S
s.cript[0]r
Registrierter Benutzer
- 26.08.26
- 22.05.06
- 266
- 82
Hallo zusammen,
ich möchte mal zwei fertige Songs von mir zeigen und würde mich über ehrliches Feedback freuen.
Das Projekt heißt Wuldorwudu. Ich arbeite daran alleine und versuche damit eine Art Cinematic Folk Metal umzusetzen: also Metal mit Folk-/Symphonic-Elementen, viel Atmosphäre, längeren Spannungsbögen und Texten, die eher märchenhaft und symbolisch angelegt sind. Inspirationen sind Magie, Tarot, Spiritualität, Natur, Druidentum.
Die beiden Songs gehören zu meinem Konzeptalbum The Path of the Seven Stars. Die Grundidee ist ein Pfad aus sieben Songs, wobei jeder Song eine eigene Station bzw. ein eigener „Stern“ ist. Die Songs stehen einerseits für sich alleine, bauen aber dennoch als Konzept aufeinander auf.
Call of the Stars
Der Einstiegssong in das Konzept.
View: https://www.youtube.com/watch?v=4r-7HFJ3RkA
Master of the Elements
Der zweite Song, bei dem es um die vier Elemente Luft, Feuer, Wasser und Erde geht, aus deren Wechselwirkung alles entsteht.
View: https://www.youtube.com/watch?v=7CL0QLyseyc
Beide Songs sind fertig produziert, gemischt und gemastert.
Ein wichtiger Punkt zur Entstehung: Ich setze Wuldorwudu alleine um. Für dieses Album stand ich deshalb ziemlich klar vor der Entscheidung: Entweder die Vision stark verkleinern — oder moderne Produktionswerkzeuge bewusst nutzen, um die Welt, die ich im Kopf hatte, überhaupt in dieser Größe alleine bauen zu können.
Ich habe mich für Letzteres entschieden. Die Songs arbeiten daher mit virtuellen Instrumenten und Vocal-Synthese (programmierte Vocals, wie ein VSTI). Nicht, weil mir „egal“ wäre, wie es umgesetzt wird, sondern weil mir die volle musikalische Vision wichtiger war als eine organischere, aber deutlich eingeschränktere Version davon.
Gerade bei den Vocals hätte eine komplett menschliche Umsetzung mit Lead-Stimmen, Harsh-Vocals, Chören und Harmonieparts den finanziellen Rahmen des Projekts klar überschritten; deshalb war Vocal-Synthese für mich nicht Notlösung, sondern der Weg, die vokale Ebene in der geplanten Größe überhaupt umzusetzen.
Mich würde genau dieser Punkt interessieren:
Trägt diese Art der Produktion für euch, wenn Musik, Atmosphäre und Vision funktionieren?
Oder bleibt bei vollständig digital/virtuell umgesetzten Projekten trotzdem eine Grenze spürbar, die euch aus dem Gefühl herausreißt?
Freue mich über ehrliche Eindrücke.
Ergänzung zur Produktion, da diese Fragen öfters aufkamen:
Die Instrumente sind VSTi-/Library-basiert, also virtuelle Instrumente in der DAW. Ich programmiere bzw. spiele die musikalischen Informationen selbst ein — Noten, Rhythmus, Dynamik, Artikulationen und Arrangement — und die jeweilige Library setzt sie klanglich um. Die Vocals funktionieren ähnlich über Synthesizer V / Vocal-Synthese: Text, Melodien, Einsätze, Phrasierung und Harmonien stammen von mir; die Voicebanks liefern den Stimmklang auf Basis echter Sänger und Sängerinnen Aufnahmen (Captures wie bei Amps). Es ist also keine per Prompt generierte Musik.
Das Projekt ist seit 2023 seit 3 Jahren in Entwicklung, auch wenn nicht durchgehend daran gearbeitet.-
Viele Grüße
Paul / Wuldorwudu
ich möchte mal zwei fertige Songs von mir zeigen und würde mich über ehrliches Feedback freuen.
Das Projekt heißt Wuldorwudu. Ich arbeite daran alleine und versuche damit eine Art Cinematic Folk Metal umzusetzen: also Metal mit Folk-/Symphonic-Elementen, viel Atmosphäre, längeren Spannungsbögen und Texten, die eher märchenhaft und symbolisch angelegt sind. Inspirationen sind Magie, Tarot, Spiritualität, Natur, Druidentum.
Die beiden Songs gehören zu meinem Konzeptalbum The Path of the Seven Stars. Die Grundidee ist ein Pfad aus sieben Songs, wobei jeder Song eine eigene Station bzw. ein eigener „Stern“ ist. Die Songs stehen einerseits für sich alleine, bauen aber dennoch als Konzept aufeinander auf.
Call of the Stars
Der Einstiegssong in das Konzept.
View: https://www.youtube.com/watch?v=4r-7HFJ3RkA
Master of the Elements
Der zweite Song, bei dem es um die vier Elemente Luft, Feuer, Wasser und Erde geht, aus deren Wechselwirkung alles entsteht.
View: https://www.youtube.com/watch?v=7CL0QLyseyc
Beide Songs sind fertig produziert, gemischt und gemastert.
Ein wichtiger Punkt zur Entstehung: Ich setze Wuldorwudu alleine um. Für dieses Album stand ich deshalb ziemlich klar vor der Entscheidung: Entweder die Vision stark verkleinern — oder moderne Produktionswerkzeuge bewusst nutzen, um die Welt, die ich im Kopf hatte, überhaupt in dieser Größe alleine bauen zu können.
Ich habe mich für Letzteres entschieden. Die Songs arbeiten daher mit virtuellen Instrumenten und Vocal-Synthese (programmierte Vocals, wie ein VSTI). Nicht, weil mir „egal“ wäre, wie es umgesetzt wird, sondern weil mir die volle musikalische Vision wichtiger war als eine organischere, aber deutlich eingeschränktere Version davon.
Gerade bei den Vocals hätte eine komplett menschliche Umsetzung mit Lead-Stimmen, Harsh-Vocals, Chören und Harmonieparts den finanziellen Rahmen des Projekts klar überschritten; deshalb war Vocal-Synthese für mich nicht Notlösung, sondern der Weg, die vokale Ebene in der geplanten Größe überhaupt umzusetzen.
Mich würde genau dieser Punkt interessieren:
Trägt diese Art der Produktion für euch, wenn Musik, Atmosphäre und Vision funktionieren?
Oder bleibt bei vollständig digital/virtuell umgesetzten Projekten trotzdem eine Grenze spürbar, die euch aus dem Gefühl herausreißt?
Freue mich über ehrliche Eindrücke.
Ergänzung zur Produktion, da diese Fragen öfters aufkamen:
Die Instrumente sind VSTi-/Library-basiert, also virtuelle Instrumente in der DAW. Ich programmiere bzw. spiele die musikalischen Informationen selbst ein — Noten, Rhythmus, Dynamik, Artikulationen und Arrangement — und die jeweilige Library setzt sie klanglich um. Die Vocals funktionieren ähnlich über Synthesizer V / Vocal-Synthese: Text, Melodien, Einsätze, Phrasierung und Harmonien stammen von mir; die Voicebanks liefern den Stimmklang auf Basis echter Sänger und Sängerinnen Aufnahmen (Captures wie bei Amps). Es ist also keine per Prompt generierte Musik.
Das Projekt ist seit 2023 seit 3 Jahren in Entwicklung, auch wenn nicht durchgehend daran gearbeitet.-
Viele Grüße
Paul / Wuldorwudu
Zuletzt bearbeitet:
Nur als persönliche Auffassung dazu in die Runde: Synthesizer V ist aus meiner Sicht keine generative KI im kennzeichnungswürdigen Sinne, sondern eher ein Werkzeug zur Stimmerzeugung, das lediglich technisch noch weiter geht als z.B. ein Choir-Instrument, bei dem man einzelne Phrasen triggern kann.
Die Musikrichtung ist nicht meine, aber das Projekt ist beachtlich. Einige Passagen gefallen mir sehr gut, und es klingt alles professionell, wenngleich teilweise etwas (zu) „geschliffen“. Das ist vermutlich der „Preis“ für die vollständige Arbeit in der DAW. 
