3/4 Bass

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nena2112
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Hallo, nach 3 Jahre Klavier will meine 9 jährige Tochter auf Bass umsteigen.
Weil sie noch klein ist (ca 140cm) soll sie eine kurze Bass haben.
Nach sucherei ins Netz habe ich mehrere Modele gefunden. Wer könnte mir Erfahrungen geben, oder Rat für oder gegen ein besondere Model ?

STAGG BC300 3/4 169 €

Harley Benton HBP90BK Shortscale für 69 € (99€ mit Verstärker)

Tenson 3/4 115€

Cort action junior 199 €

Mehr habe ich nicht gefunden. Besonders interessant für mich wäre infos über die Harley Benton, weil ich weiss nicht ob meine Tochter lange spielen wird, und sie wird sowieso dann in 2 oder 3 jahren eine echte Bass gebrauchen.

Vielen Dank im voraus für eure Hilfe !
 
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Willkommen erst mal im Forum!

Dazu lässt sich erst mal grundsätzlich die gleiche Antwort wie bei allen Fragen nach Shortscale-Bässen geben: Für die Griff-Reichweite nutzen die zwei oder drei Inches (7.5 cm für die !ganze! Mensur) eigentlich überhaupt nichts.

Deine Tochter wird auf einem Shortscale nicht leichter greifen als auf einem Longscale.

Eine mögliche Lösung ist der sogenannte "Kontrabass-Fingersatz" auf den ich (Erwachsen aber trotzdem nicht besonders groß und mit sehr kleinen Händen geschlagen) ausgewichen bin.

Viel entscheidender ist meiner Meinung nach die Halsdicke. Mit einem schlanken Ibanez-Hals kommt sie sicher besser klar als mit dem Preci-Prügel.

Ich würde euch vorschlagen, erst mal in einen gut sortierten Musikladen zu gehen und das mit dem Shortscale auszutesten.

Gerade wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Deine Tochter dabei bleiben will ist ein Marken-Bass von Yamaha oder Ibanez sinnvoll, denn den bekommst Du leichter wieder verkauft, hast auch nicht so viel Wertverlust wie bei HarleyBenton.
 
Also ich denke, mit Shortscale ist man in dem Alter schon gut beraten.

Gibts bei euch in der Nähe Musikgeschäfte? Ein Besuch lohnt sich immer.
Ansonsten könnt ihr auch testweise einen der genannten Bässe bestellen, bei Nichtgefallen kann man den einfach zurückschicken ;) (gilt soweit ich weiß nur bei Musikhäusern, bei Ebay auf die AGB achten!)

Ich persönlich würde mich da für Cort entscheiden, aber wie gesagt, die anderen kann man gerne ausprobieren ohne böse Folgen.

EDIT. Selbst am Montagmorgen ist jemand schneller -.-
 
Ich selbst habe zwar nur Shortscale-Bässe, spiele aber bei Gigs oft auf einem normalen Longscale. Einem Neueinsteiger für Saiteninstrumente würde ich ebenfalls, auch im jüngeren Alter, einen leichteren Longscale mit dünnem Hals anraten, z.B. diesen, der Einstieg ist auf der geringfügig größeren Bundweite nicht nennenswert schwerer als auf einem Longscale.

Wenn sie Spaß daran finden soll (und das wird mit dem Sperrmüll-Set von Thomann kaum der Fall sein), wird sie in ein paar Jahren eh ein besseres Instrument wollen. Da ist dann in Bezug auf die Mensurlänge keine Umstellung mehr erforderlich, sie kann aber bis dahin auch moderne Anschlagmethoden wie Slapping lernen, was auf einem Shortscale nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist.
Wäre sie Umsteiger von Gitarre, hätte ich zu einem Shortscale geraten, so halte ich das aber für eine unnötige Einschränkung. Ansonsten gilt natürlich, was Ice schon sagte, einen Ibanez bekommt man eher los, als einen Harley-Benton, also wenn schon Shortscale, dann eher sowas.
 
Ich schließe mich den Vorrednern an und empfehle ebenfalls den schlanken Hals eines Ibanez Einsteigerbasses.
 
Zunächst erstmal: Willkommen an Board :great:
Dazu lässt sich erst mal grundsätzlich die gleiche Antwort wie bei allen Fragen nach Shortscale-Bässen geben: Für die Griff-Reichweite nutzen die zwei oder drei Inches (7.5 cm für die !ganze! Mensur) eigentlich überhaupt nichts.

Deine Tochter wird auf einem Shortscale nicht leichter greifen als auf einem Longscale.
Naja, das kann ich nicht so sagen. Ich habe selbst zwei Shortscales (30" Mensur) und einen Longscale (34" Mensur). Und die Unterschiede sind nicht unerheblich: Auf dem Shortscale zu spielen, ist (übertrieben ausgedrückt) im Vgl. wie Urlaub zu machen... dieses persönliche Empfinden kann aber auch daran liegen, dass meine Bass-Karriere auf einem Shortscale begonnen hat. Dieser 4 Inch-Unterschied fühlt sich in etwa so an, als ob man auf einem Longscale die ersten beiden Lagen einfach weglässt... entsprechend geringer ist auch die Saitenspannung, was eben dieses "Urlaubsgefühl" mit sich bringt. Imho sind "virtuose" Sachen viel angenehmer zu spielen, als auf einem Longscale, wo es mehr Übung, Kraft und Ausdauer benötigt. Nichtdestotrotz spiele ich beide Mesuren sehr gerne, jede hat halt ihre Vor- und Nachteile. Einige Spieltechniken á la Slappen, Poppen, teilweise sogar das Zupfen geht auf einem Shortscale nicht oder nicht wirklich gut. Außerdem ist der Sound, bedingt durch Konstruktionsnterschiede, doch ein anderer als auf einem Longscale. Mal mehr, mal weniger... kommt halt u.A. darauf an, was für einen Typ von Saiten man spielt,... :)
Viel entscheidender ist meiner Meinung nach die Halsdicke. Mit einem schlanken Ibanez-Hals kommt sie sicher besser klar als mit dem Preci-Prügel.
Ich hatte bisher noch keinen Shortscale in der hand, der keinen angenehm dünnen Hals hatte.
Ich würde euch vorschlagen, erst mal in einen gut sortierten Musikladen zu gehen und das mit dem Shortscale auszutesten.
:great:
Gerade wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Deine Tochter dabei bleiben will ist ein Marken-Bass von Yamaha oder Ibanez sinnvoll, denn den bekommst Du leichter wieder verkauft, hast auch nicht so viel Wertverlust wie bei HarleyBenton.
Naja... wenn man bedenkt, dass der Harley Benton nur knappe 70 Euro kostet und das eine (mit Sicherheit entscheidungsfreudige) 9jährige diesen Bass spielen soll, würde ich trotz der qualitativ weniger hochwertigen Verarbeitung zu so einem HB raten (evtl. mehrere bestellen und den best-verarbeiteten nehmen)... verkauft bekommt man den bei eBay immer noch für 30 Euro - macht einen "Verlust" von 40 Euro. Kauft man sich einen Stagg für 169€ oder einen Ibanez für 180€ macht man locker 80 Taler oder vllt noch mehr "mies". Und da eben doch das Risiko recht hoch ist, dass der Bass nach zwei Wochen uninteressant ist, weil ein Schlagzeug vllt viel mehr Spaß machen könnte, kann man mit einem Günstigst-Bass nicht soo viel flasch machen. Falls sie dabei bleibt, muss nach relativ kurzer Zeit eh ein neuer her... ;o)

Sorry, dass ich deinen Post so auseinander genommen habe :redface:

Ansonsten könnt ihr auch testweise einen der genannten Bässe bestellen, bei Nichtgefallen kann man den einfach zurückschicken ;) (gilt soweit ich weiß nur bei Musikhäusern, bei Ebay auf die AGB achten!
Man hat prinzipiell bei jeder Online-Bestellung laut Fernabsatzgesetz ein 14tägiges Rückgaberecht.

Greets. Ced :)


EDIT: An meine Vorposter, die die schneller waren als ich und einen Longscale empfehlen: Wisst ihr, wie klein die Hände einer 9jährigen sind? :eek: Sicher wäre ein Longscale gleich von Beginn an besser/sinnvoller... aber wenn man mit dem Instrument nicht zu recht kommt (/kommen kann), weil es "nicht spielbar" ist, verliert man den Spaß - und hört auf.
 
An meine Vorposter, die die schneller waren als ich und einen Longscale empfehlen: Wisst ihr, wie klein die Hände einer 9jährigen sind?
Aber ja lieber Ced, im Gegensatz zu dir habe ich nämlich Tochter und Nichten :p
Der große Unterschied wird gerade mal auf den unteren 3-4 Bünden wahrgenommen und ansonsten, wenn hier einer bei kleinen Händen mitreden kan, bin ich das, ich habe die kleinsten in unserer Familie :redface:
 
Man hat prinzipiell bei jeder Online-Bestellung laut Fernabsatzgesetz ein 14tägiges Rückgaberecht.
Ich meine gehört zu haben, dass man da bei EBay zB gut "aufs Maul fliegen"
kann... Mit dem Fernabsatz haste scho recht, aber etwas Vorsicht ist immer gut :D
 
Naja, das kann ich nicht so sagen. Ich habe selbst zwei Shortscales (30" Mensur) und einen Longscale (34" Mensur). Und die Unterschiede sind nicht unerheblich: Auf dem Shortscale zu spielen, ist (übertrieben ausgedrückt) im Vgl. wie Urlaub zu machen... dieses persönliche Empfinden kann aber auch daran liegen, dass meine Bass-Karriere auf einem Shortscale begonnen hat.

Darf ich dazu einwerfen, dass ich zu Beginn meiner Bassistenkarriere vor genau dieser Entscheidung stand? Ich habe im Musikladen auch die verfügbaren Shortscales angetestet und festgestellt, dass für mich der Unterschied lange nicht so erheblich ausfiel, dass ich einen Shortscale gekauft hätte. One-Finger-Per-Fret war nicht drin, egal wie ich es gedreht habe. Und das wäre für mich das allereinzigste Argument *pro* Shortscale gewesen.

Das mit der Saitenspannung ist ja auch abhängig von den Strippen, die Du auf den Bass ziehst.

Einige Spieltechniken á la Slappen, Poppen, teilweise sogar das Zupfen geht auf einem Shortscale nicht oder nicht wirklich gut.
Dazu sollte man einer besorgten Mama die selbst nicht Bass spielt vielleicht noch sagen, was diese Wörter bedeuten und ob man so was braucht.
Viele Bassisten spielen mit den Fingern (zupfen), nicht mit Plektrum und ich finde, dass man diese Option wenn man mit Bass anfängt haben sollte.
Bis man Slap- und Pop-Sounds haben will (das sind diese metallisch-klirrigen, man drischt sozusagen die Saite auf das Griffbrett) dauert es vielleicht etwas, aber auch das sollte mit einem Einsteigerbass möglich sein.
Shortscale erlaubt - wenn man es ganz böse sieht - nur kastriertes Bass-Spiel (@500/1: Sorry. Aber Du sagst es ja selber und plädierst erst mal auf Longscale).
Für das Shortscale-Spiel sollte man sich entscheiden, wenn man weiss, was man tut.

EDIT: An meine Vorposter, die die schneller waren als ich und einen Longscale empfehlen: Wisst ihr, wie klein die Hände einer 9jährigen sind?
Ja. Das weiss ich gut. Die Tochter meiner Cousine ist neun. Ich weiss aber auch, wie klein meine Hände sind.
Aber vielleicht mag Nena2112 uns da weiterhelfen und sagt uns, was für ein Intervall ihre Tochter am Klavier maximal greifen kann. Wenn sie eine Septime schafft, schafft sie einen Longscale. (Ein maj7-Akkord ist für mich auf dem Klavier eigentlich nur noch mit Tricks zu greifen)

Ansonsten: Man kann mit dem Longscale-spielen auch in der vierten oder fünften Lage anfangen und dann mit wachsenden Händen nach unten rutschen.
 
Aber ja lieber Ced, im Gegensatz zu dir habe ich nämlich Tochter und Nichten :p
Ich habe meinen Zivi als Hausaufgaben- & Freizeitbetreuung in einer (Grund-)Schule gemacht... :cool: :) :)
Darf ich dazu einwerfen, dass ich zu Beginn meiner Bassistenkarriere vor genau dieser Entscheidung stand? Ich habe im Musikladen auch die verfügbaren Shortscales angetestet und festgestellt, dass für mich der Unterschied lange nicht so erheblich ausfiel, dass ich einen Shortscale gekauft hätte.
Aber du warst sicher älter als 9 Jahre und wusstest, dass du beim Bass bleibst (s. das Spaß-Kriterium) :)

Hmm... ich schätze fast, dass es das einzig Richtige wird, wenn nena2112 mit ihrer Tochter in einen Musikladen geht oder einen Long- & Shortscale bestellt und dann die Tochter entscheidet, was ihr besser gefällt. Vllt hat man bei einer Online-Bestellung auch das "Glück", dass der Bass innerhalb der möglichen Rückgabezeit uniteressant wird und man ihn problemlos zurückgeben kann :)

Greets. Ced
 
Erstmal vielen Dank an alle für eure schnellen Antworten !!!
Zu sache : meine Tochter hat kleine Händchen, und Fingerchen natürlich. Am Klavier sie schafft der Daum auf A, höchstens auf H wenn der kleine Finger auf C ist.
Sie hat eine normale Bass im Hände schon gehabt, und der Hals kippte immer nach unten. Sie könnte kauf auf das ersten Kästchen hinkommen (Ok, sie muss lernen ihre Bass anders zu halten !). Und sie konnte die 3 untere Seiten drücken, die vierte aber überhaupt nicht (da reicht die Länge des fingers nicht !)... Deswegen dachte ich eine 3/4 oder shortscale, diese Bässe sind doch für jungere oder kleinere Leute gedacht oder ?
Danke nochmal mich dabei zu helfen !
 
ich nehme an, du meinst, daß sie nicht (wie der abgebildete Spieler) an die im rechten Bild oberste Saite kommt. Da hilft auch kein Shortscale, das hat was mit der Griffbrettbreite und der Halsdicke zu tun. Die Länge der Mensur (Short- oder Longscale) wirkt sich im Wesentlichen nur auf die Länge des Griffbretts aus.

Fingersatz%20Bass.gif
 
Das H wäre die Septime ;) Das würde von der Reichweite her für Longscale reichen. Ich selbst schaffe die Oktave (C auf C) nur wenn ich gut warm bin. Die Armlänge ist ein Problem, das gebe ich zu.

Das was Du mit den Fingern beschreibst ist aber ein Problem, das ich auch habe. Die One-Finger-Per-Fret-Geschichte wie man sie bei erwachsenen Männern oft sieht ist für mich unspielbar, mit dem kleinen Finger bekomme ich Töne vom Abstand her nicht sauber gegriffen, wenn der Ringfinger aufliegt, die Kraft wäre da.
Die Lösung - wie ich schon in meinem ersten Posting angedeutet habe ist die sogenannte "Kontrabass-Griffweise". Da bleibt der kleine Finger annähernd außen vor. Oder in einer Abwandlung davon bleibt der Ringfinger außen vor um die Reichweite zu erhöhen.
Das "praktische" am Bass ist ja, dass man selten mehr als einen Ton gleichzeitig greifen muss.

Allerdings möchte ich noch mal eines zu bedenken geben: Selbst der von Ced hochgelobte Shortscale mit 30'-Mensur ist "nur" zehn Zentimeter kürzer als ein Longscale mit 34'-Mensur. Ob das reicht, dass Deine Tochter besser greifen kann, müsst ihr ausprobieren. Mir hat es nicht gereicht. Der kleine Finger wollte weder auf den Bund, noch wollte er die Saite runterdrücken.
Da es bei beiden Varianten nicht ging habe ich mich für die "handelsüblicheren" Longscales entschieden, schon weil da die Auswahl sehr viel größer ist.

Kopflastigkeit beim Bass ist ein Problem, die ist beim Shortscale meist nicht so ausgeprägt aber auch vorhanden. Da muss man einfach mit dem Gurt sauber arbeiten und den Bass sehr gut auswählen. Ich habe mich genau deshalb für meinen Yamaha RBX 374 entschieden, weil der eben *nicht* kopflastig ist. Das müsst ihr mit mehreren Instrumenten ausprobieren. (Das machst am Besten Du: Setz den Bass mit seiner "Kuhle" auf Deinen Oberschenkel und schau, wie leicht er sich im Gleichgewicht halten lässt. Meiner hält die Balance einfach so.)

Der Kontrabass - von dem Du wohl die 3/4-Bezeichnung hast, hat noch eine längere Mensur als E-Bässe. Kaum ein erwachsener Orchestermusiker wird 4/4 spielen, schon weil das klanglich unüblich ist und einen 4/4-Kontrabass wirklich nicht mehr jeder spielen kann.

Shortscales sind nicht unbedingt für kleine Leute gebaut, eher für Gitarristen, die gelegentlich mal eine Ausflug an den Bass wagen wollen.

Vielleicht ein Vorschlag: Ich denke ja, dass Deine Tochter Unterricht bekommen soll, oder? Ich würde die Auswahl des Instrumentes - auch ob Short- oder Longscale - mit dem Lehrer zusammen machen.
 
Hi!

Ich habe auch mit 11 angefangen Bass zu spielen und dachte mir auch erst: Verdammt, ist der Bass riesig! :eek: Ich habe dann trotzdem einen Longscale Bass gekauft und habe es nie bereut, denn es hat eigentlich NUR Vorteile.
Ich würde dir/ihr raten, einen normalen zu kaufen von einer Qualitätsmarke à la Ibanez, Squier (aber aufpassen, da die Teile eine sehr große Qualitätsstreuung haben), Rockbass, Yamaha.


MfG
Lars
 
Hallo ihr Lieben...

meine Tendenz für ein 9 Jähriges Mädchen ginge zu einem Shorty, denn:

Wie bei Gitarrenschülern, ist es im Prinzip das gleiche Problem, dass der linke Arm für die 1. Lage so weit ausgestreckt werden muss, dass das Abknicken der Hand bei der Streckung fast unmöglich wird.
Desshalb wachsen alle Siteninstrumente, außer das Kavier, für Kinder mit. Wir hatten für unsere Kids in 4 Geigen und 3 Celli investieren müssen. Das gleiche erlebe ich bei meinen Purzelschülern an der Gitarre und ich würde es jedem Kind, das Bass lernt nicht schwerer machen wollen, als es eh schon ist.

Desshalb rate ich wie immer: Geht mit dem Kind in einen gut sortierten Laden (vorher anrufen!) und probiert mal aus, wie das Kind in der 1. Lage auf das F kommen kann. Ist die Hand quasi die Verlängerung zum Arm, dann hat das Instrument eine eindeutig zu lange Mensur.
Ich bezweifle sogar, dass es ideal wäre, in einen Shortscale für eine 9jährige zu investieren. Eher und je nach Größe des Kindes ein 3/4 Bass.
Eine ganze Gitarre wäre auch zu groß, idealer Weise ist hier meist höchstens eine 3/4 Gitarre angesagt. (das nur zum Vergleich!)

Schöne Grüße,
think
 
was haltet ihr von squier bronco
http://www.musicstore.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/MusicStore-MusicStoreShop-Site/de_DE/-/EUR/ViewProductDetail-Start;pgid=?SKU=BAS0000317-002&ProductUUID=0&JumpTo=OfferList

hatte den im store mal in der hand, allerdings ohne amp sosehr hatte er mich dann doch nicht gereizt^^
fühlt sich an wie ne gitarre
für nen kind tolle sache denk ich

ich wünschte ich auch mit 9 angefangen man wär ich dann heut gut :D

Also das Teil würde ich KEINEM Kind, was anfangen will, in die Hand drücken, da der Spass an dem Bass sehr schnell vergeht. Und ist ja schon die 2-fache billigere Version des Fenders.
Ich würd davon die Finger lassen. Gute Anfängerbässe finden sich um die 250 €. Und die machen dann auch richtig Spass. Nur leider gibt es da keine "Shortys" und man muss dann auf die normalen Bässe umsteigen. Und wenn er nicht gefällt, einfach zurückgeben! ;)


MfG
Lars
 
Bevor die Diskussion weiter in die Richtung driftet "...Shortscale erlaubt - wenn man es ganz böse sieht - nur kastriertes Bass-Spiel", was ich bestenfalls als rhetorische Übertreibung gelten lassen kann, da es ansonsten, mit Verlaub, Unsinn ist, würde ich auch vorschlagen, dem Kind eine Beratung durch Gitarren- resp. Basslehrer und/oder Musikgeschäft angedeihen zu lassen. Letztlich muß sie darauf spielen und damit klarkommen.

Sollte es aus Gründen des Handlings tatsächlich ein Shortscale werden, muß es sicher kein Alembic sein und sie muß auch kein Jack Bruce werden, um zu beweisen, was man aus einem Shortscale rausholen kann. Letztlich bestimmt immer noch zum größeren Teil der Musiker das Ergebnis und ein guter Musiker holt auch aus einem mittelmäßigen Instrument Erstaunliches raus, während ein schlechter Musiker auch mit einem Spitzeninstrument nicht über Nacht zum Virtuosen wird.;)
 
Erstmal vielen Dank an alle für eure schnellen Antworten !!!
Sie hat eine normale Bass im Hände schon gehabt, und der Hals kippte immer nach unten.

Das der hals immer nach unten kippte liegt sehr wahrscheinlich daran das der bass kopflastig war dass heißt der kopf ist zu schwer von solch einem bass würde ich abraten.

ich an deiner stelle würde mal einen lehrer anrufen oder zur musikschule gehen und dich dort beraten lassen ( ich geh davon aus dass sie einen lehrer nimmt sie wirds in ihrem zarten alter wohl kaum autodidaktisch schaffen)!!

mfg
Simon
 

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