Welcher Kontrabass solls sein?

von Onox, 23.04.08.

  1. Onox

    Onox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.04.08   #1
    Hallo Zusammen,

    als leidenschaftler Basser habe ich vor in nächster Zeit einen Kontrabass zu erstehen.
    Ich hab mich jetzt mal im Internet schlau gemacht zwecks Mensur, furniert, halb massiv etc.
    Hier zu meiner Frage, wie schätzt ihr diesen Kontrabass ein als Einsteigerinstrument?

    https://www.thomann.de/de/thomann_kontrabass_11_02.htm

    oder

    https://www.thomann.de/de/thomann_kontrabass_22_02.htm

    Ich neige zu 2ten Lösung wegen Decke/Rücke

    Ich habe vor privat Kontrabass zu spielen und nicht gleich in ein Jazzensemble einzusteigen und hab auch noch keine 40 Jahre Kontrabass erfahrung also wirklich ein Anfängerinstrument für die nächsten Jahre!

    Grüße,
    Yannic
     
  2. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 23.04.08   #2
    Ich auch. Für die 100€, die Nr. 2 mehr kostet, bekommst du eine massive Fichtendecke.

    Ich würde auf folgende k.o-Kriterien achten (k.o. aus meiner Sicht):

    - Ebenholzgriffbrett
    - Decke Fichte massiv.
    Mehr nicht.

    Den Klang beurteilen wirst du nicht können, aber bei einer solchen Grundausstattung lohnen sich aufpeppende Maßnahmen wie Spirocore-Saiten allemal.
     
  3. GoodYear

    GoodYear Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.04.08   #3
    Völlig korrekt. Ich möchte zu Bassicks zwei wichtigen Punkten

    - Ebenholzgriffbrett
    - Decke Fichte massiv

    noch zwei hinzufügen:

    - er muss leicht bespielbar sein
    - und fett klingen ;)

    Ich würde auch den zweiten nehmen. Über die Preislage wirst du dir ja schon Gedanken gemacht haben, nehme ich an.

    Gruß,

    Pablo
     
  4. Cix

    Cix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.08   #4
    Ich würde dir folgendes empfehlen:

    Kauf den kontrabass mit der massiven decke bei thomann, und geh damit zu einem kontrabassbauer. habe ich genauso gemacht, das bringt eine klang- und bespielbarkeits verbesserung von 100%! ich hab n neuen steg anbauen und das griffbrett abschleifen lassen. kostet leider auch 300-500 €, je nach aufwand.

    die "kontrabassaufbesserung" kann man natürlich auch später vornehmen lassen. ist zwar nicht sonderlich billig, wertet den thomannbass aber erheblich auf ;)
     
  5. Bassoon

    Bassoon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.08   #5
    Also bei den Thomannbässen muss man leider immer ein schönes Sümmchen für den Instrumentenbauer einplanen, der die Instrumente dann mal ordentlich zurichtet und gute Saiten aufzieht.

    Gruß
    Jo
     
  6. LaFaro

    LaFaro Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.04.08   #6
    oder man kauft gleich z.B. einen gebrauchten bei einem Bassbauer... was sich meistens als gar nicht sooo viel teurer herausstellt....
     
  7. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 02.05.08   #7
    Nur einen guten Bassbauer mit entsprechendem Angebot zu finden ist nicht so leicht. Vielleicht sollten wir mal hier Adressen zusammentragen und das dann festpinnen.
     
  8. cello und bass

    cello und bass Mod Streicher/HipHop Moderator

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    Erstellt: 02.05.08   #8
    Guter Gedanke.
    Der Thread sollte dann aber mit dem https://www.musiker-board.de/vb/str...o-streichinstrumentenbauer-ist-empfehlen.html vernüpft werden. Bei den "kleinen Streichern" kann dann ja immer noch das entsprechende Instrument, mit dem man Erfahrung hat ergänzt werden.

    Grüße Cello und (e-)Bass
     
  9. Bassistenschwein

    Bassistenschwein Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 02.05.08   #9
    Hab einfach mal in deinem Thread den Bassbauer meines Vertrauens vorgestellt. Also wen es interessiert: https://www.musiker-board.de/vb/str...trumentenbauer-ist-empfehlen.html#post2993842
     
  10. Rockin'Daddy

    Rockin'Daddy Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 08.05.08   #10
    Micha Frick in Hannover! (ehemals Berliner)
    Dessen Produkte laufen über PPC-Music
    http://www.ppc-music.de/
    Da mal auf Streichinstrumente und dann Kontrabässe klicken!
    Er betreut die Abteilung Kontrabässe für diesem Laden, repariert, stellt ein und ist selbst ein unglaublich guter Basser. Der olle Rockabilly!
    Jeder Bass wird individuell für den Kunden modifiziert oder sogar lackiert etc.
    Und ich habe selten so ein umfangreiches Programm gesehen.
     
  11. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 08.05.08   #11
    Ich habe mal einiges bei Sven-Henrik Gawron aus Viersen ("Vector-Germany") gekauft und machen lassen. Das war völlig o. k., denn er kennt die Belange von Jazzkontrabassisten. Habe ihn allerdings mehr als 10 Jahre nicht mehr gesehen, daher kann ich nur von früheren Begegnungen sprechen.
     
  12. rocking-xmas-man

    rocking-xmas-man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.08   #12
    wie es es denn dann preislich, wenn man sich so'n bass dann lackieren und einstellen lässt dort? bleibt das schüler-/studenten-/einsteigerfreundlich im budget - einige der "Frickbässe" sind das ja mit dem angegebenem Preis durchaus.

    edit: oh... ich hab zu lange gewartet mit schreiben... ich bezieh mich auf rockin' Daddy
     
  13. Rockin'Daddy

    Rockin'Daddy Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 09.05.08   #13
    Hey rocking-xmas-man!

    Ich denke, daß hängt überwiegend von der Behandlung und dem Finish ab. Also ob Beizen oder Lasieren, welcher Lack (Nitro,Schellack,Polyester etc.) usw.
    Wenn Du Dich mit Micha in Verbindung setzt, ( # Michael Frick PPC- Musik Tel.67998 - 153 Vorwahl Hannover) und Deine Wünsche und Vorstellungen äußerst, kann er Dich sicherlich ordentlich beraten und Vorschläge und Alternativen unterbreiten.
    Ich kenne Micha noch als sehr fähigen und engagierten Musiker und er macht diese Kontrabass-Bau-Geschichte schon so irre lange. Ruf einfach mal durch oder Mail ihn mal an.
     
  14. LaFaro

    LaFaro Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.08   #14
    naja.. hoffentlich unterscheiden sich da nicht die "Bedürfnisse" von "unterschiedlichen Musikstilen";-)
    außerdem habe ich immer wieder den Effekt beobachtet, dass sich solche Hinweise auf Bassbauer zu "Glaubenskriegen" ausweiten*gg*
    ansonsten ist das zusammentragen einer Liste sicher sehr sinnig... gibts aber schon... ich kenne ja hier nicht die Gepflogenheiten bei Verweisen auf andere Foren, weil ich noch nicht so lange da bin.. aber wenn es gewünscht ist, kann ich gern auf eine Liste mit deutschen Kontrabassbauern verlinken..:-)
    "mein" Bassbauer des Vertrauens ist übrigens Heiner Windelband...
    http:www.suennenblink.de.
    ein echter Freak.. *g*
    und in Viersen gibts mittlerweile nicht nur Herrn Gawron, sondern auch Tobias Pöhling.. ein sehr guter Bassbauer....
     
  15. mk1967

    mk1967 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.08   #15
    Sven-Henrik Gawron hat bei mir vor fünf Jahren oder so mal eine Notfall-Reparatur vor einem Gig gemacht (Boden unten neu angeleimt), und die ist gut geworden. War auch preislich ok. Vom Menschlichen her wirkt er etwas unnahbar, aber das ist wahrscheinlich nicht persönlich gemeint. ;)

    An sich ist mein Baßbauer (der nur damals kurzfristig keine Zeit hatte) Willi-Paul Balsereit in Köln, 10 min. vom Hbf. Sehr zu empfehlen. Vielleicht ist er nicht ganz billig, aber was er macht, macht er super, und er dreht einem auch keine Sachen an, die er nicht für nötig hält. Meinen Sperrholzbaß hat er um 100% verbessert :great: Für mich 1. Wahl.

    Michael
     
  16. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 14.05.08   #16
    Das hast du sehr -äh- treffend formuliert. Aber Geschäfte kann man mit ihm machen, ein Freund wird er nicht ;)
     
  17. rocking-xmas-man

    rocking-xmas-man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.08   #17
    In einem Anderen Forum hatte ich gleiches, stark verschärft auch über Herrn Balserit gehört^^
    Ich glaub lieber euch. Ich seh Prinzipiell nur gutes, in Leuten, die Bass-Arzt spielen.
     
  18. Onox

    Onox Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.08   #18
    Also raten mir alle zum teureren halbmassivem Model.
    Ich seh ja ein das es klanglich durchaus besser ist und der furnierte Kontrabass etwas Mittenlastig ist aber ist das als Anfänger wirklich so hörbar? Ich hatte schließlich noch nie einen Kontrabass in der Hand.
    Ich neige im Moment dazu eher einen 500€ Variante zu kaufen und nach dem Studium (fang im Oktober an) mit mehr spiel erfahrung einen besseren (und teureren Kontrabass) zu kaufen.
    Einsprüche bitte jetzt :-)

    Danke für dei vielen Beiträge!
     
  19. etwas

    etwas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.08   #19
    allllllllsooo du wolltest Meinungen haben:
    Ich würde keinen von den zwei Bässen kaufen.
    Jaja sie sehen schön aus, aber trotzdem würde ich keinen von denen nehmen.
    Kannst du einen vorher ausprobieren ?? Oder kaufst du ihn einfach so. Es könnte ja sein, dass der Hals zu rauh für dich ist, der Klang nicht deinem Belieben entspricht, die Seiten lage zu hoch, ...
    Das alles kann dir passieren. Wenn du aber zu einem Bassbauer deines Verrauen gehen würdest und ihn fragst, ob er dir nicht mal zwei oder drei zur Verfügung und zum Ausprobieren gibt, macht der es bestimmt. Dann wenn einzelne Sachen dir nicht gefallen, kannst du sie bei ihm machen lassen, meinstens sogar gratis !!! So und wenn du ihn dann bei ihm gekauft hast und irgendwann nach sagen wir mal fünf Jahren wieder verkaufen willst, nimmt dieser ihn meistens wieder zurück. Oder wenn du andere Probleme hast, ich glaube der würde dir dann sofort einen Termin geben um ihn zubringen und um ihn zu reparieren. Denn ich glauben so nen Service hat dieser Thomas... nicht.

    also überlegs dir, ich würde es dir nicht raten.
    lg ETWAS
     
  20. jloffm

    jloffm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.08   #20
    Ich habe spezialisierte Kontrabass-Adressen in einer Google-Map zusammengetragen, die hier zu finden ist.

    ich möchte da widersprechen: ein guter Sperrholzbass kann einen schlechten Halbmassiven mitunter locker ausstechen. Man darf nicht außer acht lassen, dass manche halbmassive Einsteiger-Bässe nur soviel kosten wie eine gute Fichtendecke im Rohzustand. Oft sind die massiven Decken dann nur gepresst, nicht geschnitzt bzw. gefräst - anders lässt sich das preislich ja auch nicht machen. Insofern kann man nicht generell sagen: halbmassiv ist besser als Sperrholz - man sollte die Bässe schon auch anspielen und vergleichen. Bei Jazzgitarren sind Sperrholzdecken ja auch Standard – und mitverantwortlich für ein bestimmtes Klangideal. Muss halt gut gemacht sein, dann klingt auch Sperrholz hervorragend.
    Gute Bespielbarkeit ist aber ein Muss – da solltest Du als Anfänger nicht sparen.
     
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