Hi,
Finde das immer super, wenn nach dem Ansprechen des Themas Samplingrate gleich das Thema Ich-Kann-Hören-Was-Du-Nicht-Kannst kommt.
Auch wenn ich vermutlich über 18khz oder spätestens bei 20kHz auch nicht mehr viel höre, ist da ein deutlich Unterschied hörbar, wenn man mit einer höheren Sampling-Rate gleich von Beginn an arbeitet (z.b. 96kHz statt 44.1khz).
Nicht, weil ich für Fledermäuse Musik mache, sondern weil es viele Plugins und Bearbeitugnsschritte gibt, die davon profitieren.
Zu 99% zählt dazu für mich das Vermeiden von Aliasing. Für mich DER Grund, warum Digital immer als "kalt" beschrieben wird. Frequenzen, die höher bzw. gleich der halben Samplingfrequenz sind, werden nämlich nach unten "gespiegelt". Das nennt man Aliasing. Das heißt, dass sehr wohl im gut hörbaren Spektrum grausame Obertöne entstehen.Das Problem ist auch nicht das Wandeln, da (wie erwähnt) jeder Wandler brav filtert.
Das Problem ist nicht-lineare Bearbeitung. Sobald man irgend eine Röhren-, Tape-Ampsimulation verwendet oder andere Plugins dieser Art, können rechnerisch Obertöne entstehen. Sehr gute Plugins berücksichtigen das und arbeiten mit Oversampling.
Es gibt aber auch namhafte Plugins, die das nur unzureichend oder gar nicht machen.
Aus irgendeinem Grund finde ich, klingt z.T. auch Faltungshall besser. Aber das macht rein technisch nicht viel Sinn. Habe den Grund noch nicht rausgefunden.
lg. JayT.