Wohnzimmer Amp - ich gebs auf...

Hmm,
Den DSL15c halte ich persönlich fürs Wohnzimmer nicht geeignet, da er auch im Trioden Modus mit 7,5w immer noch den Master auf 12 Uhr braucht, um zu klingen. Er ist halt ein Marshall,(wenn er auch weder im clean, noch im ultra gain Kanal richtig nach Marshall klingt....am ehesten noch im clean Kanal, dann muss der Volume aber schon sehr weit auf sein....) und Marshalls klingen meiner Meinung nach erst, wenn die Endstufe etwas gefordert wird. Dann ist der DSL 15 aber definitiv zu laut fürs Wohnzimmer....zumindest nach 22 Uhr....
Hatte den Combo damals auch im Auge, war aber von Sound nicht so angetan (einen JCM2000 DSL 50 finde ich super, aber nur die beiden Kanäle, die dem 15er fehlen....) und er ist halt zu laut, bzw leise Klang er nicht...

LG
Oli
 
Es gibt Menschen, die nur zu Hause spielen und sich die Authentizität eines Röhrenamps in der Wohnung / Haus wünschen. Die keine Band haben, keinen Proberaum. .....

Auch dieser Hauch von Provokation muss nicht sein, man kann seine Meinung auch ohne diese Art zum Ausdruck bringen.
Vielen Dank :) ;)

Hallo,

wo du eine Provokation liest, ist mir nicht klar.

Eine E-Gitarre ist ein Ensembleinstrument. Was für den Gesamtsound Band gut klingt, muss alleine nicht unbedingt gut klingen - nach meiner Erfahrung ist das sogar der Regelfall.

Ich habe das Glück, in meinem Wohnzimmer auch Bandlautstärke spielen zu können. Wenn ich mir Sounds zusammenbastele, die dort gut klingen - auch in dieser Lautstärke - passen sie meist nicht in die Band.

Authentisch wäre es also, wenn es zuhause alleine irgendwie doof klingt. Ich zweifele daran, dass das das Ziel des Wohnzimmerspielers ist.

Ergo frage ich, wozu der Wohnzimmeramp genau dienen soll, nach dem hier gefragt wird.

Gruß

erniecaster
 
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Hmm,
Den DSL15c halte ich persönlich fürs Wohnzimmer nicht geeignet, da er auch im Trioden Modus mit 7,5w immer noch den Master auf 12 Uhr braucht, um zu klingen. Er ist halt ein Marshall,(wenn er auch weder im clean, noch im ultra gain Kanal richtig nach Marshall klingt....am ehesten noch im clean Kanal, dann muss der Volume aber schon sehr weit auf sein....) und Marshalls klingen meiner Meinung nach erst, wenn die Endstufe etwas gefordert wird. Dann ist der DSL 15 aber definitiv zu laut fürs Wohnzimmer....zumindest nach 22 Uhr....
Hatte den Combo damals auch im Auge, war aber von Sound nicht so angetan (einen JCM2000 DSL 50 finde ich super, aber nur die beiden Kanäle, die dem 15er fehlen....) und er ist halt zu laut, bzw leise Klang er nicht...

LG
Oli
Hi, kann ich alles verstehen aber das sollte der Thread-Ersteller selber entscheiden. Vorteile liegen ganz klar im gewünschten Sound (Threadstarter sucht Marshallsound), inkl. Hall, 12 Zoll, Kompaktheit, Gainreserven sowie Clean - also 2 Kanäler, inkl Footswitch, 15 Watt oder 7,5 Watt, Coolness-Faktor :-D, gibt´s auch als Head.

Grüße.
 
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Ich warte immer noch auf konkrete Soundbeispiele vom Fadeneröffner,
sonst tappen alle im Dunkeln und alle empfehlen ihr Lieblingsequipment ohne
das dieses dem o.g. etwas bringt
 
Ich hab nach langer Suche dafür auch einen Tubemeister 5 gefunden, mit dem ich zufrieden bin. Toller Sound an der 10" Box, und mit der eingebauten Redbox bzw. Power Soak kann ich auch direkt in den Jamhub oder einen Mixer gehen und es mir direkt auf die Ohren geben. Seitdem such ich nicht weiter :)
 
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Ich versteh den Hass auf Attenuatoren nicht so recht, aber da er ja quasi omnipräsent ist, habe ich vor einiger Zeit mal für ein anderes Forum experimentiert:



Mein Fazit: Mir ist ein kompromissloser Amp, kompromisslos eingestellt mit Attenuation lieber als irgendein Hybrid-Amp oder Kompromisse bei der Stellung des Master Volume.

Also hab ich daheim auf Zimmerlautstärke den Sound, den ich will:

23907536mg.jpg

(Dr. Z MAZ 8 + Dr. Z Air Brake)

Und unterwegs auf moderater und kontrollierbarer Bühnenlautstärke auch:

23711586ez.jpg

(Dr. Z MAZ 18 + Dr. Z Brake Lite)
 
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hallo,
Zu Hause einen kleinen Koffer hinzustellen macht meines Erachtens nicht wirklich Sinn, wenn man nur zu Hause spielt.Ein Koffer oder Amp und Box sorgt ja auch nur dafür das man den *Luftzug* spürt.
Als Audiophiler sollte man auf Kopfhörer mit moddeling umsteigen; da kann man auch die Lautstärke anpassen, ohne das der Nachbar die Polizei anruft.Und alles ist viel,viel preiswerter als das edel-teure Ampgedöns, was für die Bühne absolut untauglich ist.
 
ist zwar der 130ste kommentar, aber ich muss noch sagen, dass ich mit dem mini rectifier von mesa boogie echt die besten erfahrungen gesammelt hab. ist zwar etwas preisintensiver als ähnliche modelle, das lohnt aber echt. ich wundere mich nur, dass du sowas in wohnzimmerlautstärke spielen willst. das ist mit diesen teilen allgemein schwierig und macht leise auch gar keinen spaß. ich sitze nachts dann meistens mit kopfhörern. ist auch nicht das angenehmste, aber ich gehe niemandem auf den sack und muss auch nicht extra zum proberaum eiern.
 
Bin mir nicht sicher ob dieser schon genannt wurde, bin nur über die bisherigen Posts drübergeflogen.

Was spricht gegen diesen hier? Ich glaube er ist wie auf dich zugeschnitten. ich selbst besitze ihm nicht, habe ihm aber schon angetestet und finde er entspricht deinen Vorstellungen ganz gut.

Anfangs kann man noch über Kopfhörer spielen, bis man sich eine Box leisten kann.
 
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In Anbetracht deiner Musikwünsche würde ich dem Peavey 6505 MH eine Chance geben. Der hat 20 W und lässt sich auf 5 W und 1 W runterschalten.

Hier mal ein Testfazit und paar Audiobeispiele insbesondere das Audiobeispiel mit der Leistungsabsenkung:

http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/peavey-6505-mh-test/3.html

Hier mal aus der Praxis mit Absenkung (4:20 min)



Beste Grüße
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Oh Jonasz da sind wir wohl gerade beide auf den gleichen Gedanken gekommen :)
 
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Ein Koffer oder Amp und Box sorgt ja auch nur dafür das man den *Luftzug* spürt. Als Audiophiler sollte man auf Kopfhörer mit moddeling umsteigen; da kann man auch die Lautstärke anpassen, ohne das der Nachbar die Polizei anruft.Und alles ist viel,viel preiswerter als das edel-teure Ampgedöns, was für die Bühne absolut untauglich ist.

Ich hab das jahrelang so gemacht und hätte vor 1-2 Jahren vermutlich noch zugestimmt. Ich hab sogar eine Weile lang nur mit dem POD HD500 live gespielt.

Ein paar gute Amps haben meine Meinung dann aber sehr schnell auf den Kopf gestellt... Ja, Modeling ist sehr weit, aber eben noch nicht ganz da. Ja, für Hi-Gain würd ich mir den Stress auch nicht machen, weil der komprimierte, gescoopte Matsch, den viele als Gitarrensound empfinden, auch digital echt gut, wenn nicht besser, geht. Aber schöner Cleansound mit etwas Breakup und leichter Crunch sind noch nicht ganz da, wo sie sein müssten. Vor allem vom Feeling her: Die Reaktion auf das Volume-Poti und das Spiel stimmt nicht und die Latenz ist bisweilen spürbar. Ich war's nach einem halben Jahrzehnt so sehr gewohnt, dass ich beim Testen meiner heutigen Amps teilweise das Gefühl hatte, mir springen die Töne schon entgegen, bevor ich sie spiele. Seitdem hat sich mein Spiel nochmal stark verbessert, insbesondere im Hinblick auf meine Dynamik im Band-Kontext.

Abgesehen davon mag ich Amps auf der Bühne, weil ich so meine eigene Monitorbox dabeihabe. Gerade in kleineren Clubs möchte ich mich nicht drauf verlassen, dass der Hobbytechniker mir das digitale Signal brauchbar auf einen der Monitorwege legt – wenn überhaupt getrennte Wege vorhanden oder auch nur ausreichend Wedges selbst da sind. Aber das ist ein anderes Thema... wollte nur den Kommentar zur Bühnentauglichkeit von Amps nicht stehen lassen. Gerade hier lohnen sie sich.
 
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Kopfhörer und Modelling hätte ich jetzt auch vorgeschlagen. Aus meiner Sicht hat das mehrere Vorteile. Zum einen kannst Du auch nachts um zwei noch in Stadionlautstärke mit dem Sound eines bis zur Schmerzgrenze angezerrten SVT spielen. Mit per PC zugespielten Songs sogar direkt zum Original. Und alles ohne dass die Kinder wach werden. Zum anderen kannst Du mit Modelling auch schnell mal eine ganze Reihe von verschiedenen Setups durchspielen. Und schliesslich sollte man sich auch von der Erwatung befreien, dass man im Wohnzimmer ausgetüftelte Sounds mit dem selben Equipment 1:1 in den Probenraum oder gar auf die Bühne übertragen lassen. Ich hab's wirklich mit einer ganzen Reihe verschiedener Setups probiert: es funktioniert einfach nicht. Was noch halbwegs geht, ist den im Wohnzimmer per Multi-FX und Kopfhörer eingestellten Sound über eine PA zu reproduzieren. Aber auch da ist noch einiges an Anpassung notwendig. Mit einem normalen Bassamp/Box aber muss ich den Sound für eine Bandprobe oder einen Auftritt oft ganz anders einstellen, damit er in der Band klingt. Dann wiederum solo gespielt klingt der für die Band optimierte Sound oft bestenfalls mittelmäßig.
 
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...ich habe mir nun nicht die Mühe gemacht, den ganzen Thread durchzulesen ob dieser Vorschlag schon gemacht wurde:

Hughes & Kettner Switchblade

...der bildet eigentlich so alle Genres ab, die es da so gibt :D. Es kann sein, dass dieser Koffer aus dem H&K Programm genommen wird - jedenfalls finde ich ihn immer weniger hier und da. Den 50 Watt Koffer jedenfalls finde ich gar nicht mehr.

Trotz der gewaltigen Röhrenpower, kann man diesen Koffer auch ganz leise einstellen und somit ist er für zu Hause durchaus sehr gut zu gebrauchen.

LG
Lenni
 
viel,viel preiswerter als das edel-teure Ampgedöns, was für die Bühne absolut untauglich ist.
Wo fängt denn für dich edel und teuer an und warum muss das so schrecklich untauglich sein?
Hauptsache alles über einen Kamm scheren und schlecht machen.

wollte nur den Kommentar zur Bühnentauglichkeit von Amps nicht stehen lassen. Gerade hier lohnen sie sich.
In der Tat!
 
1.) audiophile Amp-Lösung: Kemper Amps (ggf. hochwertige Presets aus dem Netz laden)
2.) audiophile Software-Lösung: Marshall Plexi Plug-In von Universal Audio

Einen klaren Vorzug für's "Üben im Wohnzimmer" erhält – bei entsprechend hohen klanglichen Erwartungen – der Einsatz von Kopfhörern, da bei einem Amp sowohl die Endstufe als auch der/die Lautsprecher unter hoher Last anders klingen als lediglich auf Zimmerlautstärke reduziert.
 
Hi,
ich hab eine engl vorstufe (e510???).... der Kopfhörerausgang hat 1,5Watt und den kann man (sogar laut anleitung) auch für eine Box (bei mir 2x12) nehmen... ist prima.
aber auch mein engl 850 (den gabs vor langer zeit mal.....) klingt leise richtig gut

Gruß
Patrick
 
... JVM 410 angespielt. Speziell der JVM ist für mich ein wenig das Maß der Dinge in Sachen Klang, und Einstellungen aber oversized und teuer...

Hallo SinTo,

du hast jetzt mit dem JetCity zwar schon eine Kompromisslösung gefunden, da ich aber selbst weiß, dass Kompromisse auf lange Sicht
(leider) selten Bestand haben, möchte ich dir noch eine Möglichkeit empfehlen.

Sollte es dir irgendwann doch einmal möglich sein, einen JVM zu kaufen, wäre dieses Geräte ein perfekter Partner für Zuhause:

Code:
 [LEFT][URL="https://www.thomann.de/de/rivera_rockcrusher.htm"]Rivera RockCrusher[/URL][/LEFT][B][/B][LEFT][URL="https://www.thomann.de/de/rivera_rockcrusher.htm"][IMG]https://www.thomann.de/thumb/bdbmagic/pics/prod/357420.jpg[/IMG][/URL][/LEFT]

Damit bekommt man jeden Röhrenamp gezähmt und das, endlich mal, ohne die üblichen massiven einbußen bei Klang und Dynamik.

Leider gibt es bisher keinen kleinen Amp, der dem Marshall das Wasser reichen könnte. Die kleinen Marshalls klingen alle komplett anders als die großen. Auch von anderen Herstellern habe ich keine zufriedenstellende Alternative gehört.
Und auch 1 Watt Amps sind keine Lösung. Das wird jeder wissen, der schon mal einen Amp mit regelbarer Ausgangleistung probiert hat. Klang und Headroom ändern sich, die Lautstärke aber nur marginal.

Ein Celestion Vintage 30 ist mit 100db Kennschalldruck angegeben, und erzeugt bei 0,1 Watt (!!) rechnerisch einen Schaldruckpegel von 90db, ein durchschnittlicher Staubsauger hat 70db. Als spät Abends in der Mietwohnung ist auch das wohl noch ein Problem.

Wie hier im Thread auch schon geschrieben ist bei Experimenten mit Software wie Guitar Rig, SGear etc. immer eine vernünftige "Abhöre" (Stereoanlage, PC-Boxen oder Kopfhörer sind meiner Meinung nach wenig geeignet!) nötig. Außerdem, und das ist ein wirklich wichtiger Punkt, muss das genutzte Interface auch in der Lage sein, die Gitarre so in den Rechner zu bringen, dass auch das Spielgefühl gut ist. Auch das kostet Geld. Unbedingt mal selbst vergleichen! Ein Apogee Duett z.B. klingt und reagiert komplett anders als ein günstiges Interface.

Das ist ein Vorteil von Axe-FX, Kemper und Co. Da sind das alles schon drin.

Billig ist das leider alles nicht. Dafür klingt eine Squier Strat über einen guten Amp oder eine gut aufgebaute DAW/Software-Lösung viel besser als eine Custom Shop Gitarre über einen schlechten Amp! Man kann also auf der anderen Seite sparen. Wäre mir das nur schon Jahre früher bewusst gewesen... ;-)

Liebe Grüße
Michael
 
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Ich hab jetzt grad den Orange Rockerverb 50 für 3 Tage hier, geiles Teil ! Amplitube Custom Shop ist klasse :great: .
 
Ein Amp aus der Valvetronix_Serie von Vox könnte eventuell ein guter Kompromis sein. Ich hatte mal die 20-Watt-Variante zuhause (VT 20+). Ein schöner cremiger Bluessound und Metal kann der auch ein bisschen; Clean hat er durch die Röhrenschaltung schön weich geklungen. Und Effekte hat der kleine Vox massig an Bord, sodass man da auch gut mit rumspielen kann.
Man kann bei dem Amp auch die Leistung regeln - was ihn definitiv wohnzimmertauglich macht. Von der Valvetronix-Serie gibt es auch noch Modelle mit mehr Leistung und größeren Speakern.
 
Ja die Valvetronix Serie finde ich auch OK,habe für Zuhause den Vox VT15 der auch einen eigebauten Powersoak hat.

Dann habe ich noch den Vox AC4TV ein kleiner 4 Watt Röhrenamp,reicht mir vollkommen aus.
 

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