Der LINUX/OpenSource-Thread

  • Ersteller Jimi.Hendrix
  • Erstellt am
Nur so eine Idee: :gruebel: Möglicherweise hat Hydrogen ( http://wiki.ubuntuusers.de/hydrogen ) so was drauf...? Ich selber nutze das Programm nur rudimentär als Metronom-Ersatz und kenne mich mit den vielen Verstellbarkeiten nicht aus; aber nach meinem Eindruck steckt da eine Masse drin, vielleicht auch, wenn man es für Deinen Zweck über JACK mit anderen Programmen koppelt...
 
Äh, ich will aber nicht Schlagzeugen, sondern (E-)Klavier spielen.
 
Dann reihe ich mich mal in diesem Thread ein: Ich bin seit Mitte Januar mit Ubuntu am Start, zunächst mit Trusty Tahr 14.04, jetzt mit Vivid Vervet 15.04 und immer in der 64 bit Ausführung. Das ganze war ein "von-heute-auf-morgen"-Wechsel, nur dass "heute" Windows 7 Professional war und "heute" eben Ubuntu ist.
Warum der Wechsel? Bessere Kontrolle über das Betriebssystem, funktionierendes Sicherheitssystem (Stichwort: Benutzerkontensteuerung), Neugier und nicht zuletzt auch der nicht vorhandene Anschaffungspreis (der in dieser Form bei mir irgendwie ein schlechtes Gewissen hervorruft).

So sehr ich mich inzwischen für Ubuntu begeistere, habe ich immer noch ein Problem mit der Wiedergabe von Filmen (von DVD, SSD oder YT), seitdem ich auch die Hardware etwas aufpoliert habe: Ich stehe vor der Wahl zwischen einerseits verpixelter und flimmernder sowie andererseits in unregelmäßigen Abständen ruckelnder, ansonsten aber anstandsloser Wiedergabe; im zweiten Szenario ruckelt auch der Ton, in beiden Szenarien wird auch der Bootvorgang enorm verlangsamt. Ich habe es mit dem quelloffenen (Nouveau) und zwei proprietären (NVIDIA 304.125 und 340.125) Treibern versucht und lande bei folgenden Ergebnissen:

Nouveau braucht eine Weile, um beim Booten das Bild anzuzeigen, der Bildschirm hat kurzzeitig kein Signal. Bei der Wiedergabe von Filmen tritt das erste Szenario ein: Flimmern und Pixel.
Beide Treiber von NVIDIA führen zur Anzeige eines nicht enden wollenden Ladebildschirms. Bei beiden Versionen bekommt der Bildschirm dauerhaft ein Signal, die Version 304.125 ist etwas zügiger. Bei der Wiedergabe treten die besagten Ruckler in Ton und Bild auf, es hört sich etwa so an, als hätte sich eine CD aufgehängt, das Bild steht so lange still; die Version 304.125 ist etwas anfälliger für diese Fehler, sie treten aber auch mit 340.76 auf.

Ich habe schon vergeblich auf der offiziellen Seite von Ubuntu, in der Ubuntuusers Community und in einer Vielzahl von Suchanfragen mit Google (die mich oft auf die ersten beiden Seiten gebracht haben) nach Lösungen gesucht, dazu gehörten die Installation des aktuellen Treibers und diverse Spielereien in den NVIDIA X Server Einstellungen.

An dieser Stelle werfe ich mal meine Hardware ins Spiel, da sich mein verbleibender Lösungsversuch nur noch hier abspielen würde:
Prozessor: AMD Phenom II X4 925
Motherboard: ASUS M5A97 EVO R2.0
Speicher: G.Skill 2*4 GB DDR3 1866 (durch den Prozessor auf 1333 gedrosselt und durch das Motherboard automatisch auf 1600 eingestellt)
SSD: Samsung 850 EVO Flash SSD 250 GB
Grafikkarte: Gainward NVIDIA Geforce 9500 GT

Der nächste Schritt, den ich gehofft hatte, vermeiden zu können, ist die Anschaffung einer neuen Grafikkarte, ich liebäugele mit der passiv gekühlten Interpretation der AMD R7 240 von ASUS. Mir kommt es bei der Grafikkarte auf die Merkmale der passiven Kühlung und des HDMI Anschlusses an, da ich die Lautsprecher meines Bildschirms nutzen und keine Abweichung zwischen Bild und Ton haben möchte. Außerdem hängt ein Kabel weniger nutzlos in der Gegend herum.
Ich hatte eine Weile die Temperatur der Grafikkarte im Verdacht, für die Aussetzer verantwortlich zu sein, da sie laut lm-sensors, aber auch nach dem NVIDIA Programm gerne mal 50 °C erreicht und auch übersteigt. Allerdings bestehen die Probleme auch, wenn ich den Rechner das erste Mal am Tag anschalte und die Grafikkarte noch gar nicht richtig warm geworden ist und die Temperatur zwischen 25 und 35 ° C liegt. Ob die Temperatur mit der alten Hardware auch so hoch war, kann ich nicht sagen, da ich ehrlich gesagt bisher kein Interesse daran hatte.
Der Prozessor ist schon etwas in die Jahre gekommen, ich hatte auch schon vor, ihn gegen einen FX-4300 (oder im Größenwahn einen FX-6300) auszutauschen, falls er mit der übrigen Hardware nicht zurechtkommt. Da außer der Wiedergabe und diesen vom Treiber abhängigen Problemen beim Booten aber alles funktioniert, gehe ich davon aus, dass er es doch tut und somit bleiben darf.

So, nachdem ich nun eine ganze Weile versucht habe, mein Problem halbwegs einfach zu beschreiben kommen meine Fragen:

Habt ihr so etwas auch schon einmal erlebt?
Wenn ja: Konntet ihr dem Problem bekommen?
Wenn nein: Habt ihr dennoch einen Lösungsvorschlag?
Liegt es tatsächlich an einer veralteten Grafikkarte und/oder einem alten Prozessor?
 
Herzlichen Glückwunsch.

Liegt es tatsächlich an einer veralteten Grafikkarte und/oder einem alten Prozessor?


eher unwarscheinlich. "veraltete" hardware ist eher ein Pluspunkt bezüglich UNIX/LINUX


Habt ihr so etwas auch schon einmal erlebt?

ja, sehr oft


Wenn ja: Konntet ihr dem Problem bekommen?


meißtens ja, ist aber nicht ganz ohne, da jeder Linuxdistributor sein eigenes Süppchen kocht...was das ganze z.T. seeehr verkomplizieren kann


ich vermute mal, dass du mit den folgenden Zeilen nicht viel anfangen kannst, ich schreibs aber trotzdem mal:

...ein Ansatz zur Fehlersuche wären für mich als erstes die log-Dateien (normalerweise unter /var/log/ zu finden).
Xorg.0.log, nvidia-installer.log, debug, faillog, messages ...wenn du die mit einem Texteditor öffnest kannst du sie lesen, ob du damit was anfangen kannst bzw. ob du den Auswurf "interpretieren" kannst weiß ich natürlich nicht.

Evtl. auch nochmal die REDADME von den Nvidiatreibern lesen, ob deine Karte voll unterstützt wird oder nur mit Einschränkungen. Da ist alles mögliche dokumentiert, auch wie du den Treiber ggf. "per Hand" einstellen kannst. Da solltest du aber schon genau wissen was du tust bevor du irgendwas editierst. Entscheidend ist, welcher Grafikchip tatsächlich auf deiner Karte verbaut ist (sollte mittels der o.g. log-Dateien eindeutig rauszufinden sein)...entsprechenden Treiber installieren...ggf. auch mal ältere Treiber duchtesten, machmal funktionieren auch die problemlos.

Was du so beschreibst scheint schon in die Richtung Grafiktreiberproblem zu gehen...vorausgesetzt natürlich dass die Hardware keine Defekte aufweist.
 
Ich hatte mit Nvidia irgendwie immer Probleme. Ständiges Spielen an den Einstellungen, proprietäre Treiber, rumfummeln in der XOrg.conf
Irgendwann hat es dann mal problemlos funktioniert, und irgendwann kamen die Probleme dann wieder. Dann gab es auch irgendwann ein neues Konzept, dass man mit der XOrg.conf gar nichts mehr machen kann oder darf, das habe ich dann auch nicht mehr geblickt und die ganzen alten HOWTOs waren nutzlos.
Ich hab mir dann eine poplige Intel Karte gekauft und dann lief alles. Mein neuer Dell Rechner hat auch eine Intel, läuft auch.

Du brauchst auch keine megagelüftete Hammerkarte, wenn du nicht grade Spiele machen willst. Wichtig ist nur die Hardwarebschleunigung damit Unity läuft.
 
Zunächst einmal vielen Dank für eure Ratschläge!
eher unwarscheinlich. "veraltete" hardware ist eher ein Pluspunkt bezüglich UNIX/LINUX
Den Eindruck hatte ich auch, da ich mit meiner alten Hardware keine Probleme hatte. Die musste allerdings erneuert werden, da sie mit größeren Tabellenkalkulationen nicht mehr zurecht kam, ein Schritt zurück kommt nicht in Frage.
...ein Ansatz zur Fehlersuche wären für mich als erstes die log-Dateien (normalerweise unter /var/log/ zu finden).
Xorg.0.log, nvidia-installer.log, debug, faillog, messages ...wenn du die mit einem Texteditor öffnest kannst du sie lesen, ob du damit was anfangen kannst bzw. ob du den Auswurf "interpretieren" kannst weiß ich natürlich nicht.
Die habe ich schon abgearbeitet und habe lediglich herausgefunden, dass der aktuelle Nouveau die Geforce 9000 Serie nicht unterstützt - interessanterweise tat es aber der alte, der bei 14.04 dabei war - wohl aber ältere Modelle (8000 und ihre Vorgänger). Ansonsten fällt mir die Interpretation tatsächlich schwer, obwohl ich vor anscheinend wirren Infos keine Angst habe; ich bin sogar recht bald nach dem Wechsel zu Ubuntu dazu übergegangen, mit dem Terminal zu arbeiten.
Bei NVIDIA habe ich mich auch schon erkundigt, die Version 340.76 ist die letzte, die für die 9000er Serie geeignet ist. Ich wollte diese Version neu installieren, aber lightdm lässt sich - auch im recovery Modus - nicht anhalten.
Du brauchst auch keine megagelüftete Hammerkarte, wenn du nicht grade Spiele machen willst.
Das möchte ich auch nicht, sondern lediglich Büroarbeiten erledigen und gelegentlich Filme gucken. Darum hatte ich gehofft, mit der alten Grafikkarte auszukommen; meine Überlegung war, dass eine vor sechs Jahren aktuelle Gaminggrafikkarte der Mittelklasse heute noch für Büro und DVD ausreicht. Die AMD R7 ist mir in den Sinn gekommen, da sie sogar noch etwas weniger Leistung benötigt (35 W statt 50 W). Außerdem erschien mir AMD der bessere Ansprechpartner zu sein, da diese Firma im Gegensatz zu NVIDIA etwas aktiver im Bereich Linux ist (oder zumindest sein soll, genau wie Intel).
 
An deiner Stelle würde ich auf Intel setzen. Die letzten Generationen sind immer schneller und besser geworden, mittlerweile halten sie mit den mobilen Einsteiger GPUs von AMD und NVIDIA problemlos mit. Man kann so auch einen schönen und kleinen Rechner aufbauen. Ab GMA 4500MHD (ca. letzte C2D Generation) läuft es flott!
 
So, mal wieder ein neuer Stand der Dinge: Probeweise habe ich trusty wieder installiert, um mal zu testen, ob der alte Kernel und auch die älteren Treiberversionen etwas bringen, leider hat sich auch das als Fehlanzeige entpuppt., nur der Startvorgang ist jetzt etwas zügiger und ich habe weder mit Noveau, noch mit mit dem NVIDIA Treiber eine Verzögerung beim Booten.

Ich werde noch etwas mit den NVIDIA X Server Einstellungen experimentieren, vielleicht finde ich noch des Rätels Lösung.

Nachtrag: Mir fällt gerade noch ein, dass ich auf meinem alten Motherboard auch eine Grafikkarte von NVIDIA hatte, ich meine, dass es der 8300 war. Mit Windows 7 habe ich ihn nur kurzzeitig genutzt, bevor ich auf die 9500 GT umgestiegen bin. Ich erwähne die Geschichte, weil ich mit Ubuntu 14.04 auch einmal versucht habe, diesen Chip zu benutzen, dabei aber massive Probleme mit der Bilddarstellung hatte. Könnte das ein weiteres Indiz dafür sein, dass sich NVIDIA und Ubuntu nicht vertragen?
 
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Bezüglich ruckelndem Audio: hast du ein Audio-Front-Panel, das möglicherweise defekt sein könnte?
Ich hatte das Problem und konnte es durch Deaktivieren der Audio-Buchsen "beheben" (jedoch [mMn weitgehend] unabhängig vom Videoruckeln).
Die einfachen Sachen wie Audio auf Klinke statt HDMI mit dem richtigen Audioprofil (o.ä.) hast du schon geprüft, oder?

An die Kenner/Könner: wie ist diese Methode zu bewerten? http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1987116
Es schien ja diversen Personen zu helfen, die Probleme beim Videogucken hatten - obwohl es nicht viel damit zu tun haben sollte.
 
Das Audio-Frontpanel habe ich nicht angeschlossen, das Kabel liegt ordentlich aufgewickelt und mit Kabelbinder fixiert auf dem DVD Laufwerk. Ich habe es mal mit Kopfhörern am rückseitigen Anschluss versucht und gleichzeitig das Verbindungskabel vom S/PDIF-Out des Motherboards zum Eingang der Grafikkarte beidseitig gezogen, auch das hat nichts gebracht.

Der Tipp mit dem Cache sieht vielversprechend aus, aber in dem verlinkten Thema geht es doch ausschließlich um Flash, oder? Mein Problem besteht nicht nur damit, sondern auch mit html5 und DVD.

Ach was solls, eigentlich wollte ich den Beitrag hiermit beenden, aber ich ergänze noch: Ich probiere es mal aus.

Nachtrag: Schon wieder eine Fehlanzeige. Auch nach zwei Neustarts und Treiberwechsel bessert sich nichts. Trotzdem ein großes Danke für den Tipp!
 
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oder ganz oldschool: gafik und sound auf dem selben IRQ?
 
Habt ihr eine Idee, wie ich Daten von einer SSD auf die nächste kopieren kann? Ich möchte meine beiden Systemplatten (Linux und Win) von 128 auf 256 vergrößern.

GParted bietet die Möglichkeit zu kopieren, ist wohl aber nicht immer zuverlässig bei Windows Partitionen (was mich wundert). CloneZilla arbeitet wohl nur mit ISOs und rsync kann mich dabei wohl auch nicht unterstützen. Oder habe ich nur noch nicht die richige man-Seite gefunden? :redface:
 
Ich würde es so machen, wie es auch bei Ubuntuusers für Ubuntu beschrieben wird: Sichere Eigene Dateien bzw. /home, installiere die beiden Betriebssysteme auf den neuen Festplatten und dann kopierst Du die Daten rüber.

Für Windows kommt mir noch ein anderer Gedanke: Zumindest meiner SSD lag auch eine CD mit einer Software, die den Inhalt der Festplatte auf die SSD kopiert, bei. Ob und wie das funktioniert und vor allem, was Linux davon hält, kann ich dir leider nicht sagen, weil ich den oben beschriebenen Weg gegangen bin.
 
Hm, ich hatte die idee, dass ich 1:1 kopien erstelle. Das ist evtl. Mit der bootpartition problematisch. Von win besitze ich nur eine 7 lizenz und win 8 update lizenz. Dad runterladen bei ms der win8 install dateien klappt nur mit support hotline, weil ich es bereits mehr als 3x installiert hatte. Der unsichtbare counter verweigert es mir. Neuinstallation kommt deswegen nur als letzte Lösung in Frage. :redface:
 
Hm, das ist natürlich nicht gut. Jetzt kommt mir der nächste Gedanke, auch wenn ich davon bisher nur den Namen gelesen habe und mich mit der Funktion nicht beschäftigt habe: RAID, speziell RAID1?
 
Ein Update bezüglich meiner Grafikprobleme: Ich habe versucht, den aktuellsten Treiber über die x-org-edgers Paketquellen zu installieren, das Terminal sagt mir:
Code:
E: Paket nvidia-graphics-drivers-349 kann nicht gefunden werden.

Anschließend habe ich versucht, den Treiber in der Version 346 manuell zu installieren, sobald ich über Alt + F1 in das Terminal gehe und lightdm ausschalte, kommt folgende Fehlermeldung:
Code:
sudo stop lightdm
stop: Verbindung zu Upstart nicht möglich: Failed to connect to socket /com/ubuntu/upstart: Verbindungsaufbau abgelehnt
Beim Versuch, den Treiber trotzdem zu installieren, bekomme ich mehrere Hinweise, der erste und wichtigste, dass dieser Treiber nicht für meine Grafikkarte geeignet ist, der letzte, dass XServer beendet werden muss.
Da dieser Treiber nicht für meine Grafikkarte geeignet ist und der aktuellste, passende - ebenfalls laut des ersten Hinweises - die Version 340 ist, habe ich dieses Kapitel abgeschlossen. Ich bin dennoch etwas verwundert, dass sich XServer nicht beenden lässt; Bei Ubuntu 14.04 funktionierte es und dort konnte ich auch einen Grafikkartentreiber installieren.

Ein Schritt, den ich noch vor der manuellen Installation getätigt habe, war, mit
Code:
sudo apt-get install build-essential xserver-xorg-dev linux-headers-$(uname -r)
Kernel und Header auf Vordermann zu bringen. Nach einigen Neustarts mit dem Nvidia Treiber 340.76 habe ich den Eindruck, dass zumindest das normale Hochfahren, als auch ein Neustart zügiger gehen. Ich brauche zwar immer noch eine Minute, aber das ist schon deutlich weniger als das, was ich vorher mit den NVIDIA Treibern und auch Nouveau erlebt habe; also eine Art Erfolgserlebnis, trotz weiter bestehender Wiedergabefehler.

Der letzte Schritt war, eine neue Grafikkarte auszuprobieren, eine Sapphire HD 6450 Flex (Die eigentlich eine "normale" ohne Flex sein sollte, keine Ahnung, was sich der Händler dabei gedacht hat). Die scheint allerdings einen Fertigungsfehler zu haben, da ich beim Einschalten des PCs ein Pfeifen/Piepsen höre (E-Gitarristen: In der Art einer mikrophonischen V1) und kurz darauf die VGA-Warnleuchte und die Mainboardlautsprecher Alarm schlagen; Das Bild bleibt dann auch aus. Wenn ich dann eine neue bekommen habe, werde ich mich noch einmal melden, ob das etwas gebracht hat.

Ansonsten bleibt mir nur noch, auf Wily Werewolf zu warten und zu gucken, ob sich da etwas bessert.
 
So, das Kapitel ist beendet. Trotz meines kleinen Anfalls im "Erkenntnis des Tages" Thread bin ich doch ersteinmal bei Linux geblieben (Mint 17.1). Die Kurzfassung: Neu hinzugekommen sind zunächst ein AMD FX-6300, der allerdings nur geringfügige Verbesserungen gebracht hat und gerade eben eine AMD Radeon HD6450 von Sapphire, die es dann endgültig geschafft hat.

Um das noch auszuführen: Der Prozessor hat bei der Wiedergabe von Videos lediglich die Hänger in Bild und Ton verkürzt, kleine Aussetzer sind aber immer noch geblieben, das Hochfahren hat noch immer zu lange gedauert.
Den Durchbruch hinsichtlich der Filmwiedergabe, aber vor allem auch der Zeit zum Hochfahren hat die Grafikkarte gebracht. Nach einem Kaltstart läuft letzteres in etwas über 20 Sekunden ab; mit etwas Feinjustierung im BIOS sollte es auch noch etwas fixer gehen, mehr dazu ergänze ich noch. In jedem Fall ist diese Zeit (angesichts der übrigen Hardware) angemessener als zwei Minuten, die der Rechner vorher benötigt hat.
Die Filmwiedergabe läuft jetzt fehlerfrei ab, keine Ruckler, kein Stottern. Nebenbei habe ich es positiv aufgenommen, dass die Audioverbindung für den HDMI-Anschluss über PCIe und nicht mehr über ein Kabel vom S/PDIF-Ausgang des Motherboards läuft. Ein weiterer Pluspunkt ist das Catalyst Control Center, das mir, im Gegensatz zu den nvidia X Server Settings, deutlich umfangreicher, gleichzeitig aber auch übersichtlicher erscheint.
 
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Hallo,

ist jemandem aus der Linux-Welt bekannt, wie man folgende Aufgaben bewältigen könnte?

- die Tonhöhenwerte (F0, pitch estimation) eines Samples (periodisches Signal) in Form einer Tabelle bzw. eines Arrays auslesen, z.B. von einer menschlichen Stimme oder einer Violine. Es geht dabei um die Genauigkeit und Konstanz des Tones. In Praat kann man die Tonhöhenwerte ansehen und mit Mühe auch einige ablesen, was für meine Zwecke jedoch nicht ausreicht.

- die Werte der Auslenkung (y) einer Wellenform ebenfalls als Tabelle bzw. als Array auslesen. In Audacity sieht man das zwar schön, doch man kann keine Werte ablesen, was allerdings bei 400 Werten (ca. 100 Hz) auch nicht mehr praktisch wäre.

In beiden Fällen ginge es darum, die Werte weiterzuverarbeiten und gezielt zu verändern.

Fertige Anwendungsprogramme, welche diese Aufgaben bewältigen können, sind mir leider nicht bekannt.
Für eine Lösung denke ich momentan ich in erster Linie an die Programmiersprache Python, die gerade beginne etwas zu lernen. Habe den Eindruck, daß deren Bedeutung für Musikanwendungen zunimmt, siehe z.B.: https://wiki.python.org/moin/PythonInMusic

Viele Grüße
Klaus
 
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