Axel Rudi Pell

von Ralfi, 05.09.06.

  1. Ralfi

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    Erstellt: 05.09.06   #1
    AXEL RUDI PELL veröffentlich am 25.08.2006 sein neues Album Mystica

    Nur wenige deutsche Gitarristen können auf eine so lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken wie Axel Rudi Pell. Seit mehr als 25 Jahren ist er fester Bestandteil der deutschen Melodic Metal Szene und hat mit seiner eigenen Gruppe mittlerweile sechzehn Alben der Öffentlichkeit vorgelegt. Mystica heißt das siebzehnte und neueste Werk der Axel Rudi Pell Band und schließt nahtlos an die Vorgänger Kings & Queens und Shadow Zone an. „Wir präsentieren unseren Fans bewusst eine Scheibe, die auf unsere typischen Trademarks setzt und nicht etwa versucht, stilistisch etwas völlig Neues auszuprobieren“, erklärt Pell. „Wir haben nun einmal einen eigenen Stil, klingen auf Mystica jedoch noch homogener und musikalisch stimmiger.“ Zudem hat sich Pell als Gitarrist weiter entwickelt. „Ich denke, dass sich meine lange Erfahrung positiv auf meine Spielweise auswirkt. Die Soli der neuen Stücke klingen noch eine Spur emotionaler.“ Mit Schlagzeuger Mike Terrana, Bassist Volker Krawczak, Keyboarder Ferdy Doernberg und dem amerikanischen Ausnahmesänger Johnny Gioeli hat er zudem eine seit Jahren fest eingespielte Formation zur Verfügung, die sich perfekt auf Pells Kompositionen eingestellt hat. Produziert hat der Bandleader das neue Album selbst, als Engineer und Mischer stand ihm erneut Charlie Bauerfeind zur Verfügung, das Schlagzeug wurde in bewährter Manier von Uli Pösselt aufgenommen.


    Mystica präsentiert neun neue Songs, die mit großen Melodien und starken Hooklines glänzen. Vom klassischen ´Valley Of Sin` und dem zupackenden ´Rock The Nation` spannt Pell den Spannungsbogen bis hin zu epischen Direktiven. „Der abschließende Song ´The Curse Of The Damned` stellt ein kleines Epos dar und ist für mich eine Art Weiterführung des Songs ´The Clown Is Dead` vom Magic-Album. Eine sehr emotionale Nummer.“ Etwa die Hälfte der neuen Stücke erzählen die weitere Reise der fünf Mönchsritter (zu sehen auch auf dem von Felipe Machado Franco gezeichneten Cover-Artwork), in den übrigen Songs thematisiert Pell unter anderem Tierversuche (´No Chance To Live`), das Leben einer Rockband (´Rock The Nation`) und die Eigenarten einer Zweierbeziehung (´Living A Lie`).


    Mystica wird am 25. August 2006 (Europa: 28. August) veröffentlicht, bereits drei Wochen später startet die große Europatournee, die Axel Rudi Pell durch Deutschland, Frankreich, Belgien, der Schweiz und erstmals auch nach England führen wird. Neben dem Auftritt beim ´Bloodstock-Festival` in Derby stehen Festivals mit den Scorpions in Bulgarien beziehungsweise weiteren internationalen Top-Acts in Norwegen auf dem Terminplan. Tatsache ist schon jetzt, dass die Axel Rudi Pell Band auf ihrer Tour ab Mitte September zusätzlich zu allen großen Klassikern mindestens drei ihrer neuen Stücke spielen werden. „Obwohl die endgültige Entscheidung noch nicht gefallen ist, kann ich mir Nummern wie ´Fly To The Moon` oder ´Rock The Nation` und eventuell auch den Titelsong ´Mystica` als Erweiterung unseres aktuellen Live-Sets sehr gut vorstellen.“



    HISTORIE
    Pells Karriere begann 1980 mit der Formation Steeler, einer Band, die von ihrem kommerziell erfolgreichsten Werk Strike Back mehr als 30.000 Exemplare verkaufen konnte und 1988 ihr viertes und letztes Album Undercover Animal veröffentlichte. Im November des gleichen Jahres formierte Pell mit Jörg Deisinger (Ex- Bonfire), Schlagzeuger Jörg Michael, Bassist Thomas Smuszynski (Ex- U.D.O.) und dem amerikanischen Sänger Charlie Huhn (Ted Nugent, Gary Moore, Victory) seine eigene Band. Bereits ein Jahr später stand mit Wild Obsessions das Debütalbum in den Geschäften, gefolgt von Nasty Reputation, für das Pell den US-Frontmann Rob Rock (M.A.R.S, Impellitteri) verpflichtete, der jedoch schon auf der anschließenden Deutschlandtournee durch den ehemaligen Malmsteen-Sänger Jeff Scott Soto ersetzt wurde. Mit Soto als neues Bandmitglied untermauerte das dritte Album Eternal Prisoner (1992) nachhaltig, dass die Gruppe von Beginn an einen eigenen, unverwechselbaren Stil gefunden hatte. Im darauf folgenden Jahr veröffentlichte Pell The Ballads, ein Album mit seinen gelungensten Rock-Balladen. Mit Between The Walls (1994) und dem Live-Album Made In Germany hielt der Wattenscheider auch in der post-Grunge Ära unbeirrbar an seinem typischen Stil fest. Das folgende Black Moon Pyramid (1996) konnte sich als zweites Pell-Album in Folge in den deutschen Albumcharts platzieren. Mit einem thematisch durchgehenden Konzept über übersinnliche Geschichten kam ein Jahr später das achte Opus Magic in die Läden. Auch Magic verzeichnete eine Charts-Notierung, gefolgt von Oceans Of Time, dem bis dato meistverkauften Alben der Axel Rudi Pell-Band, und der Fortsetzung des Balladenkonzeptes (The Ballads II, 1999). Nach dem Ausstieg von Jeff Scott Soto heuerte Pell für die Produktion von Oceans Of Time, The Ballads III und die 2000er Veröffentlichung Masquerade Ball den amerikanischen Sänger Johnny Gioeli (Ex- Hardline) an, der mit seiner charakteristischen Stimme anschließend auch Shadow Zone (2002) und Kings & Queens (2004) nachhaltig veredelte. Mit Mystica schließt sich nun der Kreis und öffnet gleichzeitig neue Horizonte in Europa (siehe Tourdaten).



    MYSTICA TOUR 2006
    23.06. BUL-Stara Zagora (Stadium) (supporting SCORPIONS)
    05.08. BUL-Varna - Monsters Of Rock Festival
    18.08. NOR-Oslo - Ragnarock Festival
    19.09. F-Paris - La Locomotive
    20.09. CH-Pratteln - Z7
    21.09. D-München - Metropolis
    23.09. D-Aschaffenburg - Colos-Saal
    24.09. D-Ludwigsburg - Rockfabrik
    25.09. D-Nürnberg - Hirsch
    26.09. D-Hamburg - Markthalle
    28.09. B-Vosselaar - Biebob
    29.09. UK-Derby - Bloodstock Festival
    30.09. D-Bochum - Zeche


    http://www.axel-rudi-pell.de/main.htm
     
  2. Leader

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    Erstellt: 06.09.06   #2
    Ich persönlich durfte mal reinhören und fand es schrecklich langweilig. Gabs alles schonmal von dem guten Herrn Pell. Klar, geil gesungen und auch ab und an auch schöne Soli, aber bei manchen Songs dacht ich echt, das gabs schonmal 1 zu 1. Ich find, für jemanden der eh einiges von den Jungs hat , ists absolut überflüssig
     
  3. Jo44

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    Erstellt: 07.09.06   #3
    Also ich find das Album sehr gelungen, besonders Losing the Game hats mir angetan. Obwohl ich sagen muss das ich jetz nich jeden früheren Song kenne, kann also nich genau sagen ob es die Melodien schon gab.
     
  4. JaBa|GriZzZly

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    Erstellt: 09.09.06   #4
    naja, bin pell-fan, fand aber maquerade ball (2000) und shadow zone (2002) (wenn ich mich nicht irre^^) am besten. hab aber karten für hamburg :D album hab ich noch nich... aber bald^^
     
  5. Ralfi

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    Erstellt: 09.09.06   #5
    So ich habe das Neue Album heute bekommen :-))

    G I G A N T I S C H

    Die Gitarrenriffs alla Joe Satriani lassen grüßen!
    Das Album bekommt einen Ehrenplatz im meiner "Die Besten Gitarristen der Welt" Vitrine.
     
  6. Ralfi

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    Erstellt: 09.09.06   #6
    Ach noch vergessen, Ihr könnt das gesamte Album per klick auf Intersurfradio hören, einfach dort auf Jukebox gehen.
     
  7. Nimrod-666

    Nimrod-666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.06   #7
    Hab noch net einen Song von dem guten Herrn gehört aber bevor der sich nen gescheiten Künstlernamen zulegt wird das auch nix :D
     
  8. Ralfi

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    Erstellt: 09.09.06   #8

    Der 1960 in Wattenscheid geborene Axel Rudi Pell tritt als Gitarrist zum ersten Mal bei der Band Steeler in Erscheinung, mit der er von 1984 bis 1989 vier Alben veröffentlicht, bevor er sich da vom Acker macht, um sein eigenes Ding zu starten. Im Laufe der Jahre haben einige der besten Musiker im Metal-Bereich bei ihm ein Gastspiel gehabt. Auf dem Debüt "Wild Obsessions" kann der Blondschopf unter anderen auf Drummer Jörg Michael (Startovarius, Ex-Mekong Delta, Ex-Running Wild), Sänger Charlie Huhn (Ex-Gary Moore, Ex-Victory) und Keyboarder George Hahn in seinem Hühnerstall zurück greifen. Ständig an seiner Seite ist Basser Volker Krawczak, der auch schon mit ihm bei Steeler tönte. Das erste Album unterscheidet sich bis auf den Gesang noch nicht wesentlich von Steeler und kann auch vom Sound her nicht voll überzeugen. Auf dem nächsten Album sorgt Rob Rock (Impelliteri) für die richtigen Töne hinterm Micro, wird aber auf der folgenden Scheibe von Jeff Scott Soto abgelöst, der bis einschließlich "Magic" beim Line-Up bleibt. Auf "Bad Reputaion" huldigt Pell dann auch seinem großen Vorbild Ritchie Blackmore, indem er "When A Blind Man Cries" von Deep Purple covert. Auf dem Nachfolger gibt es musikalisch nicht viel Neues zu vermelden, aber qualitativ reicht "Eternal Prisoner" dem Vorgänger das Wasser. Mit "The Ballads" erscheint '93 eine Compilation aus langsamen Tracks und kann mit einer Coverversion von Alphavilles "Forever Young" mehr oder minder glänzen. "Between The Walls" steht wieder in der Tradition der anderen Scheiben, und Axel frönt wieder seinen Bewunderungen für Blackmores Ritchie und textlichen Ergüssen der Marke Ronnie James Dio. Es folgt ein Live-Album, das den Namen endlich einmal verdient hat, da auf Nachbearbeitungen scheinbar beinahe vollständig verzichtet wurden. Obwohl der traditionelle Metal immer wieder für tot erklärt wird, weicht ARP keinen Millimeter von seinem Kurs ab und schiebt in schöner Regelmäßigkeit ein Album nach dem anderen auf den Markt und verdient daran nicht schlecht. Stets hohe Qualität, absolute Topmucker und seine Beständigkeit sichern ihm den Zuspruch seitens Fans und meist auch Presse. "Oceans Of Time" ist Jörgs letztes Album mit Axel und als Sänger kann der Wattenscheider Johnny Gioeli gewinnen. Auch Keyboarder Ferdy Doernberg ist seit dem festes Bandmitglied und beendet damit den fliegenden Wechsel an den Keys. 1999 kommt die zweite Balladen Compilation heraus, die neben den altbekannten Stücken zwei neue sowie ein Cover von Hendrix' "Hey Joe" zu bieten hat, das man sich auch hätte sparen können. Auf "The Masquerade Ball" gibt Ex-Yngwie Malmsteen-Drummer Mike Terrana (jetzt bei Rage) den Takt an und tut dies noch, womit die Besetzung bis zum heutigen Tage solide ist. Im selben Jahr erscheint noch die Best-Of "The Wizards Chosen Few", welche auch zwei neue Tracks und ein paar Japan-Bonus-Tracks zu bieten hat. Auch auf dem 2002er Album "Shadow Zone" ist wieder alles beim Alten: ein Blindkauf für jeden Rainbow-Fan. Schon fünf Monate später erscheint mit "Knights Live" eine Doppel-Live-CD, die wenig später auch als DVD erhältlich ist. Mit vorzüglichem Sound und einigen Improvisationen sind die Scheiben durchaus interessant und nicht nur für Die Hard Fans eine lohnenswerte Anschaffung. Für ein nächstes Studioalbum lässt sich der Blondschopf aber einige Zeit, denn auch 2004 erscheint zunächst nur der dritte Teil der Ballads-Serie, auf dem aber zumindest ein komplett neuer Song, eine akustische Version von Forever Angel" und ein Cover von Rainbows "The Temple Of The King" zu finden sind. Die daraufhin geplante Tour geht zwar schief, aber es kommt zu einigen Festival-Auftritten. So bespielen Pell und sein Bassist Volker die Rock Classic Allstars Show in Bochum im April. Dabei bilden sie mit Jeff Brown (Sweet), Niko Arvanitis und Peter Szigeti (beide Warlock) sowie Kai Hoffmann (Secret Discovery) und Fußballer Holger Aden die Band für den Star Search-Gewinner Martin Kesici. Danach bringt Pell mit seiner Band beim Bang Your Head in Balingen, dem Wacken Open Air und dem Graspop Metal Meeting in Belgien die Menge zum Bangen. Mit den Scorpions spielt er im Juni 2006 in Bulgarien eine Show. Ab August steht "Mystica2 in den Regalen. Die folgende Tour führt durch Deutschland, in die Schweiz und nach Frankreich.
     
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