Welcher RAM? 2400er - x - 3200er?

  • Ersteller Harleyman
  • Erstellt am
Harleyman

Harleyman

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
25.04.21
Registriert
02.01.14
Beiträge
141
Kekse
3.050
Ort
Essen
Hi,
ich bin jetzt nicht sooo der Computer-Experte, daher folgende Frage:

Lohnt sich der Mehrpreis für 3200er RAM-Bausteine, oder tun´s auch bspw. 2400er in einem Home Recording PC?

Habe mich bemüht, mich im Vorfeld etwas schlau zu lesen. Zu einer wirklichen Erkenntnis bin ich allerdings nicht gekommen, da irgendwie wohl auch alles ein wenig von den anderen Komponenten im Rechner zusammenhängt.
Also, ich habe vor ein paar Tagen einem Hardcore-Zocker seinen 4 Monate alten PC für ´ne kleine Mark (600 €) abgekauft.
Verbaut sind in dem Kirmes-Gehäuse :eek: neben einer CPU-Kühlung mit Wasserschläuchen, 600W Netzteil, einer 6GB GeForce GTX 1060 und zwei M.2 NVMe SSDs (250GB + 1TB) [@prs85: korrigiert! :hail:]

- MSI Z370 Gaming Pro Carcon
- INTEL i5 8600K

Da ich ein paar Sound-Bibliotheken im oberen zweistelligen GB-Bereich habe, plane ich mal 32GB RAM ein.
Zu übertakten habe ich nicht vor.
Die Arbeitsverteilung liegt etwa bei 70% AUDIO (z.Z. Reaper + Studio One) und 30% VIDEO (Video Director)
Frage nun: Wie wichtig ist da noch die Taktung / Schnelligkeit / Zugriffszeit der RAM-Bausteine?
Gibt´s für das MSI Z370 bekanntermaßen irgendwelche Einschränkungen oder besonderen Empfehlungen?
Auf der MSI-Seite habe ich diesbezüglich nix gefunden. Oder sollte ich mal da anrufen? Oder is datt alles Latte? :cool:

Ich sag´ schon mal danke für Ratschläge & Tipps :great:
 
Zuletzt bearbeitet:
prs85

prs85

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
06.05.21
Registriert
21.10.13
Beiträge
332
Kekse
737
Ort
Prenzlau
Hallo @Harleyman,

Der Prozessor ist OK, aber nicht unbedingt "hardcore", die Grafikkarte ist gut.
Anscheinend hast du dich aber bei der Festplattenkapazität vertan.

Bezüglich des RAM; der Unterschied wird wohl eher im esoterischen Bereich liegen. Meiner Meinung nach macht der Mehraufwand keinen Sinn. Auch die Marke ist egal.

VG, Jan
 
Zuletzt bearbeitet:
T

Thorsten Eidenmüller

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
23.01.19
Registriert
20.11.18
Beiträge
9
Kekse
0
Ort
Dargun
Bei der Intel CPU würdest du bei dem 3200 RAM nicht viel "mehr" merken.
 
T

Tim

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
05.03.21
Registriert
12.10.14
Beiträge
1.368
Kekse
1.303
Ich denke auch 2666 MHz RAM sollte ausreichen. Ich hab selbst ein AMD Ryzen und da wird oft geschrieben wieviel schneller RAM bringt, ich hab trotzdem "nur" 2666 MHz RAM genommen und glaube nicht so recht, daß 3200 MHz soviel mehr gebracht hätte, vorallem weils dann meist Singlerank gewesen wäre, ich hab Dualrank RAM.
Daher würde ich für die Intel-CPU den RAM nehmen, der zum einen auf der Kompatibilitätsliste des Mainboards steht und zudem das beste Preis-/Leistungsverhältnis hat.

Was mir nicht so ganz einleutet ist, warum du 32 GB nehmen willst?
Viele betreiben Audiorekording mit nur 4 GB RAM und sind damit zufrieden, hab ich selbst auch schon gemacht, allerdings unter Linux.
In Anbetracht der aktuell recht hohen RAM-Preise würde ich an deiner Stelle ein 16 GB Kit (2x 8 GB)nehmen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Harleyman

Harleyman

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
25.04.21
Registriert
02.01.14
Beiträge
141
Kekse
3.050
Ort
Essen
@ prs85
Der Prozessor ist OK, aber nicht unbedingt "hardcore", die Grafikkarte ist gut.
Anscheinend hast du dich aber bei der Festplattenkapazität vertan.

Klar, da gibt´s natürlich "heißere" CPUs. Aber wenn jemand nach 4 Monaten schon wieder aufrüstet und mit Verlust verkauft, hat´s schon was von Hardcore..... ;)
Mit den FP-Kapazitäten habe ich mich natürlich vertan! Hab´s korrigiert. Denke da spontan manchmal noch in falschen Größendimensionen, da meine letzten Home-Recording-Aktivitäten 15 Jahre zurückliegen :D

Du sagst, dass auch die Marke egal sei.
Meine Haupt-Infoquellen sind z.Z.. alternate.de und hardwareschotte.de. Nicht unbedingt wegen der Preise, sondern wegen der Produktinformationen. (Ich kaufe höchstselten beim billigsten Anbieter)
Wenn die Marke nun egal ist, sind die Preisunterschiede von über 100% bei gleicher Spezifizierung auch egal????

@ Tim
Ich denke auch 2666 MHz RAM sollte ausreichen.

Yep, scheint wohl so zu sein. Gerade bei INTEL CPUs und ausreichend RAM.
Aber das ewige Dilemma: Bei jeder beantworteten Frage tun sich zwei neue Fragen auf.... :igitt:

1) Habe gerade mal bzgl. Single Rank & Dual Rank etwas rumgegoogelt. Außer dass das bei AMD Ryzen was bringt habe ich nicht viel verstanden. Soweit okay, bloß finde ich keine Kompatibilitätsliste des Mainboards (MSI Z370 Gaming Pro Carcon [EAN 4719072540357]). Single oder Dual Rank für mich also egal, oder?

2) Klar, vor 15 Jahren bin ich auf ´nem XP-Rechner mit 2GB RAM und dem alten Windows-LOGIC auch irgendwie zurecht gekommen. Ich werde auch dieses Mal keine 100 Spuren in der DAW brauchen. Aber die Sound-Bibliotheken sind z.Z. schon sehr gewaltig und sollen für flüssiges Arbeiten angeblich schon das ein oder andere GB an RAM-Speicher benötigen. Daher will ich erstmal sogar "nur" 2 RAM-Riegel mit jeweils 16GB einsetzen und mir Slots 1+3 für evtl. Nachrüsten auf 64GB freihalten. Nur als Option!!
BTW, 4x8 oder 2x16 - ist das egal?

Lange Rede - kurzer Sinn: Wären bspw. die 32GB (2x16GB) G.Skill [Aegis] DDR4-2400 CL17 okay?
https://www.hardwareschotte.de/preisvergleich/32GB-2x16GB-G-Skill-Aegis-DDR4-2400-CL17-p22072244

Übrigens, Hintergrund meiner ganzen Fragerei ist, dass ich keine Lust habe, mich in 2-3 Jahren erneut mit der ganzen PC-Thematik rumzuschlagen.... Der Rechner, den ich mir gerade konfiguriere, soll schon für die nächsten Jahre einigermaßen passen ;).

Ich sag´ schon mal Danke!
LG
Berni
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
RAM kann man nie zuviel haben.

Yep, hab´ ich auch mal gehört :D
 
T

Tim

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
05.03.21
Registriert
12.10.14
Beiträge
1.368
Kekse
1.303
BTW, 4x8 oder 2x16 - ist das egal?

Wenn schon soviel RAM, dann auf jeden Fall 2x 16 GB und nicht 4x 8 GB, denn es gibt Mainboards die mit Vollbestückung Probleme machen, außerdem läuft Vollbestückung vom Takt her oft minimal langsamer.

Ich halte 32 GB trotzdem für übertrieben, wenn man zuviel RAM hat, merkt man davon rein gar nichts an Leistungsplus, es ist einfach verschwendetes Geld, gerade bei den aktuell immer noch sehr hohen RAM-Preisen.
Erkundige dich vorher mal, wieviel RAM im worstcase wirklich von den Bibliotheken belegt wird und wieviel Reserven du dann noch hättest, ich bin relativ sicher das 16 GB locker ausreichen werden und noch reichlich Reserven da sind.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Übrigens, Hintergrund meiner ganzen Fragerei ist, dass ich keine Lust habe, mich in 2-3 Jahren erneut mit der ganzen PC-Thematik rumzuschlagen.... Der Rechner, den ich mir gerade konfiguriere, soll schon für die nächsten Jahre einigermaßen passen ;).

Du hast zwar eine schnelle CPU, aber eben nur eine mit 6 Threads. Zum Spielen wäre das immer noch eine super CPU, aber für aufwändige Anwendungen, die gut auf viele Threads scalieren, wäre eine 12 Thread-CPU deutlich besser und die Tendenz geht ja ganz klar immer mehr in diese Richtung, bald kommen von AMD 12-Kern CPUs mit 24 Threads, eventuell sogar 16 Kern mit 32 Threads für die Mainstreamplattform heraus, da ist man mit 6 Threads schon bald ziemlich abgehängt.
Allerdings hängt es sehr von der Art der verwendeten Software ab, wie deutlich diese von den vielen Kernen und Threads profitieren kann.
Es wäre für mich aber ein weiterer Grund, nicht so wahnsinnig viel Geld für RAM in diesen PC mehr zu investieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Harleyman

Harleyman

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
25.04.21
Registriert
02.01.14
Beiträge
141
Kekse
3.050
Ort
Essen
ACHTUNG! Angelesenes, "gefährliches Halbwissen":

Mein Informationsstand ist, dass der Vorteil vieler Kerne abhängig ist von der Software, welche fähig sein muß, die Rechenleistung der einzelnen Kerne überhaupt zu parallelisieren. Gut parallelisierbare Anwendungen sind demnach im Allgemeinen das Schneiden von 4K-Videos, erzeugen von Computergrafiken mit Raytracing oder aufwendige Softwareprojekte kompilieren. In diesen Fällen können im Prozessor nicht genug Kerne enthalten sein. Das Potential einer Multi-Core-CPU bringt also nur etwas, wenn mehrere laufende Anwendungen mehrere Rechenkerne gleichzeitig beschäftigen können. Es braucht also Software, die das ganze koordiniert und eine Hardware, die das unterstützt. Dazu gehört das Verteilen der Berechnungen auf mehrere Rechenkerne. Und eben dies ist bei den allermeisten AUDIO-Programmen (Recording + Editing) gar nicht der Fall, habe ich gelesen! Dort wird gar nicht auf viele Threats skaliert, sonders es werden in der Regel lediglich maximal 4 Kerne angesprochen. Alles andere ist schlichtweg redundant! Habe ich jedenfalls so gelesen.....
STEINBERG schreibt z.B. sogar:
"Ein 8-Core mit theoretisch soviel Leistung wie ein 4-Core ist für low-latency-Audio-Anwendungen auf jeden Fall merklich langsamer."
Ob das in Zukunft so bleibt weiß ich natürlich nicht. Jedenfalls mache ich mir um die CPU im Moment noch die wenigsten Gedanken. ;)

Trotzdem nochmal zu meinen beiden Fragen:
1) Single oder Dual Rank für mich also egal, oder?
2) Wären bspw. die 32GB (2x16GB) G.Skill [Aegis] DDR4-2400 CL17 okay für das MSI Board?
https://www.hardwareschotte.de/preisvergleich/32GB-2x16GB-G-Skill-Aegis-DDR4-2400-CL17-p22072244

Berni
 
T

Tim

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
05.03.21
Registriert
12.10.14
Beiträge
1.368
Kekse
1.303
Mein Informationsstand ist, dass der Vorteil vieler Kerne abhängig ist von der Software, welche fähig sein muß, die Rechenleistung der einzelnen Kerne überhaupt zu parallelisieren. Gut parallelisierbare Anwendungen sind demnach im Allgemeinen das Schneiden von 4K-Videos, erzeugen von Computergrafiken mit Raytracing oder aufwendige Softwareprojekte kompilieren.

So ungefähr deckt sich das mit meinem Kenntnisstand, aber man kann es nicht auf bestimmte Anwendungsbeispiele einschränken, denn theoretisch kann jede Software in einer irgendwann heraus kommenden Version plötzlich auch mehr Kerne/Threads sinnvoll einsetzen.
Sicher gibt es aber Anwendungsbeispiele, wo es eher unwahrscheinlich ist, daß sich in der Hinsicht bald viel tuen wird, DAWs könnten hier dazu zählen, ich bin aber überfragt, ob sich das in der Zukunft ändern wird, irgendwann mal bestimmt.

In diesen Fällen können im Prozessor nicht genug Kerne enthalten sein.

So pauschal würd ich das nicht sagen, denn man kann auch überflüssig viele Kerne bzw. Threads haben, die von der jeweiligen Software nicht mehr genutzt werden können.

Das Potential einer Multi-Core-CPU bringt also nur etwas, wenn mehrere laufende Anwendungen mehrere Rechenkerne gleichzeitig beschäftigen können.

Nein, es reicht eine Anwendung, die z.B. gut auf 16 Threads scaliert und schon wird eine Octacore-CPU mit SMT auf allen Threads genutzt.
Als Nutzer kann man aber umgekehrt natürlich auch mehr Programme gleichzeitig nutzen und etwas umrechnen lassen, wenn man mehr Threads zur Verfügung hat.

Falsch ist aber, daß eine Multicore-CPU nur dann Sinn macht, wenn man als Nutzer mehrere Programme parallel laufen läßt!

Und eben dies ist bei den allermeisten AUDIO-Programmen (Recording + Editing) gar nicht der Fall, habe ich gelesen! Dort wird gar nicht auf viele Threats skaliert, sonders es werden in der Regel lediglich maximal 4 Kerne angesprochen.

Sowas las ich auch mal, ich weiß aber nicht ob es für alle DAWs gillt und wie sich das in den nächsten Jahren vielleicht mal ändern wird.

Bei den Spielen hat es auch lange gedauert, bis die mehr als einen Kern nutzten, aber heute gibt es schon welche, die durchaus von 16 Threads profitieren können und die Entwicklung geht ja immer weiter...

Jedenfalls mache ich mir um die CPU im Moment noch die wenigsten Gedanken. ;)

Mußt Du auch nicht, der i5-8600K ist eine sehr starke 6C/6T-CPU und zudem noch übertaktbar, solange Du keine Software nutzt, die von mehr als 6 Threads profitiert, würde ich über Aufrüsten auch nicht nachdenken.
 

Ähnliche Themen

Neue Themen

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Oben