Wo ist bei Kultur/Musik die Grenze zwischen "nur Hobby" und "ehrenamtliche Tätigkeit"?

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Hallo!

Laut Definition (z. B. Wikipedia) ist ein Ehrenamt "die selbstlose (altruistische) Wahrnehmung eines öffentlichen Amtes oder einer gesellschaftlichen Aufgabe im Gemeinwohlinteresse ohne Einkunftserzielung". Zu den "klassischen" ehrenamtlichen Arbeiten gehören z. B. Helfer beim Roten Kreuz, der Freiwilligen Feuerwehr, beim THW, der Tafel, im Tierheim, in der Kranken- und Behindertenpflege oder bei der Telefonseelsorge. Mitunter sieht man auch auf dem Rasen des Fußballplatzes Kinder mit ihrem ehrenamtlichen Trainer.

Aber wie sieht das z. B. im Bereich Musik und Kultur aus? Unstrittig ist es natürlich, wenn z. B. ein Musiklehrer kostenlos Unterricht in einem Flüchtlingsheim gibt. Aber der größte Teil der Kultur hat ja einen fast ausschließlich unterhaltenden Charakter. Wie ist z. B. die Mitarbeit bei einem so genannten offenen Bürgerradio zu werten? Dieses bietet ja letzlich ein "Luxusprodukt" an, welches niemand wirklich "braucht" - die einschlägigen öffentlich-rechtlichen und privaten Sender dudeln ja auch - und im Zweifel wird der Feuerwehrmann doch als wichtiger angesehen.

Genauso schwierig ist vermutlich z.B. der Auftritt einer Amateurband auf einer öffentlichen Veranstaltung einzuordnen. Solche Gruppen arbeiten dabei ja auch gar nicht unbedingt fest mit einer bestimmten Einrichtung zusammen, sondern wird mal für ein Stadtfest, dann von einem Sportverein, dann von der Diakonie, dann von einem Kulturverein usw. gebucht... Sind solche Auftritte nun "ehrenamtliche Arbeit" oder "Amusement"? Und es wird noch komplizierter: Für diese Gigs müssen die Musiker ja auch regelmäßig proben. Ist das nun "Spaß" oder "ehrenamtliche Arbeit"?

Auf diese Fragen habe ich trotz Recherche im Internet nichts gefunden. Weiß jemand, ob solche Tätigkeiten zum Ehrenamt zählen oder "nur" als Hobby?
 
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Ich glaube das ist keine Abgrenzungs-/Grenzziehungs- sondern eher eine Hund-/Dackel-Frage.

Alle Dackel sind Hunde, aber ein Hund ist nicht automatisch ein Dackel- worauf ich hinaus will: Wozu eine Grenze ziehen, was spricht dagegen, ein Ehrenamt als Hobby zu bezeichnen?

Man macht es in seiner Freizeit, aus welch persönlichen Gründen auch immer. Ein Ehrenamt ist halt nur eine Form von Hobby, das man idR. nicht ganz selbst gestalten kann, sondern von einer gemeinnützigen Institution, etwa einem Verein (oder auch einer Firma, die Mods des MBs sind ja auch ehrenamtliche Mitarbeiter des Boardbetreibers) irgendwo definiert wird.
Ein Ehrenamt ist ja schlicht sowas wie ein "Anstellung", eben nicht im arbeitsrechtlichen , aber in dem Sinne, dass diese Aufgabenfeld ja irgendwer definieren muss und dafür ehrenamtliche "Arbeiter" suchen und finden muss.

Und das kann, wie bei jedem Hobby was eher einfaches sein - etwa Essensausgabe in der Suppenküche - bishin zu wirklich anspruchsvollen Tätigkeiten (bei uns in Ö funktioniert etwa nicht nur der größte Teil der Feuerwehr, sondern auch der Rettung genau so).
Wie gesagt, die Grenzziehung erscheint mir etwas zwanghaft.

Am ehesten würde ich ähnliches wie in dem Post vor mir sagen: Ein Ehrenamt ist ein der Allgemeinheit dienendes Hobby, das zumindest irgendwo irgendwie institutionalisiert ist.
 
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Es ist einfacher als Du annimmst, aber trotzdem komplex.
Jegliche Vereinstätigkeit ist ehrenamtlich ( es sei denn, man arbeitet dort angestellt, aber das ist ein anderes Thema) - das gilt im sportlichen Bereich, in kulturellen und sonstigen Bereichen. Anders formuliert: es muss kein "edler" oder "wohltätiger" oder "notwendiger Zweck sein - das ist nicht das Kriterium für ehrenamtliche Tätigkeit.

Es ist aber dennoch eine Tätigkeit, die prinzipiell allen - und damit der Allgemeinheit - offen steht ("Gemeinnützigkeit"). Ein Verein bietet z.B. günstigen Unterricht und Training an, organisiert Fahrten und Turniere etc. Und das alles kommt mindestens den Mitgliedern zugute. Und jede/r kann prinzipiell Mitglied werden - und damit steht es der Allgemeinheit zur Verfügung. Und das, was der Verein tut, ist nicht gewinnorientiert (Gewinnorientierung wäre "eigennützig").

Ein Skatverein ist somit gemeinnützig und eine (verantwortungsvolle) Tätigkeit dort ehrenamtlich, auch wenn sie das tun, weil es ihnen Spaß macht. Wenn sich aber drei Leute jede Woche treffen und einen Skat kloppen, weil es ihnen Spaß macht, dann gehen sie auch ihrem Hobby nach, sind aber weder gemnützig noch ehrenamtlich tätig. Denn sie tun dies rein privat.

Das gleiche gilt für die Musik:
In einer Band zu sein ist Hobby (wenn damit keine Gewinnerzielungsabsichten verbunden sind), das ist aber rein privat. Ein Musikverein dagegen ist gemeinnützig und die dort verrichtete Arbeit ist ehrenamtlich.

just my 3,75 cent

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Wobei ich jetzt behaupten würde, Sänger eines Vereinschores oder Spieler eines Musikvereins gehen normalerweise eher Ihrem Hobby nach als dass sie sich ehrenamtlich engagieren, auch wenn der Verein gemeinnützig ist und auf der Weihnachtsfeier des Altenheimes spielt. Ehrenamtlich für den Verein arbeiten v.A. die Vorstandsmitglieder oder musikalischen Leiter - eben diejenigen, die den Vereinsmitgliedern ihr Hobby ermöglichen. Für diese Pöstchen gilt normalerweise Zeitaufwand hoch, Spaßfaktor mäßig - aber einer muss es halt machen...
 
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Bei uns gibt es solche "Inklusions Ensembles / Bands" wie man es es nennen mag. Die Träger suchen auch ganz gezielt nach Ehrenamtlichen Helfern.
Und meiner Meinung nach bezieht sich die Arbeit mit Menschen auf das Ehrenamt.
Ob du nun kostenfreien Unterricht / Unterstützung in Jugendzentren oder Nachmittagsbetreuungen anbietest, Jugendprojekten (wie die von den Jobcentern vermittelt werden) , den Kontakt zu Flüchtlingen oder Behinderten suchst... Etc....
Auch Altenheime freuen sich über ehrenamtliche Betreuer, die musizieren!
Also für mich steht da immer der Kontakt zum Mensch im Vordergrund und unterm Strich demnach auch die "soziale Arbeit".
Und da würde ICH die Grenze ziehen. Zumindest rein von der Definition her., schätze ich.

Bei einem Radio (welches Format auch immer) denke ich eher nicht an Ehrenamt. Genauso wie ein Podcast kein Ehrenamt ist, trotz Themen wie Depressionen oder Zivilcourage. Oder? Ich habe darüber noch nie nachgedacht.

Wenn du jetzt Straßenmusik machen würdest, ohne Hut aufzustellen, ist das dann auch Ehrenamt?
Und wenn du unentgeldlich, mit deiner Band, auf Volksfesten spielst?
 
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Dr. Dre
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Bei einem Radio (welches Format auch immer) denke ich eher nicht an Ehrenamt. Genauso wie ein Podcast kein Ehrenamt ist, trotz Themen wie Depressionen oder Zivilcourage. Oder? Ich habe darüber noch nie nachgedacht.
Wenn du jetzt Straßenmusik machen würdest, ohne Hut aufzustellen, ist das dann auch Ehrenamt?
Und wenn du unentgeldlich, mit deiner Band, auf Volksfesten spielst?
Genau um diese Dinge geht es mir ja, weil ich hier nichts finden konnte, ob solche Sachen unter Ehrenamt fallen. Bei den erwähnten Arbeiten in Behinderten-Heimen, Flüchtlingsunterkünften etc. ist die Sache ja eindeutig.
 
Blumi_guitar
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Ich kann die Frage nicht beantworten, aber ich denke, dass man hier differenzieren muss, ob es um steuerliche, versicherungsrechtliche oder sonstige Aspekte geht. Der Artikel im Jura-Forum liefert Anregungen, welche Aspekte in Sachen Ehrenamt eine Rolle spielen können.
Vom Bauchgefühl her kann ich mir z.B. nicht vorstellen, dass das Finanzamt ein Bürgerradio als Ehrenamt anerkennt, aber wahrscheinlich kommt es dabei sehr auf eine schlüssige Begründung an. Insbesondere die Gemeinnützigkeit und die fehlende Gewinnerzielungsabsicht müssten glaubhaft gemacht werden - wobei ja z.B. Aufwandsentschädigungen durchaus erlaubt sind.
 
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Wie ist z. B. die Mitarbeit bei einem so genannten offenen Bürgerradio zu werten? Dieses bietet ja letzlich ein "Luxusprodukt" an, welches niemand wirklich "braucht"
Was soll das heißen, "das niemand braucht"? Wie wichtig Kunst und Kultur sind, das haben wir hoffentlich alle neulich im Lockdown gemerkt.
 
glombi
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Warum ist die Unterscheidung eigentlich wichtig? Wer anderen selbstlos helfen will macht das unabhängig davon, ob er sich den „Orden“ Ehrenamtlicher anheften darf, oder nicht. Und er macht dafür auch Sachen, die jetzt kein Vergnügen sind, oder mit denen er genauso gut Geld verdienen könnte. Wer seinem Hobby nachgeht, macht das zu seinem Vergnügen. Wenn andere kostenfrei an dem Vergnügen partizipieren können, umso besser (für beide Seiten). Und wer zwanghaft versucht, sich das Ehrenamt als Aushängeschild anzuheften, hat nicht verstanden, worum es dabei geht…

So zumindest mein Verständnis. Ich bewundere alle, die sich in ihrer Freizeit für andere einsetzen, auch wenn es nicht immer einfach oder angenehm ist. Ein ganz dickes Dankeschön dafür! :great:

Gruß,
glombi
 
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Sir Adrian Fish
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Warum ist die Unterscheidung eigentlich wichtig? Wer anderen selbstlos helfen will macht das unabhängig davon, ob er sich den „Orden“ Ehrenamtlicher anheften darf, oder nicht.

dass man hier differenzieren muss, ob es um steuerliche, versicherungsrechtliche oder sonstige Aspekte geht.

Ein nicht ganz unwesentlicher Punkt sind in diesem Zusammenhang haftungstechnische Fragen. Wer haftet, wenn ich einen Schaden verursache und bin ich (unfall)versichert, wenn ich eine Tätigkeit ausübe. Diese Themen werden gerne mal mit einem Lächeln abgetan, da die Wahrscheinlichkeit relativ gering sein mag, dass ein entsprechender Schadensfall eintritt. Nur wenn dieser dann doch eintritt, dann kann es auch schnell mal um existenzielle Fragen gehen.
 
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Ich steuere mal noch ne Auslegung bei. Ein "Amt" übt man nur aus, wenn man es für eine eingetragene Institution tut. "Ehren"amtlich übt man dieses Amt ohne Lohn aus, der einzige Lohn ist die Ehre. Man kann seinen Nachbarn gratis den Garten pflegen, weil man Gartenarbeit liebt. Gleichzeitig hilft man damit seinen Mitmenschen. Man mag dies freiwillig und unentgeltlich tun, trotzdem ist ein kein Ehrenamt.

Einen Radiosender z.B. als eingetragenen Verein zu betreiben und ohne Gewinnerzielungsabsicht zu moderieren, ist hingegen ehrenamtliche Tätigkeit, auch wenn man selbst es nicht als Dienst am Menschen empfinden mag.

Hobby bezeichnet alles, was man freiwillig in seiner Freizeit betreibt, ohne entweder seine Existenz damit sichern zu müssen, oder durch andere Lebensumstände dazu gezwungen zu sein. Einen pflegebedürftigen Angehörigen zu pflegen, macht man zwar unentgeltlich und in seiner Freizeit, wir sind uns aber alle einig, dass es sich nicht um ein Hobby handelt.

Insofern stehen die beiden Begriffe nicht in Konkurrenz zueinander, sondern sind voneinander unabhängig zu betrachten, wobei es gewisse Überschneidungen geben kann.
 
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Ich kenne eine Band, die als Verein organisiert ist. Deren Dienst an der Öffentlichkeit besteht darin, viermal im Jahr einen öffentlichen Volkstanzabend mit Tanzmeister zu veranstalten, bei freiem Eintritt

Bei uns am Ort gab es mal eine Jugendgruppe ohne Organisationszugehörigkeit, die sich aber dem sozialen Engagement in der Gemeinde verschrieben hatte, sie waren auch einfach zu jung, um einen Verein zu gründen. Deren Tätigkeit war aber z.B. von der Gemeindeverwaltung anerkannt und wenn die Tätigkeiten bei der Verwaltung gemeldet wurden, waren sie z.B. über die Gemeinde auch versichert.

Wie ich das sehen würde, was drei befreundete Musiker machen, die regelmäßig eine Jamsession/Open Stage mit freiem Eintritt organisieren und über zehn Jahre lang einen kulturellen Anlaufpunkt im ländlichen Raum geschaffen und gepflegt haben, weiß nicht. Ja, das ist ihr Hobby, andererseits ist es ein Dienst an der Öffentlichkeit, indem Kulturveranstalungen stattfinden und sich Musikschaffende sich regelmäßig treffen und vernetzen. Kein Ehrenamt im herkömmlichen Sinne, weil einfach nur drei Musiker, die was auf die Beine stellen wollen, ohne sich in die formale Knechtschaft eines Vereins zu begeben.

Eine befreundete Musikerin hat eine kleine Reihe Benefizkonzerte organisiert, zugunsten der Flüchtlinge, die bei uns am Ort gelandet sind, auch einfach so, außerhalb eines Vereins

...alles irgendwie ehrenamtlich (wie ich denke) aber alles anders
 
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Eine kleine Ergänzung meinerseits:
Ehrenamtliche Tätigkeiten werden anderswo, beispielsweise in den Niederlanden wesentlich stärker gewertschätzt:
Wer sich für ein Ehrenamt entscheidet, eehält eine gute Ausbildung und Weiterbildungsmöglichkeiten, die zertifiziert sind und von Arbeitgebern anerkannt und geschätzt werden. Folge: es hat positive Auswirkungen für den beruflichen Weg, ehrenamtliche Tätigkeiten können einen beruflichen (Wieder-) Einstieg erleichtern.
Ehrenamtliche Tätigkeiten werden bei der Rentenberechnung positiv berücksichtigt.
Ehrenamtliche Tätigkeiten werden insgesamt mehr gefördert und professioneller begleitet, beispielsweise mit Supervision und Beratung. Auch Vereine, die ehrenamtliche Tätigkeiten organisieren werden stärker unterstützt.

Folge: ehrenamtliche Tätigkeiten erfahren mehr Wertschätzung und sind attraktiver. Es gibt in den Niederlanden mehr Bereiche, die stärker auf dem Ehrenamt basieren bzw. es verlässlich einbeziehen - hierzulande wären das beispielsweise Feuerwehr und Telefonseelsorge. Und es funktioniert gut.

Kann man sich aus meiner Sicht einiges abgucken.

x-Riff
 
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Einen Radiosender z.B. als eingetragenen Verein zu betreiben und ohne Gewinnerzielungsabsicht zu moderieren, ist hingegen ehrenamtliche Tätigkeit, auch wenn man selbst es nicht als Dienst am Menschen empfinden mag.
richtig, ich hab als Schüler jahrelang (Oberstufe) Krankenhausradio gemacht, ehrenamtlich...
 
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Darf ich Fragen weshalb dich die Frage beschäftigt?
 
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..genau, warum ist das von Bedeutung?
Wir spielen meist einmal im Jahr einen Benefitz Gig für eine Organisation ähnlich Ärzte ohne Grenzen. Das machen wir nach meinem Empfinden so „ehrenamtlich“, wie die Leute, die da die Würstchen verkaufen.
 
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Würstchen refinanzieren sich im Einkauf genauso wenig wie meine neuen Felle oder Drumsticks…
 
glombi
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Das Thema Versicherungsschutz ist natürlich nicht zu vernachlässigen, hatte ich nicht auf dem Schirm…

Trotzdem ist ein ein Ehrenamt aus meiner Sicht eine langfristige und permanente Verpflichtung, die man freiwillig eingeht, und auch dann wahrnimmt, wenn es unangenehm ist.

2-3 unentgeltliche Auftritte im Jahr fallen für mich nicht unter diese Definition, sind aber trotzdem gesellschaftlich wertvoll und daher zu begrüßen.

Gruß,
glombi
 

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