Wann war "die" Zeit für Lagerfeuerlieder und wo findet man das noch: Singen am Lagerfeuer?

Ich denke, das gibt es nach wie vor da wo Menschen am Lagerfeuer, mit jemandem der an diesem spielt, zusammenkommen.
Das denke ich auch!
Sowas organisiert man ja nicht im Internet oder mit Plakaten. Man trifft sich mit Freunden und Bekannten an der Isar (in München), an einem See oder sonstwo, nimmt Getränke mit und einer seine Klampfe.
 
Zu meiner Zeit in den 70er und 80ern war das durchaus üblich, daß an Lagerfeuern auch ein/zwei Gitarren auftauchten.
Auf der Fähre nach Malle, welche ich mehrmals im Monat nutze, ist mir im Juni (da finden hier in E Schulabschlußfahrten statt) aufgefallen, daß fast in jeder Gruppe mindestens ein Instrument dabei war. Von exotischen Percussions über Gitarren, und auch ein Keyboard habe ich gesichtet. Ob da nun am Lagerfeuer die Post abging oder wo auch immer. Es gibt jedenfalls noch Hoffnung.
 
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Hi, bin so Anfang 50 und ich hab so in den 90ern, als ich in der ehrenamtlichen Jugendarbeit tätig war, auch viel auf div Veranstaltungen das Gemeinsame Singen begleitet. Das war damals auch meine Motivation, Gitarre zu lernen. Irgendwann haben sich meine musikalischen Interessen halt auch anderweitig entwickelt und dann wurde es immer weniger, meine musikalischen Interessen hab ich allerdings weiterhin in der Jugendarbeit einer Hilfsorganisation untergebracht. Seit etwas über 10 Jahren bin ich das nicht mehr aktiv. Als ich jetzt vor einigen Jahren mal wieder eines dieser Zeltlager als Gest besucht habe, gab es tatsächlich einen jungen Kerl so Anfang 20 , der da Abends das Lagerfeuer gerockt hat, schön.
Ansonsten kann man vielleicht nach Musikstammtischen Ausschau halten. Die gibt es natürlich Themengebunden (Irish Folk Session oder VolksmusikantenStammtisch). Hab ich aber auch schon als musikalisch sehr offen erlebt. In einer Kneipe ein paar Dörfer weiter von uns haben zwei Musiker aus der Gegend, die auch schon immer in Bands unterwegs waren, begonnen, einen Mitsingabend zu installieren. Diese Musikantenstammtische (ich nenn die jetzt mal alles so), die ich das so kenne, sind allerdings oft für nicht Eingeweihte schlecht zu finden. Keine Webpräsenz, nicht mal auf der Seite der Wirtschaft erwähnt, ...nur über Mundpropaganda verbreitet. Wenigstens einen eMailVerteiler haben die meisten inzwischen...aber ist ja auch veilleicht gar nicht so schlecht, wenn da der Andrang kontrollierbar bleibt.
 
Hier saßen heute etliche Menschen mit Instrumenten im Park
Feuer brauchte es da gar nicht ;-)
 
Moin!

Bin auch Ende der 70er geboren & habe dennoch am Lagerfeuer gesungen (oder auch manchmal nur so getan 🤣).
Das war dann bei den Pfadfindern, geschätzt Ende der 80er, Anfang der 90er.
Hatte leider irgendwann meine Liederbücher dem Altpapier überlassen. Damals wollte ich nur Geraffel loswerden, heute bereue ich das schon etwas.
Was ich später erfuhr war, dass viele der Lieder, die wir damals sangen, vom "Mac" von der Deutschen Waldjugend geschrieben wurden.
Es gibt sogar ein Notenheft käuflich zu erwerben:

https://waldjugend.de/produkt/lieder-von-mac/

Sind schöne Sachen drauf, habe bereits die CD dazu.
Überlege mir nun auch das Buch zu holen, in der Hoffnung, dass ich das auch auf der Nyckelharpa anwenden kann…
 
In den 70er Jahren ging ich zusammen mit einem Schulkameraden (beide Jahrgang 1958) aus der Nachbarortschaft in die gleiche Klasse eines Gymnasiums in Nürnberg. Wegen der sehr oft langweiligen Zugfahrt zur Schule oder nach Hause haben wie dann immer unsere Gitarren mitgeschleppt und die Mitfahrenden mit unseren mehr oder weniger geglückten musikalischen Ergüssen „erfreut“. Aber es war immer was los und niemand hat sich darüber beschwert.

Wir gingen auch immer in den Ferien zum wilden Camping in die Umgebung und spielten dann zusammen mit unseren Freundinnen und Freunden die Lieder der damaligen Zeit. Es war immer sehr schön und wir haben sehr viel dabei gelernt – nicht nur Gitarre spielen oder singen.

Es war eine sehr schöne Zeit und vor einigen Wochen habe ich meinen damaligen Schulkameraden wieder einmal getroffen. Unsere Lebenswege haben sich vor ca. 40 Jahren aus beruflichen Gründen getrennt und wir hatten uns – frei nach dem Motto „weißt Du noch …?“ stundenlang über unsere Jugend unterhalten. War mal wieder sehr schön, sich an diese Zeiten zu erinnern.

In den 70er hatten wir Gitarren, die man heutzutage wohl gar nicht mehr als Musikinstrumente bezeichnen würde, das waren im wahrsten Sinne des Wortes „Klampfen“. Aber wir hatten Spaß und das nicht zu wenig 😊
 
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Ich habe die letzten Tage draußen gespielt, nicht wirklich laut, aber doch hörbar. Ohne Liederbücher, ohne Repertoire oder Setliste. Nicht alles klingt draußen gleich "brauchbar". Man spielt aber plötzlich wieder Fremdkompositionen, die man seit Jahren oder Jahrzehnten nicht mehr gespielt oder gehört hatte. Zum Beispiel "Catch the Wind". Suzie-Q kommt immer super, Honky-Tonk-Woman, Paint it black, Don't think twice, Stand by me...und hundert andere, alles ohne Planung. Schöne Übung für das Gedächtnis. Von nichts kommt nichts.
 
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Ich bin im frühen Teenageralter zu den Pfadfindern gekommen und bis heute zumindest in einem gewissen Maße auch bis heute noch aktiv. Nun wäre es inzwischen unübersichtlich, alle dafür relevanten Beiträge zu zitieren, einige Anmerkungen gibt es von mir zu Thema aber auch.

Wie bereits mehrfach erwähnt, wurde der Gesang am Lagerfeuer in Deutschland insbesondere durch die Wandervogel-Gruppierungen, später durch die bündische Jugend und die nochmals später aufstrebenden Pfadfinderbünde kultiviert. Die Pfadinder unterscheiden sich bezüglich der Grundidee und des Konzepts von den beiden erstgenannten Gruppierungen insbesondere dadurch, dass es sich um eine Erziehungsbewegung handelt, in dem Fahrt und Lager nicht der Zweck sondern eine maßgebliche Methode im Rahmen der Erziehung z.B. zum selbstbestimmten Handeln, Übernahme von Aufgaben in einer überschaubaren Gruppe, das Erlernen von Verantwortung u.v.a., sind. Gemein ist aber allen genannten Gruppierungen, dass das Singen einen wesentlichen Teil an der Gemeinschaftsbildung darstellt.

Die hier mehrfach angeführte Wald- und Wiesenromantik stammt v.a. aus der Zeit der Gründung der ersten Wandervogelbünde und wurde von den deutschen Pfadfindern im Rahmen der Erlebnis- und Naturpädagogik auf Fahrt und Lager in ähnlicher Weise übernommen. Sie ist bei Pfadfindern im Ausland, obwohl der verantwortliche Umgang mit und in der Natur ein grundlegender Bestandteil des Lebens ist, nicht in vergleichbarer Weise ausgeprägt.

Hierin liegt nun ein wesentlicher Aspekt im Rahmen dieses Themas hier im Board. Die Wandervögel beriefen sich bei ihrer Gründung im späten 19. Jahrhundert nämlich in stark romantisierender Verklärung auf das Leben der Fahrenden Gesellen seit dem Mittelalter. Auch Landsknechtslieder werden dort sowie in großen Teilen der bündischen Jugendgruppen bis heute gesungen. Lagerfeuer waren da bereits Jahrhunderte vor dem Aufkommen erster Jugendbewegungen einfach eine Notwendigkeit und dass dort auch zusammen am Lagerfeuer gesungen wurde, dürfte auch klar sein.

Allerdings kann man das heute wohl, angesichts der Krisen, auch wieder beobachten, denke ich, (allerdings immer mit dem I phone in der Hand, oder?). Ob die dann Lagerfeuermusik machen,
keine Ahnung.
...sehr romantischer Gedanke...:rolleyes: Lieder werden 100% bis zum Ende gespielt, es ist sehr leicht, sich auf ein Stück zu einigen, Verspielen gibt es nicht, höchstens Netzaussetzer, endlich sind alle Styles möglich und das beste: Alle können mitmachen, sogar gleichzeitig, sogar jeder gleichzeitig sein Lieblingsstück...super, was für eine Atmosphäre...
Smartphones sind in diesem Zusammenhang nicht nur unromantisch, sondern v.a. auch wenig praktikabel. Das mag bei Treffen unter Campern auf Campingplätzen oder auf eintägigen Jungschartreffen in der Nähe von Gemeindehäusern ja sehr gut funktionieren, auf Fahrt und Lager aber nur sehr begrenzt. Im Gegensatz z.B. zu Bundes- oder Landeslagern oder vergleichbaren Großveranstaltungen werden die Zelte i.d.R. eben nicht direkt neben einem verbands- oder bundeseigenen Zentrum bzw. auf einem dazugehörigen Gelände durchgeführt. Dann ist nicht nur der Netzemfang oft unzureichend und erst in einer gewissern Entfernung hinzubekommen. Vielmehr ist zu beachten, dass die Nutzbarkeit als Mobiltelefon bei Bedarf im Notfall Priorität hat und die Akkulaufzeit trotz einiger Verbesserungen in den letzten Jahren eben endlich ist. Eine Mitnahme sogenannter Power-Bänke schiebt dieses Thema allenfalls auf. Es wird auf Fahrt und Lager also weiterhin klassisch aus Liederbüchern gesungen. Von diesen gibt es eine unüberschaubare Zahl, insbesondere hat auch jeder Bund und fast jede Region innerhalb dieser Bünde ein eigenes Liederbuch. Ich dürfte inzwischen wohl 20 bis 30 z.T sehr unterschiedliche Liederbücher in meiner Sammlung haben, an der Entstehung einiger davon habe ich selbst als Mitglied der jeweiligen Liederbuchredaktion mitgewirkt, zwei davon sind bis heute in größerer dreistelliger Stückzahl im Umlauf. Mitunter finden sich in solchen Büchern auch Lieder, die innerhalb der jeweiligen Gruppierung geschrieben wurden oder neu getextet wurden und die außerhalb des jeweilen Bunds oder Verbands nicht unbedingt jeder versteht.

Weitere bekannte und sehr verbreitete Liederbücher sind neben den hier bereits genannten insbesondere das sehr traditionelle Fahrtenliederbuch "Schwarzer Adler" aus dem Deutschen Pfadfinderbund Westmark und das etwas modernere BuLiBu (Bundesliederbuch) des Deutschen Pfadfinderbunds Mosaik. Während meiner Jugend habe ich solche Liederbücher in großer Anzahl gesammelt, im Rahmen der Nutzung auf vielen Fahrten sowie infolge mehrerer Umzüge hat sich die Zahl inzwischen aber etwas reduziert.

Gesungen werden sowohl in den verschiedenen bündischen Gruppierungen als auch deutlich mehr unter Pfadfindern aber nicht nur die oft erwähnten Fahrten-, Wander- und Lagerlieder. Auch diverse Popsongs, insbesondere aus dem Folk-Bereich, aber z.B. auch "Yesterday" von den Beatles oder "Lady in Black" von Uriah Heep sind ein weit verbreiteter Teil des in den Jugendverbänden und -bünden verbreiteten Liedguts. Streng und konsequent auf das traditionelle Fahrtenliedgut einschließlich der bereits genannten Landknechtslieder fokussiert sind heute allenfalls viele Gruppierungen innerhalb der Wandervogelbünde.

Wer Interesse an einer typischen bundesweiten Sammlung der im zweitgrößten deutschen Pfadfinderverband typischen Lieder haben sollte, dem lege ich hier einmal das Liederbuch "Jurtenburg" aus dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder ans Herz, das bis heute im verbandseigenen Ausrüstungshaus F&F von jedem, auch ohne pfadfinderischen Hintergrund, bestellt werden kann. Dieses taugt aufgrund seiner Größe und des Gewichts zwar nicht allzu viel für eine Mitnahme auf Wanderfahrt mir der Sippe, ist aber vor allem als Nachschlagewerk über die Entstehung und die Geschichte der Lieder, jeweils mit Angabe zu verstehen. Für eine Mitwirkung war ich damals noch zu jung, auf Bundesebene aktiv wird man in der Regel erst im erwachseneren Alter, wenn man aus der aktiven Zeit der Gruppen- oder Stammesleitung herausgewachsen ist. Die mir gut bekannten Autoren haben seinerzeit sehr aktiv recherchiert und über mehrere Jahre alle verfügbaren Quellen, auch aus anderen Bünden einschließlich aus dem Bereich der Wandervögel und der bündischen Jugend, genutzt.

Zurück zur Ausgangsfrage, wo solche Lieder bis heute am Lagerfeuer gesungen gesungen werden und wo ich daran nach wie vor beteiligt bin:

Aufgrund einer sehr unglücklichen Verkettung vieler unglücklicher Umstände, an dessen Anfang der unverschuldete Unfalltod meines Verlobten, gleichzeitig Gründer und Gitarrist unserer Band, im März letzten Jahres stand, musste ich bis vor Kurzen zu einer längeren Behandlung in eine Klinik, so dass es bei mir abgesehen von einer Fördervereinssitzung in diesem Jahr bisher keinerlei pfadfinderische Aktivität gab. Das letzte Mal mit Pfadindern am Lagerfeuer gesungen habe ich somit im letzten Jahr. Auch während den Bundesversammlungen auf unserer Burg findet traditionsgemäß jeweils abends ein Lagerfeuer mit großer Singerunde statt, wo sich dann viele der Delegierten auch mit ihren Instrumenten, zu denen neben den üblichen Gitarren insbesondere auch Mandolinen, Banjos, Bouzukis, Geigen, Flöten und kleine Trommeln gehören, einfinden. Gesungen wird dann oft bis sehr weit nach Mitternacht.

Viele Bünde laden aber i.d.R. jährlich auf Landesebene zu einem Tag der offenen Tür ein, wo es am Abend dann oft ähnliche Gelegenheiten gibt, auch wenn dann natürlich etwas an fahrtentypischer Atmosphäre fehlt.

Das sollte hier jetzt für einen kurzen Überblick aber erst einmal reichen. Vielleicht fällt mir bei Interesse im Falle einer eventuellen Fortsetzung der Diskussion ja noch ein wenig mehr ein. "Trisha" ist übrigens auch mein Fahrtenname.
 
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Ich denke, das gibt es nach wie vor da wo Menschen am Lagerfeuer, mit jemandem der an diesem spielt, zusammenkommen.
Das wäre schön. Heute habe ich mich mit jemanden aus der Stadt über Veranstaltungen unterhalten. Leider wusste die nichts von Langerfeuer-singen.
aber ich hab schon ganz gute Erfahrung mit eBay-Kleinanzeigen Rubrik Nachbarschaft->Künster/Musiker, BackstagePro und Vampr gemacht, da hab ich überall schon coole Leute kennen gelernt.
Danke schön.
 
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hmmmm, sollten eigentlich auch keine "Veranstaltungen" sein, sondern geselliges Zusammensein in vertrauter Runde, oder nicht?
Ja, nur muss ich eben solch eine "vertraute Runde" erstmal (wieder) finden.
 
Stadtpark-Chill-Out mit Rudelsingen
Das mit dem Rudel könnte heutzutage schnell in eine gaaanz andere Richtung ausgelegt werden.
Also lieber keine Flugblätter verteilen, sonst kommt evtl. „Publikum“, das keiner möchte 😉
 
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Stadtpark-Chill-Out mit Rudelsingen und natürlicher Beleuchtung.
Das kann natürlich auch nett sein. Aber was hat das mit der Überschrift dieses Themas zu tun? :gruebel:

In manchen Kurorten gibt es immerhin einen "Sonntagstee" im Kurpark mit offenem Singen und warm ist es zurzeit ja auch ohne Feuer. Wenn man deutlich unter 50 ist, fällt man dort aber vielleicht auf. :D
 
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Ich bin ja auf der Suche nach einer Gelegenheit, um mit Anderen am Lagerfeuer zu singen und rw meinte, dass man Lagerfeuer-singen (wenn man darum wirbt oder danach sucht) auch als Stadtpark-Chill-Out benennen kann. Das trifft es für mich aber "nur so halb", weil dabei das Singen und das Lagerfeuer fehlt. Deshalb habe ich "Rudelsingen" (so nennt man doch Gruppensingen mittlerweile oft) und "natürliche Beleuchtung" (Lagerfeuer) hinzugefügt.
 
OK, da interpretiere ich den Begriff "natürliche Beleuchtung" dann doch erheblich anders. ;)

Feuer (selbstverständlich mit Feuerschale) sind aber natürlich auch nicht gerade in jedem Park erlaubt. Manche Parks, insbesondere auch an Baggerseen, haben aber zum Grillen ausgewiesene Picknickplätze, wo sich in einer entsprechenden (ggf mitzubrigenden Feuerschale) ggf. auch eine kleines Feuer entfachen lässt. Das hat für mein Empfinden als Pfadfinderin zwar auch nur wenig mit einem Lagerfeuer zu tun, aber für den Anfang und um sich mit erst einmal mit Anderen zwanglos zu treffen könnte es vielleicht reichen. Vielleicht gibt es ja bei dir irgendwo um die Ecke auch solch einen Baggersee, wo nicht überall Naturschutzgebiet drum herum ist? Gerade an solchen Orten haben wir uns früher gerne zum Picknick mit einem kleinen (aber wirklich kleinen!) Feuer getroffen. Aber Vorsicht: Auch Sand kann glühend heiß werden und evtl. befinden sich unter einem Strand auch Baumwurzeln.

Die Ausgangsfrage ging für mich aber deutlich weiter und bezog sich eher auf die Geschichte der Lagerfeuermusik und wo man diese findet, sonst hätte es meine Ausführungen (und wohl auch diverse andere zuvor) dazu auch nicht gegeben.

Kleine Anekdote zum Begriff: Die Band Nightwish wurde laut Aussage ihres Bandleaders Tuomas Holopainen von ihm gegründet "um akustische, atmosphärische Lagerfeuermusik" zu spielen. Die tatsächliche Entwicklung der Band dürfte bekannt sein.

Einen anderen Ort, wo mitunter gemeinsam Musik am Lagerfeuer gesungen wird, bieten übrigens auch einige Mittelalter-Festivals im Rahmen ihres Programms. Diese sind nicht zu verwechseln mit Festivals, wo Bands des sogenannten Mittelalter-Rocks auftreten. Das kann auch sehr viel Spaß machen, ist dann i.d.R. aber nichts für unbedarfte Gelegenheitsssänger und setzt eine gewisse Banderfahrung sowie mit Sessions voraus.
 
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