Weniger Rutschgeräusche durch andere Saiten?

von Hoco, 15.03.05.

  1. Hoco

    Hoco Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.05   #1
    Hallo!

    Ich habe seit kurzem einen neuen Bass.
    Mein alter war ein Precision mit einem Split PU. Dafür ein Volume und ein Tone Poti. Wenn ich den Tone auf 0 hatte, wurden keinerlei Rutschgeräusche an den Amp rausgegeben. Man hörte nur einen dumpfen Ton.
    Jetzt bei meinem neuen Bass hab ich keinen Tone Poti mehr. Nur noch Balance zwischen einem Split PU in der Mitte und einem Jazz PU an der Bridge. Wenn ich nur den Jazz PU nehme, wird der Sound ziemlich trocken und drucklos. Wenn ich den Split PU nehme, hab ich zwar übelsten Druck, aber auch jede Fingerbewegung wird übertragen und kommt als Rutschen lautstark durch die Box. In der Mittelposition - also beide gleichzeitig - hört man kaum einen Unterschied zu "nur Split PU". Der sound hat dann richtig Druck, aber überträgt alle Greifgeräusche...
    Kann ich das vielleicht durch neue Saiten verhindern? Ich habe keine Ahnung, was es so gibt, ich hab nur mal was von geschliffen und angeschliffen gehört. Gibt es Saiten, die von Natur aus dumpf klingen und keine Rutschgeräusche übertragen? (Weil ichs wie gesagt nicht mehr mit nem Tone Regler ausgleichen, bzw. unterdrücken kann...)

    Hoco
     
  2. Paul Denman

    Paul Denman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.05   #2
    Ich würd' das nicht an den Saiten festmachen, sondern daran wie sauber die Töne gegriffen werden. Ist es nicht das was alle Bassisten wollen? Aus bzw. mit jeder am Bass möglichen Klangeinstellung (in denen ja auch Stilrichtungen liegen) zu spielen und dabei Nebengeräusche die zwangsläufig beim Spielen und Greifen entstehen auf einem möglichst kleinem Niveau zu halten? :great:

    Nimm' Dir just for fun eine einfache Bass-Linie und achte beim Spielen bewusst mal darauf Nebengräusche zu vermeiden. ..bringt viel mehr... :D
     
  3. Hoco

    Hoco Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.05   #3
    Ja - manchmal sollte mans schon vermeiden. Aber - ich weiß jetzt nicht, ob dir das was sagt - zB Disposable Teens von Marilyn Manson. Da kommt sowas: 5\3/8 (also von 5 auf 3 auf 8 geslidet, auf der gleichen Saite) Die Sachen kannst du nicht einzeln sauber greifen, dann nimmst du dem Lied alles, was es hat. Und wenn ich sowas auf meinem neuen Bass spiele, kommen halt übelste Rutschgeräusche rein und die nehmen dem Lied auch viel!
     
  4. Paul Denman

    Paul Denman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.05   #4
    Naja, kommt drauf an: Der Bassist auf der Platte hatte bei der Aufnahme ein ganzes Tonstudio zur Verfügung, was wir ja nicht haben. Auch hängt es davon ab ob die Saiten neu sind oder schon einiges an Brillianzen verloren haben. Spielgeräusche wie Aufsetzen der Saiten *pock* und sowas (was man ja oft nicht auf einer CD haben will) wird auch im Tonstudio locker weggetrickst.

    Wenn ich bei Sides eine Art ungewolltes Sirren o.ä. höre und das stört nehme ich meist die Höhen am Bass oder am Amp etwas runter. Wenn's öfters mal richtig scheppert an Stellen wo's eigentlich gar nicht hingehört: Saitenlage zu tief?
     
  5. Hoco

    Hoco Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.05   #5
    Also meinst du auf abgespielten Saiten hört man weniger Rutschgeräusche? Gibt es denn keine Saiten, die die nicht übertragen? Die einfach nur bassig dröhnend klingen?
     
  6. Paul Denman

    Paul Denman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.05   #6
    Weniger würde ich nicht sagen. Sie kommen etwas abgedämpfter fast mulmiger durch, da die Saite u.U. keine Eier mehr hat. :D Eine neue Saite reagiert viel empfindlicher auf *dings* und *dongs* und tut dann das was sie soll: Schwingen! ...eine schon (fast) abgenudelte Saite gibt viel weniger Output, damit auch weniger Geräusche wie Aufsetzen des Finger's o.ä.

    Aber jetzt nicht Saiten bis zum verrosten spielen nur damit die Nebengräusche weg sind, auch mal drauf achten selbige zu vermeiden. :) .....lautlos spielt der Basser seine Linie.... :D
     
  7. Yojo-Bad-Mojo

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    Erstellt: 15.03.05   #7
    Du meinst wohl eher "Pickups" die das nicht übertragen ;)

    Die Saite kann halt nicht anders .....
    Bassig und dröhnend ? .... Experimentier doch am EQ ...

    Aber bei brandneuen Saiten sind diese Slidegeräusche schon extrem hast recht ...
     
  8. harry_coin

    harry_coin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.05   #8
    Das mit den Höhen runterdrehen kann Ich bestätigen.

    Glaub aber diese Rutschgeräusche liegen halt größtenteils an der Spieltechnik.
     
  9. Hoco

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    Erstellt: 16.03.05   #9
    Aber doch nicht beim sliden! Wenn man auf den Saiten rutscht, kann man doch keine Rutschgeräusche vermeiden - oder? Beim Sliden?
    Also wenn ich dann endlich nen gescheiten Amp hab, einfach High ins Minus drehen? Und dann sind sie weg?
    Gibt es eigentlich auch aktive PUs, die einen Tone Regler haben? Meine sind jetzt von MEC. Die haben wie gesagt keinen Tone Regler. Und es nervt mich schon irgendwie, wenn ich auf SplitPu dreh, um was bassig dröhnendes zu produzieren und bekomm dann gleichzeitig noch ne riesen Portion Höhen mit rein...
     
  10. DrahtEsel

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    Erstellt: 16.03.05   #10
    Schon mal Flatwoundsaiten ausprobiert?
    Das sind die ganz glatten Saiten, die haben von natur aus weniger Brilianz und klingen entsprechend dumpfer. Sie sind zwar etwas aus der Mode aber was soll's, dafür machen sie mächtig Druck und diese Rutschgeräusche werden bestimmt weniger übertragen.
    Es kann natürlich auch trotz allem an deiner Spieltechnik liegen...?

    Einen Bass ohne Ton-Poti - gibts das :confused:
    Was ist denn das für einer? Steht da P.L.U.S. auf der Kpfplatte :D
    (Play Loud Unusable Shit) ;)
     
  11. Hoco

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    Erstellt: 16.03.05   #11
    Sind die bassig? Oder nur ohne Höhen und so trocken? (Es ist sau schwer Sounds zu beschreiben! :eek: )
    Nein, es ist ein Warwick Streamer Stage I...
    Leute - was kann man den an einem Slide groß falsch machen? Selbst wenn ich ne übelste Scheißtechnik hätte, müsste ich doch einen Slide hinkriegen. Und auf dem Bass geht das nicht - nur begleitet von einem lauten, lauten "Rutsch"... So solls doch nicht sein, oder?
     
  12. Patr0ck

    Patr0ck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.05   #12
    Also mal ganz ehrlich ich würd nie die höhen rausdrehen nur um Spielgeräusche zu vermeiden :eek: Da sind mir die Obertöne viel zu wichtig!
    Und du hast bei nem Preci die Höhenklappe ganz zu gedreht, das klingt doch nicht mehr, oder? Also sachen gibts :screwy: :D
     
  13. Hoco

    Hoco Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.05   #13
    Also bei ganz normalem, rockigen Zeug war das klasse. Nur schön bassig drückend, kein Attack, keine Spielgeräusche... Sowas hätte ich nur jetzt gern auch wieder. Halt zusätzlich zu den anderen Sounds, die ich mit dem neuen hinkrieg - da geht auch einiges feines...
    Wenn ich meine Pickups austauschen würde, könnte ich dann den 3 Band EQ behalten? Auch wenn die neuen PUs von ner anderen MArke sind, als die anderen?
     
  14. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.03.05   #14
    Über Flats hatten wir's gerade erst hier. Die Zeiten, wo die meisten dumpf klangen, sind längst vorbei, und selbst damals hätte man schon die guten Pyramids haben können. Sie können halt nicht so frei ausschwingen, da beißt die Maus keinen Faden ab (daher auch meine gemischten Gefühle zu den Rundkern-Flats von Thomastik-Infeld).

    Nicht so steif sind Groundwounds a.k.a. Halfrounds:

    D'Addario Halfrounds (Regular Gauge: .050 - .070 - .085 - .105)

    GHS Brite Flats M3075 Medium (.049 - .062 - .084 - .108) [äußerst throbby, halbwegs präsente Höhen, sehr gutes Sustain]

    Dean Markley Ground Round Wound (.049 - .062 - .084 - .108

    Ken Smith Slick Round Medium (.044 - .062 - .084 - .106)

    Bessere Brillanzen als so manche Roundwounds haben schließlich gute Compression Wounds, etwa die von DR, Alembic oder Fodera.
     
  15. Hoco

    Hoco Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.05   #15
    Sorry, aber irgendwie hab ich da grad gar nix verstanden... :confused:
     
  16. DrahtEsel

    DrahtEsel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.05   #16
    @Heike
    Ist schon klar, aber Flats klingen doch nicht so drahtig wie Rounds und von daher, und durch die glatte Oberfläche, werden solche Rutsch- und Greifgeräusche doch erheblich weniger übertragen.
    Wenn Hoco wirklich mehr auf einen obertonarmen Sound steht denke ich, dass Flats für ihn eine gute Alternative sein können.

    @Hoco
    Was für eine Saitenstärke spielst Du denn?
    Flats können bei gleicher Stärke steifer sein als Rounds und Du musst u.U.
    etwas fester "zupacken" :) Ist aber jetzt auch nicht sooo doll aber schon eine Umgewöhnung. Oder Du spielst dann halt dünnere Saiten. Da wirste wohl mal ein paar Euros opfern müssen zum testen.

    Flatwounds sind nicht einfach nur obertonärmer sondern haben schon einen eigenen Sound und machen auch richtig Bum ;)

    Sehr gut sollen ja die Pyramid Gold sein. Hat man mir wärmstens empfohlen und ich hab mir welche bestellt, 040-105 + 120 Low B. Ich lass mich überraschen. Dauert aber noch etwas, kommen zusammen mit neuem Bass :)
     
  17. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.03.05   #17
    Generelles zu Saiten findest Du hier, also was Compression Wounds sind u.dgl. Damit solltest Du eigentlich hinkommen.
     
  18. Hoco

    Hoco Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.05   #18
    Ich spiel 45 - 105 im Moment.
    Ich hab jetzt zwar diesen Text gelesen, aber ich weiß immer noch nicht, was der Unterschied von Compression Wounds zu Flatwounds ist... :confused:
    Die Pyramid Golds wären ja sogar etwas dünner (40 - 105). Sind das die bassigsten?
     
  19. Aqua

    Aqua Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 17.03.05   #19
    Ich bitte um eine Erläuterung dieser Umschreibung.
    Heißt das hartnäckig, durchsetzungsfähig?
     
  20. Yojo-Bad-Mojo

    Yojo-Bad-Mojo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.03.05   #20
    Ich würde es direkt von throb / throbbing ableiten ...

    Ich denke hieraus ergibt sich eine auch für die Musik sinnvolle Deutungsmöglichkeit *g
     
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