Waves Curves Resolve Prefader?

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Dirk21

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Moin ich wollte mal das Curves Resolve ausprobieren.. heisst Vocals und Beat auf dem Beat Curves Resolve Sidechain Signal vom Vocal Bus muss ich den auf Prefader schalten?

Weil irgendwie check ich das noch nicht wann ich beim Send prefader einschalten muss
 

heisst Vocals und Beat auf dem Beat Curves Resolve Sidechain Signal vom Vocal Bus

Verstehe ich nicht. Auf Vocal und Beat hat Du einen Curves Resolve und die bekommen ein SideChain Signal vom Vocal Bus? Was ist denn der tiefere Sinn der Übung?

Was Pre Fader angeht, kommt drauf an was Du erreichen willst. Normalerweise macht Pre Fader nur selten Sinn.
 
  • Ersteller
  • #3
also Prefader ist ja das trockene Signal soweit ich verstanden habe... das wär ja glaube ich für Parallele kompression das richtige..

Nein Curves Resolve auf das Instrumental und das Signal von den Vocals über Sidechain um Platz im Instrumental zu schaffen.
 

Hallo, ich kenn dieses Plugin nicht. Ich mach z.B. auf der Instrumentenspur ein Compressor und steuere den mit Sidechain (SC) vom Vocal Bus. Dabei ist das SC Signal auf Prefader, sonst verstellt es mir ja immer das Triggersignal für den Comp. sobald ich was am (Vocalbus-) Fader ändere.
 
  • Ersteller
  • #5
Also bei der Prefader bleibt das Signal kontant auch wenn man die Lautstärke ändert so habe ich das jetzt verstanden... Ich benutze Das Plugin von Waves um Platz im Mix zu schaffen. Sollte ich dann Prefader benutzen?
 
PreFader Aux Sends nutzt man klassischerweise für (Kopfhörer-) Monitoring. Ansonsten macht es meist wenig Sinn.

Dynamics schleift man über Inser-Sends ein.

Alle Zeit-Effekte wie Hall, Delay etc. werden über Aux-Sends Post-Fader beschickt.

Das mal die klassische grundsätzliche Vorgehensweise - zumindest wenn man mal an einem analogen Pult gelernt hat.

Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
Ich mach das immer Postfader...allerdings verwende ich nicht das Waves Plugin sondern Oeksound Soothe2, ist aber in dem Einsatzbereich hier sehr änlich was es macht.

VocalBus inkl komplettem Vocal Processing -> Sidechain -> Instrumentenbus zum Plugin
das ist hier jetzt auch keine grosse Wissenschaft, einfach nach Gehör/Gefühl einpegeln, wichtig ist nicht zu übertreiben.

Prefader würde ich nur dann machen, wenn ich das, ich nenne das mal so, abpegelte konstant haben will (das mache ich dann wenn ich zb eine Kickdrum über SC an einen Synth Pad Sound schicke um daraus einen Tremoloeffekt zu erzeugen)das will ich aber in der Regel nicht am Instrumentbus haben (ausser ich will das als SpezialEfffekt), ich will auch das das Plugin mit meinen Vocal Automation Volume Rides reagiert, und wenn ich die Vocals stummschalte, dann möchte ich auch nicht das das Plugin am Instrumentbus etwas abzieht was man in diesem Moment gar nicht hören kann, daher schicke ich die Vocals PostFader an das Plugin am Instrumentenbus
:cool:

Andere Plugins die was ähnliches bzw das gleiche machen: Trackspacer, Izotope Neutron Unmask, Sonible Pure Unmask,..
 
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Ich sehe das auch als Postfader Anwendung. Du willst ja, daß die Vocals sich gegen die Instrumente durchsetzen, wenn du die Voclas auch hörst.
Warum sollte im Instrument-Bus etwas heruntergeregelt werden, wenn du z.B. den Vocals Bus komplett runtergeregelt hast.
Für Natürlichkeit also Post Fader vom Vocals Bus abgreifen und wie @exoslime schreibt, nicht übertreiben. Curves Resolve und ähnliche Plugins sollten ja nur für Feinschliff sorgen, wenn der Mix auch ohne schon aufgeräumt und transparent is (wie in alten Zeiten auch ohne solche Plugins).
... ich muß das auch noch reichlich üben
 
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Ich habe „Pre-Fader“ mal benutzt, weil mir nach dem Send des Instrumenten-Signals auf einen Hall-Kanal das Originalsignal des Instruments zu dominant war. Mit „Pre-Fader“ geht das Signal voll in den Hallkanal und kann dort im Hall-Plugin reguliert werden, während das Originalsignal in der Lautstärke beliebig reduziert werden kann. Je nach Regulierung bleibt dann überwiegend oder vollständig das Hallsignal übrig. Den gleichen Effekt erreicht man mit dem Hall-Plugin direkt auf dem Instrumentenkanal, aber mir ging es darum, mehrere Instrumente in den gleichen Hallraum einzukippen.

Vermutlich ist das aber eine eher unschlaue Lösung bzw. schlicht ein Bedienfehler. ;)

Das „Curves Resolve“ Plugin finde ich interessant, wobei ich auch schon auf das oben genannten soothe2 (und auf dessen Kollegen „bloom“) geschielt habe.

Nachtrag, nach kurzem Blick in das Handbuch zu „Curves Resolve“: Auch ich hätte (wie der Threadersteller) vermutet, dass man entweder das Signal mit „Pre-Fader“ in das Plugin schicken oder das Plugin direkt in den zu bearbeitenden Kanal integrieren muss. Denn das Signal soll doch vollständig durch das Tool laufen und dort modifiziert werden (ähnlich wie ein Plugin auf dem finalen Ausgabekanal, direkt vor dem Mastering). Aber ggf. verstehe ich das auf die Schnelle nicht vollständig.
 
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  • #10
Nachdem ich als Dinosaurier Ende der 90er noch an einer analogen Neve-Konsole gelernt habe und man damals etwas sparsamer mit externen Effekten umgehen musste - schließlich hatte man für jeden Hall ein Gerät im OutBoard-Rack stehen - mache ich das immer noch so wie damals:

Die Hall-Effekte werden über einen der Aux-Wege beschickt und über einen Mixbus in Pult eingeschleift.
aber mir ging es darum, mehrere Instrumente in den gleichen Hallraum einzukippen.
und das war ganz normal und die Regel.

Und der Aux-Weg wird Post-Fader beschickt. Was Verhältbnis zu Direkt- zu Effekt-Anzeil regle ich mit dem Aux-Regler. Und wenn ich das Direkt-Signal mit dem Kanal-Fader erhöhe, will ich ja normalerweise auch, das das Verhältnis gleich bleibt. Deshalb Post- und nicht Pre-Fader.

So hat man das früher auf einer Analog-Konsole gemacht und so mache ich das auch heute noch: In meiner DAW Harrison Mixbus, die stark an diese alten analogen Konzepten orientiert ist vom Workflow, habe ich voreingestellt im virtuellen Mischpult 12 Mixbusse, von denen ich in der Regel 8 als Effekt-Return s nutze und 4 als "echte" Mixbusses. (siehe Screenshot)

Es kommt selten vor, dass ich einen Hall-Effekt direkt auf einen Kanal lege, ich finde das unübersichtlich und unpraktisch.

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P.S. Wen es interessiert: Harrison Mixbus hat übrigens in jedem Kanal einen gut funktionierenden EQ, ein Gate und einen Kompressor (siehe Screenshots), so wie das früher an alten großen Konsolen üblich war. Ich liebe dieses Konzept, denn ich kann fast wie früher schnell und intuitiv damit arbeiten und brauche nur in Spezialfällen auf zusätzlich Plugins zu zugreifen (wenn ich z.B. beim Bass oder auf den Vocals einen 1176er oder LA 22) haben möchte.
 

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  • #11
wie gesagt, dieses Waves Plugin kenn ich nicht. Ich finde ein Ducking Comp. der z.B. die Instrumente reduziert, wenn die Stimme einsetzt, ist einfacher einzustellen, wenn das SC Signal prefader ist. Warum: ich stell den SC-Comp. z.B. auf 3dB Kompression (der Instrumentenspur) ein und blende die Stimme so weit in den Mix ein, bis es mir gefällt. Hätte ich das SC-Signal postfader, würde das nicht gehen, sobald ich was an dem Vocal Volume-Fader mache, ändert es mir das Ducking. Ich kann natürlich auch zuerst die Stimme einblenden und dann erst den Ducking Comp. einstellen, aber dann werde ich wahrscheinlich trotzdem am Ende wieder am Vocal Fader korrigieren, was mir das Ducking wieder beeinflusst... Beim Prefader kannst Du halt das Ducking und die Lautstärke der Vocals unabh. voneinander einstellen, während Du es beim Postfader nicht kannst.

Meine Methode hat natürlich einen Haken, wenn es um Fader Automation geht, weil dann das Ducking immer gleichbleibt, egal wie laut die Stimme engeblendet wird.

Es gibt also kein richtig oder falsch, pre und postfader haben beide Vor- und Nachteile.
 
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