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EDIT:Umsatz ist 10 eur.
Recherche bedeutet, man muss sich weltweit durch die Zahlen klicken, wenn Titel von einem gespielt wurden. Teilweise werden da Titel oder Bandnamen nicht korrekt beschrieben.. Im Gegensatz zur GEMA betreibt die GVL keine eigene Recherche, so viel ich weiß.
Zu 1)
Finanzamt und Staat interessiert nur Gewinn und Gewinnerzielungsabsicht, mal grob gesprochen.
Beim Streaming entstehen keine Kosten, außer die der Streamingdienste. Die trägst Du und kannst sie mindern durch eventuelle Einnahmen daraus.
Merch verkaufst Du zu Selbstkostenpreisen (inkl. Versand). Wer will, kann an Dich spenden.
Du fragst konkret dein FA an, wie es sich damit verhalten würde und bietest ihm eine jährlich Einnahmen-Überschuss-Rechnung an, so dass es nachvollziehen und überprüfen kann, ob das im Bereich des Hobbies liegt.
Wenn Du schlagartig Erfolg hast, hast Du auch Geld genug, professionell einzusteigen, kannst dir eine/n Steuerberater/in leisten und kannst für das Merch-Zeugs und deine Musik einen professionellen Dienstleister engagieren bzw. bekommst eventuell diverse verlockende Angebote.
Wenn sich Dein Hobby erst so nach und nach anfängt, finanziell zu lohnen, hast Du Zeit, das nach und nach anzugehen und Dir jeden weiteren Schritt zu überlegen, bevor Du ihn gehst. Das zeigt sich ja dann auch an Deiner jährlichen Einnahmen-Überschuss-Rechnung, die Du machst
Wäre mein Ansatz und mein 5-EURO-Schein in dieser Angelegenheit, um mal eine Schneise in die gordischen Kopfknoten zu hauen.
Du kannst ruhig auf Sicht fahren, auch dem Finanzamt ist klar, dass sich Dinge entwickeln können. Derzeit ist es aber Hobby und Leidenschaft und sollte so auch behandelt werden.
P.S.: Solltest Du die Milliongrenze knacken, möchte ich 5 EURO.
Herzliche Grüße
x-Riff
Du würdest dich dann zunächst als freiberuflicher Kleinunternehmer der das nebenberuflich macht beim Finanzamt melden.
Dann musst du 4 Seiten ausfüllen.
Gewerbesteuer zahlt man als Freiberufler nicht.
Sicherlich, ja. Was zunächst Hobby war, kann ja durchaus erfolgreich werden, war bei mir auch so. Wichtig ist von Anfang an ein Vokabelheft nehmen und alle Ausgaben aufstreiben und Quittungen abheften, wenns dann erfolgreich wird, anmelden beim Finanzamt, als Freiberufler/Künstler braucht man kein Gewerbe, darum heißt es ja "frei", wenn du keinen shop aufmachst und so groß wie amazon wirst... 😉
Niemand muss sich an das Finanzamt wenden, der nichts zu versteuern hat!
Was x-riff sagt.
Wichtig ist, dass du alle Belege, mit denen du Einnahmen und vor allem Ausgaben nachweisen kannst, aufbewahrst, um im Zweifel beweisen zu können, dass keine Gewinne entstanden sind.
Ich bin seit 1984 bei der GVL und hab noch nie einen Pfennig/Cent bezahlt. Allerdings auch nur einmal (Auftritt im Talentschuppen) Geld bekommen. Kann man also machen, die Einnahmen werden überschaubar sein. Im Gegensatz zur GEMA betreibt die GVL keine eigene Recherche, so viel ich weiß.
GEMA ist bei dem geplanten Projekt eher ein Kostenfaktor, aber wer weiß. Streamingdienste führen ja auch Autorenabgaben ab.
Vielleicht als kleiner Einwand. Ein Finanzamt wird sehr schnell skeptisch wenn man ein Gewerbe führt ohne eine Gewinnabsicht zu haben. In der Praxis sieht man sich dann schnell dem Verdacht von Scheingewerbe und co ausgesetzt weil es eigentlich nicht normal ist ein Gewerbe zu führen ohne dabei etwas verdienen zu wollen. Da wäre im Vorfeld ein Gespräch mit dem Finanzamt schon sinnvoll auch um Alternativen gezeigt zu bekommen die auf einen passen und ganz ohne Beratungskosten.
Mit dem Geldfluss und den Grenzen muss man auch immer aufpassen. Gewinn ist eine Sache, Umsatz eine andere. Wenn ich ein Produkt für 10 Euro verkaufe und vorher für 10 Euro eingekauft habe, dann ist mein Gewinn 0 Euro, mein Umsatz jedoch (20)10 Euro...
Recherche bedeutet, man muss sich weltweit durch die Zahlen klicken, wenn Titel von einem gespielt wurden. Teilweise werden da Titel oder Bandnamen nicht korrekt beschrieben.
Das ist wahrlich Recherche.
Liest du noch mit, @ChasmofmySoul ?
Ich hab mal ans Finanzamt gemailt und dann per Mail Antwort bekommen.
Du könntest auch mailen oder einen Brief schreiben.
Wenn es zu umfangreich wird, werden die aber auf einen Steuerberater verweisen.
Und das ist es in deinem Fall. Es wirft immer wieder neue Fragen auf, weil du die entscheidenden Handlungen meidest und stattdessen theoretisch bleibst.
Nebenberuflich freiberuflich, ob das geht?
Ein Freund von mir arbeitet im ersten Beruf bei der Stadt und hat seine MusikerAuftritte beim Finanzamt angemeldet.
17.620 ist die Kleinunternehmer Grenze, für die keine Umsatzsteuer anfällt.
Du taktierst vorsichtig herum aus meiner Sicht, ich kann da nichts unternehmerisches erkennen.
Stell die EP zum kostenlosen Download ein und warte auf Feedback aus den sozialen Netzwerken. Dies sei Dein Lohn.
Natürlich kann man im Nebenberuf Freiberufler sein: stell dir vor du bist Naturwissenschaftler an einer Uni o.ä. Institut (öffentlicher Dienst) und schreibst ein Lehrbuch in deiner Freizeit. Gehst zu deinem Chef und läßt dir diese Nebentätigkeit genehmigen. Dein Buch wird ein Hit bei den Studenten und du nimmst 10-20.000 € pro Jahr für 5 Jahre ein. Danach kommt die 2. überarbeitete Auflage. Du hälst Vorträge, hast weitere Einnahmen. Je nach Fach bist Du Autor oder auch Künstler, wenn du z.B. über Musik schreibst, oder auch Musik machst. Jedes Jahr gibst du das als Einnahme-Überschuß beim Fiskus an. Du hast ja auch Ausgaben: Neuer PC, neue Software, neuer Drucker, neue Kamera, Schreibtisch, anatomisch guter Stuhl (das kommt alles in die AfA: Kosten werden auf meist drei Jahre verteilt), Reisekosten (rechne ich immer mit der Pauschale ab) usw.Kennst du jemanden von dem du weißt dass er das definitiv so gemacht hat?
In diversen Beiträgen habe ich nämlich gelesen dass der Status "Freiberufler" nicht für eine Nebentätigkeit möglich ist, sondern nur für die Haupttätigkeit.
Sprich ich habe es so verstanden dass es einen nebenberuflichen Freiberufler nicht gibt.
Du hast ja auch Ausgaben: Neuer PC, neue Software, neuer Drucker, neue Kamera, Schreibtisch, anatomisch guter Stuhl (das kommt alles in die AfA: Kosten werden auf meist drei Jahre verteilt), Reisekosten (rechne ich immer mit der Pauschale ab) usw.
Du machst dir viel zu viele Gedanken, mach erstmal, Steuern zahlen kommt dann ganz von selbst. Wenn du was verdienst, netto unterm Strich !
Nicht zu vergessen 800 eur Sofortabzug für geringwertige Wirtschaftsgüter.
Die Ausgaben für den Studioaufbau musst Du über mehrere Jahre abschreiben, sofern es sich um höherpreisige Sachen handelt.Überschuß Rechnung entscheidend: Einnahmen 40.000,- Ausgaben für Studioaufbau, Reisekosten etc. 20.000,- bleiben 20.000,- zusätzlich zu versteuern, wahrscheinlich zum höheren Steuersatz, den jetzt kommen 60.000,- zum Ansatz.
siehe AfA in meinem Post #31musst Du über mehrere Jahre abschreiben

Moin @ChasmofmySoul!
Welche Schritte hast Du jetzt eigentlich unternommen?
Ich bin in ähnlicher Situation-von daher wäre ich interessiert was draus geworden ist. 😅
Grüsse
KP