Welcher Akkord ist ais d a ?

von verzaubert, 21.03.16.

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  1. verzaubert

    verzaubert Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #1
    Hallo liebe Musker Gemeinde
    Ich hoffe jemand kann mir helfen .. Ich suche verzweifelt den Akkord ais d a ..?
    also ich spiele diese Noten auf den Klavier zusammen und habe keine Ahnung wie der Akkord heißt ..? Kann mir jemand helfen ..?
    Gibt es das überhaupt ...?
    vielen Dank im Voraus :-)
    LG
     
  2. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #2
    Bbmaj7

    Edit: Sorry... Blasmusiker :D
     
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  3. gug

    gug Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #3
    A# maj 7
    das A ist die große Septime.

    edit: war zu langsam. Ist das gleiche, wenn man es ohne die sonstigen Akkorde im Song betrachtet.
     
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  4. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #4
    Bbmaj7
     
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  5. verzaubert

    verzaubert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #5
    Ah super danke frama78 !! Das ist wahrscheinlich die internationale Variante & danke gug für die deutsche Variante !!!
    Super das dass so schnell geklappt hat
    Ja... Ich fuchse mich jetzt darein :-)
    Vielen vielen Dank :-)
    LG
    --- Beiträge zusammengefasst, 21.03.16 ---
    Danke usdz
    Und "gug" ... Ich glaube eine schneller Antwort währe ja schneller als Lichtgeschwindigkeit
    Vielen vielen Dank
     
  6. gug

    gug Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #6
    Nein , es ist nicht die deutsche Variante! Sondern du kannst zum gleichen Ton A# oder Bb (international) [oder B (deutsch) ] sagen (= enharmonische Verwechslung) .
    Ob A# oder Bb hängt davon ab, in welcher Tonart du sonst spielst, also ob am Anfang der Notenzeile "Kreuze" oder "B" stehen.


    Wenn du dich reinfuchsen willst, dann kannst du du die a# -Dur Tonleiter aufschreiben und aufmalen und dann die Töne auszählen. Musst dazu wissen, wo bei dieser Tonleiter ganze und halbe Töne sitzen. Dazu die Namen der Intervalle auswendig lernen, damit du z.B. große Septime und kleine Septime kennst. Das auswendig lernen der Intervallnamen geht schnell, das ist wie zählen lernen. Mehr musst du nicht können.
     
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  7. verzaubert

    verzaubert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #7
    Ah ok ;-)
    Danke :)
     
  8. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.03.16   #8
    Z.B: Die Tonleiter Bb-Dur hat folgende Töne:

    Bb - C - D - Eb - F - G - A - Bb

    Dann heißen die Töne, die Du angegeben hast: Bb - D - A (Bbmaj7)

    Die Tonleiter Ais-Dur hat folgende Töne:

    Ais - His - Cisis - Disis - Eis - Fisis - Gisis - Ais

    Deine Töne wären dann: Ais - Cisis - Gisis (A#maj7).

    So etwas ist aber rein theoretisch und kommt in der Praxis nie vor, da zu umständlich (11 Vorzeichen :eek:).

    In jedem Fall ist
    Ais - D - A falsch, denn Ais und A kommen nie in der gleichen Dur- oder Molltonleiter vor, denn jeder der Stammtöne (C D E F G A H[dt] C) muß einmal vorkommen, entweder mit oder ohne Versetzungszeichen (# oder b).

    Richtig ist also Bbmaj7: Bb - D - A
    Im Grunde gehört da das F noch rein: Bb - D - F - A.

    Viele Grüße,
    McCoy
     
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  9. verzaubert

    verzaubert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #9
    Hi Mc Coy :-)
    Ok ... das habe ich verstanden ..
    Jetzt ist es so ..
    Ich entwickle gerade einen Song und spiele dabei die Akkorde E / Hmoll / und eben den Bb.. :-)
    (Das E spiele ich auf dem Klavier mit den Tönen
    h & e gleichzeitig.. also irgend wie ne Umkehrung glaube ich...)
    Dann folgt hmoll mit den Tönen h d fis gleichzeitig
    Und eben Bb mit den Tönen Bb d a als Akkord ...

    Und ich versuche jetzt herauszufinden in welcher Tonart die besagten Akkorde sind ...??

    Ich arbeite mich da vor wie so eine Schnecke ...
    und Probier irgend wie alles aus ... Bis ich die Tonart finde ... Bis jetzt ohne Erfolg...
    kannst du mir sagen welche das ist ..?
    Ich beginne langsam den Schleier für mich zu lüften mit der Harmonie Lehre ...
    aber ich habe noch einen langen Weg vor mir...
    Danke im Voraus für alles
     
  10. HammondToby

    HammondToby HCA Live-Keys HCA

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    Erstellt: 21.03.16   #10
    Das klingt nach h moll als Grundtonart.

    Das E ist so, wie Du spielst, ein E5 (Powerchord) und somit geschlechtslos, also weder Dur noch moll.

    Bm ist klar (englische Schreibweise)

    Die Töne A#, D, A (in dem Fall wohl ein Gisis) kommen in diesem Fall aus einem F#(7/#9/#5), der hier ohne Grundton F# gespielt wird.

    Klingt wahnsinnig kompliziert, aber in kurz: es ist theoretisch korrekt was Du tust. Im Prinzip gilt: wenn es klingt, ist es gut, die Theorie soll nur erklären und bei der Kommunikation helfen, ist aber nur ein Hilfsmittel, die Ohren geben den Ausschlag.

    Grüße vom HammondToby
     
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  11. verzaubert

    verzaubert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #11
    Hi Hammond Toby aber bei hmoll passt dann wieder der Bb Akkord nicht rein oder ...?
    mit den Tönen Bb d a ...?
    Ich bin am verzweifeln ...

    Das ist ja auch mal wieder typisch für mich ... Das nenne Akkorde keinen Sinn ergeben ...
    LG u
    --- Beiträge zusammengefasst, 21.03.16 ---
    Aber klingen tut es gut ...:-)
    Jedenfalls für mich :-)
    --- Beiträge zusammengefasst, 21.03.16 ---
    Ah... Doch jetzt habe ich bei h Moll das Ais gesehen ... Danke !!
     
  12. Colorido

    Colorido Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #12
    Mal 'ne neugierige Frage nebenbei: Woher hast Du die Noten? Bei kostenlosen Noten aus dem Internet, wo jemand ein Stück rausgehört und dann aufgeschrieben hat, kommt es nämlich gar nicht so selten vor, dass die Schreibweise das Verständnis - und somit den Lesefluss - eher erschwert als erleichtert. Das ist nicht nur bei enharmonischen Verwechslungen so*, sondern findet sich auch häufig im kompletten Missachten sinnvoller Konventionen von rhythmischer Notation**. Kurz: Es lohnt sich, Internetnoten mit Eintragungen zu versehen, um sie lesbarer und verständlicher zu gestalten.

    *Ein E-Dur Akkord besteht nämlich eben aus e, gis und h, und eben nicht aus e, as und h - solche Abenteuer darf sich allenfalls Messiaen mit seinen speziellen Skalen erlauben, und seine Noten sind gerade deswegen schwer genug zu lesen, weshalb ich mir bei ihm schon oft die entstehenden Akkorde einfach reingeschrieben habe.
    ** Zum Beispiel ist es Usus, in einem Takt mit Viertelgrundbeat die Sechzehntelbalken gleichmäßig in 4+4+4+4 zu unterteilen, damit ganz klar ist, welche Sechzehntel auf welchen Beat fällt. Genauso sieht es mit der Schreibweise von Synkopen aus, so stehen in der Mitte eines Taktes häufig nicht umsonst zwei übergebundene Achtel statt einer Viertel.
     
  13. McCoy

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    Erstellt: 21.03.16   #13
    Ich vermute mal, daß er das selbst erfunden hat.

    Meiner Meinung nach sind Deine Töne im Grunde nur ein Ausschnitt aus einer Art Jazzkadenz, z.B. Bm7 F#7(#5 #9) Emaj7 (Bm7 ist diesmal engl. Schreibweise, also dt. Hm7). Das wäre z.B. Im7 V7(alt) IVmaj7, so etwas in der Art.

    Viele Grüße,
    McCoy

    edit:
    Jetzt sehe ich gerade, daß HammondToby das ja auch schon geschrieben hat ... :o
     
  14. verzaubert

    verzaubert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #14
    Ja.../ ich habe nen Song selbst auf der Gitarre komponiert und versuchte dabei die Töne auf dem Klavier und die dazugehörigen Akkorde und die Tonart herausfinden ...Auf der Gitarre spiele ich nur die e Seite dann im 7 Bund die unteren 3 Seiten gleichzeitig und dann Ais d a ...
    na ja ... Und mit Hilfe der Tonart und des Quintenzirkels dann eben weiter Akkorde finden und probieren ...
    --- Beiträge zusammengefasst, 21.03.16 ---
    Ich habe mich nie mit Noten wirklich befasst ... Finde es aber faszinierend wo man sich da überhaupt so bewegt ...und was alles noch so möglich ist ...
    Dank euch Profies ... Habe ich einige aha Effekte erlangt und werde mich tiefer reinfuchsen ..
    Alles so spannend
    LG
     
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