Wie bringt man den Gittarero auf den rechten Pfad?

von floyzco, 06.03.04.

  1. floyzco

    floyzco Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.04   #1
    Wir, eine psychedelic-melodic-rock band aus der schweiz, sind eigentlich ein ziemlich zusammengeschweistes trio und machen auch anständigen sound, aber wir haben ein problem mit dem gitarristen:

    Die Band entstand ursprünglich aus der Idee, Pink-Floyd-Songs zu covern, nachdem der Gitarrist diee extreme Band entdeckt hatte und wir danach alle drei angefressen davon waren.

    Jetzt schreiben wir unsere eigenen Songs und versuchen vermehrt, eine grosse Bandbreite an Musikstilen abzudecken. Doch in letzter Zeit, seit einem Monat oder so, "konvertierte" unser Gitarrist immer mehr zu härterer Musik und jetzt mach ich mir langsam Sorgen. Der Gipfel war vor ein paar Tagen, als wir zusammen The Wall gehört haben und er nach fünf Liedern den Stecker gezogen hat, aus purer Langeweile von seiner Seite.

    Ich habe riesigen Schiss, dass er geht, weil wir dann so gut wie nicht mehr mit unserem Sound weitermachen können.

    Habt ihr einen Tipp für mich? ich wäre dankbar!
     
  2. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.03.04   #2
    Naja, eine Band kann nur funktionieren wenn ihr einigermassen klare Ziele habt, mit denen sich alle abfinden koennen.

    SChlaegt da jetzt jemand von euch aus der Art... muesst ihr entweder eure Ziele neu ueberdenken, oder ueber Ersatz nachdenken.

    Fuehrt auf alle Faelle mal ein Gespraech, und nimm es nciht zu tragisch wenn sich eure WEge danahc trennen sollten (das haben ja Floyd auch schon auf verschiedene Arten und Weisen hinter sich).
     
  3. Willi

    Willi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.04   #3
    Also ich kann den Gitarristen verstehen habe früher auch coldplay und so gehöhrt, jetzt hör ich vor allem metal und find coldplay zum kotzen langweilig. Also am Besten ist wenn er auch seine eigenn Ideen einbringen kann solange ihr sie auch für gut hält. Kann doch nicht schaden mal was anderes zu machen.
     
  4. das_timbo

    das_timbo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.04   #4
    Also ich finde auch ihr solltet unbedingt mal mit ihm reden. Wenn er jetzt einen anderen Musikgeschmack hat, dann gibts ja nich viele Möglichkeiten: Entweder ihr findet nen Mittelweg (also von beiden Bedürfnissen etwas), er passt sich euch an, ihr passt euch ihm an oder er geht.
     
  5. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.03.04   #5
    :rolleyes:

    Wann war denn frueher?????? ;)
     
  6. HTP

    HTP Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.04   #6
    Naja, wenn ihr eine Pink-Floyd-Cover-Band wart, dann habt ihr deren songs wahrscheinlich hundert mal gehört, kein wunder, dass ihm dann so manches Album von denen langweilt.

    Was genau meinst du mit "konvertierte zu härterer Musik"?


    Und vor allem:

    Vielleicht ist es ja ganz angenehm für euch mal was neues zu spielen, was ein bisschen härter ist.
     
  7. Willi

    Willi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.04   #7
    bevor ich mit dem bass angefangen (im Spetember oder OKtober) hab ich nur oasis, the verve und coldplay gehöhrt. durch dieses forum bin ich dann zu dream theater gekommen und höhrt seit dem nur noch metal.
     
  8. floyzco

    floyzco Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.04   #8
    Erstens haben wir schlussendlich dann doch KEIN EINZIGES Pinkfloyd-Coverlied gespielt, soviel mal dazu.

    Zweitens mein ich damit, dass es bei ihm immer nur heisst "metallica hier, metallica da" und alles andere ist sowieso scheisse. Manchmal muss man ihn wirklich an den Schultern packen und ihm eine neue Band gewaltsam in den A**** reinzuschiessen, damit er sie zumindest mal anhört.

    Einfach irgendwie stur geworden.
     
  9. Willi

    Willi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.04   #9
    @ floyzco
    schon mal dran gedacht vielleicht mal dream theater zu covern. Wäre meiner Meinung nach ein mittelweg zwischen pink floyd und Metallica, ist nur recht schwer zu spielen.
     
  10. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.03.04   #10
    Oh Gott... bin ich den so alt????? Wenn du 'vor 6 Monaten' schon als frueher bezeichnest... dann spiele ich ja quasi schon eine Ewigkeit Gitarre ;)

    @floyzco: ich kann mich da nur wiederholen.... es bringt nichts wenn ihr nicht irgendwie ein gemeinsames Ziel habt. Wenn der Gitarrist nur Metallica spielen moechte (jetzt mal rein hypothetisch), der Rest nicht, dann werdet ihr nicht gluecklich. Andererseits, wenn ihr eigene Stuecke macht, kann aus einer Kombination verschiedener Musikstile durchaus interessantes entstehen.... so oder so, ihr solltet darueber reden.
     
  11. M.U.Y.A.

    M.U.Y.A. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.04   #11
    1. Ist es meiner Meinung nach eh eine Grundregel für Musiker nicht immer nur das zu spielen was man gerade gerne hört, sondern etwas eigenes.

    2. Wenn ihr meinen Punkt 1 irgendwie nicht nachvollziehen könnt und euer "Gittarero" echt angekotzt von eurer Musik sein sollte, schmeisst ihn raus (klingt hart, ist aber richtig so)!

    Also noch mal kurz zusammengefasst:

    Wenn ihr immer gerade das spielen wollt, was ihr gerne hört und nichts völlig eigenes, dann checkt alle eure Interessen. Sollte da einer aus der Reihe treten, sollte man eine Trennung in Betracht ziehen.

    Greez

    M.U.Y.A.
     
  12. XwaldiX

    XwaldiX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.04   #12
    Ich glaube nur ein Band aus Göttern könnte diese absolut synchronen Bass/Gitarren/Keyboard Soli ala Myung/Petrucci/Rudess nachspielen.
    Dann noch die 50 Taktwechsel in 4 Minuten Liedgut ..... ziemlich harter, aber absolut genialer Brocken.

    Ich lass' mich allerdings gerne eines besseren (Irdischen) Belehren.....
     
  13. XwaldiX

    XwaldiX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.04   #13
    ....Ach ja .... hab Ich vor lauter Dream Theater vergessen.

    Ich kann nur sagen - als Gitarrist an einen Stil anpassen, der einem nicht gefällt/liegt,.... hat keinen Wert.
    Man kann nicht's sinnvolles, neues, spektakuläres, usw. in die Band mit einbringen. d.h. die Band kann dann zwar nüchtern songs covern - wird allerdings bei eigenen Songs nie zu allseits zufriedenstellenden Ergebnissen kommen.

    Habe solch einen Band-Entwicklungsrückschritt hinter mir.
    Wenn nicht alle in die gleiche Richtung - mit dem gleichen Engagement (..sehr wichtiger Punkt...) - ziehen, dann wird jede Band früher oder später ihre Probleme bekommen.
    Bei Uns war's der Sänger der keinen richtigen Bock mehr hatte - hab Ihn rausgeschmissen.
    In unserem Fall gibt's diese Band nun leider nicht mehr, da die gesamte Band-Moral das letzte Jahr vor dem entgültigen Rausschmiss schon so im keller war, daß wir uns auch gar nicht mehr richtig um Vocal-Nachschub gekümmert hatten und sowieso schon jeder so seine Fühler nach "Ersatz-Musik" ausgestreckt hatte.

    Wenn euer Gitarrist mit eurem !!! Band-Stil nicht mehr kann/will dann trennt euch bevor die Band zu sehr leidet.
    Bei meiner nächsten Band würde Ich nicht mehr so lange warten, bis Ich etwas Unternehme.

    Redet mit eurem Guitarrero, schildert Ihm euren Standpunkt, hört euch seinen an, und dann trennt euch oder geht proben. eins von beidem.

    Und übrigens ist so eine Trennung nicht halb so "schmerzvoll" wie man im Vorfeld immer Denkt.
    Sobald Ihr mit einem Gitarristen im Proberaum steht und beim Floyd-Covern das Glänzen in seinen Augen seht, da er endlich mal all seine Effekte benutzen darf und keine stupiden Tapping-Soli mehr von Ihm verlangt werden wie in seiner alten Band, dann seht Ihr das es die "Mühe" wert war und eventueller kurzzeitiger Bandzoff ist Schnee von gestern.

    Es gibt für jede Band die passenden Musiker - die richtige Zusammensetzung von Anfang zu finden ist unwarscheinlich.

    Man heiratet doch auch nicht die erste Freundin die man hat - oder?
    (....hätt' Ich das nur mal vor meiner Hochzeit geschrieben ...........*g*)

    Viel "Band" Erfolg
     
  14. Whych

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    Erstellt: 14.05.04   #14
    Als erstes mit ihm reden wie er sich die bandzukunft vorstellt und so hart es klingt, wenn ihr nicht auf einen Nenner kommt trennt euch. Es tut einer Band nicht gut wenn man jemand drin hat der nicht merh dahinter steht. Er wird seinen 'job' nur halbherzig erledigen und das macht weder ihm noch dem Rest Spass. Wir haben uns erst vor 1 Monat von unserm 2ten Gitarristen getrennt eben aus dem Grund das er mit der Musik was von unskahm nichts mehr anfangen konnte. Glaub mir ist fuer beide Seiten das Beste.
     
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