaum Antworten darauf.

Dann mach das doch so.

Hätte ich diese Situation vor 5-10 Jahren gehabt hätte ich das genauso einfach gemacht.
Aber mittlerweile bin ich eben älter, hab so meine Erfahrungen gemacht und mach mir eben mehr Gedanken darüber und schreibe bevor ich irgendwas einfach durchziehe halt auch mal elendslange Forenbeiträge und möchte mir Meinungen und Erfahrungen einholen.



Es muss doch Musiker geben die genau das machen was ich vor habe.
Ich gehe davon aus dass es weit mehr Hobbymusiker als professionelle Musiker in Deutschland gibt.
Dann gibt es garantiert auch Hobbymusiker wie mich die in einem festen Vollzeitjob beschäftigt sind und Musik veröffentlichen.
Und auf dem riesigen Musikerboard wird wohl auch jemand davon vertreten sein.

Daher würde mich einfach interessieren wie vollzeitbeschäftigte Hobbymusiker die ihre Musik auf Streamingdiensten bereitstellen das Thema handhaben.
Oder bin ich der einzige der sich ernsthaft Gedanken darüber macht?
 
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Hi @ChasmofmySoul
ich denke, Du kannst alles runterdampfen auf zwei Zustände:
  1. Hobby, Musik verbreiten ohne Gewinnerzielungsabsicht
  2. Unvermuteter Erfolg und was dann
Zu 1)
Finanzamt und Staat interessiert nur Gewinn und Gewinnerzielungsabsicht, mal grob gesprochen.
Beim Streaming entstehen keine Kosten, außer die der Streamingdienste. Die trägst Du und kannst sie mindern durch eventuelle Einnahmen daraus.
Merch verkaufst Du zu Selbstkostenpreisen (inkl. Versand). Wer will, kann an Dich spenden.
Du fragst konkret dein FA an, wie es sich damit verhalten würde und bietest ihm eine jährlich Einnahmen-Überschuss-Rechnung an, so dass es nachvollziehen und überprüfen kann, ob das im Bereich des Hobbies liegt.

Zu 2)
Wenn Du schlagartig Erfolg hast, hast Du auch Geld genug, professionell einzusteigen, kannst dir eine/n Steuerberater/in leisten und kannst für das Merch-Zeugs und deine Musik einen professionellen Dienstleister engagieren bzw. bekommst eventuell diverse verlockende Angebote.
Wenn sich Dein Hobby erst so nach und nach anfängt, finanziell zu lohnen, hast Du Zeit, das nach und nach anzugehen und Dir jeden weiteren Schritt zu überlegen, bevor Du ihn gehst. Das zeigt sich ja dann auch an Deiner jährlichen Einnahmen-Überschuss-Rechnung, die Du machst.

Wäre mein Ansatz und mein 5-EURO-Schein in dieser Angelegenheit, um mal eine Schneise in die gordischen Kopfknoten zu hauen.

Du kannst ruhig auf Sicht fahren, auch dem Finanzamt ist klar, dass sich Dinge entwickeln können. Derzeit ist es aber Hobby und Leidenschaft und sollte so auch behandelt werden.

P.S.: Solltest Du die Milliongrenze knacken, möchte ich 5 EURO.

Herzliche Grüße

x-Riff
 
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Du würdest dich dann zunächst als freiberuflicher Kleinunternehmer der das nebenberuflich macht beim Finanzamt melden.

Dann musst du 4 Seiten ausfüllen.

Gewerbesteuer zahlt man als Freiberufler nicht.
 
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Ist eine Anmeldung bei Finanzamt, Gewerbeamt, evtl. auch GEMA und GvL ab dem Zeitpunkt wenn es schon veröffentlicht ist und später erfolgreich wird noch möglich?
Sicherlich, ja. Was zunächst Hobby war, kann ja durchaus erfolgreich werden, war bei mir auch so. Wichtig ist von Anfang an ein Vokabelheft nehmen und alle Ausgaben aufstreiben und Quittungen abheften, wenns dann erfolgreich wird, anmelden beim Finanzamt, als Freiberufler/Künstler braucht man kein Gewerbe, darum heißt es ja "frei", wenn du keinen shop aufmachst und so groß wie amazon wirst... ;)
 
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Poppotov
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Ich habe Steuerrecht studiert. Grüße an Prof. Mellwig! Ganz harter Hund! Ich will mit dem all nichts mehr zu tun haben! Niemand muss sich an das Finanzamt wenden, der nichts zu versteuern hat! Im Falle des Falles...Ziel ist es, Steuern zu zahlen! Je mehr, desto besser! Das Problem besteht darin, den Bären zu treffen. Der Jagdschein oder die Jagderlaubnis sind vollkommen ohne Belang. Wer in Deutschland versucht, aus eigener Kraft, selbständig, zu arbeiten, der wird jedenfalls von allen Seiten gejagt!
Auf alle Fälle gibt es derzeit keinen einzigen Menschen, der einen Steuerberater bezahlt, der dazu vorher ein Forum befragt hätte. Ein Steuerberater hilft beim Entrichten der anfallenden Steuer.
Nachtrag: Das Finanzamt interessiert sich nicht für eine "Gewinnerzielungsabsicht"! Es interessiert sich für die "nachhaltige" Gewinnerzielungsabsicht! Und die Inflation interessiert sich für deine Ersparnisse, also früheres Einkommen, nicht für deine aktuelles Einkünfte!
 
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Ich fühle mich als Selbständiger nicht von allen Seiten gejagt.

Seit 2003 selbständig.
 
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Na ja, die IHK fordert im Oktober den ersten vollen Jahresbeitrag für die letzten 3 Monate...noch ohne Einnahmen...was soll's. Das Patentamt verweigert die Schutzmarke...anfangs...ach ach ach
 
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Ok, das ist was anderes. Künstersozialkasse fordert erst zum 4. des Folge Monats.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Unterricht ist auf Antrag umsatzsteuerbefreit.
 

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