XY Recording Stereomix ausrichten L und R gleichgewicht?

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Hallo Leute,

Ich würde gerne wissen, ob es schon üblich ist die beiden Seiten L und R, eines xy Recordings (nur Fingerpicking Gitarre)
unterschiedlich mit dem EQ zu bearbeiten.

Oder ob man hier aufpassen sollte um nicht in ein Stereo Ungleichgewicht der Frequenzen zu geraten?


Also ich gehe so ran im Mixing:
-Linke Spur (mic 1) säubern mit EQ, evtl. anheben schöner Frequenzen 2-5k
-das selbe mir der Rechten Spur

höre dabei beide im Solo Modus an.
Danach mache ich beide Seiten jeweils so laut, dass ich das Gefühl habe, keine Seite dominiert im Mix.

wie wäre Eure Rangehensweise?
 
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Hi :hat:

Da gibts eigentlich keine Regeln.
ich persönlich mag asymmetrische Mixe. Das muss nicht zwingend unausgewogen klingen. Natürlich tendiert es aber mehr dazu.

Asymmetrische Mixe haben den Vorteil, dass sie viel breiter klingen. Je ähnlicher R+L ist, je schmaler wird die Stereobreite, weil kaum Unterschiede vorhanden zwischen R+L.

Das dürfen auch ruhig sehr extreme Unterschiede sein. Also nicht nur andere EQ Einstellungen, sondern als Beispiel: Rechts eine akustische Gitarre, links ein Banjo.
Oder: die rechte Gitarre spielt Viertel-, die linke Gitarre Achteltakte.

höre dabei beide im Solo Modus an.
hmmm Solo anhören vermeide ich:D Ich brauch doch ein Bezugspunkt, und das ist der gesamte Mix.
 
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Da fällt mir grad noch ein, ich hab vor einiger Zeit mal bisschen rumgetüftelt und zum Veranschaulichen eine kurze Demo-MP3 gemacht. Das dürfte bei echten Instrumenten allerdings ziemlich schwer zu bewerkstelligen sein, mit virtuellen Instrumenten jedoch ein Kinderspiel.

Ziel war es, zwei Instrumente breit klingen zu lassen, aber trotzdem beide irgendwie wie aus der Panoramamitte klingen zu lassen. (da ist nichts in der Panoramamitte, es macht nur den Anschein:D )
Der Ansatz war es, die Tonleiter nach hart L+R zu verteilen.
Beim Piano Do, Re, Mi, Fa; So.... usw immer abwechslungsweise einmal nach links, einmal nach rechts. Bei den Strings ist das Panning umgekehrt. Das sind also insgesamt 4 Spuren, Piano L+R und Strings L+R, und alle Spuren sind Mono, hart gepannt.


Das Ergebnis ist immer in Bewegung und wirkt ziemlich breit und lebendig, wie ich finde:)
 
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Wenn Du eine akustische Gitarre Stereo aufnimmst, hast Du sowieso verschiedene Frequenzverteilungen links und rechts, insofern warum nicht auch verschiedene EQs?

Banjo
 

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